Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

August - Entschleunigung

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    August - Entschleunigung

    Die Zeit "rennt"
    Mich würde interessieren, ob und was ihr macht, um der Hektik zu entgehen, euch eine Ruheinsel zu schaffen.

    Nehmt ihr euch bewußt dafür Zeit und wenn ja, wie viel, wie oft?
    Laßt ihr auch einfach mal alle Fünfe grade sein, obwohl es euch eigentlich widerstrebt? Also die Dinge einfach mal laufen lassen, wie sie laufen?

    Ich freue mich auf eure Gedanken und Ideen zum Thema .

    #2
    Ich nehme mir bewusst Zeit und lasse auch mal Fünf gerade sein.
    Allerdings ist das auch wesentlich leichter für mich, weil ich im Ruhestand bin und nichts muss.

    Was ich generell wichtig finde für jede/n: Jeden Tag leben, so wie er kommt.
    Nicht über einige Tage oder sogar Wochen springen, weil dort ein angeblich sehr schönes "Event" wartet. Die übersprungenen Tage gehen verloren, man wird unheimlich schnell alt.
    Natürlich darf man die Vorfreude genießen, aber nicht zum Preis verlorener Tage.

    Kommentar


      #3
      Als ich ein wenig in Pitti`s tollem Tagebuch gelesen hatte, wurde mir bewußt, daß ich all diese kleinen Dinge des Alltags überhaupt nicht sehe.
      Ich "renne" mit der Zeit und habe gleichzeitig keine Zeit.

      Vielleicht liegt es daran, daß ich schon als kleiner Knirps ständig zur Eile angetrieben wurde. "Schau mal auf die Uhr!", obwohl einem die Uhr gar nichts verriet, weil man noch viel zu klein war. "Trödel nicht!", "Jetzt beeil dich!", "Dafür haben wir keine Zeit!", "Muß man dich immer antreiben?". Dazu ein kleiner Gedankenfetzen - ich selbst recht jung, kleine Blumen pflücken und dann...? Vielleicht ein "Klaps" auf den Po oder Schimpfe, weil ich trödelte.

      Es schien, als würde es einen genauen Weg geben und wann immer ich abweichen wollte (trödeln), sah ich ein Stoppschild vor mir. Irgendwann integrierte ich das so perfekt, daß ich nur noch den Weg sah, aber die "Blumen" daneben nicht mehr. Ich hatte mir beigebracht, diese Dinge langweilig zu finden, keine Lust darauf zu haben. Ich wurde ein guter "Mit der Zeit Renner".

      Und dann - Pitti und ihr Tagebuch - erinnerte mich an etwas. Wie es ist, wenn man nicht "rennt" und auch die Dinge wahrnimmt, die am Wegesrand stehen. Ich finde das bemerkenswert und genau wie Bonny schrieb, jeder Tag will gelebt werden - nicht nur die Highlights. Dieses "Rennen" mit der Zeit ist ja gleichzeitig ein "Warten" und worauf? Irgendwann doch genug Vorsprung zu haben, um etwas genießen zu dürfen, um sich die "kleinen Blumen" pflücken zu dürfen?

      Ich denke, die Sache hat nur einen Haken. Es wird niemals diesen Vorsprung geben, man wird "rennen" und völlig außer Puste sein, aber ein Vorsprung ist nicht zu schaffen. Irgendwann blickt man zurück auf ein graues Leben und fragt sich, wohin die Zeit verschwunden ist, was man überhaupt getan hat - natürlich, die Highlights, aber sonst? Alles eine graue Masse und die Zeit einfach weg, nicht rückspulbar und der Blick in den Spiegel voller Verwunderung "Bin das ich?".

      Kann ich es wohl wieder lernen, die Dinge am Wegesrand zu sehen und auch Spaß daran zu haben? Vielleicht indem ich einen Gang zurück schalte, bewußt "nicht renne"? Welche Möglichkeiten hätte ich da?

      Kommentar


        #4
        Meine Zeit rennt nicht. Ganz im Gegenteil komme ich mir manchmal fast schon ein bisschen zu entschleunigt vor. Andererseits dann auch wieder nicht, denn mit irgendetwas bin ich dann ja doch immer wieder beschäftigt, auch wenn es eben die Romanlektüre ist, anstatt das Bad zu putzen.

        Die pure und absolute Entschleunigung ist für mich ein Wanderurlaub, so einer, bei dem ich nur mit einem Rucksack auf dem Rücken von A nach B laufe.
        Pure Entschleunigung weil es da keine Termine gibt, keine Post, die bearbeitet werden will, kein Bad, das mal wieder geputzt werden müsste, nichts, an das ich denken muss und vor allem auch nichts, das mich ablenkt. Laufen, essen, waschen, schlafen. Das ist alles und mehr als genug.

        Dementsprechend hängt Entschleunigung für mich auch viel mit Reduktion zusammen. Das versuche ich im Alltag auch, da ist es aber ungleich schwieriger. Was mir dabei hilft: weniger Besitz (um den man sich kümmern muss), nur solche Termine und Verpflichtungen eingehen, die mir auch wirklich am Herzen liegen, immer nur eine Sache auf einmal machen, öfter mal innehalten, mich fragen, was ich da eigentlich tue und ob ich das auch wirklich tun will. Und wenn ich merke, dass ich nicht mehr "bei Sinnen" bin, raus in die Natur. Das hilft bei mir eigentlich immer.
        Natur ist sowieso Entschleunigung pur, finde ich. Was es da alles zu sehen/hören/riechen/fühlen gibt, das haut mich immer wieder aufs Neue um.

        Zu dem Thema fiel mir spontan das Buch "Die Manana-Kompetenz" von Gunter Frank und Maja Storch ein. Und die beiden natürlich

        Kommentar


          #5
          Ich denke, das Problem ist auch, dass einem (zumindest mir, und wohl auch vielen anderen) die Eile als Tugend und anzustrebende Eigenschaft anerzogen wurde. "Wer rastet, der rostet" und ähnliche Sprüche tragen dazu bei, dass man sich unwohl und schuldig fühlt, wenn man sich dem Müßiggang hingibt.

          Ein anderes Problem, das ich erlebe: wenn man sein eigenes Lebenstempo zurückschrauben möchte, dann stehen zunächst einmal fremde Interessen dagegen. Beispielsweise strebe ich schon seit Jahren eine Reduzierung meiner Arbeitszeit im Job an, aber mein Arbeitgeber stellt sich strikt quer. Bis jetzt hat sich noch jeder meiner Vorgesetzten geweigert, mir die Arbeitszeitreduzierung zu genehmigen. Dabei sehne ich mich total danach, beruflich kürzer zu treten, mehr Zeit für mich zu haben. Oft fühle ich mich am Ende der Arbeitswoche wie ein Marathonläufer, der mit letzter Kraft noch die Ziellinie erreicht...

          Also, ich könnte eine Entschleunigung dringend gebrauchen, weiß aber nicht so recht, wie ich praktisch vorgehen könnte....

          Kommentar


            #6
            Wo du @solipsist gerade den Müßiggang erwähnst, da fällt mir gleich noch ein Buch ein, passt auch zum Thema: "Die Kunst, frei zu sein" von Tom Hodgkinson.
            Im Grunde steht da auch nicht wirklich Neues drin, doch es sind schön zu lesende Hinweise auf so etwas wie: Besinn dich auf das, was (dir) wirklich wichtig ist und vergiss all die Dinge, von denen dir andere einreden wollen, sie seien wichtig.

            Was deinen Arbeitsplatz betrifft (nochmal @solipsist): es hindert dich ja niemand daran, dir einen anderen Arbeitgeber zu suchen.

            Ja, ich weiß. Es gibt gute Gründe. Nichtsdestotrotz ...

            Kommentar


              #7
              Entschleunigung ist für mich Entspannung - Entspannung einatmen und Anspannung ausatmen > dies ist nicht nur bildlich gemeint, sondern funktioniert während einer kleinen Meditation genauso, wie es da steht.

              Ich stelle mir vor, dass ich mit jedem Einatmen spüre, wie etwas Beruhigendes und Entspannendes in mich hineingesogen wird (manchmal ist es wie ein Nebel, manchmal wie eine Flüssigkeit, meist angenehm warm) und sich dann spürbar und sogar sichtbar (ich kann das mit meinen inneren Augen verfolgen) in alle Fasern meines Körpers verteilt.

              Beim Ausatmen zieht "es" alle Anspannung (Stress, hinderliche Gemütsstimmungen) aus allen Ecken meines Körpers hervor und "bläst" sie nach draußen. Gleichzeitg verbreiten sich dort, wo die Anspannung "geht", eine wohlige Entspannung aus.
              Das Wohlbefinden steigert sich mit jedem Atemzug und - je nach Tagesform und momentanen Konzentrationsfähigkeit - bin ich manchmal schon nach nur wenigen Minuten in einem "stress-gesäuberten" Zustand.
              Ich genieße dann diesen Zustand ausgiebig und fühle mich auf dem Rückweg in den Alltag spürbar gestärkt.

              Der Prozess - der am Tag nach Bedarf quasi beliebig oft wiederholbar ist - beim Warten, im ärztlichen Wartezimmer oder auf einem Amt, an der Bushaltestelle, am Arbeitsplatz, vor dem Schreiben eines Beitrags hier - vor einer wichtigen Entscheidung und und und ... und selbstverständlich auch vor dem Schlafengehen. Diese Meditation hilft auch sehr wirksam (fast unfehlbar) um nach einem "harten Tag" in einen ruhigen und entspannenden Schlaf hinein gleiten zu können.

              Die Wirkung ist quasi dieselbe wie durch einen Tranquilizer, nur eben ohne auch nur die geringste schädliche Nebenwirkung. Und die Gefahr davon abhängig zu werden ist 0. Ebenfalls die Wirksamkeit nimmt nach längerem und öfterem Gebrauch nicht ab - sie wird nur konstanter und der Benutzer weniger resistent gegenüber "seinen kleinen und großen Zwängen".

              Nach "Gewöhnung" kann der angenehme Zustand sogar schon über das Gedächtnis allein nur durch Erinnerung abgerufen werden.

              Auf diesen "anderen Zustand" reagieren Körper und Seele wechselseitig, so dass sich auch unsere Muskulatur, unsere Organe und unser Computer(Hirn) samt seinen Verknüpfungen und Dateien in einen merklich "ruhigeren" (z.B. weniger (Nor)Adrenalin und Cortisol, mehr Endorphine) Modus begeben.

              Wer befürchted, er würde an dem Ort, wo er sich entspannen will, unpassenderweise einschlafen, kann "im Liegen, Sitzen oder Stehen" einen Schlüsselbund in die Hand nehmen. Wenns dann rasselt und klirrt, (weil er wegen der Entspannung aus der Hand fällt) weiss er, dass es Zeit ist, wieder in den Alltag zurück zu kommen.

              Kommentar


                #8
                Zitat von hobbes Beitrag anzeigen
                Was deinen Arbeitsplatz betrifft (nochmal @solipsist): es hindert dich ja niemand daran, dir einen anderen Arbeitgeber zu suchen.
                Theoretisch nicht. Mein fortgeschrittenes Alter ist aber durchaus ein Hindernis dabei... des weiteren ist natürlich wichtig, dass der potentielle neue Arbeitgeber diesbezüglich verständnisvoller ist als der jetzige. Ich hatte vor Jahren schon mal den Versuch eines Arbeitgeberwechsels hinter mir, und da bin ich vom Regen in die Traufe gekommen (die Arbeitszeiten waren noch viel exorbitanter gewesen als zuvor).

                Kommentar


                  #9
                  Ich denke, die Sache hat nur einen Haken. Es wird niemals diesen Vorsprung geben, man wird "rennen" und völlig außer Puste sein, aber ein Vorsprung ist nicht zu schaffen.
                  Deshalb bekämpft man auch mit welchen Tricks auch immer nur Symptome eines komplett kranken, irrsinnigen und durchweg schädlichen Systems. So lange man nur "Vorsprung schafft indem man sich selbst von morgens bis abends völlig aufgibt und wie irre rennt oder mit irgendwelchen Tricksereien andere Leute und die Natur ausnutzt und schädigt und das Fussvolk auch nur bessere Tricks für sich selbst suchen, statt Hand in Hand zu arbeiten, wird das nie besser.

                  Das Hamsterrad sieht von innen wie eine Karriereleiter aus. Wozu macht man das mit? Um sein eigenes trostloses Gefängnis ein klein wenig besser scheinen zu lassen, wie das der anderen Hamster-Looser, die auch keinen Vorsprung schaffen? Und wenn doch, ist der Vorsprung gleich wieder wegen einer Kleinigkeit hinüber.
                  Das ganze ist ein genial aufgezogenes Spiel in dem es ausser die paar Psychopathen, denen das Spielfeld gehört, NUR VERLIERER gibt. Da bin ich lieber gleich richtig faul und mache und arbeite nur was unbedingt nötig ist und verzichte auf 80% des üblichen nötigen Zeugs, damit man ja erfolgreich "scheint".
                  Verschwende meine Zeit mit langweiligem Blödsinn, damit sich andere sich davon ein fettes Auto kaufen und unterstütze mit 80% Abgaben Politiker und Beamte die nichts tun ausser anständige Leute anlügen und Unzufriedenheit und Streitereien im Auftrag von Banken anzetteln, geht's noch?
                  Früher hatten die Leute noch Rückgrat und sind wegen 10% Abgaben auf die Barrikaden gegangen und heute scheffeln alle nur für eine handvoll völlig nutzlosen Parasiten irgendwie Geld und keiner denkt an die nachfolgenden Generationen?

                  Man steckt sie in Indoktrinations-Bildungsanstalten, damit sie wenn sie damit fertig sind, bloss nicht mehr selbst denken und kombinieren, was falsch ist und sich ja ordentlich unterordnen und wie Hampelmänner funktionieren und aus den von den alten überlassenen Resten noch irgend etwas machen.

                  Kommentar


                    #10
                    Schöne Ideen habt ihr

                    Zeit bewußt "nehmen"
                    Wandern, Natur mit allen Sinnen genießen
                    Meditation - auch für zwischendurch
                    und Solipsist auch wenn du es momentan nicht so siehst: seinen wahren Interessen folgen

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von mystery Beitrag anzeigen
                      Deshalb bekämpft man auch mit welchen Tricks auch immer nur Symptome eines komplett kranken, irrsinnigen und durchweg schädlichen Systems. So lange man nur "Vorsprung schafft indem man sich selbst von morgens bis abends völlig aufgibt und wie irre rennt oder mit irgendwelchen Tricksereien andere Leute und die Natur ausnutzt und schädigt und das Fussvolk auch nur bessere Tricks für sich selbst suchen, statt Hand in Hand zu arbeiten, wird das nie besser.
                      Mystery,

                      auch du folgst deinen eigenen wahren Interessen. Das finde ich bewundernswert und mutig, nicht nur davon reden, sondern es tatsächlich tun.
                      Ich glaube, du mußt es nicht ganz so schwarz sehen, denn es sind unter der Oberfläche viele Dinge in Bewegung.

                      Kommentar


                        #12
                        Ich lebe in den Ferien ohne Uhr (ich habe meine Uhr ohnehin schon vor einigen Monaten verloren), soweit es geht und wenn ich keine Termine habe. Dabei entsteht kein "in den Tag hinein leben", sondern ich nehme mir für eine Sache soviel Zeit wie ich gerade dann in diesem Moment brauche. Oft bleibe ich bei etwas hängen, was ich an anderen Tagen als Zeitverschwendung sehe oder dem ich mich nicht so tiefgründig widmen würde, weil ich noch dieses oder jenes machen muss. Ich bin so ganz bei einer Sache und kann mich dabei ganz auf mich selbst konzentrieren, das ist unheimlich entspannend. Es entwickelt sich ein völlig anderes Zeitgefühl.
                        Das hat auch den Nebeneffekt, dass mein Tag sich nicht an Eckpunkten wie Frühstück/Mittag-/Abendessen orientiert und da wir nur zu zweit (plus Hunde) leben ist das eine unheimlich entspannte Abwechslung zum Termin-Hopping (die Stimme, die mir sagt, wir würden ein Lotterleben führen, was unsere fehlenden "konservative" Tagesstruktur angeht, muss man dabei einfach mal zum Schweigen bringen).

                        Kommentar


                          #13
                          Mein Schlüssel zur Entschleunigung war die Erkenntnis, dass es für mich nicht darum ging "mehr" Zeit zu haben. Jeder hat ja genau 24 Stunden pro Tag.
                          Die meiste Zeit davon bin ich vor Jahren auf Autopilot durch den Tag geflogen, dachte das müsse so sein und fragte mich abends oft, was ich denn nun eigentlich getan hatte. Meistens fiel mir nicht allzu viel ein. Ich wußte selbstverständlich dass ich gearbeitet hatte, einkaufen war, die Kinder zu irgendwelchen Kursen gefahren hatte, beim Arzt gewesen war oder...was auch immer....doch die Erinnerung war verschwommen.
                          Dadurch war das Leben grau und schal. Es gab keine Lichtblicke, Akzente. Und zu dem, was vielleicht ein Lichtblick hätte werden können, war ich dann abends oft zu müde.

                          Mir hat es geholfen ganz konsequent immer mehr ganz alltägliche Dinge bewusst zu tun. Dinge an die ich mich dann abends auch noch erinnern konnte. Seltsamerweise war es relativ egal, was das für Dinge waren.
                          Wichtig war für mich, dass ich nicht (ständig) zwischen verschiedenen Tätigkeiten hin und her hüpfte sondern immer wieder auch Dinge fertig machte und die Wartezeiten dazu nutzte, mir die Sache in ihren Einzelheiten bewusst zu machen. Also z.B. beim Kochen nicht nebenher in ein anderes Zimmer rennen um dort z.B. Wäsche zusammenzulegen. Sondern in den kurzen Wartezeiten ganz bewusst den Duft des Essens zu genießen. Das Geblubber im Topf registrieren. Die Sonnenstrahlen, die durchs Fenster auf den vorbereiteten Salat fallen. Den Autopilot schaltete ich teilweise auch dadurch ab, dass ich alltägliches auf "neue" Art tat. Umständlicher oder auch auf spielerische Art und Weise.

                          Das führte dazu dass ich objektiv weniger Zeit hatte und subjektiv das Gefühl, mehr Zeit zu haben

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von Chrysothemis Beitrag anzeigen
                            und Solipsist auch wenn du es momentan nicht so siehst: seinen wahren Interessen folgen
                            Ja, soweit es geht, mache ich das sowieso schon ziemlich intensiv - mehr als viele andere, habe ich den Eindruck...

                            Generell genieße ich übrigens Tage, an denen ich keinen Zeitdruck habe und selber über den Tagesverlauf bestimmen kann. Es fühlt sich dann an, als plötzlich Druck von mir weggenommen werden würde. Besonders gern mache ich an solchen Tagen einen schönen, entspannten Ausflug (z.B. in die Berge), aber ohne straffes Wanderprogramm: einfach eine kleine, entspannte Kurzwanderung oder ein ausgedehnter Spaziergang, dazwischen die Aussicht genießen, den Wind spüren, die Geräusche der Natur hören... dann vielleicht in einer Almhütte was trinken oder einen Kuchen essen... Und immer für alles viel Zeit lassen...

                            Kommentar


                              #15
                              @ jannes - wow, wenn ich nur daran denke, keine Uhr an mir zu haben, werde ich schon nervös

                              @ nordhimmel - ich hatte ja in deinem Faden zum Thema gelesen. Schon witzig, gewohnte Dinge einfach mal anders zu machen.

                              @ Solipsist - viel Zeit lassen, ja

                              Ich merke, daß das ein tiefergehendes Thema bei mir ist. Ich glaub, ich schreib`s im Fädchen.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X