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    #16
    Zitat von Filu Beitrag anzeigen
    Nein! Denn mein Leben ist viel zu kurz um mir unnötig den Kopf zu zerbrechen.
    warum ist dein Leben nur kurz?

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      #17
      Weil das Leben immer zu kurz ist!

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        #18
        Zitat von Zauberwort Beitrag anzeigen
        Anneliese



        In deinem Eingangspost, kommt 11 mal das Wort "würde" vor und nur 2 mal das Wort "werde".
        Das Wort "will" dagegen kein einziges mal.

        Steht dir das Wollen nicht zu?

        Zauberwort
        Hallo Zauberwort
        ich bin überhaupt keine Liebhaberin von Statistiken ... doch deine Wort-Erhebungen finde ich sehr inspirierend Danke! Es zeigt auf, dass die stärkste aller Formeln nie vorkommt und die heisst

        ICH BIN...

        Einen wundervollen Tag wünscht allen
        Farah

        Kommentar


          #19
          Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
          Weil das Leben immer zu kurz ist!
          ja liebe Mensch-Frau ein Leben ist zu kurz - darum führe ich mehrere Leben

          Farah
          (ist nur ein Aspekt von mir)

          Kommentar


            #20
            huuuuuuuuuiiiiiiiiiiiiiii, erzähl mal! (eigener Faden?)

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              #21
              Zitat von Farah Beitrag anzeigen
              Wenn wir wollen, können wir unsere Einstellung zu den Dingen ändern und uns damit das Leben erleichtern.
              Wir können es versuchen, ob es gelingt steht auf einem ganz anderen Blatt. Es war aber von Gedaken und Gefühlen die Rede, das ist etwas anderes. Einstellungen sind meines Erachtes etwas "Gewachsenes" Gedanken und Gefühle kommen oft "blitzartig".

              Zitat von Farah Beitrag anzeigen
              Ein Ekelpaket wie du es nennst, kann ich ohne weiteres von mir schieben.
              Ohne weiteres, sicherlich nicht. Sonst würde das öfter stattfinden.

              Zitat von Farah Beitrag anzeigen
              Und dieser Massstab ist bei jedem anders und das macht uns ja so einzigartig.
              Ich hoffe nicht nur das. Aber Deine Ausführungen zur Gelassenheit widersprechen sich nicht mit meinen Einschätzungen. Vielleicht nur hinsichtlich der Vermutung, wie viele Menschen diesen Zustand wirklich erreichen.

              Zitat von Farah Beitrag anzeigen
              Also denke ich, dass du mit deiner Aussage zu früh Grenzen steckst. Ich lasse es lieber fliessen, denn ich bin kein Kopfmensch sondern ein Herzmensch.
              Es ging mir nicht in erster Linie darum Grenzen bezüglich Entwicklungsprozessen aufzuzeigen, sondern darzulegen, das die Gedanken und die Gefühle in uns erst einmal unkontrolliert ablaufen.
              Der Umgang damit liegt in unseren Händen (zumindest zum Teil)

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                #22
                Zitat von Zauberwort Beitrag anzeigen

                @Hubert
                werde aus deinen Ausführungen nicht ganz schlau.
                Schade, was willst Du genau wissen?

                Zitat von Zauberwort Beitrag anzeigen
                Fehlt dir mehr Struktur in Annelieses Zielsetzung?
                Ich hatte Mühe, eine zu erkennen.


                [/quote]

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                  #23
                  Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                  Dabei sollten die Ziele operationalisierbar sein, d. h. ein Zielerreichungsgrad sollte später ermittelt werden können.
                  was meinst du damit?

                  Du kannst weder Deine Gedanken noch Deine Gefühle willentlich kontrollieren.
                  Würde ich nicht so generell sagen. Habe es gerade ausprobiert, und es funktionierte

                  D.h. nicht, dass Du gar keinen Einfluß hast, aber sich per Entschluß sich dazu zu entscheiden, sich gut zu fühlen ist eine Utopie. Das würde sonst jeder zu jederzeit machen und alle fühlen sich immer gut. Das kann nicht sein.
                  Keine Utopie, wer sagt denn, dass sich alle Menschen zu jederzeit gut fühlen wollen? Eine recht voreilige Schlussfolgerung wie ich meine.

                  Ich habe mich mal wegen eine blöden Geschichte, stundenlang den Kopf zerbrochen und mich nicht wohl gefühlt. Dann habe ich mich entschieden, dass mich das eigentlich gar nicht kümmern müsse und nicht meine Aufgabe ist eine Lösung zu finden. Danach ging es mir deutlich besser.

                  Wie passt das zu deiner Überzeugung?

                  Zauberwort

                  Kommentar


                    #24
                    Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                    D.h. nicht, dass Du gar keinen Einfluß hast, aber sich per Entschluß sich dazu zu entscheiden, sich gut zu fühlen ist eine Utopie. Das würde sonst jeder zu jederzeit machen und alle fühlen sich immer gut. Das kann nicht sein.
                    @ Hubert: Unsere Gedanken und Gefühle werden ganz maßgeblich von unserer Körperhaltung mit beeinflusst. Mach dir mal den Spaß, dich sehr bewusst gerade aufzurichten, wenn du dich müde und "schluffig" fühlst oder zu einer flotten Gute-Laune-Musik zu tanzen (ich bevorzuge Abba), wenn du mal deine melancholischen fünf Minuten hast... - Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell sich mein unterschwelliges Grundgefühl dreht, wenn ich so eine Übung mache.

                    Just my two cents
                    von der Tintenweberin


                    P.S.: Es geht übrigens auch umgekehrt. Wenn du den Erfolg dieser Übung nicht scheust, dann begib dich mal ganz bewusst in eine "Haltung des Jammers und des Elends", wenn du dich eigentlich aufgeräumt und zufrieden fühlst...

                    Kommentar


                      #25
                      Lieber Hubert,
                      erst mal Danke für Deine Antwort

                      Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                      Wenn Du Unterstützung bei Deinen Zielen suchst, wäre es für die Leser hier einfacher, denke ich, wenn Du fünf oder auch Zehn Ziele in jeweils einem Satz formulierst. Dabei sollten die Ziele operationalisierbar sein, d. h. ein Zielerreichungsgrad sollte später ermittelt werden können.
                      Danke für die Anregung. Meine Ziele so zu formulieren? Mal schauen ob ichs hinkrieg. Ich bin kein strukturierter Mensch mit klaren Linien - eher ein kleiner Chaot und es fällt mir grundsätzlich schwer, Ziele klar zu formulieren.
                      Ob ich überhaupt den Zielerreichungsgrad ermitteln möchte? Das klingt für mich so 'technisch', aber ich bin ja ein Mensch mit Gefühlen. Und das was ich erreichen möchte, betrifft ja am meisten meine Gefühlsebene.

                      Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                      Was den von Dir geschriebenen und von mir zitierten Text betrifft, habe ich da größte Bedenken, ob der inhaltlichen Richtigkeit.
                      Du kannst weder Deine Gedanken noch Deine Gefühle willentlich kontrollieren.
                      D.h. nicht, dass Du gar keinen Einfluß hast, aber sich per Entschluß sich dazu zu entscheiden, sich gut zu fühlen ist eine Utopie. Das würde sonst jeder zu jederzeit machen und alle fühlen sich immer gut. Das kann nicht sein.
                      Da möchte ich Dir doch gerne widersprechen Kennst Du Eckhart Tolle "Jetzt"? Er erklärt ua wie ein Gedankenstrom entsteht und wie man es kontrollieren kann. Ein Gedanke kommt einfach, aber ich/man kann beeinflussen und damit kontrollieren ob ich mich/man sich dran festhalten möchte und ihn damit 'aufpuschen/wichtig machen' möchte zu einem Gedankenstrom oder ob ich ihn einfach loslasse.
                      Es fängt schon im Kleinen an. Angenommen Du stehst an der Kasse im Supermarkt und musst warten. Aber eigentlich hast Du es eilig. Du wirst ungeduldig, Du hängst am Gedanken fest dass es doch schneller gehen müsste, Du überlegst wie Du all das schaffen kannst was noch auf Dich wartet und und und. Es ist wie ein Schneeballeffekt, das Gedankenkarussell dreht sich und je mehr Gedanken dazukommen umso wütender wirst Du. Und ändert sich deshalb etwas? Bist Du deshalb schneller dran? Außer dass Du wütend wirst, dass Du Dich schlecht fühlst und vielleicht noch mit anderen Menschen in Konflikt gerät, passiert wohl nicht viel.
                      Du hast aber die Entscheidung/den freien Willen anders zu 'denken'. Der erste Gedanke wie zB "So eine lange Schlange, das wird dauern" der wird genauso kommen, aber Du könntest dann Deine Aufmerksamkeit weglenken und damit Dein Gedankenkarussell verhindern. Weglenken in der Art dass Du, nachdem der erste Gedanke da ist, zB darauf bewusst achtest wie Du atmest, wie Du stehst, wie Deine Haltung ist usw. Immer wieder zu Dir zu kommen, in Deine Mitte zu spüren. Indem Du hinspürst, gibst Du Deinem Verstand nicht die Möglichkeit zu denken und unterbrichst damit das Gedankenkarussell. Du wirst nicht so schnell wütend oder ungeduldig, Du bleibst 'bei Dir'. Und damit fühlst Du Dich auch wohler und Du wirst genauso schnell oder langsam an der Reihe sein bzahlen zu können als wenn Du Dich aufregst Wenn Du willst, probiers einfach mal aus. Ich bin gespannt welche Erfahrung Du machst

                      Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                      Wiso muß sich bspw. Dein Mann nicht verändern? Sicherlich wirst Du ihn nicht zwingen können, und auch andere Einflußmöglichkeiten auf die Veränderung eines anderen sind sehr sehr begrenzt.
                      Aber wenn er sich nicht ändert, hat er in aller Regel Konsequenzen zu erfahren. Und vile Menschen ändern sich nicht, weil sie eben keine Konsequenzen zu spüren bekommen, was nicht heißt, das Konsequenzen alleine schon ausreichen um Veränderung herbeizuführen.
                      Und wieso solltest Du keine Wut empfinden. Es git auch Ehepartner, das sind reinste Ekelpakete. Da ist Wut angebracht. Und wenn er Dich so behandelt, dass Du Dich wertols fühlst, warum mußt Du Dich dann ändern?
                      Das finde ich doch alles sehr suspekt.
                      Ich kann Deine Einwände sehr gut nachvollziehen, dachte ich mein ganzen Leben doch genauso Aber auch hier durfte ich lernen und erkennen dass ich Möglichkeiten habe anders mit etwas umzugehen und damit ändert sich automatisch etwas.
                      Natürlich darf ich meine Wut spüren - aber ich bin mir bewusst dass es meine Wut ist, dass ich dafür verantwortlich bin dass ich so zu fühle!
                      Es ist ähnlich wie im Supermarkt. Mein Mann macht etwas was ich nicht gut finde, mein Gedankenkarussell beginnt, ich steigere mich rein und werde wütend. Ich kann aber auch wieder hinspüren, bewusst atmen und werde feststellen warum mich es wirklich ärgert, was wirklich dahinter steckt, warum ich mich wertlos fühle.
                      Es gab/gibt zB Tage wo unsere Wohnung sehr unordentlich ist. Kam nun mein Mann von der Arbeit nach Hause und sagte etwas in der Richtung wurde ich wütend und begann mich zu rechtfertigen "ich würde ja auch arbeiten gehen (wenn auch nur ein paar Stunden in der Woche ), ich hätte das und jenes zu tun, jeder bei uns würde einfach alles nur liegen lassen, ich hätte...." Und irgendwann fühlte ich mich wertlos, nur noch als 'Hausmädchen' gesehen, obwohl mein Mann mich keineswegs so sah.

                      Mit Hilfe einer spirituellen Lehrerin durfte ich aber erkennen, dass ich deshalb wütend war weil ich nicht zu mir stand, weil ich mit mir selbst unzufrieden war und dass mir mein Mann nur einen Spiegel vorhielt um mich erkennen zu können. Ich hatte zB Zeit die Wohnung aufzuräumen aber einfach keine Lust dazu weil mir etwas anderes wichtiger war. Aber ich konnte nicht zu meiner Entscheidung stehen dass das, was ich gemacht habe, für mich in dem Moment einfach wichtiger war, es für mich selbst war, ich für mich selbst sorgte, weil ich mich für den Haushalt verantwortlich fühlte und von mir selbst erwartete 'perfekt' zu sein. Ich hätte auch die Möglichkeit gut für mich zu sorgen indem ich meine Wünsche äußere zB sage "ich hätte gerne dass ihr das Geschirr wegräumt und nicht einfach stehen lasst" usw. Es gibt viele Möglichkeiten
                      Und weil ich nicht zu mir selbst stehen konnte, dazu stehen konnte dass ich in dem Moment einfach für mich gesorgt habe (etwas gemacht hab was mir Spaß machte), fühlte ich mich wertlos. Es ist schwer zu erklären. Wenn ich mir selbst nicht erlaube für mich zu sorgen indem ich etwas anderes auch mal liegen lasse und zB ein Buch lese, nehme ich mich weniger wichtig, mache ich mich selbst wertlos quasi 'ich bin nicht wert ein Buch zu lesen und mal den Haushalt Haushalt sein zu lassen, später aufzuräumen'. Nicht mein Mann oder die Menschen um mich rum machen mich wertlos, sondern ich mich selbst weil ich nicht für mich sorge!

                      Es gibt unzählige Beispiele dafür wo ich mich wertlos gemacht fühlte obwohl ich mich nur selbst wertlos machte weil ich nicht auf mich achtete, und gleichzeitig von anderen erwartete dass sie mir das geben sollten was ich mir selbst nicht zugestand.

                      Im Endeffekt kann ich anderen Menschen dann dankbar sein wenn sie mir einen Spiegel vorhalten weil ich an ihnen erkennen kann wo ich nicht für mich sorge, wo ich mich vernachlässige, wo ich mich selbst wertlos behandle.

                      Ich weiß es klingt etwas kompliziert und es hat auch gedauert bis ich es be-greifen/fühlen/spüren konnte, aber es funktioniert Und die Menschen um mich rum 'verändern' sich, sie müssen nicht mehr so oft ein 'böser/unangenehmer' Spiegel sein um mir aufzuzeigen wo ich mich selbst nicht wahrnehme. Und dadurch hat sich zB auch die Beziehung zu meinem Mann verändert, fühle ich mich nicht mehr so angegriffen sondern kann es als Chance sehen mich selbst zu erkennen. Und ich kann immer mehr erkennen wo etwas meine Verantwortung ist und wo etwas die Verantwortung meines Mannes ist und auch da lockerer damit umgehen.

                      Liebe Grüße
                      Anneliese

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                        #26
                        Zitat von Zauberwort Beitrag anzeigen
                        was meinst du damit?

                        zur Operationalisierung von Zielen bzw. zur Operationalisierung allgemein:

                        Operationalisierung ? Wikipedia


                        Zitat von Zauberwort Beitrag anzeigen
                        Würde ich nicht so generell sagen. Habe es gerade ausprobiert, und es funktionierte
                        Kann ich nichts zu sagen, die allgemeinen Beobachtungen sind andere.
                        Aber vielleicht gibt es in Ausnahmefällen Gefühls- und Gedankenkontrolle.
                        Ich glaube aber nicht daran.


                        Zitat von Zauberwort Beitrag anzeigen
                        Keine Utopie, wer sagt denn, dass sich alle Menschen zu jederzeit gut fühlen wollen? Eine recht voreilige Schlussfolgerung wie ich meine.
                        Ich kenne einfach zu wenige Menschen, die sich schlecht fühlen wollen.


                        Zitat von Zauberwort Beitrag anzeigen
                        Ich habe mich mal wegen eine blöden Geschichte, stundenlang den Kopf zerbrochen und mich nicht wohl gefühlt. Dann habe ich mich entschieden, dass mich das eigentlich gar nicht kümmern müsse und nicht meine Aufgabe ist eine Lösung zu finden. Danach ging es mir deutlich besser.

                        Wie passt das zu deiner Überzeugung?

                        Zauberwort
                        Es scheint Dir gelungen zu sein Deine Einstellung zu ändern, Deine ursprünglichen Gedanken (kopf zerbrochen) hast Du sicherlich nicht willentlich vorgenommen, um sie kurze zeit danach willentlich zu ändern, oder?

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                          #27
                          Zitat von Anneliese Beitrag anzeigen
                          Ich hätte auch die Möglichkeit gut für mich zu sorgen indem ich meine Wünsche äußere zB sage "ich hätte gerne dass ihr das Geschirr wegräumt und nicht einfach stehen lasst" usw. Es gibt viele Möglichkeiten
                          Eine dieser Möglichkeiten ist die Umformulierung deiner vielen hättens, könntens und solltens...

                          "Ich will nicht nur für euch sondern auch für mich gut sorgen, ihr lieben chaotischen Mitbewohner dieses Hauses. Bitte räumt euer Geschirr selber weg."

                          Wie klingt das für dich...?

                          Kommentar


                            #28
                            Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                            Ich kenne einfach zu wenige Menschen, die sich schlecht fühlen wollen.
                            Diese Beobachtung kann ich leider überhaupt nicht teilen, lieber Hubert. Ich wüsste nicht, wieso etliche Menschen in meiner Umgebung die Anleitungen von Herrn Watzlawick täglich punktgenau befolgen, wenn sie sich nicht zuverlässig vor dem Glücklichsein schützen wollten...

                            Ich vermute, es liegt daran, dass es in unserem zeitoptimierten "System" nur für herausragende Leistungen, unübertreffliche Schönheit und tiefes Elend genug Aufmerksamkeit gibt. Da wir alle gelegentlich ein bisschen Aufmerksamkeit brauchen und die ersten beiden Optionen nur selten in greifbarer Nähe liegen...

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                              #29
                              Liebe Anneliese!
                              Ich freue mich ganz außerordentlich, wenn ich auch weiterhin Beiträge von Dir lesen kann!
                              Ich glaube, daß Du meinen Austausch hier und mein lernen bereichern kannst und wenn Du Dir etwas von mir wünschst, sag es mir einfach.
                              Snuffles

                              Tintenweberin, diese Watzlawick-Menschen laufen hier auch rum... Manchmal bin ich eine von ihnen...

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                                #30
                                Zitat von Anneliese Beitrag anzeigen

                                Es gibt unzählige Beispiele dafür wo ich mich wertlos gemacht fühlte obwohl ich mich nur selbst wertlos machte weil ich nicht auf mich achtete, und gleichzeitig von anderen erwartete dass sie mir das geben sollten was ich mir selbst nicht zugestand.
                                Ich habe schon verstanden, was Du meinst, und aus Deinem langen Ausführungen nur einen Satz herausgenommen.
                                Mir ging es nur darum klar zu stellen, das der Umgang mit den Gefühlen und Gedanken zwar von uns zu beeinflussen ist, (wenn auch schwer) aber die Entstehung nicht unter unserer Kontrolle ist.

                                Ich greife Dein Supermarktbeispiel mal auf.

                                Als die Schlange an der Kasse immer länge wurde, habe ich mal darum gebeten eine zweite Kasse aufzumachen. Das wurde mit einem geringschätzigem Lächeln quittiert.
                                Darüber ärgere ich mich, obwohl ich mich nicht ärgern will.
                                Ich bin dann aber auch so konsequent und lasse den vollen Wagen an Ort und Stelle stehen und gehe.
                                Ein anderes Mal wurde ich von einer älteren aber nicht gebrechlichen Dame ohne trifftigen Grund gebeten sie vorzulassen.
                                Hat mich auch geärgert, aber ich habe ihr gesagt, dass in Anbertracht der ihr noch zur Verfügung stehenden Restlebenszeit ich ihrer Bitte gerne nachkommen.

                                Das ärgern kann ich kaum oder nicht verhindern, der Umgang mit den Dingen ist möglich, aber, wie gesagt, alles andere als einfach.

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