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Yasinee, ich bin keine Power-Frau mehr, sondern nur noch ein Häufchen schmerzendes Elend, das gar nicht mehr leben will.
Was ich zum Thema beizutragen hätte, bezieht sich lediglich auf mich. Es wird hier niemandem was bringen.
Lass es also gut sein, bitte.
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Wie aktiviere ich den Arzt in mir?
Das war die Frage in diesem Thema und offenbar ist das kein uninteressantes Thema
Wie eine gesunde Lebensweise funktioniert, darüber weiß eigentlich jeder genug Bescheid und muss nicht noch gesagt werden. Aber das Wissen alleine macht noch nicht gesund, weil es oft an der Umsetzung scheitert.
Aktivierung heißt weit mehr als nur seine Essgewohnheit umzustellen. Hier die wichtigen Punkte mit Beispielen:
1. Verantwortung für sich selbst übernehmen
Nicht die Umwelt, ein Anderer, mein Schicksal, der Arzt oder sonst was, ist für mein Wohlbefinden verantwortlich
2. Achtsamer Umgang mit sich selbst
Dazu gehört der mäßige Umgang mit Genussmittel, mich nicht unnötig in Gefahr bringen, mir Gutes tun wann immer mir danach ist
3. Körperliche Zuwendung, zu jeder Zeit
Den Bauch massieren wenn er schmerzt, ein ausgewogenes Sexualleben und Eigenerotik, ausgiebig schlafen, Sinnesfreuden genießen, ausgewogenen Ernährung
4. Seelische Zuwendung, zu jeder Zeit
Ruhepausen gönnen, Erholungsinseln schaffen, gutes Zureden und Mut machen, Stolz auf mich selbst sein, sich nicht nieder machen oder beleidigen, über sich lachen können
5. Grundhaltung optimieren
Ich liebe mich, ich liebe mein Leben, das Leben ist schön, ich liebe alle Menschen und Lebewesen, ich bleibe immer bei mir und treu, alles ist gut weil sinnvoll
Was kann man noch machen?
- Jeden Tag mindestens einmal lachen
- Sexuellen Fantasien hingeben, wenn einem danach ist
- Essen worauf man Appetit hat
- Ruhe und Pausen gönnen, wann immer es nötig ist
- Langsam und genussvoll essen und viel Wasser trinken
- Essen bis man 'satt' ist, nicht bis der Teller leer ist
- Sich im Jetzt erfahren, kein Leben in der Zukunft führen
Bestimmt ist es nicht immer einfach, diese Punkte im Alltag zu integrieren. Doch sollte es einem das Wert sein, wenigsten einen Teil davon umzusetzen. Vorausgesetzt man ist es sich wert?
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Jetzt mach mal halblang - genau das ist es was mich immer so reinreitet, wenn ich glaube meins hab nur ich, kein anderer auf der Welt. Mittlerweile bin ich draufgekommen, dass alles was ich habe auch viele andere betrifft.Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigenYasinee, ich bin keine Power-Frau mehr, sondern nur noch ein Häufchen schmerzendes Elend, das gar nicht mehr leben will.
Was ich zum Thema beizutragen hätte, bezieht sich lediglich auf mich. Es wird hier niemandem was bringen.
Lass es also gut sein, bitte.
Mir nimmt das mal Druck weg - dir nicht??
In welchem Post auch immer, wann immer du teilst, wird es einer lesen, dem du damit ein oder mehrere AHAs schenkst.
Letztlich gibt es vielleicht auch eine Antwort die dir ein AHA (oder mehrere) gibt!!
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Mir nimmt es keinen Druck weg, wenn andere dasselbe haben wie ich.Meinen Weg muss ich ja trotzdem gehen.
Der Arzt in mir ist meine Psyche, die sich in massiven körperlichen Beeinträchtigungen bemerkbar macht, wenn ich so handele, wie es mir nicht gut tut. Selbst wenn ich der Ansicht bin, mein Verhalten täte mir gut.
so wusste ich seit meinem Sturz im Dezember, woran es lag; da ich aber nichts änderte, hielt auch die Schulterprothese nicht.
Da ich mich immer noch nicht dazu durchringen konnte, eine wichtige Entscheidung endlich umzusetzen, kamen dann noch die Iliosakralbeschwerden dazu.
Alles in dem Bereich, der mir klar macht, das kannst du nicht mehr schultern (!), das ist für dich nicht mehr ertragbar (Kreuz).
Leider Gottes kommen dann zuerst mal seelische Schmerzen dazu, die genauso stark sind wie die körperlichen, weshalb ich mich auch meist so lange darum drücke, etwas zu ändern.
Spätestens wenn ein Arzt zu mir sagt, er kann nichts mehr tun, handele ich dann.
Fündig werde ich immer schon viel früher, ich kenne meine Psyche und auch meinen Körper.
Auf wen von euch dieses Zusammenspiel von Körper und Psyche auch in einem derart starken Maß zutrifft, weiß ich nicht.
Vielleicht sind die Gesunden unter euch auch schneller in der Lage, konsequent ihre Lebensumstände zu ändern.
Mir geht es da eher wie einem Alkoholiker, der erst komplett in der Gosse landen muss, bis er den Entzug macht.
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Ich weiß nicht mal ob es nützt, wenn mir jemand sagt so geht es nicht weiter - ich befürchte ich werde es am Dienstag aufgetischt bekommen.
Ich hätte jetzt eigentlich genug Helferchen um mich einen radikalen Schnitt zu machen, und ich tue es nicht. Bis jetzt zumindest nicht.
Vielleicht bin ich zuviel im Kopf oder in der Angst.
Hab gerade Berichte geschrieben für die Arbeit und mir ist schlecht davon ich bin wütend - und morgen werde ich Lächelnd, gut aussehend wieder dort rein spazieren.... na halleluja....
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Das Schlimme ist ja, dass es mir niemand sagen muss, sondern dass ich es selbst weiß.
Aber du siehst ja, wo es endet, zumindest bei mir, wenn ich nichts tue.
Meine Psyche und mein Körper sind da gnadenlos in ihren Reaktionen.
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Meinst vom Kaffee, oder dass ich endlich zu Sinnen komme??Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigenIrgendwann kommt die Reaktion, amelie, selbst wenn sie verspätet eintritt.
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