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April 2013 - Tätowierungen

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    April 2013 - Tätowierungen

    Da ich, wie ihr wisst, begeisterte Fußballanschauerin bin, fällt mir immer mehr auf, dass viele Spieler an den Armen komplett tätowiert sind.
    Natürlich kann jeder mit seinem Körper machen, was er will, und ich bin auch tolerant.
    Trotz der Toleranz muss ich aber sagen: Es gefällt mir nicht. Ich finde, es sieht richtig schmutzig aus, zumal nur dunkle Farben verwendet sind.
    Bei manchen Menschen gefällt es mir ganz gut, wenn die Tätowierung sich z.B. am Fußgelenk befindet und etwas Hübsches darstellt.

    Ich selbst würde mir das nicht machen lassen, denn wenn man es wieder entfernen lässt, bleiben doch sichtbare Hautschäden zurück.
    Außerdem gibt es Probleme, wenn man an der Stelle mal ein MRT gemacht bekommen soll, denn die schwarze Farbe enthält Metallteilchen, die bei einem MRT zu Verbrennungen und Schwellungen führen.

    Wie gefallen euch Tätowierungen? Nicht nur einzelne, sondern z.B. ein komplett tätowierter Arm?
    Vielleicht habe ich auch Vorurteile, weil es früher so war, dass großflächige Tätowierungen ein Kennzeichen dafür waren, dass jemand im Gefängnis gesessen hat.

    #2
    Ich sage es mal so...
    Ich finde Tätowierungen interessant anzusehen. Bei anderen Menschen. Es gibt einige sehr kunstvolle Tätowierungen, die wirklich genial aussehen. Aber ich selbst würde nie eines an meinem Körper machen lassen. Weil es mit den Jahren immer schlechter ausschaut (die Haut behält ja nicht für immer ihr schönes Aussehen). Weil es nicht rückgängig zu machen ist, ohne dass man sieht, dass da mal eines war. Weil es kein Motiv gibt, welches man nicht nach etlichen Jahren doch wieder nervig findet.

    Aber meinetwegen können andere machen, was sie wollen und können sich so viel und so oft überall tätowieren lassen, wie und wo sie möchten. Ich selbst würde es aber nicht tun.

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      #3
      Zitat von Vespi Beitrag anzeigen
      Weil es mit den Jahren immer schlechter ausschaut (die Haut behält ja nicht für immer ihr schönes Aussehen). Weil es nicht rückgängig zu machen ist, ohne dass man sieht, dass da mal eines war. Weil es kein Motiv gibt, welches man nicht nach etlichen Jahren doch wieder nervig findet.
      Das sind Glaubenssätze, die du getrost an der Garderobe abgeben kannst. Ich trage zwei Tätowierungen, die nicht wirklich zu übersehen, aber (durch meine Alltagskleidung) leicht zu verdecken sind. Beide Hautbilder sind inzwischen über zwanzig Jahre alt, sie sind immer noch sehr schön und ich würde beide Motive jederzeit wieder stechen lassen.

      Großflächige Tätowierungen sind nicht "mein Ding", aber an manchen Menschen finde ich sehr schön. Und wenn ein Mensch älter wird, dürfen seine Hände, seine Haare, seine Haut und natürlich auch seine Tätowierungen gerne mit ihm altern.

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        #4
        Ich mag das Einstiegsthema Danke Bonny, danke für die prompte Umsetzung!

        Und, ja ich mag Tattoos, sehr sogar, ich finde diese Körperkunst faszinierend. Ich selbst bin auch tätowiert und hätte schon kurz nach dem ersten am liebsten das nächste stechen lassen.... ja, ich weiß, mein Suchtpotential läßt grüßen
        Nach reiflicher Überlegenszeit ist es dann aber doch - bisher - bei einem geblieben, obwohl ich schon mehrere Anläufe für das nächste gemacht habe. Es ist aber auch nicht einfach (vor allem auf dem Land), den "richtigen" Tätowierer zu finden. Die entwickeln ja auch ihren eigenen Stil - vor allem die guten - und stechen irgendwann längst nicht mehr alles... und wenn ich dann daher komme, mit meinem selbstgemalten Bildchen... *hüstel*

        Besonders beeindruckend finde ich die japanischen Anzüge und die traditionellen Maori Tattoos.

        Bin ja mal gespannt, wie die Meinungen zu diesem Thema sich hier darstellen!

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          #5
          Zitat von A*star Beitrag anzeigen
          Ich mag das Einstiegsthema Danke Bonny, danke für die prompte Umsetzung!
          Prompt umgesetzt haben es die Admins auf meine Bitte hin.
          Denen darfst du gerne danken.

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            #6
            Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
            Prompt umgesetzt haben es die Admins auf meine Bitte hin.
            Denen darfst du gerne danken.
            Jaaa, danke an alle Beteiligten

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              #7
              Hallo in die Runde,

              ich mag keine Tätowierungen. Ich mag es lieber schlicht und pur. Ich finde schlichte i.S. von "nackter" Haut viel schöner als "bemalte". Ich persönlich habe aber auch kaum Tattoo-Motive gesehen, die mich wirklich angesprochen hätten und die ich als "schön" bezeichnet hätte.

              An Tatöwierungen stört mich auch, dass ich meine Entscheidung auf Lebenszeit treffen müsste. Bei mir ist es aber so, dass der Geschmack mit den Jahren wechselt.

              Zudem bin ich ein kleiner Angsthase. Ich hätte Angst vor dem Stechen. Zudem sollen manche Farben belastet sein. Schaden Tattoos der Gesundheit? | Apotheken Umschau

              Liebe Grüße

              jule
              Zuletzt geändert von jule_l; 12.04.2013, 19:21. Grund: Tippfehler

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                #8
                Liebe Bonny,

                die Idee mit dem Thema des Monats finde ich schön und belebend. Danke dafür!

                Mir geht es ähnlich wie Jule: Obwohl mir natürlich bewusst ist, welche Kunstfertigkeit hinter Tattoos stecken kann, spricht mich diese Kunstform einfach nicht an. Ich habe noch nie erlebt, dass ich ein Tattoo als Verschönerung empfunden hätte (auch wenn es mir nur in Einzelfällen als Verschandelung ins Auge springt). In den allermeisten Fällen sind mir Tattoos an anderen also ziemlich egal.

                Was ich mich allerdings immer frage: Was bedeutet der Schmerzaspekt dabei? Warum fügen wir unserem Körper Schmerzen zu, um uns zu verschönern (wenn man denn Tattoos mag)? Die selbe Frage stelle ich mir in Bezug auf Piercings, Ohrlöcher etc.

                Übrigens ist mir bei meiner Arbeit (Arztpraxis) aufgefallen, dass Menschen, die auffällig viele Tätowierungen tragen, oft extrem schmerzempfindlich sind und bei einer einfachen Blutentnahme ein großes Theater machen. Warum lassen gerade sie sich tätowieren?

                Liebe Grüße,
                Chaja

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                  #9
                  Vor ca. 9 Jahren wollte ich mir ein kleines Tattoo auf der Schulter stechen lassen.
                  Ich kam nicht dazu weil ich kein Studio fand dem ich vertraut hätte.
                  Heute bin ich froh dass es nicht dazu kam. Ich muss einmal im Jahr ins MRT (Magnetresonanztomographie) und das ist ein Problem wenn die Farbe Metall enthält.Es besteht zwar noch die Möglichkeit ein CT (Computertomographie) zu fahren, jedoch ist die Strahlenbelastung da erheblich höher.
                  Vom optischen Gesichtspunkt finde ich kleine Tattoos, wenn gut gemacht, toll.
                  vielleicht lass ich mir eins, zwei oder drei Piercings stechen die kann man entfernen

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                    #10
                    Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                    Was bedeutet der Schmerzaspekt dabei? Warum fügen wir unserem Körper Schmerzen zu, um uns zu verschönern ...
                    Warum riskiert unsere Spezies beim Sport (gegen Übergewicht und sitzarbeitsbedingte Deformationen) Muskelkater oder Verletzungen? Warum stellen sich manche Frauen täglich zehn bis dreißig Minuten vor den Spiegel um sich mit "Frischluft aus dem Döschen" aufzuhübschen? Warum zwängen andere ihre Füße in Schuhe, die eigentlich waffenscheinpflichtig sein sollten? Warum lassen sich Männer und Frauen Haare ausreißen, um nackte Haut zu zeigen, wo normalerweise Restbestände von Fell ansässig sind ...?
                    Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                    Übrigens ist mir bei meiner Arbeit (Arztpraxis) aufgefallen, dass Menschen, die auffällig viele Tätowierungen tragen, oft extrem schmerzempfindlich sind und bei einer einfachen Blutentnahme ein großes Theater machen.
                    Es wäre interessant, ob es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen der Menge der tätowierten Hautfläche und der Neigung zu großen Auftritten bei der Blutentnahme gibt. Auf den ersten Blick würde ich es allerdings für selektive Wahrnehmung in Kombination mit Schadenfreude halten ...

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                      #11
                      Tätowierungen sind so alt, wie die Menschheit. Klar kamen sie früher viel bei Seefahrern und gefangenen vor. Jedoch hat sich das im Laufe der zeit geändert. Ich selbst habe auch aine Tätowierung. allerdings habe ch jahrelang hinterhergesucht, weil das Motiv sollte mich anspringen. Dann habe ich mir erst einmal angesehen, wie das Studio arbeitet. Saubekeit etc. und bereut habe ich es nie. Wenn mir das passende Motiv über den Weg läuft, ich haätte nichts dagegen

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                        #12
                        Liebe Tintenweberin,

                        Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                        Warum riskiert unsere Spezies beim Sport Muskelkater oder Verletzungen? Warum stellen sich manche Frauen täglich zehn bis dreißig Minuten vor den Spiegel um sich mit "Frischluft aus dem Döschen" aufzuhübschen? Warum zwängen andere ihre Füße in Schuhe, die eigentlich waffenscheinpflichtig sein sollten? Warum lassen sich Männer und Frauen Haare ausreißen, um nackte Haut zu zeigen, wo normalerweise Restbestände von Fell ansässig sind ...?
                        Ja, das ist die Fortführung meiner Frage. Deswegen hatte ich die Ohrlöcher erwähnt, um anzudeuten, dass ich mir diese Frage nicht nur, aber eben auch, bei Tattoos stelle.

                        Es wäre interessant, ob es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen der Menge der tätowierten Hautfläche und der Neigung zu großen Auftritten bei der Blutentnahme gibt. Auf den ersten Blick würde ich es allerdings für selektive Wahrnehmung in Kombination mit Schadenfreude halten ...
                        Dazu kann ich natürlich nichts weiter sagen, außer, dass ich dabei (zumindest bewusst) keine Schadenfreude empfinde. Für mich ist es eher so ein Erfahrungswert, den ich in meine Arbeitsplanung einbeziehe. Genauso wie ich mich bei einem stark schwerhörigen oder gehbehinderten Menschen darauf gefasst mache, dass eine Untersuchung durch diese Besonderheit länger als normal dauern wird, weil die Kommunikation oder das Aus- und Ankleiden mehr Zeit in Anspruch nimmt, stelle ich mich bei einem bestimmten "Schlag" junger Männer und bei sehr großflächig tätowierten Menschen darauf ein, dass eine Blutentnahme etwas länger dauern kann. Natürlich kann man in allen diesen Fällen immer auch positiv überrascht werden

                        Aber das alles war für mich hier eher ein Nebenaspekt: Mir ging es vielmehr um den Schmerzaspekt beim Tätowieren und was er vielleicht für einzelne Menschen im Besonderen bedeutet, ob man z.B. vielleicht auch gerade den Schmerz sucht.

                        Liebe Grüße,
                        Chaja

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                          #13
                          Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                          Aber das alles war für mich hier eher ein Nebenaspekt: Mir ging es vielmehr um den Schmerzaspekt beim Tätowieren und was er vielleicht für einzelne Menschen im Besonderen bedeutet...
                          Ich gehe jedem Schmerz für gewöhnlich großräumig aus dem Weg. Meine beiden Tattoos wollte ich unbedingt tragen, deshalb habe ich ihn billigend in Kauf genommen. Es war nicht schlimmer, als Augenbrauenzupfen und die Verletzung (ähnlich wie eine Hautabschürfung nach einem leichten Fahrradunfall oder wie ein Sonnenbrand) war nach einer Woche komplett verheilt.

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                            #14
                            Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                            Ich gehe jedem Schmerz für gewöhnlich großräumig aus dem Weg. Meine beiden Tattoos wollte ich unbedingt tragen, deshalb habe ich ihn billigend in Kauf genommen. Es war nicht schlimmer, als Augenbrauenzupfen und die Verletzung (ähnlich wie eine Hautabschürfung nach einem leichten Fahrradunfall oder wie ein Sonnenbrand) war nach einer Woche komplett verheilt.
                            Danke, liebe Tintenweberin, für diese Antwort! Meine Augenbrauen habe ich mir noch nie gezupft, aber mit Fahrradunfall und Sonnenbrand als Vergleich kann ich etwas anfangen und es scheint demnach nicht so arg zu sein. Das freut mich für alle Tattoo-Liebhaber

                            Du schreibst, dass Du Deine Tattoos unbedingt tragen wolltest. Kannst Du beschreiben, warum dieser Wunsch so groß war, dass Du dafür auch Schmerzen billigend in Kauf genommen hast? Was ist das Besondere an einem bzw. Deinem Tattoo, was macht es so begehrenswert? Ich stelle diese Frage aus wirklichem Interesse heraus, weil sich mir bisher noch nicht erschlossen hat, was Menschen sich für ein Tattoo entscheiden lässt: Ist dabei eher ausschlaggebend, dass man ein Tattoo schön findet oder dass er eine bleibende, bewusst herbeigeführte Veränderung des eigenen Körpers ist oder vielleicht gerade die Kombination aus beidem oder ganz etwas anderes?

                            Liebe Grüße,
                            Chaja

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                              #15
                              Ich freu mich sehr, dass sich hier schon so viele beteiligt haben und hoffe, dass es bis Monatsende noch ein paar mehr werden.
                              Wolle hat sich ja schon geäußert, vielleicht finden sich noch mehr männliche User?
                              Ich freu mich auch, dass ich ein Thema gefunden habe, das offensichtlich interessiert und zum Schreiben anregt und nicht gleich die ganz großen Probleme aufwirft.

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