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Verschiedene Lebens-Träume

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    Verschiedene Lebens-Träume

    Hallo,

    man realisiert sein Leben - oder das Leben realisiert uns...

    Irgendwann macht man Dinge und fragt sich, ob es denn wirklich das ist, was man sich wünscht. Und ob die Alternativen nicht viel schöner, besser, passender seien...

    Ein weniger eintöniger Job, ein Partner, der "mehr" passen würde, oder ein Leben in einer ganz anderen Stadt oder gar auf einem anderen Kontinent.

    Oft stehen einem die eigenen Erfahrungen im Weg, mutig Neues anzufangen, manchmal ist die Rücksichtnahme auf das eigene Sicherheitsempfinden und damit das Verharren in alten Strukturen einem doch wichtiger....

    Wie erkennt ihr, was euch so wichtig ist, dass ihr die Art, wie ihr jetzt lebt, wirklich ändern wollt?

    LG

    Sabine

    #2
    Wenn Du Dir ein Pferd wünschst, aber eine Katze bekommst, dann ...

    Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
    Irgendwann macht man Dinge und fragt sich, ob es denn wirklich das ist, was man sich wünscht. Und ob die Alternativen nicht viel schöner, besser, passender seien...Ein weniger eintöniger Job, ein Partner, der "mehr" passen würde, oder ein Leben in einer ganz anderen Stadt oder gar auf einem anderen Kontinent.
    Sabine
    ... ist die Katze genau das was Du brauchst! Und Du muß dann nur noch lernen, Deine Katze richtig zu behandeln und zu lieben!

    Es gibt auch ein Buch mit dem Titel 'Es ist ganz egal, wenn Du heiratest!'
    Weil es darauf ankäme, sich selbst zu lieben und seine Seele zu enwickeln, dann füge sich alles andere, wie von selbst, meint der Autor.

    Da ist schon was drann, finde ich, denn das ewige Suche nach dem besseren bringt uns nicht weiter. Erfolgsversprechende ist es wohl meistens, das zu würdigen und zu entfalten, was einem gegeben ist!

    So weite meine philosophischen Antworten auf diese Frage, die sich zum ersten Male unserer Wohlstandsgeneration überhaupt stellt.

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      #3
      Zitat von Rainer-JGS Beitrag anzeigen
      Es gibt auch ein Buch mit dem Titel 'Es ist ganz egal, wenn Du heiratest!'
      Weil es darauf ankäme, sich selbst zu lieben und seine Seele zu enwickeln, dann füge sich alles andere, wie von selbst, meint der Autor.
      ...die Autorin! Soviel Zeit muss sein...

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        #4
        @Rainer:

        Ich bin gar nicht davon angetan, solch "wichtige " Lebensweisheiten Büchern zu entnehmen.
        War es dir auch egal, wen du geheiratet hast? Mir nicht!

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          #5
          Sabine, ich habe es erkannt, als ich immer unzufriedener wurde, anfing Gewicht zuzunehmen, aggressiv wurde, alles irgendwie sinnlos fand.

          Also ich hatte echt einen Punkt erreicht, wo ich mein Leben, so wie es war nicht mehr ertragen habe.

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            #6
            liebe Sabine,

            bei mir ist wohl schon ein gewisser leidensdruck nötig, damit ich etwas ändere...wenn ich so zurückblicke...
            ODER, ich begeistere mich spontan für etwas neues und setze es in die tat um.
            die dinge, die uns gefallen, die ändern sich ja auch...
            wenn mir vor jahren noch jede party wichtig war, so mach ich heute lieber sport...

            ich erlaube mir, mich zu entwickeln und mich zu verändern...und wenn gestern mein herz für pferde schlug und ich heute katzen bevorzuge, dann darf das sein, um auf dieses beispiel zurückzugreifen.
            eine zeitlang sind pferde gut für uns...aber das entscheiden nicht die pferde sondern wir...und wenn wir unseren entschluß hundertmal ändern ist das auch ok

            um auf deine ursprungsfrage zurückzukommen:
            entweder durch eine sehnsucht (ich will eine neue stadt/land kennenlernen)
            durch eine erkenntis (mein job unterfordert mich)
            durch leiden (jemand verletzt mich)
            im idealfall: bauchgefühl (das will ich haben!)

            eigentlich sollten wir, sobald wir grummeln wahrnehmen, achtsam sein und dafür sorgen, dass es weggeht...sagt sich so leicht...

            liebe grüße

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              #7
              'Autor' im Sinne des generischen Masulinums!

              Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
              ...die Autorin! Soviel Zeit muss sein...
              Danke, liebe Tintenweberin,
              ich weiß es zu schätzen, daß Du meine Beiträge mit soviel Interesse verfolgst, aber das Teufelchen hättest Du diesmal wirklich im Kästchen lassen können, denn wie unschwer zu erkennen ist, handelt es sicher hier um das - in der deutschen Sprache übliche und bewährte - generische Maskulinum, welches die männliche Form als Sammelbegriff für männlich und weiblich versteht und nur wenn man ausdrücklich das weibliche Geschlecht betonen möchte, ist es geboten die weiblich Form zu verwenden.

              Da ich im vorliegenden Falle, nicht mehr genau wußte, ob es sich um einen männlichen oder weiblichen Autor handelt habe ich also doppelt Grund gehabt - im Sinne des generischen Maskulinums - die männliche Form gewählt.

              Es ist keine Verbesserung der Ausdrucksweise und keine Gewinn für die deutsche Sprache, das bewährte generische Maskulinum zu bekämpfen und immer von Menschen und Menschinen zu sprechen!

              Liebe Grüße Rainer!

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                #8
                ohhhh mannnnn rainer
                ein einfaches Liebe dich selbst: und es ist egal, wen du heiratest von Eva-Maria Zurhorst
                häts jetzt auch getan....

                (nach dem titel auf amazon gesucht)

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                  #9
                  Das ist natürlich nicht wörtlich gemeint !

                  Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
                  @Rainer:Ich bin gar nicht davon angetan, solch "wichtige " Lebensweisheiten Büchern zu entnehmen.
                  War es dir auch egal, wen du geheiratet hast? Mir nicht!
                  Das ist natürlich nicht wörtlich gemeint, aber den tieferen Sinn finde ich unheimlich gut, denn viel zu oft klagen wir Gott und die Welt für unser vielfältiges Ungemach an, anstatt den Schlüssel in das richtige Schloß zu stecken und bei uns selbst den Schalter umzulegen!

                  Wenn Du mit Dir im reinen bist und Dich auf einem guten Wege befindest, wirst Du automatisch, den (einigermaßen) richtigen Menschen heiraten und deshalb ist es egal, wo Du bist, was Du tust, wenn Du heiratest, weil sich alles zum Guten wendet, wenn Du bereit bist Dein Herz für den Strahl der göttlichen Liebe zu öffnen!

                  Es gäbe dazu noch viel zu schreiben ... liebe Grüße Rainer!

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                    #10
                    Hallo

                    und danke euch.

                    Also, mein Lieblings-Weiblich-Varianten-Wort ist Schätzin. Du bist ein Schatz. Du bist eine Schätzin. Diese Verballhornung der grammatikalisch nicht existierenden Form benutze ich nur bei Menschen, die erstens den Humor dahinter verstehen, mit dem ich das Wort nutze, und die zweitens wissen, dass ich das nur mache, weil ich sie besonders mag. Menschen, denen ich neutral oder eher abweisend gegenüberstehe, bleiben Menschen und können nicht zu Menschinnen erhoben werden. Das gilt auch für mir nur virtuell bekannte Personen.

                    Hübsch off topic hier...

                    Und klar, Autor, Kollege und dann die Texte mit den doppelten Varianten. *örgs* liest sich nicht gut und KollegInnen (binnen-I) auch nicht.

                    Trotzdem ist die Autorin des Buches eine Frau. Also ist Autorin meines Erachtens treffender, auch wenn die Autorin das Buch eher ohne großes Nachdenken über ihr Geschlecht geschrieben hat. Wenn man das Geschlecht eines Autors nicht parat hat, wäre vielleicht "Person" das passendere Wort. Oder eine andere neutrale Umschreibung.

                    Wie dem auch sei, ich freue mich über den Buchtipp, denn wenn der Inhalt gut ist, ist es egal, ob er von einer Frau oder einem Mann geschrieben wurde. Und mir geht es wie Mensch, der etwas reißerische Titel zeigt auch, wozu das Buch noch dient: Kohle zu machen. Und eben, es ist nicht egal, wen man heiratet, sondern jemanden, zu dem man paßt und der zu einem paßt und dazu muß man wissen, was paßt. Ich glaube, das ist schon ein Hauch mehr als ausschließlich göttliche Liebe... aber ich kenne das Buch nicht, vielleicht erschließt sich mir der Kontext mit der göttlichen Liebe besser, wenn ich es gelesen habe.

                    Ich habe viel erreicht, beruflich wie privat, anders kann man das wohl nicht sagen. Aber inzwischen langweile ich mich ein bißchen im Beruf. Der Leidensdruck ist nicht soooo groß, aber immer wieder ertappe ich mich, dass ich denke, dass ich nochmal etwas anderes machen würde. Nur was? Auch das Bauchgefühl ist nicht so stark.

                    Früher wußte ich oft: das will ich. Letztlich ohne es genau zu wissen, also nicht ohne das Schicksal zu akzeptieren. Aber ich habe diese Ziele irgendwie "unerbittlich" und doch kompromissbereit verfolgt. Immer das genommen was möglich war. Und dabei immer auch an den Beziehungen gearbeitet.

                    Vielleicht ist dieses komische Gefühl der ja-was-eigentlich----Suche (?) ja nur eine midlife-crisis...

                    Aber irgendwie bin ich wirklich auf der Suche, glaube ich.

                    Nicht unbedingt nach einem neuen Partner, der ist eigentlich ganz süß ;)

                    Also, so wie ich euch verstehe, meint ihr, wenn man etwas ganz wirklich möchte, dann merkt man das auch. Man kann das nicht übersehen?

                    (und ich bin vielleicht nur etwas zu blöde, zufrieden zu sein? Mag man / frau ja auch nicht wirklich einfach so zugeben)


                    Liebe Grüße

                    Sabine

                    Kommentar


                      #11
                      Sabine!

                      also wirklich, dieses hellgraue....ich finde auch, mach mal etwas gehirnjogging, dann klappt es auch mit der zufriedenheit

                      dafür ist das leben doch da, dass wir uns herausforderungen, anreize, irgendwas suchen, woran wir freude haben, uns weiterentwickeln können, woran wir wachsen und erstarken können...oder auch mal auf die klappe fallen und dann wissen, wo es besser nicht längs geht...

                      für mich ist das leben ein langer weg. und es ist schön, mal auf einem bänkchen rast zu machen. und dann luscher ich erstmal ins gebüsch, vielleicht find ich da ja himbeeren, oder eine hütte oder einen neuen spannenden weg...oder oder...

                      was ist so schlimm am wollen? am suchen? vielleicht solltest du dich einfach mit kindlicher freude der aufgabe des suchens widmen, wie klingt das?

                      liebe grüße

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                        #12
                        Belehre mich eines Besseren, wenn ich auf dem Holzweg sein sollte!

                        Zitat von Sabine_nrw Beitrag anzeigen
                        dann die Texte mit den doppelten Varianten. *örgs* liest sich nicht gut und KollegInnen (binnen-I) auch nicht. Wenn man das Geschlecht eines Autors nicht parat hat, wäre vielleicht "Person" das passendere Wort. Oder eine andere neutrale Umschreibung.

                        Zum Glück gibt es ja im Deutschen das generische Maskulinum, was uns die mühsamen Umschreibungen erspart. Die weibliche Form zu verwenden, hieße außerdem das Geschlecht aus irgend einem Grunde betonen zu wollen und das ist nicht immer angebracht.

                        Ich habe viel erreicht, beruflich wie privat, anders kann man das wohl nicht sagen. Aber inzwischen langweile ich mich ein bißchen im Beruf. Der Leidensdruck ist nicht soooo groß, aber immer wieder ertappe ich mich, dass ich denke, dass ich nochmal etwas anderes machen würde. Nur was?

                        Aber irgendwie bin ich wirklich auf der Suche, glaube ich. Nicht unbedingt nach einem neuen Partner, der ist eigentlich ganz süß.
                        Habe ich recht gelesen, Du bist nicht unbedingt auf der Suche nach einem neuen Partner, weil der alte eigentlich ganz süß sei?

                        Also für mich hört sich das so an, als wärest Du uneigentlich, also so nebenbei, aber doch ziemlich stark auf der Suche nach einem neuen Partner, weil der alte zwar ganz süß ist, aber nicht unbedingt so toll, daß es Dich aus den Latschen haut und Du mit ihm wirklich glücklich sein könntest - oder?

                        Sonst würdest Du wohl auch nicht diese nagende Leere verspühren. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung und die zweite, sehr gewagte Vermutung und ich kann mich natürlich sehr täuschen, aber erlaube mir trotzdem sie auszusprechen:

                        Du hast die Kinder der Kariere geopfert
                        und dadurch die urgeigentlich Bestimmung Deiner weiblichen Seele verfehlt - und merkst jetzt, daß Dir etwas sehr wesentliches in Deinem Leben abgeht ! ?

                        Belehre mich eines Besseren, wenn ich auf dem Holzweg sein sollte.

                        Liebe Grüße Rainer

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                          #13
                          Lieber Rainer,

                          ja, du bist auf dem Holzweg, in vielerlei Hinsicht. Ich werde das hier nicht im Detail darlegen, dafür ist dieses Forum nicht der richtige Platz.

                          Nagende Leere ist übrigens übertrieben. Langeweile würde es vielleicht treffen, aber nur beruflich. Das war es, was das Wort "eigentlich" heißen sollte.

                          Und "ganz süß" bedeutet, dass er und ich gut zueinander passen. Notre amour est doux.

                          Viele Grüße

                          Sabine

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                            #14
                            noch ein ganz kurzer OT-Exkurs:

                            Zitat von Rainer-JGS Beitrag anzeigen
                            Danke, liebe Tintenweberin,
                            ich weiß es zu schätzen, daß Du meine Beiträge mit soviel Interesse verfolgst, aber das Teufelchen hättest Du diesmal wirklich im Kästchen lassen können, denn wie unschwer zu erkennen ist...
                            Im Gegenteil, lieber Rainer, ich habe sogar ein ganz neues Kästchen für das kleine Teufelchen gezimmert, der für gewöhnlich hier nicht zu Wort kommt. Ich lade dich recht herzlich ein, bei Gelegenheit in meinem Faden für derartige Streifelsfälle vorbei zu kommen um ein bisschen zu ihm auf die Wippe zu klettern...



                            OT-Ende...

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von Rainer-JGS Beitrag anzeigen
                              Du hast die Kinder der Kariere geopfert
                              und dadurch die urgeigentlich Bestimmung Deiner weiblichen Seele verfehlt - und merkst jetzt, daß Dir etwas sehr wesentliches in Deinem Leben abgeht ! ?
                              Kannst du gelegentlich mal genauer erklären, was du damit meinst...?

                              Tintenweberin (hoffend, dich völlig falsch verstanden zu haben...)

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