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Das Leben und die Selbsterkenntnis

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    #31
    Zitat von just me Beitrag anzeigen
    ich werde hier jetzt einfach still mitlesen und mich nur noch an den stellen melden, wo sich unsere wahrheiten so quer gegenüberstehen, dass ich es einfach nicht schaffe den mund halten
    Vielleicht wäre es auch ganz spannend, zu sehen, was passiert, wenn du es auch in diesen verqueren Fällen einfach einmal gut sein lässt, liebe just me. Moonsons Bitte ist doch wirklich klar genug formuliert ...

    Zitat von moonson Beitrag anzeigen
    Ich wäre ansonsten aber ehrlich gesagt wirklich sehr dankbar, wenn wir das Thema Bibel hier vielleicht nicht unnötig vertiefen.

    Darüber könnte/müsste man eigentlich ein eigenen Thread aufmachen.
    Denn hier scheiden sich die Geister und zu oft verliert man sich in endlosen Details.
    Ich kann mich seiner Bitte in diesem Zusammenhang übrigens nur anschließen. Es gibt doch wahrhaftig schon genügend Fäden, in denen über die christliche Sicht auf auf das Leben diskutiert wird.
    Zuletzt geändert von Tintenweberin; 25.06.2011, 11:48.

    Kommentar


      #32
      Hallo,

      Zitat von just me
      aus deinem ersten posting und auch den folgenden schloss ich eigentlich, dass du auf der suche nach der wahrheit bist.
      Und was veranlasst Dich nun von etwas anderem auszugehen?

      Na ja, das mit der Suche ist ja auch so eine Sache (wie bereits angedeutet).

      Zitat von just me
      für mich persönlich ist wie jesus es sagt ER der weg, die wahrheit und das leben. aber in einem punkt sind wir uns doch wieder sehr einig. es lohnt sich nicht, darüber zu diskutieren. ich werde hier jetzt einfach still mitlesen
      Das ist doch völlig in Ordnung. Man muss nicht immer in allen Punkten auf einen Nenner kommen. Aber wenn Du Dich für beides interessierst, wäre vielleicht dieses Buch für dich nicht uninteressant. Ich kenne es leider nicht und darf ja auch nichts verlinken. Also einfach mal `n bisschen Osho und Jesus bei Amazon eingeben.

      Mir hat dort lediglich diese Kritik ganz gut gefallen. Mehr kann ich zu der Lektüre aber leider nicht sagen!

      Kein nicht erwachtes Wesen könnte über Jesus so sprechen, wie es Osho getan hat.
      Und obwohl Osho hier die Bibel interpretiert, bleibt es nicht bei einer bloßen Auseinandersetzung mit diversen Auszügen.
      Osho legt hier ein Liebesbekenntnis ab. Ein erleuchtetes Wesen aus dem Osten - in der buddhistischen Lehre erzogen - beugt sich hier dem Propheten der Christen und küsst seine Füße!
      Ein Meister zu Füßen eines Meisters - das ist wirklich meisterlich und zeugt von wahrhafter Egolosigkeit.
      Nicht einmal Buddha wird so auf Oshos Händen getragen wie Jesus.
      Diese Buch wäre freilich eine schöne Grundlage für jeden Priester und Pastor, denn hier wird Jesus erdgebunden - so wie er war - in seiner natürlichen Schönheit dargestellt.
      Darüber hinaus trägt Osho durch seine eigene Quelle zu einem übergeordneten Blickwinkel bei.
      Einfach umwerfend - nicht nur für Sucher, sondern besonders für Theologen ein MUSS!
      Religion - menschennah und erdgebunden - und genau das ist meiner Meinung nach der erste Schritt in den Himmel!
      Nur vielleicht als eine kleine Anregung, keine Ideologie oder Werbung!

      Ich persönlich würde der Bibel jedenfalls nicht trauen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden!

      Achso, moonson = Mondsohn

      Zitat von Spunk
      Wer mißt Menschen denn daran? Es liegt doch auch an uns, an unserer Sichtweise, ob wir da mitspielen oder nicht.

      Je mehr Leute aus diesem Hamsterrad aussteigen, um so eher werden sich - vielleicht - die entsprechenden Kerben auf der Meßlatte verschieben.

      Dieses Ding, die Meßlatte, ist nicht in Stein gemeißelt. Sie ist veränderlich. Und Veränderung kann nur von "uns" kommen... (Und es ist möglich )

      Wahre Worte!

      PS

      Schön hier!

      Kommentar


        #33
        Hallo Moonson,

        mich würde interessieren, wie Dein bisheriger Weg ausgesehen hat. Ich meine damit jetzt nicht Deinen gesamten Lebensweg, sondern Deinen Weg der Liebe, des Erwachens oder wie immer Du ihn nennen möchtest. Wie bist Du z.B. auf Osho gekommen? Wo, würdest Du sagen, hat Dein persönlicher Weg begonnen? Führt er hauptsächlich über das Bücherlesen oder über Medition oder über die Begegnung mit bestimmten Menschen oder ...? Magst Du vielleicht etwas davon erzählen?

        Liebe Grüße,
        Chaja

        Kommentar


          #34
          Hallo Chaja,

          ist Dir eigentlich klar, vor was für eine Herausforderung Du mich da stellst?

          So etwas lässt sich nicht mal eben kurz beschreiben. Das ist sehr vielschichtig und beinhaltet außerdem wieder jede Menge Zündstoff für Missverständnisse.

          Außerdem werde ich dann wohl auch einiges schreiben müssen, was für Außenstehende recht unglaubwürdig klingen mag.

          Aber da ich den Eindruck habe, dass Deine Fragen aus ehrlichem Interesse gestellt wurden, möchte ich mir auch gerne die Mühe machen und versuchen Dir eine ehrliche und möglichst vollständige Antwort zu geben.

          Es fällt mir nicht leicht..!

          Ich versuche mich einfach mal an so einer Art Erfahrungsbericht, ok?

          Ich hoffe, damit werde ich Deiner Fragestellung einigermaßen gerecht.

          Lieben Gruß

          moonson


          PS

          Bisher habe ich eigentlich nur relativ wenig über solche Dinge aus Büchern. Ich bin auch der Meinung (auch wenn es komisch kling) das wir das alles "eigentlich" auch gar nicht lesen bräuchten. Die beste Voraussetzung für diese Art des Denkens, wäre es nämlich, wenn man überhaupt niemals auch nur ein Buch gelesen hätte! Je unkonditionierter wir sind, desto unverfälschter sehen wir auch das, was tatsächlich ist.

          Ich will jetzt nichts gegen Bücher grundsätzlich sagen. Es geht nur darum das Prinzip zu verdeutlichen.

          Dieses Wissen, kann im Grunde gar nicht gelernt oder gelehrt werden. Diese Form der Intelligenz "entspeichert" sich. Es ist tatsächlich so. Ich erlebe dies - und nicht als einziger.

          Es ist alles in uns. Wenn wir uns auf Osho, oder Krishnamurti einlassen, kann es uns aber helfen, uns zu erinnern. Der Vollständigkeit halber muss ich an dieser Stelle noch sagen, dass (nach meinem Kenntnisstand) Neale Walsh auch mit dazu gehört. Und jetzt ist auch noch Mooji erleuchtet. Aber von den beiden kenne ich nur wenig. Es sind alles unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Blickwinkel, Schwerpunkte, Darstellungen etc. Aber im Grunde erzählen sie alle das Gleiche. Und zwar ist dies für meine Wenigkeit, die Wahrheit. Von Mooji habe ich z.B. nur ein kurzes Video gesehen. Aber es hat mir gereicht, um zu sehen, dass er es kapiert hat.

          Nur damit keine Missverständnisse entstehen. Ich halte es zwar für gut möglich, dass ich erwacht bin. Für erleuchtet halte ich mich aber ganz sicher nicht!

          Was Osho betrifft, so habe ich hier 4 Bücher. Die habe ich hier und da mal aufgeschlagen und rein gelesen. Insgesamt habe ich glaube ich nicht mal ein ganzes Buch von ihm gelesen. Wenn ich Osho lese, geht es wie gesagt um den Wiederklang der Seele. Es sind nur Wegweiser, es ist nur der Zeigefinger. Er zeigt uns wo wir hinschauen können. Dann schaue ich dort hin und sehe es selbst. Ich brauche das Buch im Prinzip nicht weiter lesen, weil ich den Rest im Grunde bereits kenne. So lese ich nur wenige Seiten im Monat. Manchmal auch gar nicht. Meist merke ich es, wenn ich mehr Informationen benötige. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich immer irgendwoher, genau die richtigen Informationen erhalte, die ich gerade benötige. Den Rest der Zeit, wird dann das gelesene im Innern "bewegt", erfahren und auch am Außen überprüft. Es ist alles Wahrhaftig! Ich sage es Euch. Die Texte sind wie ein Samen, der dann im Innern zu einer wunderschönen Pflanze heranwächst. Das braucht Zeit und du musst die Pflanze pflegen. Es reichen oft wenige Informationen, um großes zu Bewegen.

          Es geht absolut nicht darum, wie viel man in welcher Zeit versteht. Nein, es geht vielmehr nur darum, die Schönheit zu erkennen. Es zu fühlen, es zu beobachten.

          Im Nachhinein sehe ich es ein Bisschen so, dass das, was vorher in meinem Leben so alles geschehen ist, hilfreich und wichtig war, genauso wie es eben war. Also all die Erfahrungen auch genauso sein mussten, wie sie waren, auch wenn es oft sehr hart war. Gewisser Weise habe ich also darauf hingearbeitet, jedoch eher unbewusst. Gut, ein Sucher war ich schon immer irgendwie. Doch wonach ich suchte wusste ich nicht so genau. Hatte die Hoffnung schon fast verloren, war gefangen in dem ganzen Müll. Ich habe mich eigentlich immer bemüht, ein guter Mensch zu sein, auch wenn ich auf Abwegen unterwegs war. Die Liebe hat mich auch schon immer interessiert. Verstanden hatte ich sie aber falsch. Und auch was ich sonst noch alles falsch machte, war mir nicht bewusst. Aber jeder einzelne Fehler war auch wichtig und gehörte eben dazu. Bezüglich der Liebe hat mir Osho die Augen geöffnet.

          Aber es gab da noch jemanden, der für mich die Schlüsselperson darstellt. Ein ganz besonderer Mensch, den ich im Netz gefunden habe.

          Aber dazu gleich mehr.

          [Leben wir nicht eigentlich in einer großartigen Zeit? Noch vor wenigen Jahren wäre all das Wunderbare vielleicht völlig an mir vorbei gegangen… Wir können uns millionenfach vernetzen!]

          Denn einige Monate bevor ich diesen besonderen Menschen getroffen habe, hatte ich schon so eine Art Gotteserkenntnis. Wo mir eines Abends plötzlich völlig klar wurde, dass Gott natürlich existiert! Mir ist das richtig bewusst geworden, in einem Moment tiefer Freude und Dankbarkeit. Ganz plötzlich, war ALLES da, ich habe es gesehen. Es ist wirklich schwer zu beschreiben aber irgendwie war es mir während der Dauer dieses Erlebnisses völlig unverständlich, dass ich auch nur jemals an der Existenz Gottes hätte zweifeln können. Glasklar und wunderschön.

          Hm, sowas klingt natürlich auch immer ein Bisschen crazy, schon klar.

          Trotzdem kann ich nur ehrlich sein.

          Und da mich mein Ego mal kreuzweise kann, dürft Ihr mich auch gerne für verrückt halten.

          Ok, das war auf jeden Fall ein sehr bewegender Augenblick für mich, bei dem auch eine Menge Tränen geflossen sind.

          Trotzdem geriet dies danach erst einmal wieder in Vergessenheit. Die Klarheit war also nur kurz.

          Nach einigen Schwierigkeiten in meinem Leben die ich zu meistern hatte, kam ich dann irgendwann an einen Punkt, wo ich einfach kapituliert habe. Ich habe in dieser Zeit viel gegen Dinge in mir (und auch im Außen) angekämpft, die ich da nicht haben wollte.

          ALLES loslassen.

          Dies war genau das Richtige! Ich bin gefallen, aber nicht sehr tief.

          Aufgefangen vom Leben. So sanft, so süß.

          Kaum hatte ich losgelassen, zog auch schon eine tiefe Entspannung in mein Leben ein.

          Ich war endlich wieder richtig glücklich! Ich war frei!

          Kurz darauf habe ich dann in den Tiefen des Internets diesen besonderen Menschen entdeckt. Ich habe seine Besonderheit schnell erkannt. Er ist dem Ursprung schon sehr nahe, dem natürlichen Zustand nicht mehr fern. Wo er jetzt ist weiß ich nicht. Sie haben ihn vertrieben, er war so zart. Er war wie die reine Unschuld. Sie haben ihn gehasst. Die kostbarsten Texte, die ich je gelesen habe, wurden einfach gelöscht.

          Er war es auch, der meinen Blick auf einen Text von Osho lenkte. Ich kannte Osho vorher nicht. Es viel mir wie Schuppen von den Augen. Plötzlich las ich vieles von dem, was schon so lange undefiniert in mir schlummerte, klar ausformuliert. Dieser Text schien wie für mich geschrieben. Er hat mir sehr geholfen. Ich habe mich daraufhin an diesen Menschen gewendet und auch er hat mir mitten ins Herz, nein in die Seele gesprochen. Ich kann es nicht anders beschreiben. Als ob alles, wonach ich je gesucht, plötzlich da war. Erst noch etwas verschwommen, doch das Bild wuchs jeden Tag mehr und mehr. Ich konnte es erst gar nicht recht glauben. Es tauchten neue Fragen auf und ich war wieder verwirrt. Ich war immer ein kritischer, möglichst objektiver Mensch. Ich brauchte noch einige Monate um ein wirklich klares Bild zu bekommen. Ich hatte das wunderbare Glück, mit ihm noch einige PNs schreiben zu können, in denen er mir einige wichtige Fragen beantwortet hat, die ich mir zu der Zeit noch nicht selber beantworten konnte. Er gab entscheidende Hinweise. Er war wie ein Wegweiser für mich. Hier und da ein lenkendes Eingreifen. Er zeigte mir wo ich hinschauen konnte und ich habe dann dort 1:1, mit meinen eigenen "Augen" gesehen, was langsam immer mehr Menschen auf der Welt zu sehen scheinen.

          Es ist alles eine Frage der Rückerinnerung, wirklich. Ich bin überzeugt davon, dass jeder von uns dazu in der Lage ist.

          Dieser besondere Mensch war auch nicht mein Guru oder irgendetwas Vergleichbares. Das würde diese ganze Lebens-Philosophie sofort zunichtemachen! Auch Osho ist kein Vordenker! Wenn, dann geht es immer darum, gemeinsam zu denken.

          Viele meiner "Weisheiten" habe ich also auch von diesem ganz besonderen Menschen. Aber ich habe sie nicht übernommen, das ist sehr entscheidend. Ich habe es selbst gesehen und ich habe es auch überprüft. Er hat mir gesagt, dass das, was ich begriffen habe, mir gehört. Und ich achte sehr darauf nur Erkenntnisse zu verwenden, die ich auch wirklich selbst begriffen habe. Alles andere ist dann Theoretisieren, wobei man sich schnell auf dünnes Eis begibt.

          Wie dankbar ich diesem Menschen bin, werde ich niemals in Worte fassen können.

          Ich habe ihn also gefunden - eigentlich hat er mich gefunden -, in einer Phase meines Lebens, wo es kaum besser hätte passen können. Es ist für mich wie ein Geschenk Gottes. Meine Rettung, meine Geburt. Ich habe mich nie zuvor so lebendig gefühlt.

          Ich war also an einem Punkt in meinem Leben angelangt, an dem ich komplett Kapitulierte. Seither, halte ich mich für einen der glücklichsten Menschen der Welt. Manchmal weine ich vor Dankbarkeit. Es passieren wunderbare Dinge. Es ist wie eine eigene Welt, in der alles möglich scheint.

          Und tatsächlich! Wir sind es! Die Denkenden und die Erschaffenden. Wir können alles sein, was wir sein wollen, wenn wir sein können, was wir sind.

          Das Paradies ist ein geistiger Ort, nicht etwa ein geographischer. Genau wie auch die Hölle. Es liegt einzig und allein an Euch, wo Ihr Leben wollt.

          Die Hölle ist übrigens nichts anderes, als die Entfernung vom Göttlichen. Der Teufel, das ist der größte Unfug, den der Mensch sich je ausgedacht hat! Erfunden um Angst zu schüren und Kontrolle auszuüben. Sehr viele Menschen wissen nicht einmal das und leben in Angst. Ja, sie fürchten sich sogar vor einem zornigen und strafenden Gott, was für ein Quatsch!

          Es gibt einen sehr sicheren Indikator, wenn man sensitiv genug ist.

          Jedes Menschen Handlungen geschehen im Grunde alle nur aus zwei Beweggründen. Entweder ist es aus Angst, oder es ist aus Liebe. Wenn es wirklich Liebe ist, werdet Ihr es fühlen und Ihr werdet wissen, was zu tun ist.

          Gott ist Liebe, er arbeitet niemals mit Angst. Diese Erkenntnis kann ein sehr treuer Weggefährte sein.

          Das Wort Wahrheit, lässt sich ausgezeichnet durch das Wort Liebe ersetzen.

          Anfangs viel es mir auch schwer, all dies zu glauben. Allerdings sprechen wirklich alle Fakten, die ich sammeln konnte eindeutig dafür. Ich habe alles ausprobiert, bin sehr kritisch und aufmerksam. Ich sage Euch, es funktioniert! Alles passt zusammen! Die Ereignisse überschlagen sich.

          Als ich nach meinen ersten Einblicken dann etwas sensitiver und offener für diese Dinge wurde (sie auch zugelassen habe), kam es zu einem weiteren Wendepunkt. Es war ein merkwürdiger Zustand irgendwo zwischen Traumbewusstsein und Wachheit. Da hatte ich plötzlich den Traum, ich sei in der Situation und könne Gott eine Frage stellen. Ich hatte nicht viel Zeit zu überlegen und so fragte ich, was soll ich tun?

          Die Antwort war sehr deutlich, sehr intensiv und durchdringend. Die Antwort war, liebe Dich selbst.

          Dann wachte ich auf.

          Mir war klar, wenn dies wahrhaftig war, dann wäre ich vielleicht in der Lage alles zu tun. Aber bitte, wie sollte ich dies schaffen? Es erschien mir erst einmal als unmöglich. Dennoch wusste ich, ungeachtet ob da nun wirklich Gott war, oder auch nicht, dass dies nun meine Aufgabe war. Ich glaube inzwischen habe ich es ganz gut hinbekommen.

          Und es brachte so einiges ins Rollen!

          Ich verspüre außerdem zum ersten Mal in meinem Leben eine echte Leichtigkeit des Seins.

          Ich glaube nicht, dass ich jemals wieder an Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen erkranken kann. Jedenfalls empfinde ich dies schon seit dieser Zeit so.

          Später erfuhr ich dann auch, dass wir Gott alles fragen können und wir immer eine Antwort bekommen. Vielleicht nicht immer sofort, aber doch zur rechten Zeit. Sie ist nicht immer leicht zu verstehen und zu erkennen. Oft braucht es Zeit. Manchmal erkennt man sie vielleicht auch nicht richtig. Aber das Leben kommuniziert mit uns. Mit jedem auf seinen eigenen Frequenzen. Und ganz tief in uns, da gibt es eine innere Stimme. Sie ist meist nur sehr leise, aber sie sagt uns immer die Wahrheit. Wir müssen sehr genau hinhören. Unsere innere Stimme, ist unsere Verbindung zum Ursprung. Mit etwas Übung wird es Euch gelingen!


          Durch meinen besonderen Freund habe ich dann auch erfahren, was Meditation ist. Ich wusste es vorher nicht so wie jetzt. Ich schrieb ihm einmal, das ich mich innerlich oft noch zu unruhig zum meditieren fühle.

          Er schrieb nur:

          "Beobachte deine Unruhe.

          Beobachte, wie das Pendel deiner Emotionen schwingt.

          Das ist Meditation."


          Daraufhin wurde mir klar, dass ich in meinem Leben unbewusst schon viel Zeit in Meditation verbracht hatte. Ich wusste nur nicht, was ich da tat. Ich habe das immer eher als eine Art des Entspannens und Wegträumens empfunden. Aber es hatte glaube schon etwas mit Meditation zu tun.

          Als ich dann bewusst meditiert habe, konnte ich feststellen, dass es da Momente der "Transzendenz" gab. Grenzen verschwinden. Ich meine, es geht ja darum einfach nur zu beobachten. Irgendwann kommt dann der Punkt, wo du selbst verschwindest. Dann ist es nur noch ein Beobachten. Ohne den Beobachter. Und irgendwann tatsächlich, ist da nur noch das Beobachtete. Und wen der Beobachter nicht mehr da ist und auch das Beobachten nicht mehr da ist. Wenn da nur noch das Beobachtete ist. Gibt es dann noch eine Trennung? Oder bist Du dann der das Beobachtete?

          Ich habe das jedenfalls so wahrgenommen. Das ist auch ein komisches Gefühl im Kopf, wo man dann für ein Moment echt nur ein Nichts ist. Aber das sind bei mir bisher auch nur kurze Eindrücke, keinesfalls ein anhaltender Zustand. Dies sind aber die Momente der Freiheit, wenn wir selbst verschwinden und unser Denken verschwindet, dann sehen wir das, was wirklich ist.

          So nehme ich das jedenfalls wahr. Ansonsten habe ich mich eigentlich (noch) nicht besonders mit Meditation beschäftigt. Ich sollte vielleicht auch etwas mehr meditieren. Aber manchmal ist es ja z.B. auch einfach nur ein Lauschen. Just relax!

          Ich glaube allerdings auch, dass ich schon seit längerer Zeit nur wenig konditioniert war. Sagen wir zumindest, ich war deutlich weniger konditioniert, als der Durchschnitt. Bin schon als Kind immer meinen eigenen Weg gegangen. Wollte nie mit der großen Masse schwimmen. Das hat mir schon immer Angst gemacht. Ein Individualist war ich glaube ich schon immer. Nur hatte ich damals so vieles noch nicht erkannt. Ich wusste nichts damit anzufangen. Ich habe mich immer nur "anders als die Anderen" gefühlt. Das war oft sogar sehr hart für mich. Ja und dann habe ich irgendwann einfach alles losgellassen.

          Und dann ging’s richtig los!

          Das ist jetzt etwa ein Jahr her. Seither geht es immer weiter, es ist lebendig, steigert sich immer mehr. Alles passt zusammen, geht von ganz alleine. Es zieht mich, ich brauche gar nichts tun. Es ist einfach wunderbar. Natürlich habe ich auch mal Tage, an denen es weniger gut läuft. Aber was wäre denn das Licht ohne die Dunkelheit?

          Selbst die negativen Momente können wunderschön sein!

          Es ist nichts Falsches daran.

          Sie gehören dazu.

          Und auch die Probleme. Es sind Juwelen!

          Wir sind hier um zu lernen.

          Dafür bin ich dankbar.



          Das ganze Leben ist ein einziges großes Wunder.

          Wir sind nicht nur mittendrin, nein!

          Wir sind ein Teil davon!



          Ich beuge mich dem Leben in tiefster Demut und Dankbarkeit.

          Das ich all dies erfahren darf.

          Kommentar


            #35
            Hallo…

            Lasse keine negativen Gedanken zu.

            Was ist Negativ?

            Negativ ist gegen das Leben.

            Kapituliere!

            Auch ein "nicht-akzeptieren-können", kann erst einmal akzeptiert werden.

            Finde heraus, wer Du bist.

            Lerne zu lieben, was Du siehst.

            Gebe Dir ein totales JA!

            Dies ist ein wunderbares Sprungbrett in die Freiheit!
            Zuletzt geändert von moonson; 27.06.2011, 09:22.

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              #36
              Schön Dich zu lesen, moonson

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                #37
                Lieber Moonson,

                hab' vielen Dank für Deine Antwort! Auf solche Ausführlichkeit habe ich gar nicht zu hoffen gewagt, freue mich aber sehr darüber! Danke!

                ist Dir eigentlich klar, vor was für eine Herausforderung Du mich da stellst?

                So etwas lässt sich nicht mal eben kurz beschreiben. Das ist sehr vielschichtig und beinhaltet außerdem wieder jede Menge Zündstoff für Missverständnisse.

                Außerdem werde ich dann wohl auch einiges schreiben müssen, was für Außenstehende recht unglaubwürdig klingen mag.

                Aber da ich den Eindruck habe, dass Deine Fragen aus ehrlichem Interesse gestellt wurden, möchte ich mir auch gerne die Mühe machen und versuchen Dir eine ehrliche und möglichst vollständige Antwort zu geben.

                Es fällt mir nicht leicht..!
                Ja, es interessiert mich wirklich aufrichtig, wobei ich natürlich bei allen Fragen, die ich so stelle, hoffe, dass Du sie nur beantwortet, wenn Du es wirklich möchtest! Ich danke Dir aber umso mehr dafür, dass Du trotz Deiner Bedenken über Deine Erfahrungen geschrieben hast!

                Und genau um diese Erfahrungen, dieses Erleben geht es ja: Man spürt es beim Lesen Deines Berichts, wie intensiv Du all das, wovon Du erzählst, erlebt hast. Und das ist wunderschön und freut mich sehr für Dich!

                Viele meiner "Weisheiten" habe ich also auch von diesem ganz besonderen Menschen. Aber ich habe sie nicht übernommen, das ist sehr entscheidend. Ich habe es selbst gesehen und ich habe es auch überprüft. Er hat mir gesagt, dass das, was ich begriffen habe, mir gehört. Und ich achte sehr darauf nur Erkenntnisse zu verwenden, die ich auch wirklich selbst begriffen habe. Alles andere ist dann Theoretisieren, wobei man sich schnell auf dünnes Eis begibt.
                Auch ich denke, dass es entscheidend ist, wie sehr man die Wahrheit der eigenen Aussagen unmittelbar erfahren hat. Persönlich halte ich es auch für gut und richtig, sich mit dem bereits Gedachten (sei es nun in einem Gespräch geäußert oder niedergeschrieben) zu befassen, und "übernehmen" bedeutet ja nicht zwangsläufig, sich etwas ungeprüft anzueignen oder einfach nur nachzuplappern, aber ich glaube, da sind wir uns ohnehin einig. Ich kann aber Deinen Grundgedanken nur unterstreichen und hinzufügen, dass Goethe dies auch schon auf seine Weise zum Ausdruck brachte, als er im "FaustI" schrieb:

                "Was du ererbt von deinen Vätern hast,
                Erwirb es, um es zu besitzen"

                Diese Zitat ist in der Folge leider oft nur auf materielles Erbe bezogen worden, was aber dem Kontext des Zitats entgegenläuft. Vielmehr geht es darum, dass die Erkenntnisse und Erfahrungen der Vorgängergenerationen für uns tot bleiben, wenn wir sie nicht selbst wieder erleben und damit für uns gewinnen können.

                Das wertungsfreie Beobachten gehört auch für mich zu dem Wichtigsten, was ich in den letzten Jahren lernen durfte. Hierin verdanke ich meiner ersten Yoga-Lehrerin besonders viel.

                Besonders wichtig erscheint mir das, was Du über die "Tiefpunkte" im Leben und die "Fehler" schreibst. Auch ich durfte erfahren, wie aus einer tiefen Krise eine große Chance geworden ist. Und das Gefühl, dass alles sich wie von selbst fügt, wenn man dafür offen ist, kenne ich ebenfalls sehr gut. Es freut mich außerordentlich für Dich, dass es Dir so ergangen ist, wie Du es geschildert hast!

                Gott ist Liebe, er arbeitet niemals mit Angst
                .

                Diese zentrale Aussage teile ich voll und ganz! Und auch die folgende:
                Die Hölle ist übrigens nichts anderes, als die Entfernung vom Göttlichen. Der Teufel, das ist der größte Unfug, den der Mensch sich je ausgedacht hat! Erfunden um Angst zu schüren und Kontrolle auszuüben.
                Vielleicht kennst Du ja auch die folgende Geschichte, die ich sehr schätze (es gibt sie in vielen Varianten):

                Ein Mann hatte den dringenden Wunsch, einmal Himmel und Hölle kennen zu lernen. So träumte er eines Nachts, daß er durch einen großen Raum ging. In der Mitte des Raumes stand ein großer Topf auf einem Feuer, in dem eine köstliche Suppe kochte. Um den Topf standen Menschen mit ungewöhnlich langen Löffeln. Aber die Menschen sahen mager, blaß, gehetzt und elend aus, denn jeder versuchte verzweifelt, sich selbst mit seinem langen Löffel die Suppe in den Mund zu schieben. Welch unsinniges Unterfangen! Die Löffel waren so lang, daß sie überall anstießen und die Speise verkleckerten. Den Weg zum Mund jedoch, fanden sie nicht. Als der Mann den Raum verließ, da sah er über der Türe ein Schild, auf dem stand: “Das ist die Hölle”. Gleich darauf betrat er einen anderen Raum. Dieser unterschied sich vom ersten durch gar nichts. In der Mitte auf dem Feuer stand der Topf mit der köstlichen Suppe. Auch die Menschen um den Topf hatten dieselben langen Löffel. Aber sie sahen alle wohlgenährt und gesund aus, waren freundlich und glücklich. Denn niemand versuchte sich selbst zu sättigen sondern benutzte seinen Löffel dazu, die Suppe dem anderen vorsichtig in den Mund zu schieben. Jener wiederum, wurde von einem anderen gesättigt. Beim Verlassen dieses Raumes stand auf dem Türschild: “Das ist der Himmel”.

                Die Geschichte führt meines Erachtens eindrücklich vor Augen, dass es einfach darauf ankommt, wie wir mit den gegebenen Umständen umgehen. Und: Die Liebe macht den entscheidenden Unterschied. Alles andere (das konkete Verhalten) folgt nur aus ihr.

                Wie Du siehst, treffen wir uns mit unseren persönlichen Erfahrungen in einigen Punkten. Nicht allen natürlich - so besondere Träume wie Du hatte ich z.B nicht - aber es gibt, so denke ich, recht viele Berührungspunkte. Dies möchte ich vor allem noch einmal hervorheben, um Deinen anfänglichen Bedenken etwas Kraft zu nehmen. Man selbst zu sein, erfordert immer eine Portion Mut. Aber ich denke, Du kannst Dich wirklich trauen!

                Einen weiteren Unterschied sehe ich noch, den ich nicht unterschlagen möchte. Du scheinst Dich, aufbauend auf Deine Kindhheitserfahrungen, oft "anders" zu fühlen, als die anderen:

                in schon als Kind immer meinen eigenen Weg gegangen. Wollte nie mit der großen Masse schwimmen. Das hat mir schon immer Angst gemacht. Ein Individualist war ich glaube ich schon immer. Nur hatte ich damals so vieles noch nicht erkannt. Ich wusste nichts damit anzufangen. Ich habe mich immer nur "anders als die Anderen" gefühlt. Das war oft sogar sehr hart für mich.
                Diese Art Erfahrung kenne ich auch und hätte vielleicht vor einigen Jahren ähnlich formuliert wie Du. Inzwischen ist es für mich sehr wichtig geworden, mich nicht mehr als einer Masse entgegengestelltes Individuum wahrzunehmen. In einem früheren Beitrag hier hatte ich es schon erwähnt: es baut so viele unnötige Grenzen auf, wenn man dieses Hier und Dort so stark betont, indem man beispielsweise andere Menschen sprachlich zu einer "Masse" zusammenfasst. Vor allem aber prägt es das eigene Selbstbild als "Andersatiger" stark, und das ist meiner Erfahrung nach auch etwas, worauf man sich zu intensiv beziehen kann. Dies aber nur als Randbemerkung, die Du bitte ignorieren mögest, falls sie für Dich gerade nicht passt.

                Nochmals besten Dank für Deine Antwort!

                Alles Liebe und Gute wünscht Dir
                Chaja

                Kommentar


                  #38
                  Hallo,
                  ich kenne diese Geschichte auch...
                  Ein Mann hatte den dringenden Wunsch, einmal Himmel und Hölle kennen zu lernen. So träumte er eines Nachts, daß er durch einen großen Raum ging. In der Mitte des Raumes stand ein großer Topf auf einem Feuer, in dem eine köstliche Suppe kochte. Um den Topf standen Menschen mit ungewöhnlich langen Löffeln. Aber die Menschen sahen mager, blaß, gehetzt und elend aus, denn jeder versuchte verzweifelt, sich selbst mit seinem langen Löffel die Suppe in den Mund zu schieben. Welch unsinniges Unterfangen! Die Löffel waren so lang, daß sie überall anstießen und die Speise verkleckerten. Den Weg zum Mund jedoch, fanden sie nicht. Als der Mann den Raum verließ, da sah er über der Türe ein Schild, auf dem stand: “Das ist die Hölle”. Gleich darauf betrat er einen anderen Raum. Dieser unterschied sich vom ersten durch gar nichts. In der Mitte auf dem Feuer stand der Topf mit der köstlichen Suppe. Auch die Menschen um den Topf hatten dieselben langen Löffel. Aber sie sahen alle wohlgenährt und gesund aus, waren freundlich und glücklich. Denn niemand versuchte sich selbst zu sättigen sondern benutzte seinen Löffel dazu, die Suppe dem anderen vorsichtig in den Mund zu schieben. Jener wiederum, wurde von einem anderen gesättigt. Beim Verlassen dieses Raumes stand auf dem Türschild: “Das ist der Himmel”.
                  Tolle Geschichte, und wer lebt danach, jetzt und heute ?
                  Diese Geschichte ist nicht Hölle und Himmel...sondern das JETZT auf der Erde, und der Himmel.
                  Lebt irgendjemand von den Mitlesern oder denen die hier schreiben so, dass sie zuerst den anderen Füttern, bevor sie VERSUCHEN selbst zuerst von ihrem Löffel zu essen ?

                  Ich würde mich nicht getrauen das von mir zu behaupten.
                  Ich komme (und bin) deswegen jedenfalls nicht in die (der) Hölle, obwohl ich überzeugter Christ bin, und an die Hölle und Satan glaube, und selbstverständlich an Gott wie er sich in der Bibel offenbart.

                  LG Erich
                  Zuletzt geändert von ; 27.06.2011, 22:46. Grund: Satz eingefügt

                  Kommentar


                    #39
                    Zitat von Bruder Tuck Beitrag anzeigen
                    Tolle Geschichte, und wer lebt danach, jetzt und heute ?

                    Lebt irgendjemand von den Mitlesern oder denen die hier schreiben so, dass sie zuerst den anderen Füttern, bevor sie VERSUCHEN selbst zuerst von ihrem Löffel zu essen ?
                    Och Erich, häng doch den Brotkorb nicht unter die Decke und lass die Kirche im Dorf.

                    Um ein Beispiel zu nennen: Manchmal bin ich von einem langen und mitunter sehr anstrengenden Arbeitstag so müde, dass ich am Nachmittag gerne ein bisschen schlafen würde. Wenn ich es dann tatsächlich geschafft habe, ein halbes Stündchen nur für mich frei zu schaufeln, klingelt mitunter das Telefon und auf dem Display kann ich sehen, dass ein Freund oder eine Freundin anruft, die ein offenes Ohr oder einen Rat suchen, und dann stehe ich vor dem Telefon, und versuche abzuwägen, ob mein Mittagsschlaf wichtiger ist oder ein Freundschaftsdienst. Wenn mir in dem Moment diese Geschichte einfällt, fällt es mir ganz leicht, auf mein Schläfchen zu verzichten und ulkigerweise sind das dann auch genau die Tage, an denen ich allen Anstrengungen zum Trotz bis zum Abend noch richtig fit bin.

                    Kommentar


                      #40
                      Zitat von Bruder Tuck Beitrag anzeigen
                      Lebt irgendjemand von den Mitlesern oder denen die hier schreiben so, dass sie zuerst den anderen Füttern, bevor sie VERSUCHEN selbst zuerst von ihrem Löffel zu essen ?
                      Hallo Erich,

                      ganz so schwarz / weiß ist es ja vielleicht gar nicht. Nehmen wir an, alle anderen sind damit beschäftigt, jemanden zu füttern. In dem Fall finde ich es legitim, auch mal zuerst von meinem Löffel zu essen statt vor dem gefüllten Suppentopf zu verhungern, und zwar aus dem Grund, daß ich so wieder zu Kräften komme, andere zu füttern.

                      LG
                      Spunk

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                        #41
                        Hallo Tintenweberin,
                        hallo Spunk,
                        ja eben, das habe ich ja auch mit meinem Post gemeint.

                        Nur wurde für mein Verständnis vorher ein Bezug zu "Himmel und Hölle" geschaffen (teilweise auch in den vorherigen Posts), und ich wollte mit meinem Post aussagen, dass da kein Bezug zu Himmel und Hölle ist, sondern wenn überhaupt, - dann zu "Erde und Himmel".

                        ZB moonson hat folgendes geschrieben
                        Die Hölle ist übrigens nichts anderes, als die Entfernung vom Göttlichen.
                        Wenn dem so ist, und es im Zusammenhang des Themas sieht, dann leben wir jetzt in der Hölle.
                        Ich würde eher sagen, wir haben von Gott eine wunderbares Geschenk erhalten, nämlich das leben auf der Erde. Wir machen nur oft uns selbst, und anderen das Leben zur Hölle.
                        Der Teufel, das ist der größte Unfug, den der Mensch sich je ausgedacht hat! Erfunden um Angst zu schüren und Kontrolle auszuüben
                        Wenn die Hölle die Entfernung vom Göttlichen ist, woher der Schluss, dass es dann keinen Teufel gibt ?? Für mich wäre es logisch, dass wenn es das Göttliche hier und jetzt gibt, es auch einen Widerpart gibt. Ob man den nun Teufel, Beelzebub, oder gemeiner böser Verführer, ist egal. Das "Ding" hat dann halt einen Namen, und egal wie man "es" nennt, es müsste da sein. Denn wenn nicht, was dann ??? Das Leben zeigt uns doch dass es Gut und Böse gibt.
                        . Sehr viele Menschen wissen nicht einmal das und leben in Angst. Ja, sie fürchten sich sogar vor einem zornigen und strafenden Gott, was für ein Quatsch!
                        Ja klar wissen sie es nicht, weil es für sie nicht logisch ist, genau wie für mich, da es eben wenn es "Gut" gibt, auch ein "Böse" geben muss.
                        Viele haben wirklich Angst vor einem zornigen und strafenden Gott, das stimmt. Nur ist der Gott den ich nun recht gut kenne, ist völlig anders als die allermeisten die so sehr Angst vor Bestrafung haben denken oder glauben.
                        Daher habe ich auch folgenden Absatz geschrieben...
                        ch würde mich nicht getrauen das von mir zu behaupten.
                        Ich komme (und bin) deswegen jedenfalls nicht in die (der) Hölle, obwohl ich überzeugter Christ bin, und an die Hölle und Satan glaube, und selbstverständlich an Gott wie er sich in der Bibel offenbart.
                        Ich denke, dass wir alle, die hier in dem Thread schreiben, im Prinzip ziemlich ähnlich leben, was das tägliche Handeln betrifft, unser Glaube ist nur anders, und meiner Meinung müsste es alles drei geben.
                        Erde, Hölle und Himmel, oder auch Menschen, Gott und Teufel.

                        Solange wir hier auf unserem Planeten Leben brauchen wir vor keiner Göttlichen Bestrafung Angst haben. Gott will nur Gutes für uns. Wir denken nur allzu oft, dass wenn mal etwas schief geht, es Gottes Wille ist oder war.
                        Ich bin mir sicher, dass wenn etwas schief geht, wir eher dem Widerpart Gottes zu viel Raum in unserem Leben gegeben haben, als dass da Gott eine Rolle spielt.

                        LG Erich
                        Zuletzt geändert von ; 28.06.2011, 08:35. Grund: Sätze ergänzt

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                          #42
                          Hallo Ihr Lieben,

                          Zitat von Chaja
                          Wie Du siehst, treffen wir uns mit unseren persönlichen Erfahrungen in einigen Punkten. Nicht allen natürlich - so besondere Träume wie Du hatte ich z.B nicht - aber es gibt, so denke ich, recht viele Berührungspunkte.
                          Es freut mich sehr, dass wir so viele Berührungspunkte haben!

                          Dieser Ort ist für mich, wie eine Oase in der Wüste.

                          Ein Mann hatte den dringenden Wunsch, einmal Himmel und Hölle kennen zu lernen. So träumte er eines Nachts, daß er durch einen großen Raum ging. In der Mitte des Raumes stand ein großer Topf auf einem Feuer, in dem eine köstliche Suppe kochte. Um den Topf standen Menschen mit ungewöhnlich langen Löffeln. Aber die Menschen sahen mager, blaß, gehetzt und elend aus, denn jeder versuchte verzweifelt, sich selbst mit seinem langen Löffel die Suppe in den Mund zu schieben. Welch unsinniges Unterfangen! Die Löffel waren so lang, daß sie überall anstießen und die Speise verkleckerten. Den Weg zum Mund jedoch, fanden sie nicht. Als der Mann den Raum verließ, da sah er über der Türe ein Schild, auf dem stand: “Das ist die Hölle”. Gleich darauf betrat er einen anderen Raum. Dieser unterschied sich vom ersten durch gar nichts. In der Mitte auf dem Feuer stand der Topf mit der köstlichen Suppe. Auch die Menschen um den Topf hatten dieselben langen Löffel. Aber sie sahen alle wohlgenährt und gesund aus, waren freundlich und glücklich. Denn niemand versuchte sich selbst zu sättigen sondern benutzte seinen Löffel dazu, die Suppe dem anderen vorsichtig in den Mund zu schieben. Jener wiederum, wurde von einem anderen gesättigt. Beim Verlassen dieses Raumes stand auf dem Türschild: “Das ist der Himmel”.
                          Danke für die schöne Geschichte, die auch eine sehr schöne soziale Komponente hat.

                          Es ist richtig, dass es im Moment auf der Erde eher so aussieht, als versuche jeder nur sich selber zu füttern. Jeder (fast jeder) nimmt mehr, als er bereit ist zu geben. Dies kann schon rein mathematisch auf Dauer nicht lange gut gehen…

                          Bei Himmel und Hölle geht es aber auch oft einfach nur um die Sichtweise.

                          Das Glas ist nicht halb leer.

                          Es ist auch nicht halb voll. Nein es ist voll, bis zum Rand, mit allem, was das Leben zu bieten hat.

                          In diesem Fall ist die Hälfte Wasser, die andere Hälfte ist Luft. Das Glas ist immer voll!


                          Zitat von Spunk
                          ganz so schwarz / weiß ist es ja vielleicht gar nicht. Nehmen wir an, alle anderen sind damit beschäftigt, jemanden zu füttern. In dem Fall finde ich es legitim, auch mal zuerst von meinem Löffel zu essen statt vor dem gefüllten Suppentopf zu verhungern, und zwar aus dem Grund, daß ich so wieder zu Kräften komme, andere zu füttern.
                          Finde ich gut. Wie können wir jemanden anders glücklich machen, wenn wir es selbst nicht sind? Das wird nicht funktionieren…

                          Zitat von Chaja
                          Diese Art Erfahrung kenne ich auch und hätte vielleicht vor einigen Jahren ähnlich formuliert wie Du. Inzwischen ist es für mich sehr wichtig geworden, mich nicht mehr als einer Masse entgegengestelltes Individuum wahrzunehmen. In einem früheren Beitrag hier hatte ich es schon erwähnt: es baut so viele unnötige Grenzen auf, wenn man dieses Hier und Dort so stark betont, indem man beispielsweise andere Menschen sprachlich zu einer "Masse" zusammenfasst. Vor allem aber prägt es das eigene Selbstbild als "Andersatiger" stark, und das ist meiner Erfahrung nach auch etwas, worauf man sich zu intensiv beziehen kann. Dies aber nur als Randbemerkung, die Du bitte ignorieren mögest, falls sie für Dich gerade nicht passt.
                          Doch das passt gut für mich, vielen Dank!

                          Ich glaube, dass ich mich da auch nicht klargenug ausgedrückt habe!

                          Es ist ja nicht so, dass ich, der Sonderling, gegen den Rest der Welt, bitte nein!

                          Im Gegenteil, ich fühle mich sogar auch in der "großen Masse" sehr wohl!

                          Es ist einfach nur so, dass ich den harten Mainstream und den Kommerz und so was immer lieber etwas gemieden habe. Es "lag mir halt nicht so". Das heißt aber nicht, dass ich mit solchen Leuten nichts zu tun hatte, oder sie verurteilt hätte, auf gar keinen Fall!

                          Ich liebe ALLE meine Mitmenschen.

                          Wir sind ALLE Menschen.
                          Im Grunde, sind wir ALLE gleich.
                          Wir sind ALLE Kinder Gottes.
                          Und wir sind alle aus einem und demselben Grund hier.

                          Es ist sehr schön, dass es Euch gibt!

                          Und damit meine ich jeden einzelnen Menschen, ungeachtet woher er kommt und wo er im Leben steht!

                          Es ist nur so, dass ich eben irgendwie immer schon das Gefühl hatte, etwas anders zu denken, als die Meisten. Anders zu "ticken" halt. Das habe ich schon gemerkt und das war nun mal so. Ich habe eher schon immer gedacht, mit mir stimme etwas nicht!

                          Was glaubst Du denn? Wenn ich meinen Freunden etwas von meinen Vorstellungen der Liebe erzählt habe, haben die mich schon schräg angeguckt!

                          Kann man sich jawohl vorstellen, wenn man mal sieht, was ich jetzt hier so alles von mir gebe!

                          Ich kann es ja selbst kaum glauben!!!

                          Ein Bisschen denke ich aber auch so, wie Lane geschrieben hat. Man kann es eben nicht jedem Recht machen. Und im Prinzip, geht es doch auch nur um diejenigen, die keinerlei Individualität besitzen. Ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass sich so jemand hierher verirrt, geschweige denn, sich die Zeit nimmt, mein Posting zu lesen.

                          Aber selbst wenn: das wäre doch wunderschön!

                          Macht Euch überhaupt keine Gedanken!

                          Es ist alles ok, genauso, wie es ist!

                          Jeder! Ich wiederhole, jeder Mensch, ist genau da, wo er steht, goldrichtig!

                          Und wir haben auch nicht nur dieses eine Leben, um Erfahrungen zu sammeln!

                          Alles ist gut.

                          Aber jeder, der dies liest, hat nun auch eine große Chance!

                          Er kann sich befreien, hier und jetzt.

                          Selbst das dunkelste und unbewussteste Wesen auf Erden, kann frei sein!

                          Sofort!

                          Von jetzt auf gleich!

                          Alles, was er dafür tun muss ist:

                          Das Leben zu genießen!

                          Schau! Wie schön es ist!

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                            #43
                            Hallo Erich,

                            Wenn dem so ist, und es im Zusammenhang des Themas sieht, dann leben wir jetzt in der Hölle.
                            Ich würde eher sagen, wir haben von Gott eine wunderbares Geschenk erhalten, nämlich das leben auf der Erde. Wir machen nur oft uns selbst, und anderen das Leben zur Hölle.
                            Wir leben auf der Erde! Du, kannst im Paradies leben, oder in der Hölle. Es liegt an Dir, nicht an den Menschen.

                            Wenn die Hölle die Entfernung vom Göttlichen ist, woher der Schluss, dass es dann keinen Teufel gibt ?? Für mich wäre es logisch, dass wenn es das Göttliche hier und jetzt gibt, es auch einen Widerpart gibt. Ob man den nun Teufel, Beelzebub, oder gemeiner böser Verführer, ist egal. Das "Ding" hat dann halt einen Namen, und egal wie man "es" nennt, es müsste da sein. Denn wenn nicht, was dann ??? Das Leben zeigt uns doch dass es Gut und Böse gibt.
                            Nein, die Unterscheidung zwischen Gut und Böse, findet einzig und allein im menschlichen Gehirn, im Denken statt! Mit dem Leben hat das nichts zu tun. Und einen Teufel gibt es schon aus dem einfachen Grund nicht, weil Gott, ich nenne es das Leben, ganz einfach ALLES ist. Da macht ein Teufel keinen Sinn. Es existiert nichts außer der Göttlichkeit.

                            Osho hat einmal geschrieben (sinngemäß),

                            Wenn du fragst wo Gott ist, hast du bereits die falsche Frage gestellt.
                            Wenn Du fragst, wo Gott nicht ist, dann hast Du die richtige Frage gestellt!

                            Ja klar wissen sie es nicht, weil es für sie nicht logisch ist, genau wie für mich, da es eben wenn es "Gut" gibt, auch ein "Böse" geben muss.
                            Sie wissen es nicht, weil so konditioniert sind. Logisch, ist das überhaupt nicht! Wir können uns vom Ursprung abschneiden, wegdenken, das reicht schon. Das ist die Entfernung zu Gott, aber da gibt es keinen Teufel.

                            Solange wir hier auf unserem Planeten Leben brauchen wir vor keiner Göttlichen Bestrafung Angst haben.
                            Das brauchen wir auch danach ganz sicher nicht!

                            Herzliche Grüße

                            moonson

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                              #44
                              Hallo,

                              ich habe gerade das Gefühl, wieder etwas die Bodenhaftung verloren zu haben.

                              Alles, was ich schreibe, ist alles nur meine persönliche Meinung, meine Wahrheit. Ich habe viele Erkenntnisse und Einsichten.

                              Aber es ist alles ohne Absolutheitsanspruch!

                              Ich will hier nicht so tun, als hätte ich die Weisheit mit Löffeln gefressen.

                              Bitte nehmt mir meine progressive Art nicht übel…

                              Nur wer mag, der kann es aufnehmen…

                              Danke.

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                                #45
                                @ moonson

                                Wir leben auf der Erde! Du, kannst im Paradies leben, oder in der Hölle. Es liegt an Dir, nicht an den Menschen.
                                Wenn ich diesen Satz aus deinen vielen Posts ausklammere und für sich (allein stehend) lese, kann ich ihm zustimmen. Bildlich gesehen, gestaltet sich jeder Einzelne sein Leben "paradiesich" oder "höllisch", im Klartext hieße das, dass jeder sein Leben so an die Wand fährt, wie es ihm beliebt.

                                Und einen Teufel gibt es schon aus dem einfachen Grund nicht, weil Gott, ich nenne es das Leben, ganz einfach ALLES ist. Da macht ein Teufel keinen Sinn. Es existiert nichts außer der Göttlichkeit.
                                Wenn Gott für dich das Leben, ergo ALLES ist, brauchst du dem "Leben" keinen zweiten Namen zu geben - Leben allein genügt doch ? Es beinhaltet alle denkbaren Varianten und noch viele mehr, die ich mit meinem - was die Herausforderungen anbelangt - untrainiertem Reflektionsvermögen (noch) nicht erfassen kann. Ich kann sie zwar emotional "empfinden", wenn sie mich kitzeln, ich bin nur nicht (immer) in der Lage sie aufzugreifen und "durch zu leben".

                                Wenn du fragst wo Gott ist, hast du bereits die falsche Frage gestellt.
                                Wenn Du fragst, wo Gott nicht ist, dann hast Du die richtige Frage gestellt!
                                Diese Art Rethorik liegt mir immer ein bisschen quer im Magen, deshalb meine Frage: Wo ist Gott nicht ?


                                @ Bruder Tuck

                                Für mich wäre es logisch, dass wenn es das Göttliche hier und jetzt gibt, es auch einen Widerpart gibt. Ob man den nun Teufel, Beelzebub, oder gemeiner böser Verführer, ist egal. Das "Ding" hat dann halt einen Namen, und egal wie man "es" nennt, es müsste da sein.
                                Allein dadurch, dass etwas benannt wird/wurde, ist nicht belegt, dass es "das" auch faktisch gibt: vgl.: Unendlichkeit, Endlichkeit, Wahrheit, Realität, Gott, Teufel, Liebe, last but not least Gut und Böse...
                                Das, was du für dich als logisch erachtest, beruht auf d)ein)er Polasirierung von Gut und Böse. In der reinen Logik gibt es diese(n) Wertung/Vergleich nicht.
                                Denn wenn nicht, was dann ???
                                Interessante Frage ! Kennst du die Antwort ?

                                Das Leben zeigt uns doch dass es Gut und Böse gibt.
                                Nicht das Leben zeigt uns, dass es Gut und Böse gibt. Durch die Art und Weise, wie der Mensch entsprechend seiner Bewusstseinsstufe und seiner Weltsicht die "Dinge" sieht, bzw. ihre Wirkung auf ihn selbst für sich interpretiert, verleiht er den "Dingen" eine persönliche Wertigkeit. Nicht ist von vorneherin gut oder böse. Es "ist" allenfalls, wenn es denn ist.
                                Zuletzt geändert von Shepherd; 28.06.2011, 11:08.

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