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    Zitat von Wayfinder Beitrag anzeigen
    Für diejenigen die den anderen Glauben nicht respektieren (egal ob Moslem oder Christ) stellt sich die Frage ob sie auch wirklich gläubig sind, oder nur einem Irrglauben innerhalb ihres eigenen Glaubens aufsitzen.
    Lieber Erich,

    irgendwie steh ich wohl auf der Leitung
    Deshalb hab ich mir Deine Antwort nochmal durchgelesen und ich frage mich: Wieso stellt sich Dir die Frage ob sie auch wirklich gläubig sind nur weil sie einen anderen Glauben nicht respektieren?
    Irgendwie kapier ich das nicht ganz Ich würde es verstehen wenn Du schreiben würdest dass sie den anderen Glauben respektieren - denn dann könnte ich sagen "sie sind sich nicht sicher und respektieren deshalb den Glauben der Moslems oder.... weil sie an ihrem zweifeln", aber wenn sie ihn nicht respektieren, sind sie nicht gerade dann sicher dass ihr Glaube die einzige Wahrheit ist????

    Kommentar


      Hallo Anneliese,
      Lieber Erich,

      Dein Glaube kann und darf doch auch der einzig richtige FÜR DICH sein.
      Ich verstehe nicht: Wo ist dann Dein Problem? Du schreibst dass Du die Moslems respektierst.
      Ich verstehe dein Antwort jetzt nicht. Ich schreibe doch dass ich kein Problem damit habe, weshalb denkst du dass ich eines hätte ?
      WAS hat denn DEIN Glaube damit zu tun ob andere einen anderen Glauben nicht respektieren?
      Es kann DIR doch egal sein, es ist doch IHR Problem wenn sie sich gegenseitig nicht respektieren können.
      Warum denn ?
      Wenn man etwas respektiert, muss oder sollte es einem deiner Meinung oder Überzeugung dann EGAL sein was oder wie der, - oder ein anderer denkt ? Mich interessiert es ganz einfach, ich mache mir gerne ein Bild von Menschen.
      WARUM beschäftigt es Dich? Laß doch andere leben wie sie es für sich richtig empfinden. Und wenn sie es richtig empfinden über einen anderen Glauben zu schimpfen - ist es dann nicht ihr Problem? WAS hat das mit DIR zu tun???
      Wie kommst du denn darauf dass ich andere nicht so leben lasse wie sie wollen oder es für richtig empfinden ?
      Wirst Du vielleicht von Mitgläubigen verurteilt weil Du andere respektierst?
      Nein, es ist mir nichts davon bekannt.

      Anneliese, Du hast offensichtlich irgendwelche Vorstellungen von mir die einfach nicht zurtreffend sind.

      Ich habe es schon in einem der vorherigen Beiträge geschrieben, und wiederhole es dem Sinne Gemäss nochmal.

      Ich begehre immer nur dann auf, wenn jemand zB etwas behauptet, dass irgend etwas in der Bibel steht, und es steht aber so nicht drinnen wie derjenige es behauptet.
      Das mag ich einfach nicht, denn wenn jemand etwas behauptet was BELEGBAR rein Sachlich nicht richtig ist (dabei geht es nicht um den Glauben), dann geht derjenige wahrscheinlich von völlig anderen Voraussetzungen aus, und zieht nicht nur selber falsche Schlüsse (immer nur rein Sachlich gemeint) und andere die es nicht genau wissen, das aber für gegeben halten was derjenige sagt, - möglicherweise dadurch auch.

      Und da mir so etwas nicht EGAL ist, versuche ich das ebenfalls rein Sachlich zu korrigieren. Und wenn derjenige trotzdem etwas anderes glaubt obwohl die Ausgangssituation schon allein Sachlich eine andere ist, dann respektiere ich das, ich habe damit wirklich überhaupt kein Problem.

      Liebe Grüße
      Erich

      Kommentar


        hallo,

        Zitat von wayfinder
        Denn dem Biologen geht es um den Baum, nicht um die Meinung des anderen, verstehst du ?
        um die meinung des anderen muß es anneliese oder ihrem mann auch nicht gehen, wenn sie einfach nur feststellen, wie viele blätter ihrer meinung nach ein baum hat.
        wieso hat die aussage eines biologen mehr wert als die eines normalen menschen ? jedem kann zu dem zeitpunkt der aussage etwas ganz anderes wichtig sein.
        dem menschen xy zb, daß er einen vogel im baum fotografieren oder den baum malen will, einem biologen vielleicht kräuter unter dem baum, usw. worum geht es also ?
        du drückst damit nur aus, daß du meinst, daß es menschen gibt, die mehr wissen und recht haben, etwas besser beurteilen können als andere.
        ein biologe mit schwerpunkt genetik liegt vielleicht auch falsch und als nächstes kommt ein ökologe und der sagt wieder das gegenteil.

        Zitat von wayfinder
        Für diejenigen die den anderen Glauben nicht respektieren (egal ob Moslem oder Christ) stellt sich die Frage ob sie auch wirklich gläubig sind, oder nur einem Irrglauben innerhalb ihres eigenen Glaubens aufsitzen.
        respektieren bedeutet für mich auch, etwas nicht abzuwerten.
        wenn du andere glaubensrichtungen abwertest, ist das für mich nah an der grenze, etwas nicht zu respektieren. in meinen augen tolerierst und akzeptierst du evtl die glaubenshaltungen anderer. aber wenn du sie nicht auch einfach achten kannst, hat das für mich eher wenig mit respekt zu tun.

        Zitat von wayfinder
        Ich begehre immer nur dann auf, wenn jemand zB etwas behauptet, dass irgend etwas in der Bibel steht, und es steht aber so nicht drinnen wie derjenige es behauptet.
        Das mag ich einfach nicht, denn wenn jemand etwas behauptet was BELEGBAR rein Sachlich nicht richtig ist (dabei geht es nicht um den Glauben), dann geht derjenige wahrscheinlich von völlig anderen Voraussetzungen aus,
        die bibel ist unterschiedlich interpretierbar.
        wenn man mit ihr angeblich 'falsches' belegen kann, warum muß dann das 'falsche' falsch sein ?
        das ginge ja wieder in die richtung, daß man als einziger weiß, was richtig ist und wie die bibel zu interpretieren ist. das fände ich für einen menschen (nicht dich meine, sondern allgemein) recht anmassend. mensch kann nicht alles wissen, er kann sich auch irren bzw er hat nie den völligen überblick.
        man kann glauben ohne einschränkung.
        aber sagen, daß man es weiß, ist mmn ein großer unterschied dazu.

        Zitat von wayfinder
        und andere die es nicht genau wissen, das aber für gegeben halten was derjenige sagt, - möglicherweise dadurch auch.
        ist es nur der schutz der anderen, um den es dir geht ?
        ich hatte das gefühl, du fühlst dich durch den einen thread in deinem glauben angegriffen und verletzt – deshalb fragte ich bei dir auch nach, da das nicht meine absicht gewesen wäre.
        im übrigen ist es doch schön, wenn du so ein gutes fundament in deinem glauben gefunden hast :)

        mir fiel übrigens eine gute geschichte ein : die blinden und der elefant

        viele grüße, sky

        Kommentar


          Hallo sskkyy,
          Du schreibst,
          um die meinung des anderen muß es anneliese oder ihrem mann auch nicht gehen, wenn sie einfach nur feststellen, wie viele blätter ihrer meinung nach ein baum hat.
          Habe ich oder jemand anderer das behauptet dass es so ist wie du hier oben schreibst, das hat niemand gesagt ?!
          wieso hat die aussage eines biologen mehr wert als die eines normalen menschen ? jedem kann zu dem zeitpunkt der aussage etwas ganz anderes wichtig sein.
          Wieso sollte die Aussage mehr Wert haben ? Auch das hat niemand gesagt oder angedeutet.
          Es ging in dem Beispiel einzig allein darum, dass dem Biologen in dem Fall, dass zu wenig Blätter an dem Baum sind, - er etwas unternehmen würde wenn es ihn interessiert, egal wie die Meinung des anderen dazu ist.
          Das hat mit Wert nichts zu tun, sondern mit Interessen.
          ....respektieren bedeutet für mich auch, etwas nicht abzuwerten.
          wenn du andere glaubensrichtungen abwertest, ist das für mich nah an der grenze, etwas nicht zu respektieren. in meinen augen tolerierst und akzeptierst du evtl die glaubenshaltungen anderer. aber wenn du sie nicht auch einfach achten kannst, hat das für mich eher wenig mit respekt zu tun.
          Wenn es so wäre hättest du völlig Recht, das ist auch meine Aussage.
          Findest du etwa dass ich so handle wie du da oben beschreibst ?
          Wenn ja, dann ist und war das nicht meine Absicht, und ich weiss nun wirklich nicht mehr wie ich das noch deutlicher schreiben soll, nach meinen Erklärungen in den vorherigen Beiträgen.
          Zeige mir bitte den Punkt in meinen Aussagen der dich so stört, wenn es keinen gibt den du anführen kannst, wäre ich dir dankbar mir das zu sagen.
          die bibel ist unterschiedlich interpretierbar.
          wenn man mit ihr angeblich 'falsches' belegen kann, warum muß dann das 'falsche' falsch sein ?
          das ginge ja wieder in die richtung, daß man als einziger weiß, was richtig ist und wie die bibel zu interpretieren ist. das fände ich für einen menschen (nicht dich meine, sondern allgemein) recht anmassend. mensch kann nicht alles wissen, er kann sich auch irren bzw er hat nie den völligen überblick.
          man kann glauben ohne einschränkung.
          aber sagen, daß man es weiß, ist mmn ein großer unterschied dazu.
          Das stimmt, alles ist verschieden interpretierbar. Doch es gibt Interpretationen die man ernst nehmen kann, und leider auch welche die man nicht ernst nehmen kann.
          Und dazu habe ich folgendes geschrieben, und das scheint dir entgangen zu sein, oder ?
          Ich habe es schon in einem der vorherigen Beiträge geschrieben, und wiederhole es dem Sinne Gemäss nochmal.

          Ich begehre immer nur dann auf, wenn jemand zB etwas behauptet, dass irgend etwas in der Bibel steht, und es steht aber so nicht drinnen wie derjenige es behauptet.
          Das mag ich einfach nicht, denn wenn jemand etwas behauptet was BELEGBAR rein Sachlich nicht richtig ist (dabei geht es nicht um den Glauben), dann geht derjenige wahrscheinlich von völlig anderen Voraussetzungen aus, und zieht nicht nur selber falsche Schlüsse (immer nur rein Sachlich gemeint) und andere die es nicht genau wissen, das aber für gegeben halten was derjenige sagt, - möglicherweise dadurch auch.

          Und da mir so etwas nicht EGAL ist, versuche ich das ebenfalls rein Sachlich zu korrigieren. Und wenn derjenige trotzdem etwas anderes glaubt obwohl die Ausgangssituation schon allein Sachlich eine andere ist, dann respektiere ich das, ich habe damit wirklich überhaupt kein Problem.
          Du schreibst
          ist es nur der schutz der anderen, um den es dir geht ?
          Nein, das ist nicht "nur" der Schutz der anderen. Sondern auch der Schutz (mir fällt leider kein besserer Ausdruck ein) derer die es von den anderen erzählt bekommen, und sich dann eine Meinung bilden könnten die ebenfalls "rein Sachlich" von Voraussetzungen ausgehen die von Grund herein nicht stimmen.
          Kennst du das Spiel "die Stille Post" ?
          Das sitzen zB 10 Leute im Kreis, der erste denkt sich eine kurze Geschichte aus, und flüstert diese dem zweiten ins Ohr, der zweite dem dritten, der dritte dem vierten....usw... Na ich glaube du kannst dir vorstellen was am Ende rauskommt.
          Jeder ab dem zweiten versteht die Geschichte etwas aders, und gibt sie aber so weiter wie er sie versteht. Am End kommt was völlig anderes an, und wenn man nun die einzelnen Teilnehmer fragt sagt wahrscheinlich jeder:
          Wieso denn, die Geschichte wurde mir ja so erzählt von dem der sie mir Geflüstert hat.
          ich hatte das gefühl, du fühlst dich durch den einen thread in deinem glauben angegriffen und verletzt – deshalb fragte ich bei dir auch nach, da das nicht meine absicht gewesen wäre.
          im übrigen ist es doch schön, wenn du so ein gutes fundament in deinem glauben gefunden hast :)
          ich fühlte mich wirklich nicht verletzt in meinem Glauben, aber es kommt schon manchmal ein bisschen Ärger auf wenn ich das Gefühl habe dass man versucht mir etwas "anzudichten" vielleicht auch zu unterstellen, oder es wird mit unfairer Dialektik geantwortet.
          Es freut mich auch wenn du dich freust dass ich ein gutes Fundament für meinen Glauben habe.
          Die Geschichte mit den Blinden und den Elefanten...
          Um die Metapher zu verwenden...
          Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist."

          Genauso ist mein Glaube, ich war vorher 48 Jahre Blind

          LG Erich

          Kommentar


            Lieber Erich,

            Ich möchte mich gerne sky's Aussage in Bezug auf 'respektieren' anlehnen. Ich empfinde es ähnlich.
            Ich möchte Dir jetzt auch gerne aufzeigen wie es mir gegangen ist, wie ich vor allem Deine Aussage in einem Posting empfunden habe ohne Dich dafür zu verurteilen! Einfach nur aufzeigen damit Du die Möglichkeit hast verstehen zu können wie es mir ging.

            Du hast ziemlich am Anfang des Threads Folgendes geschrieben:

            Hallo Mikamu, hallo Anneliese.

            Ist es denn vereinfacht gesagt nicht so dass ihr einfach nicht an den Biblischen Gott glaubt ?
            Warum könnt ihr das nicht einfach direkt sagen, warum wird es umschrieben ?

            Es kann ja nach eurer Überzeugung und Wissen eh nix passieren, es gilt ja das was ihr Euch zurechtgezimmert habt.


            Ich fühlte mich/meinen Glauben von Dir nicht respektiert sondern eher abgewertet quasi "was Du glaubst ist ja kein richtiger Glauben, der richtige Glauben ist es erst dann wenn man wortgetreu nach der Bibel lebt".
            Aber so wie ich mir Gott vorstelle, ist es MEIN Glauben. So wie sich die Moslems Gott oder Allah vorstellen ist es IHR Glauben. Jeder hat seine eigene Vorstellung.

            Respektiert fühle ich mich dann, wenn jemand nicht an mir herumändern möchte sondern zB sagt "also so empfindest Du für Dich den Glauben", "für mich ist der Glaube dann Glaube wenn ich die Bibel befolge....". Damit würde ich mich gesehen fühlen, verstehst Du?
            Aber so wie Du geschrieben hast, empfand ich es mehr oder weniger nur abwertend.

            Wie würdest Du es definieren? Hast Du damit Mikamu's und meinen Glauben respektiert, uns respektiert?

            Ich hatte auch nie behauptet dass etwas in einer bestimmten Art und Weise in der Bibel steht - könnte ich auch nicht, da ich die Bibel nicht komplett gelesen habe und nicht so gut kenne wie Du.
            Ja, vielleicht hab ich mir meinen Glauben 'zurechtgezimmert' - aber auch dann ist es MEIN Glaube, so wie ich ja auch MEIN Leben 'zusammenzimmere' und lebe und nicht Deines oder ein Anderes.

            Weißt Du, für mich ist Gott 'erfahrbar', ich kann ihn spüren. Wenn ich nicht weiter weiß und ihn um Rat bitte, dann hab ich meist plötzlich einen Gedanken was ich tun könnte oder es tritt ein Mensch in mein Leben der mir weiterhelfen kann oder ich spüre was für den Moment passend ist oder....
            Aber um Gott und seine Ratschläge und Hilfen wahrzunehmen, um wahrzunehmen dass er 'in mir' lebt, muss ich mich dafür öffnen. Wenn ich aber Angst vor Gott habe, Angst habe Fehler zu machen, Angst habe seine Gebote nicht so zu befolgen und und und, dann kann ich mich nicht öffnen. Dann verschließe ich aus Angst mein Herz und bin gar nicht fähig zu spüren dass er da ist.

            Die Bibel als Grundlage für den Glauben ist sicher wertvoll, aber wichtiger ist es mir dass ich mich öffne für Gott und für das was er in mir bewirkt, dass ich mich öffne um meiner Seele, die mit Gott verbunden ist, Ausdruck zu verleihen, die Liebe die in meiner Seele wohnt, zu leben.

            Ich empfinde es ähnlich wie die Liebe zu einem Menschen.
            Wenn jemand in eine Frau verliebt ist und Angst hat sie zu verlieren, dann wird er sich - nehm ich an - nur schwer öffnen können um so zu sein wie er ist, sondern dann versucht er so zu sein wie er glaubt dass sie ihn lieb haben kann, oder? Aber damit gibt er sich selbst auf und er wird ihre Liebe, ihre bedingungslose Liebe, nicht spüren können. Er wird nur seine Angst spüren dass er immer so handeln muss dass sie zufrieden ist, dass er liebenswert ist.
            Und sie wird nie die Möglichkeit bekommen ihm zu zeigen dass sie ihn bedingungslos liebt, dass er sein darf wie er ist.

            Gott möchte aber nicht dass wir aus Angst unser Herz verschließen. Er möchte uns seine Liebe zeigen und uns ermuntern die Liebe die wir in uns tragen, in unserer Seele tragen, auszudrücken, zu zeigen ohne Angst haben zu müssen andere zu verletzen.

            Ich möchte Dich gerne noch etwas zu Deinem letzten Posting fragen:

            ich fühlte mich wirklich nicht verletzt in meinem Glauben, aber es kommt schon manchmal ein bisschen Ärger auf wenn ich das Gefühl habe dass

            Wenn Du Dich ärgerst, ärgerst Du Dich nicht dann auch deshalb weil Du Dich verletzt fühlst indem Du Dich nicht wahrgenommen oder so gesehen fühlst wie Du bist?

            Weißt Du was ich an Dir sehr schätze? Dass Du bereit bist Dich mit mir/uns auseinanderzusetzen, zu antworten, zu fragen und Dich nicht zurückziehst weil Du Dich verletzt fühlst.
            Dafür möchte ich Dir herzlich danken!

            Genauso ist mein Glaube, ich war vorher 48 Jahre Blind
            Auch dazu möchte ich gerne etwas sagen.

            Ich bin kath. getauft und mein Leben lang mit der kath. Kirche auf verschiedenen Arten und Weisen verbunden. Ich habe immer an einen Gott geglaubt, aber erst in den letzten Jahren durfte ich erfahren wie es ist, spüren zu können dass er da ist, dass er in allem ist was mich umgibt und auch in mir selbst. All die Jahre vorher war mein Glaube eigentlich fast 'rein theoretisch', ich fühlte/spürte Gott nicht wirklich. Vielleicht noch als Kind? Ja, ich hatte Respekt und Angst vor ihm und konnte mich deshalb nicht ganz für ihn öffnen. Ich empfand mich nicht 'würdig' genug dass er mich lieben könnte so wie ich bin. Heute weiß ich es anders und ich bin sehr dankbar dafür. Jetzt kann ich meinen Glauben aus tiefster Überzeugung leben. Nicht aus theoretischer Überzeugung sondern aus dem täglichen Erleben.

            Alles Liebe
            Anneliese

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              Liebe Anneliese,
              es tut mir leid wenn du dich herabgesetzt oder nicht respektiert fühlst.

              Ich kann nicht mehr noch mehr betonen dass ich das nicht will und nicht wollte wie ich es bisher schon geschrieben habe.`Das mag an meinen Fähigkeiten micht auszudrücken liegen, ich weiss es nicht es ist mir einfach ein Rätsel wie jemand wie du der ständig von Liebe und Geduld und den entgegenkommen redet ständig und nicht aufhören wollend das selbe anspricht.

              Es steht dir frei mich für dumm, unzureichend verbohrt zu halten, ich kann wirklich damit leben.
              Und nochmal du darfst alles glauben was du willst ich akzeptiere es und es ist für mich völlig in Ordnung. Kannst da vielleicht irgend einen Schimmer von Respekt erkennen ?
              Wenn ja dan nimm ihn an, wenn nein dann tut es mir sehr leid.

              Könnten wir dieses Thema nun endlich abschließen, wäre das für Dich irgendwie machbar ? Ich komme mir vor wie in einem großen Karussel wo man jede Runde an der gleichen Stelle vorbeikommt.

              Liebe Grüße
              Erich
              Zuletzt geändert von ; 26.09.2009, 14:21. Grund: Satz eingefügt

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                Ich frage mich, ob jemand, der völlig überzeugt davon ist, den einzig richtigen Glauben an den einzig wahren Gott zu haben, andere in ihrer von seiner verschiedenen Art zu glauben wirklich respektieren kann?

                Vielleicht muss deshalb so oft betont werden, dass man den Glauben des andern selbstverständlich respektiert.

                Schließt sich Fundamentalismus (jedwelcher Couleur) und Respekt für den anderen Glauben anderer nicht einfach aus?

                Für mich ist der Austausch zu Sinn, Gott, Glaube dann spannend und gewinnbringend, wenn ich jemand begegne, der an der Sicht der andern auf diese Dinge interessiert ist, der gerne seine Sicht der Dinge vermittelt um des Austausches willen, ohne jedes missionarische Interesse, das er deshalb nicht hat, weil er nie auf die Idee käme, zu denken, dass sein Glaube der einzig richtige ist, der weiß, dass seine Art zu glauben die für ihn richtige, seine Form ist und die Art der anderen die ihrige ist.

                Unter dieser Prämisse finde ich eine Austausch vertiefend, bereichernd anregend.

                Ich habe den Eindruck gewonnen, dass einige hier mit Worten um eine solche grundsätzlich symmetrische Ausgangslage kämpfen, aber dabei auf der inhaltlichen Ebene argumentieren.

                Selavy

                Kommentar


                  Zitat von Wayfinder Beitrag anzeigen
                  Liebe Anneliese,
                  es tut mir leid wenn du dich herabgesetzt oder nicht respektiert fühlst.

                  Ich kann nicht mehr noch mehr betonen dass ich das nicht will und nicht wollte wie ich es bisher schon geschrieben habe.`Das mag an meinen Fähigkeiten micht auszudrücken liegen, ich weiss es nicht es ist mir einfach ein Rätsel wie jemand wie du der ständig von Liebe und Geduld und den entgegenkommen redet ständig und nicht aufhören wollend das selbe anspricht.

                  Es steht dir frei mich für dumm, unzureichend verbohrt zu halten, ich kann wirklich damit leben.
                  Und nochmal du darfst alles glauben was du willst ich akzeptiere es und es ist für mich völlig in Ordnung. Kannst da vielleicht irgend einen Schimmer von Respekt erkennen ?
                  Wenn ja dan nimm ihn an, wenn nein dann tut es mir sehr leid.

                  Könnten wir dieses Thema nun endlich abschließen, wäre das für Dich irgendwie machbar ? Ich komme mir vor wie in einem großen Karussel wo man jede Runde an der gleichen Stelle vorbeikommt.

                  Liebe Grüße
                  Erich
                  Lieber Erich,

                  Wir können das Karussel gerne anhalten
                  Ich halte und hielt Dich auch in keinster Weise für dumm oder unzureichend verbohrt. Eher ein wenig fanatisch und deshalb vielleicht mit einem 'Tunnelblick'?


                  Lieben Gruß
                  Anneliese

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                    Hallo Anneliese,
                    na also, fein das freut mich

                    LG Erich

                    Kommentar


                      hallo,

                      Zitat von wayfinder
                      Zitat von sskkyy
                      um die meinung des anderen muß es anneliese oder ihrem mann auch nicht gehen, wenn sie einfach nur feststellen, wie viele blätter ihrer meinung nach ein baum hat.
                      Habe ich oder jemand anderer das behauptet dass es so ist wie du hier oben schreibst, das hat niemand gesagt ?!
                      ich bezog mich dabei hierauf :

                      Zitat von wayfinder
                      Wenn aber einer von Euch Biologe ist, und er weiss dass der Baum zu dieser Jahreszeit doppelt so viele Blätter haben sollte, dann ist die Annahme für ihn als Biologen absolut richtig oder wahr, kannst dem zustimmen ? Der Baum hat dann für ihn zu wenig Blätter, das ist seine Wahrheit.
                      [...] Dem Biologen könnte es auch egal sein, doch wenn er ein Biologe ist dem daran liegt dass gesunde Bäume da stehen, und er kranke Bäume gesund machen kann dann wird er wohl etwas unternehmen,...egal welcher Meinung der andere dazu hat.
                      Denn dem Biologen geht es um den Baum, nicht um die Meinung des anderen, verstehst du ?
                      insbesondere im letzten satz meinte ich einen für dich wichtigen zusammenhang zu erkennen, daß die bedeutung der worte und deren wahrheitsgehalt für dich u.a. auch davon abhängen, worum es einem geht.

                      Zitat von wayfinder
                      Zitat von sskkyy
                      wieso hat die aussage eines biologen mehr wert als die eines normalen menschen ? jedem kann zu dem zeitpunkt der aussage etwas ganz anderes wichtig sein.
                      Wieso sollte die Aussage mehr Wert haben ? Auch das hat niemand gesagt oder angedeutet.
                      dann habe ich dich falsch verstanden.

                      Zitat von wayfinder
                      Es ging in dem Beispiel einzig allein darum, dass dem Biologen in dem Fall, dass zu wenig Blätter an dem Baum sind, - er etwas unternehmen würde wenn es ihn interessiert, egal wie die Meinung des anderen dazu ist.
                      ok, dann sorry, hatte das beispiel ganz anders verstanden.

                      Zitat von wayfinder
                      Wenn es so wäre hättest du völlig Recht, das ist auch meine Aussage.
                      Findest du etwa dass ich so handle wie du da oben beschreibst ?
                      Wenn ja, dann ist und war das nicht meine Absicht,
                      wenn du das ebenso siehst, dann ist es wieder ein mißverständnis.
                      weil ja, ich hatte dich so verstanden.

                      das davon sprechen von der erstklässler-diskussion oder daß andere sich ihren glauben zurechtzimmern klang für mich etwas eigenartig und nicht wirklich nach respekt.
                      mich berührt eine glaubensdiskussion nicht so sehr, denke ich. aber ich hatte mich gefragt, wie sich andere vielleicht fühlen, denen ihr glaube wichtig ist und den sie ernst nehmen, wenn sie so etwas lesen. oder andersrum, stell dir vor jemand ist ebenfalls so sehr von seinem glauben überzeugt und würde zu deinen aussagen zu gott und der bibel sagen, das wäre erstklässler geplauder ohne tieferen sinn und ähnliches – ich glaube, das fändest du nicht so gut.
                      oder auch :

                      Zitat von wayfinder
                      Doch es gibt Interpretationen die man ernst nehmen kann, und leider auch welche die man nicht ernst nehmen kann.
                      das sind für mich einfach so sprachliche nuancen, wo ich mich frage, wie will man den glauben (oder xy) eines menschen respektieren, wenn man dessen interpretation zb der bibel nicht ernst nehmen kannst ? man muß ja nicht derselben meinung sein, um etwas ernst nehmen zu können. aber respekt beinhaltet für mich zb auch ernst nehmen.

                      Zitat von wayfinder
                      Ich begehre immer nur dann auf, wenn jemand zB etwas behauptet, dass irgend etwas in der Bibel steht, und es steht aber so nicht drinnen wie derjenige es behauptet.
                      Das mag ich einfach nicht, denn wenn jemand etwas behauptet was BELEGBAR rein Sachlich nicht richtig ist (dabei geht es nicht um den Glauben), dann geht derjenige wahrscheinlich von völlig anderen Voraussetzungen aus, und zieht nicht nur selber falsche Schlüsse (immer nur rein Sachlich gemeint) und andere die es nicht genau wissen, das aber für gegeben halten was derjenige sagt, - möglicherweise dadurch auch.
                      ich sehe hier einfach das problem, daß du etwas einfach als falsch bewertest, weil es nach den grundsätzen deines glaubens nicht stimmt, es aber nach anderen vorstellungen und grundsatzannahmen für einen anderen doch wieder stimmig sein kann.
                      daß du es als falsch ansiehst, ist dein recht, kein problem. aber ein anderer hat evtl einfach nur eine andere sichtweise, ein anderes verständnis (von gott und/oder von der bibel).
                      macht es dann sinn, etwas als "falsch" zu bezeichnen (und damit auch wieder abzuwerten) oder es nicht einfach als "anders" auch tolerieren zu können ?

                      ich kann und möchte dir gar nicht deine sichtweise nehmen, daß dein glaube der einzig richtige ist.
                      worum es mir nur geht sind manche aussagen und bewertungen in bezug auf den glauben anderer.

                      Zitat von wayfinder
                      ich fühlte mich wirklich nicht verletzt in meinem Glauben, aber es kommt schon manchmal ein bisschen Ärger auf wenn ich das Gefühl habe dass man versucht mir etwas "anzudichten" vielleicht auch zu unterstellen, oder es wird mit unfairer Dialektik geantwortet.
                      es freut mich, daß du dich nicht verletzt fühlst, denn das ist mir auch wichtig. weiß nur, daß zb der glaube für manche ein heikles thema ist, wenn darüber diskutiert wird, etwas in frage gestellt wird oder nachgehakt wird. letztlich dienen dieses in frage stellen und auch die mißverständnisse meiner meinung nach dazu, daß man sich besser verstehen lernt.
                      manche aussagen von dir würden bei mir evtl mit ganz anderem sinn in der erinnerung bleiben, wenn du nicht mehr dazu geschrieben hättest. und das gleiche passiert sicherlich anderen mit manchen aussagen von mir auch.

                      Zitat von wayfinder
                      Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist.
                      bezogen auf die metapher sehe ich es so, daß wir menschen nur wie die blinden sind, wir sehen nicht alles. wir tasten nur innerhalb unseres rahmens, in dem wir uns bewegen, denken und fühlen, und können immer nur einen bruchteil dessen wahrnehmen was vorhanden ist.
                      wir haben mmn nie den überblick über alles und können somit vieles nicht wirklich 'wissen'.

                      viele grüße, sky

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                        Hallo Sky,
                        ich denke ich werde mal genau das Gegenteil dessen schreiben was ich eigentlich sagen möchte.

                        Vielleicht kommt es dann so an wie ich es meine, und wenn nicht ist das Ergebnis auch das gleiche !?
                        Ich fürchte das wäre aber eher das erste Paradoxon das aufgeht.

                        Ich muss mir das mal näher überlegen.

                        LG Erich

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                          Ich verabschiede mich aus diesem Faden, da keinerlei Reaktionen auf meine Postings kommen, auch keine negativen.

                          Scheint nicht der Ort zu sein, um mich über diese Themen auszutauschen.

                          Selavy

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                            Zitat von Selavy Beitrag anzeigen
                            Ich frage mich, ob jemand, der völlig überzeugt davon ist, den einzig richtigen Glauben an den einzig wahren Gott zu haben, andere in ihrer von seiner verschiedenen Art zu glauben wirklich respektieren kann?

                            Vielleicht muss deshalb so oft betont werden, dass man den Glauben des andern selbstverständlich respektiert.

                            Schließt sich Fundamentalismus (jedwelcher Couleur) und Respekt für den anderen Glauben anderer nicht einfach aus?

                            Für mich ist der Austausch zu Sinn, Gott, Glaube dann spannend und gewinnbringend, wenn ich jemand begegne, der an der Sicht der andern auf diese Dinge interessiert ist, der gerne seine Sicht der Dinge vermittelt um des Austausches willen, ohne jedes missionarische Interesse, das er deshalb nicht hat, weil er nie auf die Idee käme, zu denken, dass sein Glaube der einzig richtige ist, der weiß, dass seine Art zu glauben die für ihn richtige, seine Form ist und die Art der anderen die ihrige ist.

                            Unter dieser Prämisse finde ich eine Austausch vertiefend, bereichernd anregend.

                            Ich habe den Eindruck gewonnen, dass einige hier mit Worten um eine solche grundsätzlich symmetrische Ausgangslage kämpfen, aber dabei auf der inhaltlichen Ebene argumentieren.

                            Selavy
                            Hi Selavy

                            nicht ungeduldig werden. Manchmal kann es schon etwas dauern, bis jemand auf ein Posting reagiert, oder auch gar nicht

                            Ich finde deine Gedanken sehr zutreffend, beschreiben sie doch ganu, wie es hier um Glauben und eigentlich auch um das unterschwellige Bekehren geht.
                            Wenn ich eine andere Meinung grudsätzlich und ausschließlich als nicht richtig betrachte, ist jedes Wort über "Respekt" gegenüber anderen Glaubensgedanken wohl kaum ehrlich.
                            Kann nicht ehrlich sein, da man sich etweder selbst beschwindelt oder den Anderen.
                            Entweder es ist wahr, in dieser Denkweise oder falsch.

                            Ergo:
                            bist du nicht meiner Meinung, vertrittst du nicht meinen Glauben, so wie ICH es für richtig halte, dann bist du falsch!

                            Ich denke, dass so kaum eine wirklich respektvolle Diskussion möglich ist.

                            LG

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                              Hallo Wayfinder

                              ich möchte dich etwas fragen:
                              Du hast irgendwo geschrieben, dass du aus der Kirche ausgetreten bist und -sinngemäß- seit einigen Monaten die Bibel als Wahrheit entdeckt hast.
                              Ich denke, vom Sinn stimmt e so.
                              Meine Frage ist:

                              Was sind die Gründe, dass du dich so intensiv gerade mit der Bibel verbunden fühlst? Warum nicht das Buch Mormon oder was auch immer?
                              Gibt es für dich Erlebnisse, die deine Haltung verständlich machen?

                              Vielleicht wird es dadurch verständlicher, warum du so zur Bibel stehst und weshalb du der Bibel die einzige Wahrheit zuschreibst.

                              Vielen Dank

                              Auf der Suche

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                                Hallo Auf der Suche,
                                hier ist ein Link zu einem meiner früheren Beiträge wo ich das schon beschrieben habe.
                                "Zeit zu leben"-Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Johannes 3:16

                                LG Erich

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