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Gedanken über Religion und Sünde, Gott und die Welt

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    Zitat von Auf der Suche Beitrag anzeigen
    Hallo Anneliese

    vielleicht ist es hilfreich, wenn du versuchst deine Gedanken mehr so zu formulieren, dass sie der männlichen Sprache gerechter wird, mehr mit Fakten, Logik, erklären und

    LG
    Lieber Auf der Suche,

    Ich glaub nicht dass ich dazu fähig bin - auch wenn ich will! Bin nun mal kein Mann
    Vor allem in Glaubensfragen kann und will ich auch keine Fakten
    präsentieren auch weil Glaube für mich nichts mit Fakten zu tun hat, sondern damit was ich 'erlebe', was ich bei anderen Menschen mitbekomme, was ich spüre. Sorry!
    Und logisch finde ich mein Denken schon! Vielleicht nur Frauenlogik, oder nur meine?????

    Okay, ich werde später versuchen auf die Fragen 'logisch' einzugehen.
    Jetzt geh ich aber erst mal ein wenig in die Natur.

    Lieben Gruß
    Anneliese

    Kommentar


      Zitat von Wayfinder Beitrag anzeigen

      Hallo Erich,

      Ich hoffe, dass nun wegen der nächsten Worte nicht sauer bist, ich schreibe dir nur mal wie ich Deine Informations-Aufnahme erlebe.
      Nein, bin nicht sauer!

      ......ich finde dass du wirklich sehr offen bist für alles was geschrieben steht.
      Du empfängst Informationen und Informationen und Informationen...........
      Ich empfinde dass du etwa 25 verschiedene Zugangstore für Informationen hast, und alle sind Sperrangelweit offen, und jedes dieser Tore ist Größer als ein einziges Tor das ich kenne
      Tja, bin halt ein Naturtalent was Infos aufnehmen betrifft. Aber vielleicht hast Du Dich ja auch bei den Zugangstoren verzählt und es sind nur 24? Nix für unguat! Ich mein das jetzt wirklich nicht ernst! Ein bißchen Spaß muss ja auch dabei sein dürfen, oder?

      Doch wohin führen diese Tore ? Wo landen diese Informationen?
      Wenn man Informationen immer aufnimmt und nicht verarbeitet, bzw. nicht (mehr) verarbeiten kann, ist es letztendlich so, als ob man viele davon gar nicht erhalten hat.
      Ich lese Infos, mache mir dazu meine Gedanken und was ich nicht brauche
      lasse ich wieder los.

      Mir fällt immer wieder auf, dass wenn du eine Antwort erhältst, sofort eine Begründung da ist, wie du darüber denkst, und die Info die du erhalten hast landet in einem Papierkorb.
      Fällt es Dir auf oder vermutest Du es nur?
      Außerdem: Ist es negativ Infos zu prüfen, zu sehen was man für sich brauchen könnte, was man für wichtig hält, sie zu verarbeiten und den Rest in den Papierkorb zu werfen?
      Oder ist es eher das Empfinden von Dir dass Du Dich damit nicht wirklich von mir wahrnommen fühlst?

      Ich empfinde es so, dass Du dich relativ oft eigentlich sehr wenig mit der erhaltenen Information beschäftigst.
      Was erwartest Du genau von mir?

      Manchmal empfinde ich es auch so, als ob du dich in kleinste Details, die im Prinzip nebensächlich sind regelrecht verlierst.
      Das mag ja vielleicht sein, aber dann bin ich so. Außerdem: Wer will festlegen was nebensächlich ist? Ist es nicht im Ermessen jedes Einzelnen zu beurteilen was nebensächlich oder wichtig für einen selbst ist?

      Manchmal ist ein Tunnelblick gar nicht so schlecht, sehr oft sogar besser als alles mit allen Sichtweisen abgleichen zu wollen. Wir Menschen sind nicht Irrtumslos, wir haben Überzeugungen, und die Großartige Möglichkeit immer wieder dazuzulernen, - wenn man die Informationen die für einen wirklich wichtig sind, oder sein könnten auch aufnimmt.
      Wieso bist Du Dir so sicher dass ich Infos die ich für mich wichtig empfinde, nicht aufnehme? Was für Dich wichtig ist, ist vielleicht für mich unwichtig und umgekehrt!

      So empfinde ich sehr viele deiner Beiträge bzw. Fragen.
      Ich finde schade dass Du Deinen Maßstab mit dem Du Dein Leben gestaltest anscheinend an mir anlegst und mich daran mißt. Ich bin nun mal nicht Du!

      Ich danke Dir dafür dass Du all das in Worte gefaßt hast, mir gesagt hast was Du empfindest und ich bin auch nicht sauer oder wütend.
      Ich würde mir wünschen dass Du annehmen könntest dass ich einfach anders denke, fühle und handle wie Du, dass mir Dinge wichtig sind die Dir vielleicht unwichtig sind. Wir sind einfach unterschiedlich - und das ist auch gut so, nur so ist eine Vielfalt gegeben.
      Ich kann nur versuchen zu verstehen was in Dir und anderen Menschen vorgeht, versuchen zu erkennen was euch wichtig ist, versuchen nicht meinen Maßstab an euch anzulegen, aber ich kann und will auch nicht nach dem Maßstab jedes einzelnen Menschen handeln.
      Wenn Du Dich nicht von mir wahrgenommen fühlst bin ich gerne bereit zu versuchen darauf einzugehen wenn Du mir zB mitteilst wie es Dir geht.

      Ich nehme jetzt von Dir wahr - wenn ich es falsch empfinde, berichtige es bitte - dass Du gerne mehr Fakten haben möchtest, dass ich auf Deine Postings anders eingehen soll, zB Fragen zu dem stellen soll was Du schreibst damit Du ausführlicher auf manches antworten kannst, Deine Gedanken mitteilen kannst.
      Ich kann Dir nicht versprechen dass ich Deine Erwartungen oder Vorstellungen erfüllen kann, ich kann nur versprechen dass ich versuchen werde Dir gerecht zu werden indem ich 'zuhöre', indem ich Dir die Möglichkeit gebe auch Kritik zu üben oder zu sagen wie Du etwas empfindest ....... aber ich kann nicht anders sein wie ich bin.
      Ein bißchen chaotisch halt

      Herzliche Grüße
      Anneliese

      PS: Ich geh jetzt erst mal weg, werde versuchen später noch auf Dein anderes Posting zu antworten!
      LG Erich

      Kommentar


        hallo,

        Zitat von tintenweberin
        So hat die Geschichte mit dem gefallenen Engel erstaunliche Ähnlichkeiten mit der Geschichte von Hephaistos und das Bild, das sich die Christen von der Hölle machen, ähnelt der Vorstellung, die ihre Vorfahren von seiner Schmiede hatten. Auch der "gehörnte Gott" Cernunnos und die bocksfüßigen Saufkumpane von Dionysos haben mit dem christlichen Teufel einiges gemein...
        interessanter vergleich und durchaus mit gewissen ähnlichkeiten.

        Zitat von wayfinder
        In der Bibel steht zwar nichts dass er geschaffen wurde, es muss aber so sein, weil das erste mal wo er Aufgetreten ist war im Garten Eden, - er hat Eva verführt.
        waren zu dem zeitpunkt die engel schon erschaffen ?
        kann mir jdfalls schlecht vorstellen, daß gott mit einem drachen kämpft.

        Zitat von anneliese
        wenn es den Teufel gibt und er nicht gottesgleich, also nicht allgegenwärtig, allmächtig und allwissend ist, dann ist doch seine Macht/sein Einfluß nicht so groß wie Gottes Macht, wie seine Liebe, die Macht der Liebe, oder?
        keine ahnung, ob man diese beiden "mächte" überhaupt so gut miteinander vergleichen kann. es findet ja kein gegeneinander aufwiegen statt und sind quasi für ganz unterschiedliche bereiche 'zuständig'.

        wenn der teufel nicht so mächtig wie gott ist, wie du meinst, dann könnte man auch fragen, warum es ihn überhaupt noch gibt bzw geben soll.
        oder andersrum, dann müßte seine existenz evtl doch einen sinn haben ?

        Zitat von anneliese
        Wieso wird dann die Macht des Teufels so 'hochgespielt'? Wieso mit Hölle und Fegefeuer gedroht? Wieso wird oft den Menschen Angst gemacht
        die frage erinnert mich jetzt eher an frühere zeiten als an heute.
        früher konnten viele menschen nicht lesen/schreiben. und so wurde auch oft deren glaube und die religion mißbraucht, es war ein 'gutes' mittel, die menschen zu manipulieren und unter der knute zu halten.
        heute ist das angst einjagen längst nicht mehr so verbreitet. und je aufgeklärter die menschen sind, desto weniger funktioniert es meines wissens.

        Zitat von anneliese
        statt ihnen den Glauben an die Liebe Gottes und die Macht die davon ausgeht zu zeigen
        denke, früher ging es weniger darum, die menschen stark zu machen, als vielmehr darum, macht auszuüben.

        Zitat von anneliese
        Wie könnten sie an einen allmächtigen liebenden Gott glauben wenn doch der Teufel genauso allmächtig wäre - man zumindest den Eindruck vermittelt bekam? Wie könnten sie auf die Liebe Gottes vertrauen wenn sie nur gleichstark oder sogar schwächer wäre als die Macht des Teufels?
        beziehst du dich auf die menschen früher oder heute ?
        also heute glaube ich nicht, daß für viele der teufel noch eine so große rolle spielt.

        Zitat von mensch
        Ich habe nicht erwidert, weil ich mit dir übereinstimme.
        Seltsam, ich erwidere meist nur, wenn ich anderer Meinung bin.
        geht mir ähnlich

        Zitat von wayfinder
        Wenn man Informationen immer aufnimmt und nicht verarbeitet, bzw. nicht (mehr) verarbeiten kann, ist es letztendlich so, als ob man viele davon gar nicht erhalten hat. [...]
        Mir fällt immer wieder auf, dass wenn du eine Antwort erhältst, sofort eine Begründung da ist, wie du darüber denkst, und die Info die du erhalten hast landet in einem Papierkorb.
        Ich empfinde es so, dass Du dich relativ oft eigentlich sehr wenig mit der erhaltenen Information beschäftigst.
        glaube, daß kann ein außenstehender meist gar nicht gut beurteilen, ob/wie jemand anderes mit neuen informationen umgeht, ob/wie/wann er sie weiterverarbeitet und ob/wie/wann er sie vielleicht bei sich irgendwo einbaut oder nicht.
        es geht ja idr auch nicht darum, daß man das einem außenstehenden zeigen muß, sondern ist quasi eine persönliche angelegenheit.

        Zitat von aufdersuche
        Hier scheint also ein Kommunikationsproblem zu bestehen.
        deine erklärungen - einfach nur süß

        viele grüße, sky

        Kommentar


          Hallo sskkyy,
          waren zu dem zeitpunkt die engel schon erschaffen ?
          kann mir jdfalls schlecht vorstellen, daß gott mit einem drachen kämpft.
          Ja die Engel waren laut Bibel eindeutig bereits erschaffen, habe das Gestern noch gefunden....
          Siehe Hiob 1 ff
          Der Herr fordert Hiob heraus
          1 Da antwortete der Herr Hiob aus dem Sturm:
          2 »Wer ist es, der Gottes weisen Plan mit Worten ohne Verstand verdunkelt?
          3 Tritt vor mich hin wie ein Mann!1 Ich will dir Fragen stellen und du sollst mich belehren.
          4 Wo warst du, als ich die Grundfesten der Erde legte? Sag es mir, sofern du Bescheid weißt!
          5 Weißt du, wer ihre Maße festlegte oder wer das Maßband über ihr ausspannte?
          6 Worauf sind ihre Stützpfeiler eingesenkt und wer hat ihren Eckstein gelegt,
          7 als die Morgensterne miteinander sangen und alle Engel vor Freude jubelten?
          ............
          Aber was meinst du damit dass Gott mit Drachen kämpft, meinst du das ?
          Offenbarung 12,7-9
          7 Dann kam es im Himmel zum Krieg. Michael und die Engel unter seinem Befehl kämpften gegen den Drachen und seine Engel.
          8 Der Drache verlor den Kampf und wurde aus dem Himmel vertrieben.
          9 Dieser große Drache - die alte Schlange, die Teufel genannt wird oder Satan oder der, der die ganze Welt verführt - wurde mit all seinen Engeln auf die Erde geworfen.
          Mit dem folgenden Zitat sprichst du zwar Anneliese an, ich denke ich gebe dazu meinen Senf, weil ich denke es könnte klärend sein.
          ....keine ahnung, ob man diese beiden "mächte" überhaupt so gut miteinander vergleichen kann. es findet ja kein gegeneinander aufwiegen statt und sind quasi für ganz unterschiedliche bereiche 'zuständig'.

          wenn der teufel nicht so mächtig wie gott ist, wie du meinst, dann könnte man auch fragen, warum es ihn überhaupt noch gibt bzw geben soll.
          oder andersrum, dann müßte seine existenz evtl doch einen sinn haben ?
          Ja genau, das ist auch logisch dass man die Mächte nicht vergleichen kann, es ist ein Nebeneinander....
          Kurz gesagt, Gott hat seinen Plan mit uns - und der Teufel verführt nicht Gott zu dienen und Sünden zu begehen...
          Der Teufel ist ein Engel, aber eben einer auf der Gegenseite.

          Alle Engel sind Geschöpfe (von Gott geschaffen) jedoch Geisteswesen, und unsterblich. Sie unterliegen aber natürlich dem Gericht Gottes und sind in dieser Hinsicht auch dem Menschen gleichgestellt.

          Gott ist Gerecht mit allen Menschen und Engeln in gleicher Weise.
          Das würde also bedeuten, wenn Gott den Teufel richten würde, dann müsste er zugleich die Menschen richten.
          Die Menschen können ja dem Teufel wiederstehen, ganz von sich, sie bräuchten sich nur zu Jesus bekennen, mehr nicht.

          Er wartet noch ab, ich fürchte aber nicht mehr lange...

          Vielleicht schaut ihr Euch den Film an den ich gepostet habe...

          LG Erich
          Zuletzt geändert von ; 30.09.2009, 16:21. Grund: Bibelzitat eingefügt

          Kommentar


            Eigentlich wollte ich mich in diesem Faden überhaupt nicht mehr zu Wort melden, aber ihr habt es mal wieder geschafft! Ihr habt mich an der einzigen Stelle getroffen, wo es noch richtig weh tut. Wenn man mir weh tut, werde ich zornig und wenn ich zornig bin, erkenne ich im Feuer des Zorns die Wahrheiten die viel zu lange ungesagt geblieben sind...

            Haltet ihr es wirklich für völlig ausgeschlossen, dass euer Teufel nichts als ein Zerrbild unserer Götter ist und ein Opfer der Propaganda eures Gottes?

            Bevor euer Gott überhaupt in Erscheinung trat hatte die Wahrheit viele Gestalten und unzählige Gesichter. Die Große Göttin war die Verkörperung der unsterblichen Erdmutter so wie sie sich an den unterschiedlichen Orten ihren Menschenkindern zeigte und ihr Gefährte war der Erdvater, der Gehörnte, der Kornkönig, der sich jedes Jahr im Herbst zum Wohle seiner Kinder den Sicheln der Schnitter opferte und zu Grabe getragen wurde, um im nächsten Frühjahr in der Lichtgestalt seines eigenen Sohnes wieder zu erstehen...

            Seid ihr sicher, dass euer Gott nicht ein eifersüchtiger Patriarch ist, der seine geliebten Menschenkinder am liebsten in ewiger Unmündigkeit halten würde. Leider hat ihm die Schlange, das Symbol der Großen Mutter auf dem Weg der Selbsterkenntnis und der spirituellen Suche einen Strich durch diese Rechnung gemacht, und als der Herr des Paradiesgartens feststellen musste, dass seine Kinder erwachsen geworden waren hat er sie im Zustand der Nacktheit und Hilflosigkeit (nach ihrer ersten Häutung sind Schlangen am allerverletzlichsten) aus seinem wunderschönen Garten geworfen. Einen liebevollen Vater stelle ich mir ganz anders vor...

            Am peinlichsten finde ich es, dass euer Gott die Unsterblichkeit der Mutter für sich beansprucht hat und nicht einmal davor zurück schreckte, seinen eigenen Sohn in den Tod zu schicken, anstatt sich selbst zum Wohle seiner Kinder zu opfern und in der Gestalt seines Sohnes zurück zu kehren.

            Allerdings hat er damit (auch uns Heiden) ein unbezahlbares Geschenk gemacht: Jesus Christus hat auf seinem Weg des Kreuzes alle Menschen das Mysterium der Heilung und Erneuerung durch das Selbstopfer gelehrt, das bis dahin den Göttern vorbehalten war. Dafür ehren und lieben wir den Sohn des rachsüchtigen Wüstengottes mehr als ihr euch vorstellen könnt.

            Wenn ihr dem Christus-Weg folgen würdet, wäre vielleicht alles in Butter, aber der Weg des Gott-Vaters ist bis heute ein Weg der Kriege und der Ausbeutung geblieben.

            Habt ihr einmal darüber nachgedacht, dass es ohne eure Heilige Schrift vielleicht nie einen Völkermord im großen Stil oder einen Imperialismus gegeben hätte? Haltet ihr es für möglich, dass der Kapitalismus ohne die Lehren eures Christengottes überhaupt nicht denkbar wäre...?

            Just my two cents
            von einer zornigen Tintenweberin
            Zuletzt geändert von Tintenweberin; 30.09.2009, 20:46.

            Kommentar


              Zitat von Tintenweberin
              Haltet ihr es wirklich für völlig ausgeschlossen, dass euer Teufel nichts als ein Zerrbild unserer Götter ist und ein Opfer der Propaganda eures Gottes?
              Liebe Tintenweberin,

              vieles von dem, was Du schreibst, halte ich inhaltlich für möglich.

              Jedoch war es nicht die Propaganda ihres Gottes sondern die der Menschen, die sich diesen Gott als Vorstellung von einer höheren Macht "geschaffen" haben.

              Zitat von Tintenweberin
              Wenn ihr dem Christus-Weg folgen würdet, wäre vielleicht alles in Butter, aber der Weg des Gott-Vaters ist ein Weg der Kriege und der Ausbeutung.
              Die christlichen Geschichtenerzähler sind wohl im Laufe der Zeit menschlicher geworden und damit ihr Gott. Wenn nun auch die Zuhörer noch menschlich genug wären, die Veränderung anzunehmen, wäre alles in Butter.

              Ich mag Dich, wenn Du zornig bist.

              Liebe Grüße
              Sunshine
              (die sich jetzt auch wieder raus hält )

              Kommentar


                Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                Eigentlich wollte ich mich in diesem Faden überhaupt nicht mehr zu Wort melden

                So ging und geht es auch mir.

                Bevor euer Gott überhaupt in Erscheinung trat hatte die Wahrheit viele Gestalten und unzählige Gesichter. Die Große Göttin war die Verkörperung der unsterblichen Erdmutter so wie sie sich an den unterschiedlichen Orten ihren Menschenkindern zeigte ...

                für mich immer noch eine sehr "logische" Erscheinung des Kreativen, Schöpferischen, Leben gebenden, Göttlichen.
                Immer wurde es im Lauf der Mythengeschichte ungeschickt und merkwürdig, wenn ein patriarchalischer Gott die Stelle der großen Mutter einnahm und ihr Geschäft machen wollte.

                Seid ihr sicher, dass euer Gott nicht ein eifersüchtiger Patriarch ist, der seine geliebten Menschenkinder am liebsten in ewiger Unmündigkeit halten würde?

                Leider hat ihm die Schlange, das Symbol der Großen Mutter auf dem Weg der Selbsterkenntnis und der spirituellen Suche einen Strich durch diese Rechnung gemacht, und als der Herr des Paradiesgartens feststellen musste, dass seine Kinder erwachsen geworden waren hat er sie im Zustand der Nacktheit und Hilflosigkeit (nach ihrer ersten Häutung sind Schlangen am allerverletzlichsten) aus seinem wunderschönen Garten geworfen. Einen liebevollen Vater stelle ich mir ganz anders vor...

                Allerdings hat er damit (auch uns Heiden) ein unbezahlbares Geschenk gemacht: Jesus Christus hat auf seinem Weg des Kreuzes alle Menschen das Mysterium der Heilung und Erneuerung durch das Selbstopfer gelehrt, das bis dahin den Göttern vorbehalten war. Dafür ehren und lieben wir den Sohn des rachsüchtigen Wüstengottes mehr als ihr euch vorstellen könnt.

                Das wunderbarste Geschenk war außerdem das Mysterium der Heilung durch die bedingungslose Liebe. Das ist die zentrale Botschaft Jesu Christi und diese hat mit dem rachsüchtigen, patriarchalischen Wüstengott gar nichts mehr zu tun.

                Wenn ihr dem Christus-Weg folgen würdet, wäre vielleicht alles in Butter, aber der Weg des Gott-Vaters ist bis heute ein Weg der Kriege und der Ausbeutung geblieben.

                von einer zornigen Tintenweberin
                Du sprichst mir in vielem so sehr aus dem Herzen, liebe Tintenweberin. Danke.

                Selavy

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                  Zitat von sskkyy Beitrag anzeigen
                  wenn der teufel nicht so mächtig wie gott ist, wie du meinst, dann könnte man auch fragen, warum es ihn überhaupt noch gibt bzw geben soll.
                  oder andersrum, dann müßte seine existenz evtl doch einen sinn haben ?
                  Für mich gibt es keinen Teufel. Für mich gibt es nur einen liebenden Gott.
                  Aber es gibt den Dualismus - also dann zB auch 'gut und böse'.
                  Ich kann mir vorstellen dass man dachte dass das Gute von Gott kommt und sich fragte woher dann das Böse kommen könnte? Vielleicht entstand da die Vorstellung von einem Teufel, weil man nicht verstehen konnte dass Gott beides nebeneinander unbewertet stehen lassen kann - gut und böse? Ich weiß es auch nicht so genau - es ist für mich selbst einfach eine Erklärung die sich für mich einigermaßen stimmig anfühlt.

                  beziehst du dich auf die menschen früher oder heute ?
                  also heute glaube ich nicht, daß für viele der teufel noch eine so große rolle spielt.
                  Ich denke doch. Nicht für die kath. oder evang. Kirche, aber zB für Zeugen Jehovas www.watchtower.org/x/rq/article_04.htm

                  Lieben Gruß
                  Anneliese

                  Kommentar


                    Guten Morgen zusammen,

                    Auf der Suche hat vor kurzem geschrieben, dass wir das, was uns verbindet, suchen/entdecken könnten. Ich möchte euch deshalb gerne fragen:

                    Was/welche Gefühle empfindet ihr bei dem Wort "Teufel"? Welche Gedanken und Erinnerungen kommen spontan in den Kopf?

                    Was/welche Gefühle und Gedanken entstehen spontan bei dem Wort "Gott"?

                    "Gott" verbinde ich:
                    mit Liebe, bedingungsloser Liebe
                    mit Dankbarkeit für all das was ist
                    mit Freude dass ich lebe
                    mit Geborgenheit
                    mit gehalten werden
                    mit Verzeihen
                    mit Gnade
                    mit "jemand sagen können was ich 'angestellt' habe ohne Angst zu haben verurteilt zu werden"
                    mit Hoffnung - zB wenn ich um etwas bitte, hoffe ich dass es erfüllt wird
                    einfach mit "geliebt werden wie ich bin" mit all meinen Fehlern und Schwächen

                    "Teufel" verbinde ich hauptsächlich
                    mit Angst
                    mit Angst Fehler zu machen, nicht mehr geliebt zu werden
                    mit Angst etwas zu tun was ich eigentlich gar nicht wollte
                    mit Nicht-verzeihen-können
                    mit Verstoßen werden
                    mit Ausgegrenzt werden
                    mit Allein sein

                    aber auch mit der Faschingsverkleidung als Teufel
                    mit Lachen
                    mit Späße machen ohne dafür verurteilt zu werden - denn man ist ja der Teufel
                    mit dem Ausleben meiner Schattenseiten

                    Das Wort 'Teufel' allein hat, wenn ich hinspüre, keinen so negativen Touch für mich, aber da er meist in Verbindung mit Angst aufgezeigt wurde "wenn Du so bist, kommst Du in die Hölle, holt Dich der Teufel....." löste der Begriff in mir früher meist Angst aus.

                    Vielleicht ist der Teufel, also der gefallene Engel, dazu da um uns zu zeigen dass wir auch unsere 'Schattenseiten' akzeptieren sollen, dass wir uns annehmen sollen wie wir sind und nicht aus Angst all das vermeintlich 'Böse' weit wegschieben. Und da Gott uns bedingungslos liebt, liegt es auch nicht in seinem Interesse dass wir diese Schattenseiten nicht annehmen und verurteilen, sondern er möchte dass wir uns trauen so zu sein wie wir sind - mit Fehler und Schwächen.

                    Ich wünsch euch allen einen schönen Tag
                    Anneliese

                    Kommentar


                      Ich glaube nicht an den Teufel, deshalb verbinde ich auch nichts damit.
                      Ich glaube nur an das Böse im Menschen, und das macht mir Angst.

                      Kommentar


                        Halllo Tintenweberin

                        ich glaube, dass die Sicht der Göttin/Mutter Erde usw., also ein ma. Göttin nicht ausreicht, um dem Bild eines Gottes, der nicht nur die Erde, sondern auch das ganze Universum und sicher noch xxxx mehr geschaffen hat nicht gerecht wird, sowohl das weibliche, als auch das männliche Prinzip beinhaltet.
                        Eine Seite wäre nur eine Sicht vom großen Bild, eine Sicht aus der Perspektive des unten am Berg stehens, um deine Metapher aufzugreifen.

                        Der Gott der Bibel ist männlich, kann meiner Meinung nach nicht stimmen, der Gott von Kulturvölkern ist unter Anderem auch weiblich, kann mM nach auch nicht stimmen, da diese Sichten nur einen sehr kleinen Teil eines Gottes abbilden könnten.

                        Ich glaube:
                        Gott ist alles was ist und was nicht ist. OHNE die gerngste Ausnahme, mit allen Aspekten und allem was ist.

                        LG

                        Kommentar


                          Zitat von Wayfinder Beitrag anzeigen
                          Hallo sskkyy,
                          Ja die Engel waren laut Bibel eindeutig bereits erschaffen, habe das Gestern noch gefunden....
                          Siehe Hiob 1 ffAber was meinst du damit dass Gott mit Drachen kämpft, meinst du das ?


                          Mit dem folgenden Zitat sprichst du zwar Anneliese an, ich denke ich gebe dazu meinen Senf, weil ich denke es könnte klärend sein.Ja genau, das ist auch logisch dass man die Mächte nicht vergleichen kann, es ist ein Nebeneinander....
                          Kurz gesagt, Gott hat seinen Plan mit uns - und der Teufel verführt nicht Gott zu dienen und Sünden zu begehen...
                          Der Teufel ist ein Engel, aber eben einer auf der Gegenseite.

                          Alle Engel sind Geschöpfe (von Gott geschaffen) jedoch Geisteswesen, und unsterblich. Sie unterliegen aber natürlich dem Gericht Gottes und sind in dieser Hinsicht auch dem Menschen gleichgestellt.

                          Gott ist Gerecht mit allen Menschen und Engeln in gleicher Weise.
                          Das würde also bedeuten, wenn Gott den Teufel richten würde, dann müsste er zugleich die Menschen richten.
                          Die Menschen können ja dem Teufel wiederstehen, ganz von sich, sie bräuchten sich nur zu Jesus bekennen, mehr nicht.

                          Er wartet noch ab, ich fürchte aber nicht mehr lange...

                          Vielleicht schaut ihr Euch den Film an den ich gepostet habe...

                          LG Erich
                          Ich möchte den markierten Satz ich geschrieben habe revidieren, bzw. klarer formulieren.

                          Den Satz könnte man so deuten oder verstehen, dass ich mich davor fürchte. Das stimmt so nicht.
                          Richtiger ist:
                          Er wartet noch ab, aber ich Glaube nicht mehr lange...

                          Ich fürchte mich nicht davor..

                          LG Erich

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                            Hallo Wayfinder

                            ich habe mal den Teil herauskopiert, der mir der Kern zu sein scheint, auf den ich eingehen möchte.(Ich habe alles andere auch gelesen)
                            Zitat von Wayfinder Beitrag anzeigen
                            Hallo sskkyy,

                            Kurz gesagt, Gott hat seinen Plan mit uns - und der Teufel verführt nicht Gott zu dienen und Sünden zu begehen...
                            Der Teufel ist ein Engel, aber eben einer auf der Gegenseite.
                            Ist der Teufel nicht eher das, was in der Bibel der "Freie Wille Gottes" genannat wird?
                            Wir haben als Menschen den freien Willen, können also entscheiden, wie wir es für richtig halten. Darin schließt sich auch eindeutig ein, sich gegen die Gebote Gottes zu entscheiden, wie die Bibel sie beschreibt.
                            Wenn der Wille frei ist, dann darf es KEINE Strafe dafür geben, wenn man sich gegen die Bibelgebote entscheidet, also ein anderes Leben wählt als das, was die Bibel in ihren Geboten als gottgefällig vorschreibt/empfiehlt.

                            Da aber all jene, die nicht den Geboten folgen, sich nicht zu Jesus bekennen, sich dem Teufel hingebne, sich vom Teufel verführen lassen und dadurch nicht erlöst werden, zwangsläufig in der Hölle landen, also der ewigen Verdammnis ausgesetzt sind, gibt es überhaupt keinen freinen Willen in der Bibel!
                            Denn:
                            Wenn ich die Wahl habe, mich anders zu antscheiden, dafür aber mit der höchst möglichen Strafe rechen muss die absolut unausweichlich dann auf mich zukommt, wie frei ist denn dann meine Entscheidung?

                            Der freie Wille ist in der Bibel nicht existent!

                            Somit ist auch die Kernaussage der Bibel: der Gott der Bibel ist gerecht falsch, denn ein Gott, der eine Freie Wahl stellt, aber eigentlich keine Wahl lässt, (s.o.) ist höchst ungerecht.

                            Für die Nutzung der freinen Wahl ewige Verdammnis zu erfahren, ist an Ungerechtigkeit eigentlich kaum zu überbieten.

                            Das ist meine Meinung dazu jedenfalls.

                            LG

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                              Hallo Auf der Suche,
                              du schreibst
                              Ist der Teufel nicht eher das, was in der Bibel der "Freie Wille Gottes" genannat wird?
                              Das verstehe ich nicht, wo - oder in welchem Zusammenhang steht das in der Bibel ?
                              Der freie Wille ist in der Bibel nicht existent!

                              Somit ist auch die Kernaussage der Bibel: der Gott der Bibel ist gerecht falsch, denn ein Gott, der eine Freie Wahl stellt, aber eigentlich keine Wahl lässt, (s.o.) ist höchst ungerecht.
                              Nehmen wir mal an, dass es den Gott an den ich Glaube nicht gibt, und dass die Bibel ein Buch wie jedes andere ist.

                              Die Welt besteht, ich glaube das ist klar, - wir leben und Diskutieren hier über einen Internetanschluss, - und die Christenheit irrt sich, auch die Moslems und ganz viele andere auch.

                              Vielleicht kennst du eine Religion oder Glaubensrichtung in der es immer den absolut freien Willen gibt, - ohne Folgen, und es ist den Menschen möglich danach zu leben.

                              Egal wie du dich nun entscheidest, ob an eben diese Glaubensrichtung oder auch nicht, es müsste immer der freie Wille zählen, ohne Folgen, oder verstehe ich da etwas falsch ?
                              Wenn es das gibt, welche Richtung ist das ?

                              Für mich wäre das logisch, denn wenn dieser freie Wille Folgen hat, wäre er ja bereits nicht mehr frei, denn Folgen sind immer gute Folgen oder weniger Gute folgen, oder ?

                              Wie kann das sein ?
                              Ist für mich unvorstellbar ?!

                              Oder wolltest Du etwas anderes aussagen und ich missverstehe dein Posting ?

                              LG Erich
                              Zuletzt geändert von ; 01.10.2009, 13:25. Grund: Satz ergänzt

                              Kommentar


                                Zitat von Auf der Suche Beitrag anzeigen
                                Lieber Auf der Suche,
                                Ist der Teufel nicht eher das, was in der Bibel der "Freie Wille Gottes" genannat wird?
                                Du würdest also den ganzen 'Freien Willen Gottes' quasi 'verteufeln'? Also nicht nur das 'verteufeln' was durch den Freien Willen ausgelöst und nicht dem Willen Gottes entspricht?

                                Wir haben als Menschen den freien Willen, können also entscheiden, wie wir es für richtig halten. Darin schließt sich auch eindeutig ein, sich gegen die Gebote Gottes zu entscheiden, wie die Bibel sie beschreibt.
                                Wenn der Wille frei ist, dann darf es KEINE Strafe dafür geben, wenn man sich gegen die Bibelgebote entscheidet, also ein anderes Leben wählt als das, was die Bibel in ihren Geboten als gottgefällig vorschreibt/empfiehlt.
                                Dem stimme ich voll und ganz zu.
                                Da aber all jene, die nicht den Geboten folgen, sich nicht zu Jesus bekennen, sich dem Teufel hingebne, sich vom Teufel verführen lassen und dadurch nicht erlöst werden, zwangsläufig in der Hölle landen, also der ewigen Verdammnis ausgesetzt sind, gibt es überhaupt keinen freinen Willen in der Bibel!
                                Also ich bin ja nicht so bibelfest deshalb würde ich gerne die Stelle lesen wo es steht dass man der ewigen Verdammnis ausgesetzt wird.

                                Die Bibel spricht sehr oft in 'Bildern', zB muss ein Haus nicht ein Gebäude sein, es kann zB auch ein Mensch damit gemeint sein, ähnlich wie in der Traumdeutung. Deshalb ist es meiner Meinung nach auch nicht so einfach die Bibel so auszulegen wie sie ursprünglich vielleicht gemeint war.

                                Ich frage mich auch in Bezug auf Hölle Folgendes:
                                Angenommen ich töte einen Menschen weil ich sein Geld haben will, würde ich mich dann mit mir selbst noch wohlfühlen? Würde ich nicht mich selbst verurteilen, mich schuldig fühlen? Deshalb, weil ich im Innersten spüre dass mein Handeln falsch war? Würde ich mich nicht vielleicht wie 'in der Hölle' fühlen weil ich ständig daran denken müsste dass ich falsch gehandelt habe und deshalb Schuldgefühle hätte?
                                Wäre dann nicht die Verdammnis im Endeffekt mein eigenes schlechtes Gewissen das mich nicht ruhen läßt?
                                Nicht etwas was von Gott als Strafe kommt, sondern etwas was ich in mir selbst spüren kann?

                                Denn:
                                Wenn ich die Wahl habe, mich anders zu antscheiden, dafür aber mit der höchst möglichen Strafe rechen muss die absolut unausweichlich dann auf mich zukommt, wie frei ist denn dann meine Entscheidung?
                                Ich glaube nicht dass Gott uns bestraft, sondern ich denke, dass wir selbst uns 'bestrafen', bestrafen indem wir selbst uns nicht mehr wohlfühlen wenn wir gegen uns selbst/gegen unser Spüren handeln.

                                Somit ist auch die Kernaussage der Bibel: der Gott der Bibel ist gerecht falsch, denn ein Gott, der eine Freie Wahl stellt, aber eigentlich keine Wahl lässt, (s.o.) ist höchst ungerecht.
                                Meiner Meinung nach läßt Gott eine Freie Wahl, nur interpretiert man oftmals die Bibel halt so wie man es empfindet, wie man sie versteht, aber wahrscheinlich nicht immer so wie sie ursprünglich gemeint war.

                                Wenn ich schreibe was ich empfinde, was ich denke, interpretiert es doch auch jeder für sich anders, einfach deshalb weil jeder 'seine Brille' aufhat, durch seine Erfahrungen und sein Erlebtes geprägt ist.
                                Deshalb - denke ich - ist es wichtig die Bibel nicht mit dem Verstand zu interpretieren, zu begreifen, sondern hinzufühlen, zu spüren was mit den einzelnen Texten ausgesagt werden möchte.

                                Für die Nutzung der freinen Wahl ewige Verdammnis zu erfahren, ist an Ungerechtigkeit eigentlich kaum zu überbieten.
                                Ich glaube, wir selbst verdammen uns, verurteilen uns, nicht jemand anders, vor allem nicht Gott!

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