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    Didi Hallervorden hat sich solidarisch mit Böhmermann gezeigt

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      North Carolina: Toiletten für Transgender, Kolumne - SPIEGEL ONLINE

      Die Toilettenfrage und der Umgang damit durch den Gouverneur von North-Carolina, nämlich daß Transgender-Peronen die Toilette für das Geschlecht aufsuchen müssen, das in ihrer Geburtsurkunde vermerkt ist (inzwischen durch Boykotte von Firmen und Künstkern weichgeklopft) ist für mich ein Anlaß zum Ausholen:

      Ich finde es immer wieder deprimierend, wie sehr sich offenbar viele Menschen in ihren Werten unter Druck und mißachtet fühlen und aus diesem Gefühl heraus andere diskriminieren (in diesem Fall Konservative, aber mir scheint das eine in vielen verschiedenen Gruppen verbreitete Stimmung zu sein).

      Wo bleibt die Empathie? Offenbar ist es einfacher, alles als pervers anzusehen, was einem fremd ist. Und was pervers ist, "muß" dann unterdrückt, angegriffen oder entfernt werden.

      Ich bin in Bayern als Kind auch mal beinahe aus der Damentoilette rausgeworfen worden, weil ich damals kurze Haare hatte und Hosen trug und das Konzept, daß man trotzdem ein Mädchen sein konnte, bei den Frauen noch nicht Fuß gefaßt hatte.
      Später erzählte mir eine Kollegin, daß ihr das als Kind auch mal passiert sei. Sie habe dann unaufgefordert die Hosen runtergelassen und damit die Frauen geschockt.
      Die Zuflucht haben Transgender-Personen nicht und es sollte sie auch niemand zwingen.

      Interessanterweise hatte ich dann als jugendliche Zuschauerin bei Zweitligafußballspielen im heimischen Stadion - damals noch ohne Damentoilette - keinen Ärger von den Männern bekommen, wenn ich ihre Toilette aufsuchte.

      Mir will auch immer noch nicht in den Kopf, warum das Geschlecht beim Aufsuchen von Toilettenkabinen wichtig ist. Man sieht doch eh nichts.

      Bei gemeinschaftlichen Umkleiden verstehe ich das schon eher, obwohl es auch da Leute gibt, die damit kein Problem haben, mich eingeschlossen. Aber das würde ich niemandem auferlegen wollen.

      Eine Unisex-Toilette würde auch endlich das Leid des Schlangestehens gleichmäßiger verteilen.

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        Das Gesetz finde ich schon seltsam. Wirkt ein bisschen hilflos. Ich halte das, was ein von der Kolumnistin als Ignorant dargestellter Facebook-Kommentator geschrieben hat, durchaus für einen praktikablen Kompromiss:

        "Sorry, aber mal grundlegend, was soll das Gesetz? Schniedel = Herrentoilette, kein Schniedel = Damentoilette..."
        Mir persönlich ist es allerdings egal, wer welche Toilette benutzt. Solange die Stehpinkler brav die Brille hochklappen und Waschbecken von Urinalen unterscheiden können ist mir egal, welches Symbol draußen an der Tür angebracht ist.

        Zitat von Freundin der Weisheit Beitrag anzeigen
        Mir will auch immer noch nicht in den Kopf, warum das Geschlecht beim Aufsuchen von Toilettenkabinen wichtig ist. Man sieht doch eh nichts..
        Wenn ich die Autorin richtig verstehe, ist das Problem, dass manche Leute dazu neigen, diejenigen "rauszuprügeln", die ihrer Meinung nach die falsche Toilette benutzen, und dass die "ignoranten, priviligierten Selbstverständlich-Pinkler" nicht sehen wollen, dass das keine Einzelfälle sind sondern dass da ein ganz großes gesellschafliches Problem besteht, zu dem sie mit ihrer Haltung beitragen. (Ja, ich kann's nicht verbergen: ich finde die Autorin lässt sich zu einem Rundschlag gegen alle verleiten, der die Verständigung eher erschwert als erleichtert.)

        Die potentiellen Opfer sollen also vor Übergriffen in öffentlchen Toilettenanlagen geschützt werden. Das funktioniert aber meiner Meinung nach ganz bestimmt nicht, wenn man sie durch die Einführung von Unisex-Toiletten erst recht bei jedem einzelnen Toilettengang mit Transgender-Phoben "zusammenzwingt". Das Diskriminierungsproblem ist in meinen Augen kein Problem der sanitären Einrichtungen sondern der Grundhaltung Einzelner. Die verlinkte Kolume überzeichnet das Problem in meinen Augen etwas. Soooo schlimm sind Männer als solche nun auch nicht, dass man davon ausgehen muss, dass sie jeden Stehpinkler im Kleid angreifen, weil sie irgendwelchen primitiven "Revierverteidigungskomplexen" hilflos ausgeliefert sind. Und nicht jeder, der sich nicht für alle Probleme aller anderen interessiert, ist ein diskriminierender Ignorant.

        Ich wurde als Kind auch oft in Damen-Toiletten wegen meiner Optik blöd angelabert und wurde als Erwachsene bei der Umgehung von Warteschlangen bei den "Mädels" stets kommentarlos "nebenan" geduldet. Ich wurde in beiden Fällen weder rausgeworfen noch verprügelt. Es gab auch schon Fälle, bei denen die Herren-Toiletten auf Festivals in derart desolatem Zustand waren, dass alle die Damentoilette benutzt haben - ohne weitere Probleme.

        Das Thema wird (wie viele andere) meiner Meinung nach erst durch die Mehrheit-Minderheit-Diskussion so schwierig. Viele Individuen wären sicher einem anderen Individuum gegenüber zu Entgegenkommen bereit - aber dadurch, dass sie als Angehörige der Mehrheit nun plötzlich als "Gegner" dastehen, regt sich in ihnen Widerstand. Zumindest fühle ich das ganz deutlich beim Lesen der verlinkten Kolumne. Es geht plötzlich nicht mehr um Rücksicht auf Bedürfnisse von Mitmenschen sondern um die Berechtigung und Abwägung der Bedürfnisse von Gruppen.

        Ich glaube, wenn jemand, der mit "abweichendem Körperbau" eine Toilette aufsucht, einfach sagt, was Sache ist (genau wie eine Frau, die darauf hinweist, dass ihre Blasenkapazität mit der Warteschlange vor der passenden Toilette überfordert ist), dann ist die Kirsche auch gegessen. Möglicherweise habe ich ein naives Menschenbild, aber ich halte Verständnis für eine menschliche Grundhaltung und erlebe selten Abweichungen. Klar besteht die Gefahr von Missbrauch und manche werden misstrauisch reagieren. Mal einen auf transgender machen und spannen gehen, mag durchaus auch vorkommen (aber sicher nicht die Regel sein). Und es mag auch Einzelne geben, die Transgender für "fremd, unerwünsch und gefährlich" halten und keine Rücksicht nehmen wollen.

        Und in einer Umkleidekabine wäre ich auch nicht begeistert, wenn mir Augen in einem Männerkörper mit dem Komemntar "Ich fühle als Frau" auf die nackte Brust starren. Da würde ich mich nicht wohl fühlen und mit dem Umziehen warten, bis derjenige wieder draußen ist. Auch auf die Gefahr hin, dass mich die Weigerung, mich vor jemandem auszuziehen, wenn ich mich dabei unwohl fühle, in den Augen des Betroffenen (oder auch nur in den Augen unbeteiligter Beobachter, während der Betroffene absolutes Verständnis für mein Gefühl aufbringen kann) zum diskriminierenden Ignoranten gegenüber einer Transgenderperson macht.

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          Ich denk, es geht darum, dass Frauen, die Herrentoiletten benutzen, nicht den am Urinal stehenden Männern was weggucken.

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            Großbritanniens Innenministerin will, dass das Land aus der Europäischen Menschenrechtskonvention aussteigt: Guardian-Sketch: "Was hat die EMRK Großbritannien je gebracht?" - SPIEGEL ONLINE
            Das wird entsprechend verspottet:
            https://www.youtube.com/watch?v=ptfmAY6M6aA

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                Trumps Mitbewerber hat aufgegeben.
                Wenn Trump Präsident wird, heißt es nicht mehr: "Gott schütze Amerika", sondern "Gott schütze die Welt!".

                Eine meiner Cousinen lebt ja mit ihrem Mann in Amerika. Ich hab sie gefragt, wieso die Amerikaner so begeistert sind von Trump. Sie meinte: Die Amerikaner sind halt ein dummes Volk.

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                  Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                  Sie meinte: Die Amerikaner sind halt ein dummes Volk.
                  Die meisten Deutschen sind auch nicht viel intelligenter... Frauentausch: Nadine - Beste Szenen Mix

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                    Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                    Trumps Mitbewerber hat aufgegeben.
                    Wenn Trump Präsident wird, heißt es nicht mehr: "Gott schütze Amerika", sondern "Gott schütze die Welt!".

                    Eine meiner Cousinen lebt ja mit ihrem Mann in Amerika. Ich hab sie gefragt, wieso die Amerikaner so begeistert sind von Trump. Sie meinte: Die Amerikaner sind halt ein dummes Volk.

                    Du sprichst mir aus der Seele.

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                      Was ist dumm und was klug?

                      Die vermeintlich "Klugen" haben die " Dummen" mit ihren Entscheidungen aus den Augen verloren, deren Belange unter den Tisch fallen lassen.
                      Und nun ist da einer, der deren Argwohn, der Vernachlässigung vorerst nur mal anspricht und diese Themen unter dem Tisch hervorholt.

                      Absolut nicht blöde der Trump. Das Volk besteht eben nicht nur aus ein paar Eliten. Er holt sich die Masse mit seinen Sprüchen.

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                        In den USA liegt aber auch vieles im Argen... habe gerade neulich einen Bericht über ein kleines Städtchen in den USA, welches direkt an der Grenze zu Mexiko liegt, gesehen und die stehen dort alle hinter Trump, weil sie sich endlich jemanden wünschen, der ihre Probleme ernst nimmt und etwas dagegen tut, notfalls auch mit Gewalt. - Wenn ich mir vorstelle, ich würde da wohnen, hätte ich vermutlich auch eine Waffe und würde die immer bei mir tragen.

                        Von hier aus lässt sich da immer so einfach drüber urteilen, aber kaum einer von uns wohnt da drüben und kaum einer nicht in Luxusgegenden.

                        Ich glaube, was man so in den amerikanischen Serien sieht, vor allem in den kriminalistischen Serien, wo es auch in Seitenstraßen geht und in Gegenden, die weniger nett und sauber sind... kann man viel vom wahren Amerika sehen, von den wahren Problemen und die nimmt sich ja kaum ein Präsident an.

                        Und wenn dann einer kommt, so wie Trump, der die Sprache der einfachen Leute spricht, der denen vermitteln kann, dass er sich um die wirklichen Probleme der einfachen Leute, der ehrlichen und patriotischen Amerikaner kümmert, dann ist es nicht verwunderlich, dass er dort große Anerkennung findet.

                        Was so ein Mann an der Macht dann wirklich macht, wissen diese Menschen genauso wenig, wie hierzulande die AFD und Pegida Anhänger und dadurch wird es gefährlich.

                        Condor

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                          Mir ist Hillary Clinton nicht gerade sympathisch - aber ich hoffe, dass sie das Rennen macht...

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                            Ob die Amis sich wohl über unsere "Führungskräfte" genauso unterhalten?

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                              Trump?s triumph | The Economist
                              "
                              Donald Trump’s victory is a disaster for Republicans and for America "

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                                "Der aktuelle Wahlkampf hat etwas wahrlich Revolutionäres. Wegen Bernie Sanders. Wir haben es hier mit einer Bewegung zu tun, die sich klar gegen neoliberale Politik engagiert. Damit hatte niemand gerechnet."
                                Interview mit Ethan Young im Freitag.

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