Spannendes Thema! 
Weshalb, Bonny, willst Du z.B. um jedem Preis eine Antwort von Deinem Mann erzwingen? Weil Du davon ausgehst, dass es Richtig ist, über seine Gefühle zu sprechen und Falsch, sich zurückzuziehen? Weshalb aber soll es richtiger sein, Nähe und Austausch zu anderen zu suchen, wenn es einem schlecht geht, anstatt sich in seine Höhle zurückzuziehen und erst mit sich selbst ins Reine zu kommen?
Mir fällt auf, dass Frauen oft recht gut darin sind, sich gegenseitig in ihren Meinungen zu bestärken, was sich mitunter so hochschaukelt, dass plötzlich eine subjektive Meinung zur absoluten Wahrheit erhoben wird.
Dabei geht es hier ja überhaupt nicht um Richtig oder Falsch sondern um diametral verschiedene Bedürfnisse!
Männer sind gut darin, konkrete Probleme zu lösen und sind mit klaren Ansagen meistens gut zu erreichen! Wenn man das Modell von Schulz von Thun mit den Kommunikationsebenen nimmt, entspricht das der Sachebene.
Schwierig wird es dann, wenn sie vordergründig zwar auf der Sachebene kommuniziert, damit aber eigentlich etwas über ihre Befindlichkeit ausdrücken will und mit einer nicht ausgesprochenen Forderung gleichzeitig die Beziehung auf den Prüfstand stellt! Wie in Glühwürmchens Beispiel mit dem Pullover oder dem Kino! Zumal genau die gleichen Worte von ihr jeden Tag auch wieder etwas vollkommen anderes bedeuten können! Kein Wunder geht der Mann wie auf rohen Eiern, wenn sie ihm wieder so ein Rätsel auftischt! Weil egal was er auch tut, es ist garantiert falsch! (was ihm auch sogleich um die Ohren gehauen wird!) Also greift er auf das Default-Programm zurück und das lautet: Rückzug in die eigene Höhle! Also tritt er wie ein Gentleman rücksichtsvoll ein Stück zur Seite, damit sie sich in ihre Höhle zurückziehen kann um dort wieder festen Boden unter die Füsse bekommt! Das ist das, was er glaubt, dass seine Partnerin in diesem Moment braucht! Weil genau das würde er sich wünschen an ihrer Stelle!
Umgekehrt lautet ihr Default-Programm: den Kontakt suchen und diskutieren, reden, klönen! Das ist für ihn aber u.U. genau das falsche Mittel!
Mir fällt auf, dass in Beziehungen viel zu oft vom Partner / von der Partnerin hellseherische Fähigkeiten verlangt werden! Zu erwarten, dass der Partner einem die Wünsche von den Augen abliest, klappt definitiv nicht! Genau so wenig wie der Mann merkt, dass seine Frau jetzt gern in den Arm genommen werden möchte, merkt sie wahrscheinlich, wann es ihm ein echtes Bedürfnis ist, sich für einen Moment zurückziehen zu können, ohne dass ihm deswegen ein schlechtes Gewissen gemacht wird! Da hat sie genau so einen blinden Fleck wie er nur einfach an einem anderen Ort!
Für's gegenseitige Verständnis essenziell ist ja, wie eine Nachricht beim Gegenüber ankommt und nicht wie man sie sendet! Das weist auch den Weg zu einer Lösung, nämlich so zu kommunizieren, dass es der oder die andere versteht!
• Männer sollten sich vermehrt auch auf Diskussionen über Gefühle und Befindlichkeiten einlassen in einer Beziehung, auch wenn viele dieses Bedürfnis nicht verspüren.
• Und Frauen sollten bewusst ganz klare Ansagen machen ohne Zwischentöne (*) und ihrem Partner zugestehen, dass er seine Probleme anders angeht und primär erst mit sich selbst ins Reine kommen muss und nicht das Gespräch sucht, wie sie das tun würde.
(*) Das braucht u.U. eine ganze Weile, bis er wieder Vertrauen fasst, dass sie tatsächlich etwas so meint, wie sie es sagt, ohne versteckte Botschaften und doppelten Boden.
Vielleicht gerade in diesem Zusammenhang:
Männer nehmen Frauen beim Wort! Deshalb sollte sie es tunlichst vermeiden, über eine Trennung zu reden, wenn sie nicht absolute 100% sicher ist! Nur mal so anzudeuten, sich zu trennen, um endlich eine Reaktion von ihm zu provozieren, ist definitiv keine gute Idee! Weil er fasst das sofort auf der Sachebene auf: "Ok, sie hat sich so entschieden, die Würfel sind gefallen! Die Beziehung ist vorbei!"
Genau an einem solchen kommunikativen Missverständnis ist mal eine Beziehung von mir zerbrochen!

Weshalb, Bonny, willst Du z.B. um jedem Preis eine Antwort von Deinem Mann erzwingen? Weil Du davon ausgehst, dass es Richtig ist, über seine Gefühle zu sprechen und Falsch, sich zurückzuziehen? Weshalb aber soll es richtiger sein, Nähe und Austausch zu anderen zu suchen, wenn es einem schlecht geht, anstatt sich in seine Höhle zurückzuziehen und erst mit sich selbst ins Reine zu kommen?

Mir fällt auf, dass Frauen oft recht gut darin sind, sich gegenseitig in ihren Meinungen zu bestärken, was sich mitunter so hochschaukelt, dass plötzlich eine subjektive Meinung zur absoluten Wahrheit erhoben wird.
Dabei geht es hier ja überhaupt nicht um Richtig oder Falsch sondern um diametral verschiedene Bedürfnisse!
Männer sind gut darin, konkrete Probleme zu lösen und sind mit klaren Ansagen meistens gut zu erreichen! Wenn man das Modell von Schulz von Thun mit den Kommunikationsebenen nimmt, entspricht das der Sachebene.
Schwierig wird es dann, wenn sie vordergründig zwar auf der Sachebene kommuniziert, damit aber eigentlich etwas über ihre Befindlichkeit ausdrücken will und mit einer nicht ausgesprochenen Forderung gleichzeitig die Beziehung auf den Prüfstand stellt! Wie in Glühwürmchens Beispiel mit dem Pullover oder dem Kino! Zumal genau die gleichen Worte von ihr jeden Tag auch wieder etwas vollkommen anderes bedeuten können! Kein Wunder geht der Mann wie auf rohen Eiern, wenn sie ihm wieder so ein Rätsel auftischt! Weil egal was er auch tut, es ist garantiert falsch! (was ihm auch sogleich um die Ohren gehauen wird!) Also greift er auf das Default-Programm zurück und das lautet: Rückzug in die eigene Höhle! Also tritt er wie ein Gentleman rücksichtsvoll ein Stück zur Seite, damit sie sich in ihre Höhle zurückziehen kann um dort wieder festen Boden unter die Füsse bekommt! Das ist das, was er glaubt, dass seine Partnerin in diesem Moment braucht! Weil genau das würde er sich wünschen an ihrer Stelle!
Umgekehrt lautet ihr Default-Programm: den Kontakt suchen und diskutieren, reden, klönen! Das ist für ihn aber u.U. genau das falsche Mittel!
Mir fällt auf, dass in Beziehungen viel zu oft vom Partner / von der Partnerin hellseherische Fähigkeiten verlangt werden! Zu erwarten, dass der Partner einem die Wünsche von den Augen abliest, klappt definitiv nicht! Genau so wenig wie der Mann merkt, dass seine Frau jetzt gern in den Arm genommen werden möchte, merkt sie wahrscheinlich, wann es ihm ein echtes Bedürfnis ist, sich für einen Moment zurückziehen zu können, ohne dass ihm deswegen ein schlechtes Gewissen gemacht wird! Da hat sie genau so einen blinden Fleck wie er nur einfach an einem anderen Ort!
Für's gegenseitige Verständnis essenziell ist ja, wie eine Nachricht beim Gegenüber ankommt und nicht wie man sie sendet! Das weist auch den Weg zu einer Lösung, nämlich so zu kommunizieren, dass es der oder die andere versteht!
• Männer sollten sich vermehrt auch auf Diskussionen über Gefühle und Befindlichkeiten einlassen in einer Beziehung, auch wenn viele dieses Bedürfnis nicht verspüren.
• Und Frauen sollten bewusst ganz klare Ansagen machen ohne Zwischentöne (*) und ihrem Partner zugestehen, dass er seine Probleme anders angeht und primär erst mit sich selbst ins Reine kommen muss und nicht das Gespräch sucht, wie sie das tun würde.
(*) Das braucht u.U. eine ganze Weile, bis er wieder Vertrauen fasst, dass sie tatsächlich etwas so meint, wie sie es sagt, ohne versteckte Botschaften und doppelten Boden.
Vielleicht gerade in diesem Zusammenhang:
Männer nehmen Frauen beim Wort! Deshalb sollte sie es tunlichst vermeiden, über eine Trennung zu reden, wenn sie nicht absolute 100% sicher ist! Nur mal so anzudeuten, sich zu trennen, um endlich eine Reaktion von ihm zu provozieren, ist definitiv keine gute Idee! Weil er fasst das sofort auf der Sachebene auf: "Ok, sie hat sich so entschieden, die Würfel sind gefallen! Die Beziehung ist vorbei!"
Genau an einem solchen kommunikativen Missverständnis ist mal eine Beziehung von mir zerbrochen!


*sarkasmusoff*


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