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Zielsetzung - was wünsche ich mir, was wünscht ihr euch?

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    #31
    Zitat von Snuffles Beitrag anzeigen
    Tintenweberin, diese Watzlawick-Menschen laufen hier auch rum... Manchmal bin ich eine von ihnen...
    Ich auch... - Aber bitte verrate es niemanden...

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      #32
      Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
      Das ist genau das richtige Stichwort, liebe Anneliese...

      Wenn du Lust und Zeit dazu hast, dann formuliere doch deine Wünsche und Ziele einmal so um, dass es dir und anderen völlig klar klar ist, was du WILLST (und nicht möchten würdest, wenn du dich trauen tätest)...

      Ich schreib dir einfach mal ein Beispiel mit rein, dass du weißt, was ich meine:



      Ich will aus meiner Opferrolle heraustreten.
      Ich will mein Leben selbst bewusst in die Hand nehmen.
      Ich wünsche mir, dass ihr mich dabei unterstützt.
      Ich wünsche mir, dass wir uns gegenseitig dabei helfen, unsere Fähigkeiten und Begabungen zu erkennen.

      Nur so eine Idee...
      von der Tintenweberin
      "Mögen täten wir schon wollen aber dürfen haben wir uns nicht getraut!"
      Karl Valentin


      Liebe Tintenweberin,

      Danke für Deine Anregungen! Du hast es sehr präzise zusammengefasst.
      Um das zu können ist wohl mein Gedankenkarussell immer noch zu sehr in Bewegung
      Evtl. fehlt noch das ein oder andere, muss ich mal nachdenken bzw. mein Posting nochmal lesen.

      Beim Schreiben "Ich wünsche mir, dass ihr....." kam spontan der Gedanke/das Empfinden das es fordernd ist, dass es Erwartungen sind die ich an euch stelle und dass ich euch damit 'unter Druck setze'. Eigenartig!

      "Ich würde mir wünschen" klingt für mich irgendwie nicht so fordernd, läßt anderen mehr Spielraum zu handeln - zumindest empfinde ich es so.

      Ich weiß nicht ob ich mich damit 'klein' oder 'unwichtig' mache.
      Irgendwie hab ich grade ein eigenartiges Gefühl.
      Ich schwanke zwischen "nicht von anderen fordern wollen" und "für mich sorgen wollen". Es fehlt mir hier etwas um die Balance halten zu können. Verstehst Du was ich meine?
      Wie kann ich gut für mich sorgen (also meine Wünsche aufzeigen) und dennoch von anderen nicht fordern/erwarten dass sie sie erfüllen?
      Geht es nur mir so? Seid ihr da im Gleichgewicht?

      Ach menno!

      Lieben Gruß
      Anneliese

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        #33
        Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
        Diese Beobachtung kann ich leider überhaupt nicht teilen, lieber Hubert. Ich wüsste nicht, wieso etliche Menschen in meiner Umgebung die Anleitungen von Herrn Watzlawick täglich punktgenau befolgen, wenn sie sich nicht zuverlässig vor dem Glücklichsein schützen wollten...
        Kenne die Anleitung von Herrn Watzlawick nicht, aber mein persönlicher Hang zum Masochismus hält sich in Grenzen.
        Ich fühle mich gerne und oft gut.
        Und wenn nicht, ist das für mich auch keine Beinbruch. Es ist das Ying und Yang (hoffenlich richtig geschrieben). Aus meinem Bekanntenkreis beschäftigen sich einige damit. (auffallend viele Frauen) Die wollen sich auch immer nur gut fühlen und Positives erleben.
        Zum Leben gehört aber beides und ohne das eine gäbe es das andere nicht. Das wollen die aber nicht hören und so laß ich sie .....

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          #34
          Zitat von Anneliese Beitrag anzeigen
          Im Endeffekt kann ich anderen Menschen dann dankbar sein wenn sie mir einen Spiegel vorhalten weil ich an ihnen erkennen kann wo ich nicht für mich sorge, wo ich mich vernachlässige, wo ich mich selbst wertlos behandle.
          Warum bist du anderen Menschen dankbar? Warum bist du nicht dir selbst dankbar, dass du in der Lage bist, den Spiegel zu erkennen?

          Zitat von Hubert
          Es scheint Dir gelungen zu sein Deine Einstellung zu ändern, Deine ursprünglichen Gedanken (kopf zerbrochen) hast Du sicherlich nicht willentlich vorgenommen, um sie kurze zeit danach willentlich zu ändern, oder?
          doch, beides willentlich (mal von der intuitiven Beeinflussung abgesehen)

          Hat mich auch geärgert, aber ich habe ihr gesagt, dass in Anbertracht der ihr noch zur Verfügung stehenden Restlebenszeit ich ihrer Bitte gerne nachkommen.
          Das war doch nur ein Scherz oder? Wie Verachtend ist denn so was?

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            #35
            Zitat von Zauberwort Beitrag anzeigen
            Nach meinem Gefühl befindest du dich andauernd in der Opferrolle. Jedes Wort ist so klein sachte formuliert und es werden nur Wünsche und Möglichkeiten von dir angesprochen, nicht aber das was du wirklich willst.
            Ne, ne, lieber Zauberwort, ich bin nicht andauernd in der Opferrolle. Hab mich schon ziemlich rausgearbeitet

            Zitat von Zauberwort Beitrag anzeigen
            @Alle
            Es wird immer davon geredet, wer sich wie und wann ändern soll. Ich glaube die Veränderung ist nicht das Ziel sondern immer nur die Folge eines Prozesses:

            Z.B.
            Annelieses Mann hat nicht die nötige Wertschätzung für seine Frau. Er soll sich ändern.
            Wie geht das? Warum schätzt er den Wert seiner Frau nicht? weil sie sich klein und unwürdig fühlt? weil sie das Opfer ist? Wie kann man etwas schätzen, das sich selbst nur wenig Wert zugesteht?
            Da muss ich Dir widersprechen! Er wertschätzt mich und auch sich selbst inzwischen wieder, soweit sind wir/bin ich schon in der Entwicklung gekommen! Aber grundsätzlich gebe ich Dir recht!

            Veränderung durch Folgen:
            Anneliese erkennt für sich den Wert wieder, fühlt sich nicht mehr am Weltschmerz schuldig (verantwortlich), fühlt sich nicht als Opfer. Diese Haltung strahlt sie nach Außen und bekommt die selbe Haltung wieder entgegengebracht.
            [/quote]
            Na ja, an dem Weltschmerz arbeite ich noch bißchen! Ansonsten siehe oben

            Liebe Grüße
            Anneliese

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              #36
              Zitat von Anneliese Beitrag anzeigen
              "Ich würde mir wünschen" klingt für mich irgendwie nicht so fordernd, läßt anderen mehr Spielraum zu handeln - zumindest empfinde ich es so.

              Wie kann ich gut für mich sorgen (also meine Wünsche aufzeigen) und dennoch von anderen nicht fordern/erwarten dass sie sie erfüllen?
              Geht es nur mir so? Seid ihr da im Gleichgewicht?
              Immer noch Angst du könntest jemand mit deinen Wünschen stören?
              Von welchen Wünschen redest du? was müssen wir für dich erfüllen?
              Kannst du dann auch die Erfüllung annehmen? bist du es dir Wert Erfüllung zu erhalten?

              Nicht die Härte der Forderung bestimmt oder verhindert die Erfüllung, sondern die Energie, die dahinter steckt.

              In deinen Bitten und Wünschen, spüre ich aber nicht diese Energie. Ich spüre mehr Angst, die da sagt "was bildest du dir ein, solche Anforderungen ans Leben zu stellen?"

              Was sagt dir deine Stimme?

              Zauberwort

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                #37
                Zitat von Anneliese Beitrag anzeigen
                ich bin nicht andauernd in der Opferrolle. Hab mich schon ziemlich rausgearbeitet
                Das bezog sich nur auf dein Eingangspost, natürlich nicht auf dein ganzes Leben


                Da muss ich Dir widersprechen! Er wertschätzt mich und auch sich selbst inzwischen wieder, soweit sind wir/bin ich schon in der Entwicklung gekommen! Aber grundsätzlich gebe ich Dir recht!
                Das war ein Beispiel. Doch ich bin froh zu hören, dass du diesem Beispiel nicht mehr entsprichst

                Na ja, an dem Weltschmerz arbeite ich noch bißchen! Ansonsten siehe oben
                Du siehst es mit Humor, das gefällt mir. Jeder hat wohl noch zu arbeiten

                Zauberwort

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                  #38
                  Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
                  Was mir auffällt, Anneliese: du gehst unwahrscheinlich kritisch mit dir selbst um!
                  Ich lebe besser mit dem Zulassen meiner Schwächen und Fehler, den Perfektionismus habe ich mir abgeschminkt.
                  Weshalb glaubst du, absolut perfekt sein zu müssen? Wer hat dir das beigebracht?
                  Liebe Menschfrau,

                  ich weiß nicht ob ich absolut perfekt sein möchte. Dann müsste ich zB fasten, dürfte nicht mehr so viel Kaffee trinken, müsste mich viel gesünder ernähren, müsste meine Wohnung durchputzen und und und. Ich bin absolut nicht perfekt
                  Was ich perfekt machen möchte und was Du wahrscheinlich spürst ist, dass ich gänzlich aus der Opferrolle rauskommen möchte, dass ich wirklich mein Leben selbst bewusst und auch selbst verantwortlich lebe. Mit Fehlern und Schwächen leben, aber in dem Bewusstsein selbst verantwortlich zu sein und auf niemand mehr wütend zu sein nur weil er einen Fehler/eine Schwäche 'entdeckt'.

                  Lieben Gruß
                  Anneliese

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                    #39
                    Zitat von Zauberwort Beitrag anzeigen
                    Anneliese



                    In deinem Eingangspost, kommt 11 mal das Wort "würde" vor und nur 2 mal das Wort "werde".
                    Das Wort "will" dagegen kein einziges mal.

                    Steht dir das Wollen nicht zu?

                    Zauberwort
                    Ne, ne, ne, wird auch noch mitgezählt Muss ich in Zukunft noch auf die Anzahl meiner verwendeten Worte achten?

                    Steht mir wollen nicht zu? Ich weiß es nicht! Es klingt einfach hart! Ich hab sofort ein Bild vor Augen - vielleicht mich selbst? - ein mit den Füßen stampfendes kleines Mädchen das schreit "ich will, ich will" und ich sehe die Enttäuschung wenn es das nicht bekommt, wenn das nicht geht was es will.

                    Ich werde nicht gerne enttäuscht, ich will nicht enttäuscht werden, ich will nicht darunter leiden wenn etwas nicht so geschieht was ich will.

                    Genügend will?

                    Wenn ich etwas nicht will sondern mir wünschen würde ist die Enttäuschung nicht so groß.

                    Vielleicht ist es das? Angst vor Enttäuschung?

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                      #40
                      Zitat von Filu Beitrag anzeigen
                      Schwächen und Fehler gehören zu uns Menschen, es ist ein Teil unserer Menschlichkeit. Ich wachse ständig an meinen Fehlern und Schwächen.
                      Sei so wie du bist, akzeptiere dich, nicht alles muss perfekt sein.
                      Für mich hat es sich gezeigt, dass mir Perfektionismus auf Dauer nur das Leben erschwert. Möchte ich ein erschwertes Leben? Nein! Denn mein Leben ist viel zu kurz um mir unnötig den Kopf zu zerbrechen.

                      Alles Gute dir,
                      viele Grüße, Filu
                      Liebe Filu

                      Ich fühl mich auch nicht perfekt und hab nicht das Empfinden drunter zu leiden Aber ich werd drüber nachdenken und hinspüren wieso auch Du den Eindruck hast.

                      Dankeschön
                      Anneliese
                      Zuletzt geändert von ; 21.07.2009, 11:23. Grund: was Wichtiges vergessen :-)

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                        #41
                        Zitat von Zauberwort Beitrag anzeigen
                        Das war doch nur ein Scherz oder? Wie Verachtend ist denn so was?
                        Verachtung war nicht dabei, aber ein ironisches Lächeln, angesichts dieser etwas anmaßenden Forderung.

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                          #42
                          Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                          Eine dieser Möglichkeiten ist die Umformulierung deiner vielen hättens, könntens und solltens...

                          "Ich will nicht nur für euch sondern auch für mich gut sorgen, ihr lieben chaotischen Mitbewohner dieses Hauses. Bitte räumt euer Geschirr selber weg."

                          Wie klingt das für dich...?
                          Klingt gut und ich will an meiner Ausdrucksweise arbeiten

                          Nur:gibt es da außerdem noch ganz spezielle Dinge auf die Du achtest?
                          Außer zB auf 'ich will' und auf Ausdrücke wie "auch für mich gut sorgen", also damit "bei mir zu bleiben wenn ich formuliere"?

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                            #43
                            ich will ich will

                            Zitat von Anneliese Beitrag anzeigen
                            Ich hab sofort ein Bild vor Augen - vielleicht mich selbst? - ein mit den Füßen stampfendes kleines Mädchen das schreit "ich will, ich will" und ich sehe die Enttäuschung...
                            Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Was schreit das kleine Mädchen denn noch so?? Was war geschehen, wann wurde es still um das Mädchen?

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                              #44
                              Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                              Ich greife Dein Supermarktbeispiel mal auf.

                              Als die Schlange an der Kasse immer länge wurde, habe ich mal darum gebeten eine zweite Kasse aufzumachen. Das wurde mit einem geringschätzigem Lächeln quittiert.
                              Darüber ärgere ich mich, obwohl ich mich nicht ärgern will.
                              Ich bin dann aber auch so konsequent und lasse den vollen Wagen an Ort und Stelle stehen und gehe.
                              Ein anderes Mal wurde ich von einer älteren aber nicht gebrechlichen Dame ohne trifftigen Grund gebeten sie vorzulassen.
                              Hat mich auch geärgert, aber ich habe ihr gesagt, dass in Anbertracht der ihr noch zur Verfügung stehenden Restlebenszeit ich ihrer Bitte gerne nachkommen.
                              Lieber Hubert,

                              wenn ich die alte Dame gewesen wäre, hätte ich Dir wohl ganz entrüstet eine geknallt Puh, haben wir beide Glück gehabt

                              Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                              Das ärgern kann ich kaum oder nicht verhindern, der Umgang mit den Dingen ist möglich, aber, wie gesagt, alles andere als einfach.
                              Warum kannst Du nicht verhindern dass es Dich ärgert? Was könnte zB die Ursache sein dass es Dich ärgert an der Kasse anstehen zu müssen? Was macht es mit Dir? Gibt es zB ein Erlebnis aus Deiner Kindheit?

                              Lieben Gruß
                              Anneliese

                              PS: Ich will mich bemühen meine Gedanken in Zukunft möglichst kurz und klar zu verfassen - aber versprechen kann ich es nicht.

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                                #45
                                Zitat von Snuffles Beitrag anzeigen
                                Liebe Anneliese!
                                Ich freue mich ganz außerordentlich, wenn ich auch weiterhin Beiträge von Dir lesen kann!
                                Ich glaube, daß Du meinen Austausch hier und mein lernen bereichern kannst und wenn Du Dir etwas von mir wünschst, sag es mir einfach.
                                Snuffles

                                Tintenweberin, diese Watzlawick-Menschen laufen hier auch rum... Manchmal bin ich eine von ihnen...
                                Danke, mach ich gerne!

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