Ich bin oft naiv. Ich glaube so ziemlich jedem in meinem Umfeld erstmal alles was er mir erzählt, weil ich recht sicher bin, spüren zu können, was stimmt und was nicht. Und da es meistens für mich gar nicht wichtig ist, wenn jemand mir - und damit doch viel mehr sich selbst - etwas vormacht, fahre ich damit meistens gut. In erster Linie, weil es mir gut tut, nicht misstrauisch oder argwöhnisch zu sein. Aber ich habe auch schon schlechte Erfahrungen damit gemacht, bin betrogen worden. Trotzdem bin ich weiterhin gutgläubig.
Ich erzähle auch offen und frei heraus von mir. Je nach dem, was sich thematisch ergibt, halte ich nur sehr wenig zurück. Ich fühle mich wohl damit, ehrlich zu sein, denn so, muss ich mir nie Gedanken darüber machen, wem ich welchen "Bären aufgebunden" habe. Das was ist, ist, und so wie ich gerade bin, bin ich eben.
Nun hat der Begriff Naivität ja aber etwas recht negativ behaftetes. Wer naiv ist, ist realitätsfern. Auch unvernünftig und ein bisschen dümmlich.
Es ist besser, "eine Show abzuziehen", etwas darzustellen, jemand zu sein, weil das vermeindlich mehr Sicherheit gibt. Ist das so? Was meint ihr? Und wie naiv seid ihr?
Ich erzähle auch offen und frei heraus von mir. Je nach dem, was sich thematisch ergibt, halte ich nur sehr wenig zurück. Ich fühle mich wohl damit, ehrlich zu sein, denn so, muss ich mir nie Gedanken darüber machen, wem ich welchen "Bären aufgebunden" habe. Das was ist, ist, und so wie ich gerade bin, bin ich eben.
Nun hat der Begriff Naivität ja aber etwas recht negativ behaftetes. Wer naiv ist, ist realitätsfern. Auch unvernünftig und ein bisschen dümmlich.
Es ist besser, "eine Show abzuziehen", etwas darzustellen, jemand zu sein, weil das vermeindlich mehr Sicherheit gibt. Ist das so? Was meint ihr? Und wie naiv seid ihr?

Kleist spricht, so denke ich, genau davon, wenn er in seinem Aufsatz "Über das Marionettentheater" im Zusammenhang mit der Verlust der ursprünglichen Naivität schreibt:

Kommentar