Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Himmel, Hölle, Tot und Teufel

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Himmel, Hölle, Tot und Teufel

    Für mich sind Himmel und Hölle keine Orte
    sondern zwei Bereiche meiner Seelenwelt.

    Der Tot nicht das Ende von diesen Leben,
    das ist das Sterben,
    sondern das reine Seelenleben.

    Der Teufel, der mir innerlich schadet,
    ist das eigene Nichtvergeben meiner Schulde und Fehler.

    ...und Gott?

    Ich sehe nur Menschlichkeit aber keinen Gott.

    ...aber...

    Diese ist das größte Gut hier auf Erden und darüber hinaus.

    #2
    Zitat von Friedenstaube Beitrag anzeigen
    Für mich sind Himmel und Hölle keine Orte
    sondern zwei Bereiche meiner Seelenwelt. (...)
    Jeder lebt in seinem eigenen Himmel und in seiner eigenen Hölle.

    Kommentar


      #3
      Zitat von Mistral1 Beitrag anzeigen
      Jeder lebt in seinem eigenen Himmel und in seiner eigenen Hölle.
      Sehe ich auch so...

      und über das Sterben hinaus...

      Kommentar


        #4
        Ergänzen möchte ich noch zur Verdeutlichung, dass sich jeder seine Hölle/seinen Himmel teilweise selbst macht.
        Jeder lebt (also zu Lebzeiten) in seiner eigenen privaten Hölle/Himmel.

        Kommentar


          #5
          Es besteht auch noch die Möglichkeit, das man sich in der Hölle sicherer fühlt als im Himmel.
          Tiefer kann man nicht fallen oder das bischen Himmel steht ihn nicht zu.

          Kommentar


            #6
            Zitat von Friedenstaube Beitrag anzeigen
            Für mich sind Himmel und Hölle keine Orte
            sondern zwei Bereiche meiner Seelenwelt.

            Der Tot nicht das Ende von diesen Leben,
            das ist das Sterben,
            sondern das reine Seelenleben.

            Der Teufel, der mir innerlich schadet,
            ist das eigene Nichtvergeben meiner Schulde und Fehler.

            ...und Gott?
            Ich sehe nur Menschlichkeit aber keinen Gott.

            ...aber...
            Diese ist das größte Gut hier auf Erden und darüber hinaus.

            Himmel und Hölle sind von der Kirche geprägte Begrifflichkeiten.
            Eigentlich geht es um Gut und Böse, Richtig und Falsch, Stärken und Schwächen.

            Tod und Leben, Gott und Teufel sind genauso wie Tag und Nacht, Ein- und Ausatmen, Licht und Schatten zwei Seiten ein und derselben Medaille. Ein kosmisches Prinzip. Das eine kann oder das andere nicht.

            Es ist die Polarität, die Wachstum, Entwicklung überhaupt erst möglich werden lassen.

            lg Merkur

            Kommentar


              #7
              Hallo Friedenstaube, gibt's Dich noch?
              Du denkst über Himmel und Hölle, Tod, Teufel, Gott und Menschlichkeit nach. Das sind große Gedanken und große Fragen. Diese Fragen haben sich Menschen aller Kulturen und aller Zeitalter immer wieder und wieder gestellt. Keiner von uns kommt wohl so richtig darum herum, auch wenn es gerade heute viele versuchen, weil das ja den Spaß am Leben verderben könnte. Ich denke aber, dass es diese Fragen sind, die uns zu Menschen machen, und uns mit Menschen aller Zeiten verbinden. Und ich denke, dass es nicht so sehr auf schnelle Antworten ankommt, wie darauf, die Fragen zu stellen.

              Zitat von Friedenstaube Beitrag anzeigen
              Es besteht auch noch die Möglichkeit, das man sich in der Hölle sicherer fühlt als im Himmel.
              Tiefer kann man nicht fallen oder das bischen Himmel steht ihn nicht zu.
              Höre ich da richtig, dass es den Himmel doch irgendwo bei Dir gibt? Aber dass Dich irgendwas von ihm trennt? Dass der Gedanke an den Himmel auch irgendwo beängstigend ist, wenn es sich in der Hölle sicherer anfühlt?
              Ich würde Dir Mut machen, deinen Gedanken hierzu weiter nachzugehen.

              Gruß
              Earthwalker

              Kommentar


                #8
                Danke Earhwalker für Deinen Eintrag.

                Der Himmel in mir ist so weit weg, das die Existenz sich nur noch wie ein Wunschdenken anfühlt.
                Beängstigend ist nicht der Himmel(auf jeden Fall nicht doll), der Schmerz der Offenbarung und sich der kalten Welt zeigen mit der Angst und den Hass auf sie. Weil ich nur wie gelähmt zusehen kann.

                Kommentar


                  #9
                  Puh, Du hast wirklich zu kämpfen, scheint mir.
                  “Nur wie gelähmt zusehen können” - also das stelle ich mir auch unter Hölle vor. Ein Gefühl der Isolation, nichts tun zu können – und irgendwie von allem (Guten) getrennt zu sein.
                  Du nennst Dich “Friedenstaube” - wie passt das denn zur “Angst und Hass auf die Welt”?

                  Kommentar


                    #10
                    Ich bin keine Friedenstaube, ich wünsche mir nur sie auf dieser Welt los zu lassen aber nur mit 100% Erfolg also nur ein Wunschgebilde.
                    Die Angst bezieht sich auf meine Person, erkannt zu werden als der Smarotzer der Geselschaft.
                    Hass auf die, die Profit aus dem Leid anderer schlagen. Die sich oder ihre Ideale verwirklichen ohne Rücksicht auf allem.

                    Kommentar


                      #11
                      Als ich Deinen Eintrag las, musste ich an Anakin Skywalker denken. Der hochbegabte Jedi, der sich der dunklen Seite der Macht anschliesst, weil für ihn die Vorstellung attraktiv ist, so viel Macht zu haben, dass er Leute vor dem Tod bewahren kann. Im Grunde trauert er um seine Mutter, der er nicht rechtzeitig hatte helfen können, und er hat Angst, dass ihm mit seiner schwangeren Freundin dasselbe passieren könnte.
                      Anstatt um seine Mutter zu trauern und seinen Verlust - und seine eigenen Grenzen - anzuerkennen, verfällt er in Wut und Hass und Allmachtphantasien.

                      Gerade habe ich in einer Zeitungsannonce einen Buchtitel gelesen: "Ich trauere, also liebe ich". Trauer ist glaube ich in unserer Gesellschaft nicht besonders gern gesehen. Egal, welche Verluste und Enttäuschungen man auch erleidet, man hat sich gefälligst zusammenzureissen und sich ein dickes Fell wachsen zu lassen. Ausserdem ist es schmerzhaft, und Schmerz hat ja auch keiner gern. Bei mir war es jedenfalls so, dass unter Wut, Hass, Angst eine ganze Menge Trauer versteckt lag. Ich musste aber erst lernen, dass es ok ist, zu trauern. Es ist ein Ausdruck von Liebe.

                      Ich glaube, liebe Friedenstaube, in Dir steckt auch sehr viel Liebe.

                      Kommentar


                        #12
                        Liebe ist für mich irgendwie zum Fremdwort geworden, auch wenn ich die Bindung zu meiner Frau so bezeichne ist sie mir Gefühlsmäßig fremd.
                        Ich gebe zu ich hege oft den Wunsch die ganze Welt in Brand zu stecken, damit aus der Asche nur Gutes hervor kommt. Aber es sollte auch noch anders gehen.
                        Aber auf den Faden bin ich leider noch nicht weiter.

                        Kommentar


                          #13
                          Der Teufel bleibt
                          Die Hölle bleibt
                          Der Himmel rückt in ewiger Ferne
                          Das Seelenheil nur ein Wort
                          So dreht sich die Welt im Kreise

                          Kommentar


                            #14
                            Heilung ist das Umarmen dessen,
                            was wir am meisten fürchten.

                            [...]

                            (Jeanne Achterberg)
                            Zuletzt geändert von Nomada; 31.03.2015, 12:47. Grund: Gelöscht wegen Copyrightverletzung

                            Kommentar


                              #15
                              Die Welt ist im Einklang, wenn nur der Krieg im eigenen Herzen nicht wäre
                              Himmel und Hölle sind das Ying und Yang der Welt und darüber hinaus nur Sichtweisen, die helfen sollen alles besser begreifen zu können wenn man das zwischen Himmel und Hölle wie auf einer Leinwand aufspannt

                              Friedenstaube ist besser als Racheengel

                              Wobei mir die Taube vorkommt als hätte sie gebrochene Flügel. Bist du schon auf den Grund für deinen persönlichen Krieg gestoßen? Ich finde man kann Friede, Glück und den Himmel nur in seinem Herzen finden. Genauso wie man dort auch Hass, Tod und Teufel finden kann. Je nach dem worauf der Fokus liegt.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X