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Die Welt heute ...

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    Die Welt heute ...

    Hmmmmm

    Irgendwie kann das doch nicht gut gehen

    Wenn man im Internet sieht, wie korrupt diese Welt doch ist -

    Als es noch 3 Programme gab - waren die Nachrichten in der Tagesschau Gesetz,
    wenn man heute sieht wie Nachrichten entstehen und wie sie subjektiv für die
    eigenen Interessen manipuliert werden - wem kann man dann noch glauben?

    Es werden Milliarden für einen Rettungsschirm ausgegeben - wer wird da eigentlich gerettet?
    Während es immer mehr Aufstocker, Geringverdiener gibt. Die Mär von der tollen Arbeitslage existiert,
    wenn ich mich so umschaue, nur auf dem Papier.

    Wie soll diese Generation, die mit weniger oder gar nix auskommen muss, in den nächsten Jahrzehnten,
    wenn die aktuellen Politiker bereits tot oder in Rente sind, die Nachfrage ankurbeln, heute ist doch
    eh schon alles billig, billiger etc.- wie soll diese Generation ein Rente für das Alter erwirtschaften.
    Wie soll sie die Last der Pflege und Alterung der Gesellschaft tragen.

    Dies gilt übrigens nicht nur für Deutschland oder Europa

    Die politische Diskussion um Themen findet nicht statt - weder im Fernsehn, noch sonstwo -
    hat Fr. Merkel irgendwas inhaltliches in den letzten Jahren dazu beigetragen?

    Wo sind öffentliche Menschen, bei denen man den Eindruck hat, sie könnten uns vorwärts bringen?

    Manager werden gefeiert, wenn sie 5000 Leute entlassen, anstatt Innovationen zu fördern

    Irgendwie verdummen alle, mir scheint das gewollt, wenn alles zusammenbricht, kann man mit
    dummen Menschen wieder in den Krieg ziehen und alles wieder aufbauen.

    Das Maß zwischen da oben und da unten ist irgendwie verloren gegangen.

    Irgendwie finde ich, dass immer mehr Menschen der rote Faden verloren geht.

    War das schon immer so oder ist es nur durch die weltweite Interaktion nur
    präsenter und wo soll das hinführen?

    Wird man dann diese Generation auch fragen
    "Ihr habt das doch alles kommen sehen, warum habt ihr euch nicht gewehrt, warum habt ihr nix getan"?

    Kann diese Welt irgendwann wieder ein Stück gerechter werden?

    In den 80ern gab es irgendwie noch eine Vision von einer grüneren oder
    auch gerechteren Welt - heute scheint es, haben alle irgendwie kapituliert
    und es zählt nur noch das eigenen Überleben im Kapitalismusdschungel.

    Wo sind die Visionen und welche haben wir?

    (und ich meine nicht die, nach zwei Flaschen Sekt )

    #2
    War das schon immer so oder ist es nur durch die weltweite Interaktion nur
    präsenter und wo soll das hinführen?
    Ich glaube, das war schon immer so... siehe dunkle Menschheitsgeschichte, da gab es doch auch immer wieder Kriege, Armut, Macht bei einzelnen Leuten. Es ist nichts Neues. Allerdings denke ich, dass man heutzutage mehr davon sieht, weil einem z.B. rund um den Globus das Internet zur Verfügung steht, wo man Tag und Nacht selbst recherchieren kann, was auf der Welt los ist.

    In den 80ern gab es irgendwie noch eine Vision von einer grüneren oder
    auch gerechteren Welt - heute scheint es, haben alle irgendwie kapituliert
    und es zählt nur noch das eigenen Überleben im Kapitalismusdschungel.
    Das sehe ich nicht so, es haben nicht alle kapituliert... es ist nur (leider) der Leidensdruck noch nicht groß genug, damit ALLE mal die Nase voll haben und den Regierungen sagen, dass das so wie jetzt nicht auf Dauer funktionieren kann.

    Das Schlimmste, was man tun kann, ist, darauf zu warten, dass irgendjemand anders mal auf den Tisch haut und alles ins Lot bringt... alle Probleme sich somit von selbst lösen. Das Wichtigste ist doch, dass ein jeder seine Visionen nicht nur hat, sondern auch LEBT und ein Vorbild für andere ist, der auch aktiv zeigt, wie es besser geht.

    Ich spiele nun schon seit ca. 2 Jahren mit dem Gedanken, dass wenn ich selbst mal eine Firma auf die Beine stelle, ich diese an moralische Bedingungen knüpfe... Menschen nur dann einstellen, wenn die Firma bereits das Geld dafür hat (und nicht erst in künftigen Jahren erwirtschaften muss -> Existenzsicherung der Mitarbeiter). Nicht auf Pump versuchen zu expandieren... denn geht's in der Wirtschaft schief, fallen auch alle Mitarbeiter mit. Mitarbeiter nicht als "Ware" ansehen, sondern als Menschen, die auch ihre Grenzen haben. Gleichmäßig jungen Leuten Chancen geben wie auch älteren Menschen... die einen haben noch viel Kraft, die anderen viel Erfahrung. Material nur umweltfreundlich, selbst das Papier für die Korrespondenz. Strom nur aus erneuerbaren Energien beziehen... sprich: Die Firma unter moralischen Aspekten durchleuchten und Moral an die erste Stelle (hinter Profit) stellen. Mich würde interessieren, ob das funktionieren kann... deswegen schwirrt mir das schon länger durch den Kopf. Ich würde es gerne mal probieren. Selbst wenn es bedeutet, dass man dann mit der Firma langsamer "wächst" als konkurrierende Unternehmen (die dann aber ebenso schnell zusammenbrechen).

    Ich würde mir durchaus wünschen, dass mehr Menschen ihre Visionen von einem besseren Leben tatsächlich anfangen VORzuleben. Es gibt leider viel zu viele Negativbilder in Presse/Medien. Ich wünschte mir mehr Positiv-Vorbilder. Das wäre bestimmt mit ein Schritt in die richtige Richtung. (Mal sehen, ob ich meine Vision irgendwann mal umgesetzt bekomme )

    Und wenn du, Fliegenklatsche, die Welt ein Stück besser machen willst, dann schau nicht so sehr auf die (schlechten) Vorbilder, frage lieber dich selbst: Was würdest du anders machen? Was findest du gut und was verwerflich? Und wie könntest du in deinem Leben alles anders machen, ohne in die selben Fallen zu tappen wie Geldgier, Machtgier und sonstige Begierden. Das ist ja das Hauptproblem der Welt: Die Gier der Mächtigen und Reichen. Wer ausschließlich sich selbst im Fokus hat, der wird für die Welt nichts Gutes bewirken.


    Hat dein Thema eigentlich einen speziellen Grund?

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      #3
      Ich finde es immer ein bißchen sehr einfach, zu sagen "Frau Merkel/ die Regierung" hat nichts bewegt/ nichts geändert.
      Unser Regierungssystem wurde nach dem 2. Weltkrieg absichtlich so zurechtgebastelt, daß einer alleine keinen radikalen Kurswechsel veranlassen kann.
      Wie wir ja schon länger beobachten können, braucht nur irgendjemand in der Regierung eine vernünftige Idee haben (wie z.B., den kleinen Arbeiter nicht für 20 € Lohnerhöhung gleich mit höheren Steuern zu bestrafen), und schon stellt sich jemand aus der Opposition hin und predigt per BLÖD-Zeitung Hölle und Verdammnis... Nächstes ungeschriebenes Gesetz: gewählt wird, wer Wohltaten verspricht, egal, wo das Geld jetzt herkommen soll (gerne "von den Reichen", wobei bei den Linken ja jeder reich zu sein scheint, der morgens pünktlich aufsteht und seine Arbeit macht...anscheinend haben sich die Wähler nie Gedanken gemacht, wie da Parteiprogramm und z. B. der "Palast der sozialen Gerechtigkeit" zusammenpassen - obwohl: zumindest wurde nicht mit fragwürdigen Krediten finanziert ).
      Als erste Maßnahme gegen "es ändert sich nichts!"-Beschwerden empfehle ich gerne die Gründung einer entsprechenden Partei - genau das ist der Weg, den das Grundgesetz vorgegeben hat, um was legal zu ändern.
      Wer sich sowas mal angetan hat, versteht dann auch, warum scheinbar "da oben" immer die Gleichen sitzen: ein normaler Mensch geht dabei schlicht und einfach kaputt, man muß schon seelisch sehr diszipliniert sein, um es nicht persönlich zu nehmen, wenn eigene Ideen von der Gegenpartei komplett zerrissen werden, persönliche und unsachliche Angriffe inklusive.
      Macht doch mal ein Experiment: entwickelt Spielregeln für eure "bessere" Welt, stellt sie zur Diskussion, und wundert euch, wenn eine scheinbar gute Idee am Ende der Gedankenkette plötzlich ganz doofe Folgen hat. Jedes Rädchen, was man verstellt, greift halt in ein anderes und gute Ideen werden gerne von weniger netten Menschen ins Gegenteil umgewandelt (siehe Förderung von Arbeitslosen, weshalb manche Betriebe dann dauernd "durchwechseln", um Geld zu kassieren).
      Aber eine Warnung hätte ich noch: nach ein paar Wochen "virtueller Regierung" sind einige der Beteiligten meistens hoffnungslos zerstritten oder steigen aus - und danach denkt man über "die da oben" zwar immer noch nicht mit vollster Zufriedenheit, aber manchmal mit ein bißchen mehr Verständnis .

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        #4
        Wie wäre es mit einer FTL-Partei?

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          #5
          Zitat von Vespi Beitrag anzeigen
          Hat dein Thema eigentlich einen speziellen Grund?
          Das Wetter ist so grau und deprimäßig, da musste der Weltschmerz mal raus

          aber im Ernst - schöner Text Vespi

          nein keinen bestimmten Grund - das was ich oben geschrieben habe, ist mein Eindruck
          in den letzten Jahren, es geht nicht aufwärts, sondern eigentlich nur abwärts.

          Und auch gute Sachen, die es sicher auch gibt, werden tausendmal durchdiskutiert und kritisiert, bis am Ende nix mehr übrig bleibt. Die politische Diskussion und auch die Berichterstattung in den
          Medien ist nicht gerade dazu angetan eine "wir packen jetzt was an und lösen es"-Stimmung
          aufkommen zu lassen - nur Gemurkse - dass man es nicht allen recht machen kann, ist klar.

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            #6
            Du regst mich gerade zu einem neuen Faden an... muss ich mir mal Gedanken machen. Wir haben ja schon so eine Art "Weltverbesserer"-Faden im Forum für die kleinen Dinge im Leben... Ich fände es spannend zu schauen: Wo gibt es welche Alternativen zu herkömmlicher Vorgehensweise in Politik und Wirtschaft? Und wie kann man selbst (als Angestellter, Chef etc.) etwas dazu beitragen, dass wieder mehr Bewusstsein für die Umwelt und für die Verantwortung für die eigenen Angestellten entsteht? Mittlerweile ist es ja doch so, dass den meisten (Groß-)Firmen die eigenen Mitarbeiter am A**** vorbeigehen (aber auch manchen kleinen Firmen), alles fließt in Richtung übermenschliche Leistungerwartungen und Profit. Und wenn der Profit nicht stimmt, werden hunderte oder tausende Mitarbeiter wieder entlassen, egal wie motiviert, talentiert oder loyal sie sind.

            Es wäre schön, wenn wir mal darüber sprechen könnten, was für gute Alternativen es gibt (oder demnächst geben könnte). Es ist so leicht alles schwarz zu malen und ohnmächtig keinen Finger zu krümmen... dabei bin ich sicher, dass jede Firma, jedes Gewerbe, etwas tun kann, um in irgendeiner Hinsicht verantwortungsvoller zu handeln... für die Umwelt, für die Menschen, für die Firma (auf lange Sicht).

            Mag jemand brainstormen?

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              #7
              Hier mal ein treffender Film über die allgegenwärtige Smartphone-Benutzung
              Den Vorspann allerdings finde ich, für mich, sehr irreführend

              https://www.youtube.com/watch?v=R87-5ewuyKc

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                #8
                Gruselig hab ich mich gefühlt.

                Ist es wirklich so schlimm mit uns ?

                Rosie

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                  #9
                  mir geht es eher so damit:

                  Der Hund im Spiegelsaal

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                    #10
                    Danke, packs, das gibt Hoffnung - und auch die Tatsache, dass es noch Menschen gibt, die ohne Smartphone zu sehen sind. Egal, wo. Es gibt sie noch

                    Kommentar


                      #11
                      Hier, ich bin so eine ohne Smartphone!

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                        #12
                        Ich denke, die Masse macht's.

                        Ich habe ein SmartPhone und setze das bewußt sparsam ein.

                        Schlimm ist, dass es die Szenen aus dem Film bereits ansatzweise gibt.

                        Gaffer bei Unfällen und so ...

                        Kommentar


                          #13
                          Ich meine auch die, die eins besitzen und es nicht permanent vor der Nase haben.

                          Ich besitze auch eins, aber ihr werdet mich nie damit spazieren gehen sehen, auch bleibt es in der Tasche, wenn ich mit Freunden oder Bekannten irgendwo sitze.

                          Ich sehe manchmal Szenen wie aus dem Film in der Realität, leider nicht nur ansatzweise......

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                            #14
                            Ich habe auch kein Smartphone, einfach aus dem Grund, weil ich erst mal jemanden bräuchte, der mir beibringt, es zu benutzen... bin halt kein Technikfreak.

                            Ich würde aber auch nicht damit herumlaufen und meine Umgebung nicht mehr wahrnehmen.

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                              #15
                              Ein Smartphone habe ich schon, und eigentlich finde ich es ganz praktisch (z.B. für mich als Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel, denn so kann ich mir einfach anzeigen lassen, wann die nächste Bahn fährt, oder wo ich umsteigen muss, um an ein bestimmtes Ziel zu gelangen).

                              Auch die Wettervorhersageprogamme sind ziemlich ausgereift und gut, und das Regenradarprogramm ist sehr zuverlässig. Man kann damit sehr genau sehen und abschätzen, wann der Regen kommt (bei Wanderungen, Fahrradtouren, etc. durchaus hilfreich).

                              Auch die Verfügbarkeit von Stadtplänen und Landkarten empfinde ich als praktisch. Früher habe ich vor jeder Städtereise einen Stadtplan gekauft. Heutzutage reicht das Smartphone aus, weil man alle Pläne (fast) aller Städte und Länder abrufen kann.

                              Aber ich benutze es nur in bestimmten Situationen, keinesfalls dann, wenn ich mich gerade mit jemandem unterhalte oder gemeinsam esse. Außerdem mag ich es nicht, im öffentlichen Raum zu telefonieren. Muss ich telefonieren, ziehe ich mich immer irgendwo zurück, wo ich niemanden störe, und wo mich auch möglichst niemand hören kann.

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