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November 2015: Teilen, Geben und Nehmen

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    #16
    Lieber Condor,

    Zitat von Condor2 Beitrag anzeigen
    Wenn man eine Familie und Kinder hat, teilt man irgendwie automatisch... was haben wir früher Second Hand gekauft und gleichzeitig ganze Säcke voller Kleidung wieder gespendet.
    Ja, da ergibt sich, weil die Kinder ja ihrer Kleidung und auch teilweise ihren Spielsachen entwachsen, einiges, was man abgeben und natürlich auch von anderen Familien annehmen kann. Wir haben auch viel unter Freunden ausgeliehen oder weitergeschenkt bzw. von Freunden erhalten. Anderes ist an den Kindergarten gegangen (dort wird ja manchmal bei kleineren "Unglücken" Wechselkleidung benötigt) oder an das hiesige Flüchtlingsheim. Ich finde es gut, wenn diese Dinge dort weiterverwendet werden können, wo sie gebraucht werden. Es wird ja leider auch sehr viel kaum Gebrauchtes weggeworfen...

    Bei anderen Notwendigkeiten kann man ja weniger leicht "Abgelegtes" spenden, z.B. bei Nahrungsmitteln. Da freue ich mich immer über Initiativen, die einen daran erinnern, dass man trotzdem auch davon oder dafür gezielt abgeben kann. Der Laden, in dem wir normalerweise unsere Lebensmittel einkaufen, spendet z.B. immer viel von der Frischware, die vor dem Wochenende nicht mehr verkauft wird, an die hiesige "Tafel". Aktuell haben sie eine Aktion, bei der sie Beutel mit Grundnahrungsmitteln packen und diese im Laden aufstellen. Wer will, kann einen solchen Beutel für 5-10 Euro kaufen und an der Kasse abgeben. Der Laden gibt diese Beutel dann an die Flüchtlingshilfe in der Region weiter. Weil es bequem ist, keinen Extraaufwand verlangt und trotzdem - im Gegensatz zu einer reinen Geldspende - den Gebern auch die konkrete Gabe vor Augen führt, wird diese Aktion sehr gut angenommen und findet entsprechend viel Unterstützung.

    Erfahrungen teilt man auch automatisch in Foren, deswegen bin ich irgendwie ja auch da.

    Ich teile Wissen und Erfahrung mit Freunden und hier im Forum.
    Genau!

    Und ich teile mich für meine Familie, weniger gesund.
    Ja, das "Sich-Teilen" kann sehr aufreibend sein. Es kommt sicherlich darauf an, wieviel Energie man so zur Verfügung hat. Außerdem spielt sicherlich eine Rolle, ob man innerhalb der Familie schon bestimmte "Fronten" hat, zwischen denen man sich aufreibt, oder ob man da mit seiner Familie an einem Strang ziehen kann.

    Liebe Grüße,
    Chaja

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