Ich glaube, es ist die Summe aller Unsicherheiten momentan, die es schwierig zu ertragen macht. Vor allem Dinge, die einem zwar direkt betreffen, aber auf die man keinen Einfluss hat, wie steigende Energiepreise, Krieg, Umstrukturierungen an der Arbeit, Sorgen um die Pension, usw. Aber auch der Klimawandel und die Biodiversitätskrise schüren Ängste.
Es erstaunt mich deshalb nicht, dass Parteien mit einfachen "Lösungen" und jene, die diese Ängste zu bewirtschaften wissen, gerade wieder Auftrieb haben.
Ich finde es jedenfalls interessant zu beobachten, wie sich in der Schweiz die bürgerlichen Parteien fast schon freudig auf die Energiemangellage stürzen. Hier hat man endlich ein einfach verständliches Ziel, kann die Ärmel hochkrempeln, kann aktiv etwas tun, um dieses Problem zu bekämpfen! Man kann sich als richtiger Macher präsentieren!
Dass dabei der Natur- und Landschaftsschutz unter die Räder kommen, wird völlig ausgeblendet. Schliesslich muss man jetzt gegen die drohende Energieknappheit vorgehen, und sei es mit neuen AKWs, Gaskraftwerken und riesigen Solarfarmen in den Bergen!
Was derzeit im Parlament abgeht, ist fast schon grotesk, wie da im Eilverfahren und mit Notverordnungen etablierte Prozesse ausgehebelt werden. Und so werden dann Fakten geschaffen, welche einen ganzen Rattenschwanz an neuen Problemen nach sich ziehen, weil das alles nicht durchdacht ist.
Spannend, dass eigentlich am Anfang dieser Dynamik das Unvermögen steht, die Ambiguität aushalten zu können. Dabei ist das eigentlich der neue Normalzustand.
Es erstaunt mich deshalb nicht, dass Parteien mit einfachen "Lösungen" und jene, die diese Ängste zu bewirtschaften wissen, gerade wieder Auftrieb haben.
Ich finde es jedenfalls interessant zu beobachten, wie sich in der Schweiz die bürgerlichen Parteien fast schon freudig auf die Energiemangellage stürzen. Hier hat man endlich ein einfach verständliches Ziel, kann die Ärmel hochkrempeln, kann aktiv etwas tun, um dieses Problem zu bekämpfen! Man kann sich als richtiger Macher präsentieren!
Dass dabei der Natur- und Landschaftsschutz unter die Räder kommen, wird völlig ausgeblendet. Schliesslich muss man jetzt gegen die drohende Energieknappheit vorgehen, und sei es mit neuen AKWs, Gaskraftwerken und riesigen Solarfarmen in den Bergen!
Was derzeit im Parlament abgeht, ist fast schon grotesk, wie da im Eilverfahren und mit Notverordnungen etablierte Prozesse ausgehebelt werden. Und so werden dann Fakten geschaffen, welche einen ganzen Rattenschwanz an neuen Problemen nach sich ziehen, weil das alles nicht durchdacht ist.
Spannend, dass eigentlich am Anfang dieser Dynamik das Unvermögen steht, die Ambiguität aushalten zu können. Dabei ist das eigentlich der neue Normalzustand.


... Ich bevorzuge optimal


-Aktion!

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