Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Schon gelesen?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    ich bin ein abend / nacht-mensch

    deshalb kam mir ja auch meine theater-arbeit sehr entgegen.
    das glück, eine arbeit zu finden, die dem eigenen rhythmus entspricht, haben die wenigsten. natürlich kann man sich auf die vorgeschriebenen zeiten 'trimmen'. man gewöhnt sich an fast alles... eine runde und gesunde sache ist es aber nicht, ständig gegen seinen eigenen zyklus leben zu müssen.
    das ist der preis der zivilisation. wir sind von so vielen faktoren abhängig, kaum noch selbstbestimmt. eine zufriedenstellende lösung für alle sehe ich nicht.

    Kommentar


      Ich gehöre auch zur Fraktion der Spätaufsteher, dafür abends ein wenig länger

      In meinem Umfeld kenne ich nur 2 Menschen, die gern früh auf sind und den ganzen Tag genießen möchten

      Kommentar


        Manchmal frage ich mich, ob es da eine Korrelation zu bestimmten Berufen geben könnte. Mir ist jedenfalls aufgefallen, dass insbesondere Menschen in technischen und Computer-Berufen überwiegend früh aufstehen und außerdem dazu neigen, sehr lang zu arbeiten (sie stehen also nicht früh auf, um früh Feierabend zu machen).

        Kommentar


          mh, das kann ich nicht beurteilen

          Ich dachte, dass eigentlich die Compi-freaks eher Nachtmenschen sind - ich hab da 2 in der Familie -.

          Kommentar


            Zitat von Tamina Beitrag anzeigen
            mh, das kann ich nicht beurteilen

            Ich dachte, dass eigentlich die Compi-freaks eher Nachtmenschen sind - ich hab da 2 in der Familie -.
            Keine Ahnung, ich kenne Computerfreaks nur im beruflichen Kontext, und die scheinen überwiegend Frühaufsteher zu sein. Im privaten Kontext kenne ich eigentlich niemanden, der sich besonders intensiv mit Computern beschäftigt.

            Kommentar


              Da habe ich ja Glück gehabt, dass bei mir ab der fünften Klasse bei einem regulären Unterrichtsbeginn ab sieben Uhr überhaupt was angekommen ist.

              Hier etwas, was mir gerade das Herz erwärmt hat:
              Warum ich seit einer Begegnung im Zug anders mit meinen Mitmenschen umgehe|Yonni Meyer

              Kommentar


                Zitat von benno Beitrag anzeigen
                das glück, eine arbeit zu finden, die dem eigenen rhythmus entspricht, haben die wenigsten.
                Wieso Glück? Das kann man sich doch selbst aussuchen. Während andere unter dem Schichtdienst "gelitten" haben, habe ich mich auf meine Nachtschichten gefreut.

                Condor

                Kommentar


                  Zitat von Condor Beitrag anzeigen
                  Wieso Glück? Das kann man sich doch selbst aussuchen.Condor
                  ja ja. ich kann mir aber nicht meinen natürlichen rhythmus selbst aussuchen. da muß dann eben die arbeitszeit passen.
                  es gibt leute, die da die diskrepanz zwischen eigener befindlichkeit und anforderungen von außen nicht verspüren. sie können sich alles 'selbst aussuchen'. keine ahnung, ob das eine 'transzendierte, befreite haltung' ist oder ein vernachlässigen von wesentlichen unstimmigkeiten...

                  aber wir sind uns schon einig, daß der 'traumjob' nicht eben mal zu finden ist, oder?

                  Kommentar


                    Ich denke, es kommt auf die innere Einstellung an. Wenn man sich zutraut, etwas zu finden, was einen erfüllt und dafür auch Anstrengungen in Kauf nimmt, dann, behaupte ich mal, kann jeder einen Beruf finden, der ihn glücklich macht.

                    Condor

                    Kommentar


                      innere einstellung

                      ich will jetzt keine diskussion über den arbeitsmarkt vom zaun brechen...
                      condor, was für einen überall gesuchten beruf hast du denn? ich hätte seinerzeit, wenn ich nicht zum glück meine stelle bekommen hätte, -umziehen müssen, -irre weit pendeln müssen, -mit einem kaum zum leben reichenden geld auskommen müssen. wenn das glücklich macht...
                      ok, mit der 'richtigen inneren einstellung' würde ich auch fäkalien essen oder was auch immer...
                      nee nee, condor, rede du dir diesen aspekt der welt schön. ich kann und will das nicht!

                      Kommentar


                        Auch ich finde das mit dem Beruf nicht so eindeutig. Ich habe an meinem Beruf lange Zeit viel Freude gehabt und merke, dass er mittlerweile immer weniger zu mir passt. Nur die Möglichkeiten, sich innerhalb der Firma zu verändern, sind (zurzeit und für die nächsten Jahre) nicht da. Die Möglichkeiten, sich nach außerhalb zu verändern, sind mit erheblichen Einbußen verbunden. Wobei es auch heute mit 58 Jahren als Ingenieur nicht einfach ist, obwohl ja gerade in diesem Bereich der Fachkräftemangel beschrieen wird.

                        Und wenn ich dann bedenke, was da alles dran hängt (Familie ernähren, Wohnung abbezahlen, Höhe der späteren Rente ...), entscheide ich mich doch, da zu bleiben, wo ich bin und das Beste daraus zu machen.

                        Mein Beruf macht mich sicher nicht glücklich, aber ich bin zufrieden.

                        Kommentar


                          @Benno
                          Ich habe das Gefühl, dass du nicht ganz verstehst, worauf ich hinaus will... Ich kenne z.B. jemanden, für den ist Verkäufer sein Traumberuf, während andere darauf abkotzen würden oder jemand anderes ist Aufseher in einem Autohaus und super glücklich damit und die haben nicht viel Geld, denn davon ist das persönliche Glück nicht abhängig.

                          Es sind unsere Erwartungen, die für Glück oder Unglück sorgen und nicht unsere Arbeitsstellen.

                          Da viele Menschen aber keine Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen können oder wollen, werden sie kaum den Beruf finden, der wirklich zu ihnen passt.

                          Natürlich kann sich auch der "Traumberuf" im Laufe der Zeit ändern, schließlich können sich auch Menschen ändern. Aber... man kann jeder Zeit von vorn anfangen. Niemand, außer einem selbst, zwingt einen, dort zu bleiben, wo man gerade ist.

                          Bevor ich in Rente gegangen bin und ich möchte nicht immer dort bleiben, aber es ist eine angenehme Auszeit, war ich Heilerzieher. Das war mein Traumberuf. Mir hat es Spaß gemacht, mit geistig behinderten Menschen zu arbeiten, wobei ich vor allem gern mit den Menschen gearbeitet habe, die autistisch oder mehrfach schwerstbehindert waren. - Das war und ist ein sehr anstrengender Knochenjob, den nicht jeder machen möchte, aber mich hat er damals glücklich gemacht. - Heute habe ich mich verändert und ich möchte diesen Job nicht mehr machen, denn inzwischen ist er zu anstrengend für mich geworden. - Ein bisschen Glück gehört vermutlich auch immer dazu, denn als ich damals eine Umschulung begann, die mir gar nicht behagte, wurde ich schwanger und bekam ein autistisches Kind, womit du nicht eben mal wieder arbeiten gehen kannst, weil es immer sein kann und auch so war, dass er dieses und jenes nicht konnte, nach Hause kam und dann musste jemand da sein. Das hat mir viel abverlangt und Hausmann war sicher nicht mein Traumberuf.

                          Aber ich bin reingewachsen und habe die Chance genutzt, um an mir zu arbeiten und heute denke ich, dass mir gar nichts Besseres passieren konnte, als meine Familie. Das hat genauso sein sollen. Gerade wachsen wir so ein bisschen zusammen, nach Jahren voller Kampf, Tränen und Schmerzen, aber auch Freuden und Liebe.

                          Und schon steht ein neuer Lebensabschnitt vor der Tür: Unser Sohn ist jetzt 17 Jahr alt und braucht bald eine Arbeit und manche Leute können nicht verstehen, wenn wir sagen, dass das Wichtigste in seinem Leben ist, dass er das tun wird, was ihn glücklich macht.

                          Aber, es gibt auch Leute, die verstehen das und wir haben das Glück (für das ich gearbeitet habe, wie ein Irrer), von solchen Menschen umgeben zu sein.

                          Benno, wenn du dir vorstellen kannst, zu gewinnen, dann wirst du irgendwann gewinnen, aber wenn du dir das nicht vorstellen kannst, dann wird es nie geschehen.

                          Mehr OT schreibe ich dazu jetzt auch nicht mehr, wenn es dir wichtig ist, mach einen neuen Thread auf.

                          Condor

                          Kommentar


                            Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
                            Danke für diesen Link. Die Erinnerung an die vielen Geschenke, die ich im Verlauf eines randvollen Tages ablehne, lassen mich ein bisschen sentimentaler als gewöhnlich in den Tag starten ...

                            Kommentar


                              Christian Wulff geht unter die Heuschrecken



                              Christian Wulff geht unter die Heuschrecken|NachDenkSeiten – Die kritische Website

                              Kommentar


                                " Wenn in diesen Tagen Oskar Lafontaine auf diesen Umstand dadurch hinweist, daß er im Sprachgebrauch einer amerikanischen Spitzenbeamtin auf den „US-amerikanischen Imperialismus“ hinweist, jault die deutsche Presse unisono auf, als hätte sie die Gehirnwäsche erfolgreich absolviert."

                                Der Westen – Garant einer Politik der schiefen Ebene, die uns in tödliche Konflikte stürzt|NachDenkSeiten – Die kritische Website

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X