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    #46
    Ich finde auch nicht, dass in dem Beitrag prinzipiell der Beruf des Journalisten heruntergemacht wird sondern eine spezielle Art des Journalismus, den es in dieser Form leider gibt.

    Aber es gibt ja auch seriöse Journalisten und Medien.

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      #47
      Chemnitz heute

      Es macht mich fassungslos, wieviel Hass sich da Bahn bricht. Und es hat mich erschreckt, was auf Twitter und "alternativen" Medien an falschen Gerüchten über einen zweiten Toten und die genaue Anzahl der angeblichen Messerstichen verbreitet wurde, lange bevor eine Obduktion überhaupt stattgefunden haben konnte.

      Wo soll Sachsen die Menge an Polizisten hernehmen, die nötig wäre, um das "Machtvakuum" zu füllen, das ein rechter Mob da ausfüllen will? Erst recht nach dem "Hütchenmann-Desaster".

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        #48
        Mich macht das einfach nur noch sprachlos.
        Dieser Hass und die Gewalt,ich kann es nicht verstehen.
        Was für Antworten hätten wohl diese Menschen auf die Frage:Warum nur?
        Kopf schüttelnde Rosi

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          #49
          Zitat von Rosie Beitrag anzeigen
          Was für Antworten hätten wohl diese Menschen auf die Frage:Warum nur?
          Hier der etwa 2 Jahre alte Versuch einer Antwort auf die Frage nach dem "warum" von Martin Dulig.

          Ich habe gestern auch ein paar Antworten "dieser Menschen" gelesen, aber ich verstehe sie einfach nicht.


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            #50
            Zitat von Fliegenklatsche Beitrag anzeigen
            Hmmmmm

            Irgendwie kann das doch nicht gut gehen

            Wenn man im Internet sieht, wie korrupt diese Welt doch ist -

            Als es noch 3 Programme gab - waren die Nachrichten in der Tagesschau Gesetz,
            wenn man heute sieht wie Nachrichten entstehen und wie sie subjektiv für die
            eigenen Interessen manipuliert werden - wem kann man dann noch glauben?

            Es werden Milliarden für einen Rettungsschirm ausgegeben - wer wird da eigentlich gerettet?
            Während es immer mehr Aufstocker, Geringverdiener gibt. Die Mär von der tollen Arbeitslage existiert,
            wenn ich mich so umschaue, nur auf dem Papier.

            Wie soll diese Generation, die mit weniger oder gar nix auskommen muss, in den nächsten Jahrzehnten,
            wenn die aktuellen Politiker bereits tot oder in Rente sind, die Nachfrage ankurbeln, heute ist doch
            eh schon alles billig, billiger etc.- wie soll diese Generation ein Rente für das Alter erwirtschaften.
            Wie soll sie die Last der Pflege und Alterung der Gesellschaft tragen.

            Dies gilt übrigens nicht nur für Deutschland oder Europa

            Die politische Diskussion um Themen findet nicht statt - weder im Fernsehn, noch sonstwo -
            hat Fr. Merkel irgendwas inhaltliches in den letzten Jahren dazu beigetragen?

            Wo sind öffentliche Menschen, bei denen man den Eindruck hat, sie könnten uns vorwärts bringen?

            Manager werden gefeiert, wenn sie 5000 Leute entlassen, anstatt Innovationen zu fördern

            Irgendwie verdummen alle, mir scheint das gewollt, wenn alles zusammenbricht, kann man mit
            dummen Menschen wieder in den Krieg ziehen und alles wieder aufbauen.

            Das Maß zwischen da oben und da unten ist irgendwie verloren gegangen.

            Irgendwie finde ich, dass immer mehr Menschen der rote Faden verloren geht.

            War das schon immer so oder ist es nur durch die weltweite Interaktion nur
            präsenter und wo soll das hinführen?

            Wird man dann diese Generation auch fragen
            "Ihr habt das doch alles kommen sehen, warum habt ihr euch nicht gewehrt, warum habt ihr nix getan"?

            Kann diese Welt irgendwann wieder ein Stück gerechter werden?

            In den 80ern gab es irgendwie noch eine Vision von einer grüneren oder
            auch gerechteren Welt - heute scheint es, haben alle irgendwie kapituliert
            und es zählt nur noch das eigenen Überleben im Kapitalismusdschungel.

            Wo sind die Visionen und welche haben wir?

            (und ich meine nicht die, nach zwei Flaschen Sekt )
            Dieses Zitat ist von 2012 und es hat sich nichts, was darin beschrieben ist, geändert...

            Nein, es ist sogar noch viel schlimmer geworden und weiterhin wird Vieles "weichgespült"

            https://vera-lengsfeld.de/2018/08/29...-ist-ueberall/

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              #51

              Zitat von Fliegenklatsche Beitrag anzeigen
              ... wenn man heute sieht wie Nachrichten entstehen und wie sie subjektiv für die eigenen Interessen manipuliert werden - wem kann man dann noch glauben?

              [...]

              Die politische Diskussion um Themen findet nicht statt - weder im Fernsehn, noch sonstwo -
              hat Fr. Merkel irgendwas inhaltliches in den letzten Jahren dazu beigetragen?
              Zitat von Kalua Beitrag anzeigen

              Dieses Zitat ist von 2012 und es hat sich nichts, was darin beschrieben ist, geändert...

              Nein, es ist sogar noch viel schlimmer geworden und weiterhin wird Vieles "weichgespült"

              https://vera-lengsfeld.de/2018/08/29...-ist-ueberall/
              Kalua, es ist mir unverständlich, wie Du nach dem Zitieren des Eingangsposts ausgerechnet auf eine Quelle verweisen kannst, die offensichtlich subjektiv und auf "emotionale Reaktion" ausgelegte Falschinformationen verbreitet.

              Auch Frau Lengsfeld hat nach der Tat in Chemnitz von 20 Messerstichen geschrieben, die nie stattgefunden haben. Laut - illegal veröffentlichtem - Haftbefehl gegen einen der Täter waren es "nur" fünf Messerstiche. Schon das finde ich schlimm, aber es scheint für die reißerische Berichterstattung sogenannter unabhängiger Medien immer noch nicht "schlimm genug" zu sein. Man muss noch 75% dazulügen, um den "gerechten" Volkszorn anzuheizen.

              Und diese manipulative Übertreibung führt in meinen Augen mit dazu, dass nicht mehr über ungleiche Vermögensverteilung, verbesserungsbedürftige Sozialsysteme und andere tatsächlich existierende Probleme diskutiert wird. Ich verstehe nur nicht, was das "subjektive Interesse" sein kann, das Menschen dazu bringt mit Falschinformationen andere Menschen aufeinanderzuhetzen und mit einem nutzlosen Thema zu beschäftigen, damit sie ihre Energie nicht in das Finden von Lösungen stecken können.

              Im verlinkten Bericht geht es (wieder mal) nur darum, Straftaten durch Zuwanderer und den angeblich laschen Umgang der Polizei damit in den Fokus zu stellen, dabei wirkt sich das fehlende Budget und die personelle Unterbesetzung der Justiz (in verschiedenen Bereichen) genauso bei Straftaten (abstammungsmäßig über Generationen hinweg "perfekter") deutscher Täter aus. Es geht nun aber in der geschürten Angstdebatte nicht mehr um die Lösung des Justizproblems sondern darum, kriminelle Übergriffe auf (sämtliche "greifbaren") Ausländer als "zulässiges Korrektiv" der Verhältnisse zu rechtfertigen. Es geht nun plötzlich um die Verteidigung "deutscher Werte" und des "deutschen Volkes". Und das ist hanebüchener Unsinn!

              Unschuldige zu terrorisieren, zu verletzen oder gar zu töten, weil sie zufällig Gemeinsamkeiten mit einem Straftäter haben, war meines Wissens noch nie ein deutscher Wert! Und auch wenn die radikalisierten "Besorgten" ein Teil des Volkes sind, sind sie keineswegs DAS Volk und deshalb auch nicht berechtigt für alle Deutschen zu sprechen oder in ihrem Namen Übergriffe zu begehen.

              "Wir" sind auch das Volk. Und nachdem das bis zu den Vorkommnissen in Chemnitz wohl übersehen wurde, müssen "wir" uns jetzt sichtbar machen und klar Stellung beziehen.

              Benennung und Lösung von Problemen statt nutzloser Sündenbock-Jagd! Denn wenn alle Ausländer totgeschlagen und verjagt, die Probleme aber weiterhin ungelöst sind, sucht sich der angestachelte "Volks"zorn einfach die nächsten Opfer. Angestachelt und gelenkt von manipuierten und manipulativen "Nachrichten".

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                #52
                Kalua, es ist mir unverständlich, wie Du nach dem Zitieren des Eingangsposts ausgerechnet auf eine Quelle verweisen kannst, die offensichtlich subjektiv und auf "emotionale Reaktion" ausgelegte Falschinformationen verbreitet.
                Ich finde nicht alles was Frau Lengsfeld richtig. Das hier aber als Frau durchgeht, die Falschmeldungen verbreitet finde ich nicht richtig. Ich habe Ihren Beitrag vom 1.September gelesen und da schreibt Sie explizit, das sich der interessierte Leser selber eine Meinung bilden soll.

                Kommentar


                  #53
                  Zitat von Muttutgut Beitrag anzeigen
                  Ich finde nicht alles was Frau Lengsfeld richtig. Das hier aber als Frau durchgeht, die Falschmeldungen verbreitet finde ich nicht richtig.
                  Ok. Eine hier zitierte Quelle verbreitet falsche Informationen, das soll aber nach deinem Dafürhalten nicht so bezeichnet werden. Welche Bezeichnung würdest du bevorzugen?

                  Zitat von Muttutgut Beitrag anzeigen
                  Ich habe Ihren Beitrag vom 1.September gelesen und da schreibt Sie explizit, das sich der interessierte Leser selber eine Meinung bilden soll.
                  Meinungen zu einem Thema bildet mensch (unter anderem) aufgrund der ihm zugänglichen Informationen. Wenn nun die Informationen zum Thema nicht zutreffend sind, halte ich die Wahrscheinlichkeit, dass eine darauf aufbauende Meinung zum Thema zutreffend sein wird, für eher gering.

                  Aber ich habe gar nicht den Einruck, dass es auf dem Blog um Meinungsbildung geht sondern darum, Empörung auszulösen. Empörung über "Vorkommnisse", die (zumindest teilweise - ich habe nun wirklich nicht jeden Artikel gelesen) nachweislich so nie stattgefunden haben.

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                    #54
                    Eindrücke von und Ratschläge eines Amerikaners für deutsche Medienschaffende:
                    http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...ue#pageIndex_0

                    Interessant fand ich Aspekte des journalistischen Selbstverständnisses, die in Konflikt geraten können: Verteidigung der Demokratie und Menschenwürde einerseits und Objektivität im Sinne von professioneller Distanz andererseits.

                    Den Ratschlag, die eigene Agenda zu veröffentlich, finde ich auch sinnvoll. Dazu gehört für mich aber auch, dass man als Medienkonsument wissen muss, dass es solche Agendas und Nachrichtenfaktoren schon immer gab (z.B. Negativität). Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Nachrichtenwert und http://journalistikon.de/category/nachrichtenfaktoren/.

                    Vielen Dank auch an First Sunshine für ihre Beiträge in diesem Faden.
                    Natürlich ist jeder Mediennutzer verantwortlich dafür sich quellenkritisch zu verhalten. Den Verbreitern von falschen und übertriebenen Nachrichten kommt aber eine noch größere Verantwortung zu, derer sie sich nicht durch einen "disclaimer" entziehen sollten.

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                      #55
                      Freundin der Weisheit, danke für die links.


                      Liebe First Sunschine, ich schätze deine Beiträge und Dein Einfühlungsvermögen sehr, keine Ahnung was ich bevorzugt hätte.

                      Ich hätte über die Personenzahl hinweg gesehen. Es ist in der heutigen Zeit nicht leicht, die Wahrheit sofort zu wissen.


                      Ich verschaffe mir meine Eindrücke persönlich im RL und nehme wahr wie es auf Demonstrationen ist, wie aufgeheizt die Stimmung ist und die Polizisten von Gegendemonstratien beschimpft werden.

                      Wie ich nichts ändern kann, weil ich defensiv und zurückhaltend bin, anstelle einzuschreiten und Stellung zu beziehen.

                      Vera L. und ihr Blog sind zu weit weg von mir zur Zeit, ich kann mir da kein Urteil erlauben.

                      Ich kann mir auch kein Urteil erlauben in Bezug über das neue Polizeigesetz welches beschlossen werden soll.

                      https://nonpog.de/

                      "Das Bündnis #noNPOG – Nein zum neuen niedersächsischen Polizeigesetz fordert den niedersächsischen Landtag auf, die geplanten Änderungen am Polizeigesetz nicht zu beschließen und weiteren Ausweitungen der Befugnisse der Sicherheitsbehörden eine Absage zu erteilen. Darüber hinaus fordern wir die niedersächsische Gesellschaft auf, sich aktiv dem neuen Niedersächsischen Polizeigesetz, anderen autoritären Tendenzen und Einschränkungen von Grund- und Freiheitsrechten in den Weg zu stellen!"

                      Auf der einen Seite ist eine Veränderung unbedingt nötig da die Gewaltbereitschaft zu groß ist. Ärtzte in Krankenhäusern und Polizisten immer mehr angegriffen werden und somit eine Veränderung stattfinden muß.


                      Auf der anderen Seite aber, der Staat immer mehr Kontrolle erlangen soll, und der Bürger noch mehr entmündigt wird, die Demokratie weiter den Bach runter geht.

                      Mein Weg ist, das ich mir persönlich Eindrücke verschaffen will, hören was Amnesty International dazu sagt, der Bewegung, die sich kritisch zu dieser Thematik bewegt beiwohnen werde und mir dann eine Meinung bilden werde.

                      LG

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                        #56

                        gedanken-eines-polizisten-zum-einsatz-im-hambacher-forst

                        https://polizistmensch.de/2018/09/gedanken-eines-polizisten-zum-einsatz-im-hambacher-forst-zwischen-gerichtsurteil-und-lebensraum/

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                          #57
                          das ist mir vorher auch schon zu Ohren gekommen.

                          und das die Grünen 2016 für die Rodung des Hambacher Forst waren als diese 2016 mit in der Regierung waren.
                          Ob Sie nun verlogen sind, wie im folgenden Beitrag beschrieben, oder ob Sie ihr Position geändert haben, bleibt jedem mündigen Bürger selbst überlassen, sich seine Meinung zu bilden.
                          https://youtu.be/dWL_nu_Dp9M
                          Auf jeden Fall waren gestern 50.000 Bürger im Hambacher Forst und haben sich für den Erhalt des Hambacher Forst ausgesprochen. Da OVG Münster hat die Rodung untersagt.


                          https://www.rundschau-online.de/regi...nntag-31226922

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                            #58
                            Danke für den Link, Kalua.

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                              #59
                              Cem Özdemir rechnet mit der AfD ab – die ganze Rede vor dem Bundestag

                              Cem Özdemir (52) platzte am Donnerstag der Kragen, als die AfD-Fraktion im Bundestag über einen Antrag zur Maßregelung zweier Texte des gerade aus türkischer Haft entlassenen „Welt“-Journalisten Deniz Yücel abstimmen lassen wollte.
                              In der Debatte warf der Ex-Grünen-Chef den Rechtspopulisten ganz offen Rassismus vor und stellte ihre Politik in die Tradition des NS-Regime. „Der Deutsche Bundestag benotet nicht die Arbeit von Journalisten“, rief Özdemir der AfD zu.
                              Dann redete er sich in Fahrt: „In unserem Land, in der Bundesrepublik Deutschland, gibt es keine Gleichschaltung, von der sie nachts träumen. Bei uns gibt es Pressfreiheit!“

                              Sogar Wolfgang Kubicki von der sonst gemäßigten FDP fand Worte:
                              Bundestagsdebatte um Yücel: „Intellektuell erbärmlich“

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                                #60
                                Gruselig, wie weit die Überwachung der Bürger bereits fortgeschritten ist - nicht nur in China!

                                https://www.wired.de/article/citizen...rger-herrschen

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