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Die Kraft der Gedanken

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    Alles Gesprochene aus dem Film als Text noch dazu.

    von Nachricht an das Stimmvieh

    Das was euch erzählt wird, hat nicht viel mit der Realität zu tun. Ihr könnt euch nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie sehr die Realität sogar das genaue Gegenteil von dem ist, was ihr ständig hört und seht.

    Den Drogendealer, der seinen Kunden Drogen verkauft, um seine Familie zu ernähren seht ihr als Abschaum der Menschheit. Der Heuchler, der gestohlenes Geld im Namen des Staates und der Regierung zum Fenster herauswirft ist für euch so etwas wie ein Heiliger. Derjenige, der verhindern will, dass er von den staatlich legitimierten Schlägertypen ausgeraubt wird ist für euch ein Verbrecher und Steuerhinterzieher.

    Aber gleichzeitig bewundert ihr die Rechtschaffenheit eines Politikers, der die gestohlene Beute an Leute verschenkt, denen diese gar nicht gehört. Ein Polizist ist für euch ein guter Mann, wenn er einen anderen von seinen Freunden und seiner Familie trennt und ihn für zehn Jahre ins Gefängnis wirft, weil er irgendein Kraut geraucht hat und ihr bezeichnet jeden, der sich gegen so einen barbarischen Akt wehrt als die niedrigste Lebensform, die es gibt – als einen Polizistenmörder.

    In Wirklichkeit ist jeder Drogendealer rechtschaffener als jeglicher staatlich bezahlte Sozialarbeiter und Prostituierte müssen sich erheblich weniger für ihre Tätigkeit schämen als die politischen Huren, weil sie nur das verkaufen, was ihnen rechtmäßig gehört, und zwar nur denjenigen, die es freiwillig annehmen.

    Der aufrechte, gläubige, gesetzestreue, steuerzahlende Bürger, der brav zur Wahl geht ist weitaus verabscheuungswürdiger und eine größere Bedrohung für die Menschheit, als der freizügigste, faulste und bekiffteste Hippie.

    Warum? Weil ein Hippie anderen ihre Freiheit lässt und der Wähler nicht. Der Schaden, der in der Gesellschaft durch schlechte Angewohnheiten und schlechte Sitten entsteht ist nichts im Vergleich zum gesellschaftlichen Schaden, der durch selbstgerechte Gewalt im Namen des Staates angerichtet wird.

    Ihr bildet euch nur ein, dass ihr großzügig und tolerant seid, aber das seid ihr nicht. Auch die Nazis hatten Tischmanieren und Etiquette, bevor sie unzählige Menschen töteten. Ihr denkt, dass ihr gute Menschen seid, nur weil ihr „Bitteschön“ und „Dankeschön“ sagt. Ihr denkt, dass ihr edel und rechtschaffen seid, weil ihr jeden Sonntag in diesem großen Gebäude namens Kirche herumsitzt.

    Der Unterschied zwischen euch und einem gewöhnlichen Dieb ist, dass der Dieb die Aufrichtigkeit besitzt, das Verbrechen selbst zu begehen und ihr die Regierung anbettelt, andere in eurem Namen zu bestehlen. Der Unterschied zwischen euch und einem Straßenräuber ist, dass der Räuber offene Gewalt gegen seine Opfer richtet, während ihr andere damit beauftragt, eure Nachbarn in eurem Namen zu unterwerfen. Ihr befürwortet Raub, Schikanierung, Überfall und sogar Mord aber ihr scheut euch vor eurer Verantwortung dafür, wie der Teufel vor dem Weihwasser.

    Ihr alten Leute wollt von der Regierung, dass sie eure Kinder ausraubt, damit ihr euren monatlichen Scheck bekommt. Ihr Eltern wollt, dass alle eure Nachbarn ausgeraubt werden, damit von der Beute die Schule für eure Kinder bezahlt wird. Ihr alle wählt irgendwelche Verbrecher, die versprechen, Geld von anderen zu stehlen, um das bezahlt zu bekommen, was ihr wollt.

    Ihr verlangt, dass Leute, die für ein Verhalten, das euch nicht passt, verschleppt und eingesperrt werden aber fühlt euch unschuldig für die unzähligen Leben, die eure willkürlichen Launen zerstört haben. Ihr nennt sogar die Regierungsverbrecher eure „Repräsentanten“ und trotzdem übernehmt ihr nicht die Verantwortung für alle Verbrechen, die sie begehen. Ihr unterstützt stolz das Militär, das einfach diejenigen umbringt, die nach Meinung der Lügner in der Politik sterben sollen. Und ihr fühlt euch gut dabei.

    Ihr nennt euch Christen oder Juden oder folgt irgendeiner anderen Religion, aber in Wahrheit ist das, was ihr Religion nennt, nur Augenwischerei.Was ihr in Wirklichkeit anbetet ist der Staat. Der Staat und die Regierung sind der Gott, vor dem ihr auf die Knie fallt und an den ihr tatsächlich glaubt.

    Es heißt: „Du sollst nicht stehlen.“ und „Du sollst nicht töten.“ Aber wenn ihr es über den Umweg des Staates tun könnt, dann ist es okay für euch, nicht wahr? Wenn ihr es „Besteuerung“ und „Krieg“ nennt, ist es keine Sünde mehr, oder nicht? Letztendlich ist es nur euer „Gott“, der sagt, dass ihr nicht stehlen und nicht töten sollt, aber wenn der Staat das sagt, dann ist es okay. Es ist ziemlich offensichtlich, was in eurer Rangfolge höher steht. Trotz aller verschiedener Kirchen, Synagogen und Moscheen gibt es nur einen Gott euch. Und dieser Gott heißt „Staat“.

    Jesus sagte zu euch, auf Gewalt zu verzichten und euren Nächsten zu lieben wie euch selbst. Aber der Staat sagt euch, dass ihr andere wählen sollt, die sich durch staatliche Gewalt in alle Lebensbereiche der anderen einmischen sollen.

    An wen glaubt ihr? Jesus sagte zu denen, die eine Frau wegen Ehebruchs steinigen wollten: „Derjenige, der ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Aber der Staat sagt, dass es absolut okay ist jemanden einzusperren, wenn er irgendetwas tut, was nicht nach eurem Geschmack ist.

    An was glaubt ihr? Der Gott der Christen sagt: „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.“ Aber die Enteignung ist der Lebenssaft der Staatsbestie. Ihr lasst euch dazu bringen, andere gering zu schätzen, zu verachten und zu hassen. Nur weil sie etwas besitzen, was ihr nicht besitzt. Ihr schreit nach dem Staat, dass er andere Menschen unterwerfen und bestehlen soll, um euch das Diebesgut zu übergeben. Ihr nennt das „Fairness“. Die Bibel nennt das „Gier“ und „Diebstahl“.

    Ihr seid keine Christen. Ihr seid keine Juden. Ihr seid keine Muslime. Und Atheisten seid ihr erst recht nicht. Ihr habt alle den gleichen Gott und sein Name ist „Staat“. Ihr seid alle Mitglieder der bösartigsten, wahnsinnigsten und zerstörerischsten Sekte der Geschichte. Wenn es einen Teufel geben sollte, dann ist es der Staat.

    Und ihr verehrt ihn mit euren Herzen und euren Seelen. Ihr betet zu ihm, damit er alle eure Probleme löst, eure Bedürfnisse befriedigt, eure Feinde erschlägt und euch seinen Segen erteilt. Ihr betet das an, was Nietzsche „das kälteste aller kalten Monster“ nannte und ihr hasst diejenigen von uns, die das nicht tun. Die größte Sünde ist in euren Augen, eurem Gott nicht zu gehorchen – „das Gesetz zu brechen“, so nennt ihr das. Willkürlichen Befehlen korrupter, lügnerischer und verrückter Geisteskranker zu gehorchen, seht ihr als moralische Verpflichtung an.

    Sogar eure religiösen Führer begehen Verrat an ihrer eigenen Religion. Sie sagen euch, dass menschgemachte Autorität wichtiger sei als die Gesetze ihrer Götter, an die sie glauben. Ein bekannter evangelischer Pfarrer sagte neulich in blumigen Worten, dass jeder, der einer Autorität – egal ob König oder Regierung – nicht gehorcht, gegen Gott aufbegehrt. Aber was ist, wenn diese Autorität falsch liegt? Dieser Seelenverkäufer meinte, das sei Angelegenheit der Regierung und man sei trotzdem dazu verpflichtet, zu gehorchen.

    Egal wo man hinblickt, ob es der Staat ist, die Kirche, die Medien oder die Schulen – es zählt nur eines: Sich denjenigen blind zu unterwerfen, die behaupten, das Recht zu haben, über euch bestimmen zu können. Euer Gehorsam macht aus euch angeblich gute und rechtschaffene Menschen.

    Es ist widerlich, mit welcher Ehrfurcht ihr über die Lügner und Diebe sprecht, die euch knechten. Ihr nennt die Abgeordneten „Minister“ und die Richter „Euer Ehren“ und seid überwältigt von den grandiosen Gebäuden, in denen sie hausen – die Tempel, die sie errichtet haben, um die Menschheit zu beherrschen. Ihr fühlt euch stolz, wenn ihr sagen könnt, einem Minister, dem Kanzler oder Präsidenten einmal persönlich die Hand geschüttelt zu haben. Oh ja, dem großen Gott persönlich, der königlichen Hoheit, dem Bundespräsidenten, dem Kanzler. Ihr sprecht den Titel aus als meintet ihr den Allmächtigen persönlich.

    Die Worte haben sich verändert, aber eure Geisteshaltung ist die gleiche wie die der unterwürfigen Bauern, die demütig vor all denjenigen im Dreck auf die Knie fallen, die sich selbst zu ihrem rechtmäßigen Herr und Gebieter erklärt haben. Aber diese Parasiten, die sich selbst Anführer nennen, sind keine höheren Wesen. Sie sind keine großartigen Männer und Frauen, sie sind keine ehrenvollen Persönlichkeiten. Sie sind nicht einmal durchschnittlich.

    Die Menschen, die ein ehrliches Leben leben – vom anspruchsvollen Self-Made-Millionär bis zum ungebildeten Arbeiter, der die niedersten Tätigkeiten ausübt, die ihr euch nur vorstellen könnt – diese Leute verdienen euren Respekt. Diese Leute solltet ihr höflich und zuvorkommend behandeln.

    Aber die Betrüger, die behaupten, dass sie das Recht dazu hätten, euch zu beherrschen und Unterwürfigkeit und Gehorsam von euch zu verlangen – sie verdienen nur euren Hohn und eure Verachtung. Jene, die die sogenannten höheren Ämter anstreben sind das Letzte vom Letzten. Sie kleiden sich vielleicht besser, sie benutzen schönere Worte und setzen ihre Pläne vielleicht besser um, aber sie sind keinen Deut besser als Taschendiebe, Straßenräuber und Erpresser.

    Sie sind sogar noch schlimmer, denn sie wollen euch nicht nur eure Habseligkeiten stehlen, sondern auch eure Menschlichkeit und euren freien Willen indem sie euch eure Fähigkeit zu denken, zu beurteilen und zu handeln nehmen. Sie machen euch zu ihren körperlichen und geistigen Sklaven.

    Und ihr nennt sie immer noch „Anführer“. Anführer? Warum denkt ihr, dass ihr einen „Anführer“ braucht? Wenn ihr einfach nur euer Leben lebt und euch um eure eigenen Angelegenheiten kümmert, eure eigenen Fähigkeiten einsetzt, eure eigenen Träume realisiert und danach strebt jemand zu sein, der ihr wünscht zu sein, wozu braucht ihr dann einen „Anführer“?

    Habt ihr überhaupt schon einmal darüber nachgedacht, was für Worte ihr hört und was ihr ständig wiederholt? Ihr plappert in sich widersprüchliche Dinge nach wie zum Beispiel „Führer einer freien Welt“. Warum denkt ihr, dass ihr auch nur eine Sekunde lang den Verbrechern in der Regierung folgen, nacheifern oder auch nur zuhören müsst?

    Irgendwo in euren vernebelten Köpfen wisst ihr ganz genau, dass alle Politiker korrupte Lügner und Diebe sind, opportunistische Hochstapler, Ausbeuter und Panikmacher. Ihr wisst das alles und trotzdem redet ihr, als wäret ihr die dummen bösartigen Tiere, während die Politiker die tollen weisen Vorbilder, Lehrer und Führungspersonen sein sollen, ohne die es keine Zivilisation geben könnte. Ihr denkt, dass diese Verbrecher die Zivilisation erst ermöglicht haben? Welcher Gedanke könnte noch absurder sein. Wenn sie ihre pseudoreligiösen Rituale begehen nennt ihr das „Gesetzgebung“ und ihr folgt ihren willkürlichen Anordnungen, als wären sie moralische Dekrete von Göttern, denen jeder anständige Mensch blind gehorchen muss.

    Ihr wurdet so gründlich von der staatsverehrenden Sekte vereinnahmt, dass ihr wahrhaft schockiert seid, wenn eine Person mit gesundem Menschenverstand euren Aderlass offen anspricht: Die bloße Tatsache, dass die politischen Verbrecher irgendetwas niederschreiben und ihre Bedrohungen als „Gesetze“ bezeichnen, bedeutet nicht automatisch, dass jedes menschliche Wesen auch nur die geringste moralische Verpflichtung dazu hat, zu gehorchen.

    Egal zu welcher Zeit an welchem Ort und in welcher Situation – ihr seid einzig und allein dem moralisch verpflichtet, was ihr für richtig haltet, und nicht was irgendein geisteskranker, aufgeblasener Windbeutel zu einem „Gesetz“ macht. Und das bedeutet, dass ihr es seid, die entscheiden müsst, was richtig und was falsch ist – eine Verantwortung, die ihr unter großer Anstrengung versucht, zu umgehen und loszuwerden.

    Ihr erklärt, wie stolz ihr darauf seid, „gesetzestreue Bürger“ zu sein und verachtet alle, die sich über eure sogenannten „Gesetze“ stellen. Gesetze, die nichts anderes sind als die egozentrischen Ausflüsse von Tyrannen und Dieben. Das Wort „Verbrechen“ bezeichnete damals eine Handlung, die einem anderen Menschen schadet. Heute bedeutet es, irgendeine der Millionen von willkürlichen Anordnungen einer parasitären kriminellen Klasse zu übertreten.

    Für euch ist der Begriff „Verbrechen“ gleichbedeutend mit dem Begriff der „Sünde“ – als wären diejenigen, die die Befehle erteilen, so etwas wie Götter. Tatsächlich sind sie Blutsauger. Der Ausdruck „das Gesetz in seine eigene Hand nehmen“ zeigt genau, was für ein Frevel es ist, wenn ein Mensch selbst die Verantwortung dafür übernimmt, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden und danach zu handeln anstelle von dem, was ihr tut: blind allen willkürlichen Anordnungen zu folgen, die aus dem verbrecherischen Geschwür herauseitern.

    Ihr verherrlicht diese kriminelle Klasse als „Gesetzgeber“ und glaubt, dass es nicht schlimmeres gäbe als einen „Gesetzesbrecher“ – jemanden, der es wagt, den Politikern nicht zu gehorchen. Ihr sprecht fromm und ehrfurchtsvoll mit Polizisten und Richtern, die uns allen die Launen der Politiker mit Gewalt aufzwingen.

    Wenn der Staat Gewalt anwendet, geht ihr davon aus, dass dieses rechtmäßig und gerecht sei. Und wenn es jemand wagt, sich dagegen zu wehren, dann betrachtet ihr ihn als einen verabscheuungswürdigen Gesetzlosen, Terroristen oder Kriminellen. Wie die Gesetzlosen, Terroristen und Kriminellen, die den Sklaven dazu verhalfen, von den Plantagen zu flüchten. Wie die Gesetzlosen, Terroristen und Kriminellen, die den Juden dazu verhalfen, der Tötungsmaschine des Dritten Reichs zu entkommen. Wie die Gesetzlosen, Terroristen und Kriminellen, die von den Panzern der kommunistischen chinesischen Regierung auf dem Platz des himmlischen Friedens zerquetscht wurden. Wie alle die Gesetzlosen, Terroristen und Kriminellen in der Geschichte, die den Mut hatten, sich gegen die unendliche Abfolge von Tyrannen und Unterdrückern zur Wehr zu setzen.

    Alles, was ihr glaubt zu wissen, ist genau umgekehrt: Oben ist unten, links ist rechts, vorne ist hinten, innen ist außen. Aber was wirklich den Vogel abschießt – der Gipfel eurer Geisteskrankheit – ist dass ihr die einzigen Menschen auf diesem Planeten, die initiierende Gewalt gegen ihre Mitmenschen ablehnen, als gewalttätige Terroristen bezeichnet: Anarchisten, Voluntaristen und Libertäre. Wir benutzen Gewalt nur dazu, uns gegen jemanden zu verteidigen, der Gewalt gegen uns initiiert. Wir benutzen Gewalt für nichts anderes.

    Gleichzeitig ist euer Glaubenssystem vollständig schizophren und widersprüchlich. Einerseits bringt ihr den jungen Sklaven bei, dass Gewalt niemals die Antwort sein kann und andererseits befürwortet ihr dass jeder zu jeder Zeit und überall durch die Staatsgewalt kontrolliert, überwacht, besteuert und reguliert werden soll. Kurz gesagt: Ihr zeigt euren Kindern, dass die Lehrer Gewalt anwenden dürfen, wann immer sie es für richtig halten, aber der Sklave darf niemals Widerstand leisten. Ihr konditioniert eure Kinder zu einem Leben in blinder, hilfloser Unterwürfigkeit. Ihr legt die Ketten um ihre kleinen Hälse und verschließt sie fest. Und das Schlimmste daran ist, dass ihr euch auch noch gut dabei fühlt.

    Ihr verurteilt die Greueltaten des Faschismus und des Sozialismus und bedauert die Ungerechtigkeiten unter den Regimes von Hitler, Stalin und Mao, aber gleichzeitig predigt ihr genau das, was sie getan haben: Die Verehrung des Kollektivs, die Unterwerfung jedes Individuums unter diese bösartige Geisteskrankheit, die das irreführende Etikett des „Gemeinwohls“ trägt. Ihr redet andauernd von Vielfalt und offener Geisteshaltung und gleichzeitig bettelt ihr bei euren Anführern um die Regulierung und Kontrolle jedes einzelnen Aspekts des Lebens der Einzelnen. Daraus entsteht eine gigantische Herde aus blinden, obrigkeitshörigen Drohnen. Ihr kleidet euch unterschiedlich und habt verschiedene Frisuren, obwohl euer Denken von der Klasse der Führer und Überwacher versklavt ist.

    Ihr denkt, was sie euch vorschreiben und ihr tut was sie euch sagen und stellt euch gleichzeitig vor, fortschrittlich, überlegt und aufgeklärt zu sein. Ausgehend von eurer relativ sicheren und komfortablen Position verurteilt ihr die Schandtaten in anderen Ländern und in der Geschichte und gleichzeitig seid ihr blind für die Ungerechtigkeiten, die vor euren Augen passieren. Ihr redet euch selbst ein, dass ihr zu Zeiten der Unterdrückung zu denjenigen gezählt hättet, die aufgestanden wären und sich gewehrt hätten.

    Aber das ist eine Lüge. Ihr hättet euch in die dressierte Schafherde eingereiht und gemeinsam mit allen anderen laut danach geschrien, die Sklaven zu schlagen, die Hexen zu verbrennen und die Nonkonformisten und Rebellen zu zerstören. Warum ich das weiß? Weil es genau dem entspricht, was ihr heute tut.

    Die heutigen Unterdrückungen und Ungerechtigkeiten sind salonfähig und beliebt. Jene, die Widerstand leisten, sind für euch Querulanten und Freaks– also Menschen, deren Rechte nichts wert sind, Menschen, die es verdienen, dass sie unter dem Stiefel der Autorität zerquetscht werden. Ihr seid ein Haufen rückgratsloser Heuchler. Schaut in den Spiegel und schaut euch ganz genau an, was ihr für rechtschaffen und freundlich haltet. Ihr seid das Spielzeug des Teufels.

    Die Menschenmassen, die damals auf dem Reichsparteitag applaudierten? Das wart ihr. Der Mob, der verlangte, dass Jesus ans Kreuz genagelt wurde? Das wart ihr. Die weißen Eindringlinge, die die restlose Abschlachtung der Rothäute feierten? Das wart ihr. Die Massen, die am Kollosseum anstanden, um zu applaudieren als die Christen den Löwen zum Fraß vorgeworfen wurden? Das wart ihr. In der gesamten Geschichte gab es Leid und Ungerechtigkeit in einem unfassbaren Ausmaß. Das alles war nur wegen Leuten wie ihr möglich. Die gut konditionierten, sorgfältig indoktrinierten Konformisten. Die Leute, die das machen, was ihnen gesagt wird. Die stolz vor ihren Anführern auf die Knie fallen, die der Masse folgen und alles glauben, was alle anderen glauben und alles glauben, was ihnen eine Autorität sagt. Das seid ihr.

    Und ihr seid nicht deshalb ignorant, weil euch niemand die Wahrheit sagt. Seit tausenden von Jahren gibt es die Radikalen, die die Wahrheit immer und immer wieder verkündeten. Nein, ihr seid ignorant, weil ihr es mit euren Herzen und Seelen vermeiden wollt, die Wahrheit kennenzulernen. Ihr schließt die Augen und rennt weg, wenn euch nur ein winziges Stück Wahrheit zu nahe kommt. Weil ihr nicht frei sein wollt verurteilt ihr diejenigen, die euch die Ketten zeigen wollen, die euch fesseln. Ihr bezeichnet sie als Extremisten und verrückte Spinner.

    Ihr wollt nicht einmal menschlich sein. Verantwortung und Realität lösen bei euch panische Angst aus und so haltet ihr euch verzweifelt an eurer eigenen Versklavung fest und schlagt blind auf jeden ein, der für Freiheit eintritt. Wenn jemand die Tür eures Käfigs öffnet, kauert ihr in der Ecke und fleht ihn an: „Mach die Tür wieder zu! Mach sie sie wieder zu!“

    Einige von uns haben es aufgegeben, euch retten zu wollen. Wir haben genug auf uns genommen, um euch davon zu überzeugen, dass es besser ist, frei zu sein. Alles was euch dazu einfällt, ist uns das entgegenzurotzen, was euch eure Herren gesagt haben: Dass frei zu sein zu Chaos und Zerstörung führt und dass gehorsam und unterwürfig zu sein zu Frieden und Wohlstand führt.

    Es gibt keine blinderen Menschen als diejenigen, die nicht sehen wollen. Und ihr, ihr seid ein Volk von Schafen, die lieber sterben würden, als die Wahrheit zu sehen.

    Original:
    „The Iron Web“ von Larken Rose, S. 328-337.

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      Um dem Thema auch weiter gerecht zu werden:

      Wir haben es dauernd mit Wahrnehmung zu tun, die von unserem Verstand durch die Kraft unserer Gedanken(Überlegungen, Reflexionen) dann in uns "dargestellt" wird.
      Beispielsweise eine Begegnung:
      Wir erhalten einen visuellen und akkustischen Eindruck vom Gegenüber und bilden uns damit unbewusst einen ersten Eindruck, wie er vielleicht "so ist": distant, abwartend, entgegenkommend, freimütig, verschlossen, verstört, aufgekratzt usw. ... ??

      Wir können uns jetzt auf unseren ersten Eindruck verlassen und den Menschen so annehmen, oder ablehnen (oder abwartend verharren) wie wir ihn "empfinden". Wenn wir "in Rapport" mit ihm gehen, uns also auf ihn einlassen, kann zweierlei ihn uns passieren. (nur als Beispiel)

      Wenn wir unseren ersten positiven Eindruck folgen, lassen wir uns sozusagen "einfangen" und sind dann von vorneherein schon durch unsere spontane Bewertung "befangen". Es mag sogar vorkommen, dass wir - (bspw. aus Begeisterung für seine "Ausstrahlung", die möglicherweise nur auf uns so wirkt) - seine Worte und Argumente, obwohl sie nicht unbedingt unseren eigenen Vorstellungen und unserer Meinung entsprechen, gutheißen und uns begeistern und von unserem ersten Eindruck "hinreißen" lassen. Der Mensch "gefällt uns".

      Als Gegenbeispiel - wenn unser erster EIndruck ablehnend oder vorsichtig ist - haben wir uns nichtsdestotrotz auch "einfangen" lassen ... nicht vom Gegenüber, sondern von dem Eindruck, den wir von ihm haben und wir sind ebenfalls befangen. Wir sind wiederum unsere spontanen Bewertung unterlegen. Es kann durchaus sein, dass er dieselbe Meinung vertritt wie wir und dieselben Argumente vorbringt, und trotzdem kommen wir nicht in Rapport mit ihm, wir lehnen den Rapport sogar ab, wir weisen ihn zurück. Der Mensch "gefällt uns nicht".

      In beiden Fällen haben wir ein "Vor-urteil" gefällt und folgen unseren, aus dieser eher intuitiven oder unbewussten Einschätzung des Gegenüber entstehenden und sich weiter entwickelnden Gedanken. Wir finden für uns in beiden Fällen ausreichend Argumente, um unsere Haltung vor uns rechtfertigen zu können, sie sogar noch durch Fantasie auszubauen, wiewohl wir für unseren Ersteindruck - wie er auch sei - keine "Beweise" haben.
      Das alles spielt sich hauptsächlich in unseren Überlegungen ab. Durch die Überlegungen zapfen wir unser Unbewusstes an (das geschieht automatisch durch Trigger), das uns seinerseits die passenden Emotionen zu unserer Meinung liefert.

      So kann "in unserem Kopf und unserem Herzen" aus unserem Gegenüber gegebenenfalls ein Heiliger, ein Supermensch, ein Otto-Normalo, oder ein Monster, ein Kotzbrocken oder eine uninteressante graue Maus werden.

      Bei unserer Bewertung spielen natürlich auch unsere Prägung, unsere eingefleischten Glaubenssätze, Lebensregeln, übernommenen Ansichten, viele Klischees und letzendlich unser emotionales Moralemfinden und - nicht zu ignorieren - das, was jeder für sich individuell als "Erfahrung im Umgang mit Menschen" nennt, eine maßgebliche Rolle.

      Die Begegnung findet also unser Umständen und unter Voraussetzungen statt, die so oder so nicht dazu angetan sind, uns ein annähernd "neutrales" Bild (um nicht objektiv zu sagen) von der neuen Bekanntschaft zu machen.
      Unsere Gedanken, ihre "Kraft" und ihre "Überzeugungsfähigkeit" (die vielleicht von Erfahrungen oder Erlebnissen noch zusätzlich gespeist wird) leiten uns und "motivieren" uns zu dem Bild, das wir uns von dem Gegenüber machen. Die Gefühle spielen eine weit aus größere Rolle, doch sie werden "gleich mitinterpretiert" und von unseren Gedanken paßgenau in unser Vor-Urteil über den Gegenüber eingeblendet.

      Kraft unserer Gedanken erhalten wir ergo in beiden Fällen ein "falsches", bzw. sehr ungenaues Bild, auf dem unsere weitere "Begegnung" aufbaut.

      Ich rede hier von mehr oder weniger spontanen Rapports, die nicht (vorsichtigerweise) sofort hinterfragt werden (können). Wir sind unserem Ersten Eindruck quasi ausgeliefert und glauben ihm. Und da der "erste EIndruck" sprichwörtlich (auch ein eherner Glaubenssatz) auch immer "der Beste" ist, sind wir gerne bereituns auf ihn zu verlassen.
      Wir verlassen uns sozusagen auf unser "Bauchgefühl, weil das ja nicht lügen kann" (so wird es gerne gelehrt) und übersehen dabei, dass es unsere Gedanken waren, die diesmal durch erworbene Verhaltens- und Denkmuster die "Macher" sind.

      Die Wahrnehmung funktionniert "schnell". Unsere bewussten Kompetenzen jedoch nicht. Dafür jedoch unsere unbewussten Kompetenzen. Sie liefern sozusaen den Sauerstoff, der die Flamme am Brennen hält.

      Ablauf:
      Ich sehe etwas. Dass erste, was auftaucht ist eine Empfindung, die aus dem Unbewussten, unseren Verhaltenmustern, unserem Erworbenen, Angelernten, Gelehrten, Übernommenen ... auftaucht - der Vergleich/Abgleich.
      Ist dieser "allererste Eindruck beispielsweise positiver Natur, wird seine Quelle bestätigt und es folgen quasi nur noch "weitere positive Aspekte", die uns dann den sogenannten "ersten EIndruck" liefern.

      Das geht alles sehr schnell, so dass eine "kritische Betrachtung" erst im Nachhinein möglich wird, ... meist erst danach, wenn wir uns selbst dabei ertappt haben, uns relativ unkritisch in einen Rapport eingelassenzu haben und dabei/dafür unseren angeblich klaren, analytischen und verlässlichen Gedankengängen gefolgt waren. Dass in diesem Emotions/Gedankenspiel die Kraft der Gedanken die Entwicklung des "Sympathie- oder Antipathieprozesses" vorrangig bestimmt, zeigt, dass die Aussage "Kraft der Gedanken" auch in einem anderen Zusammenhang als dem in Verbindung mit der Willenskraft gesehen werden kann.

      Solche Prozesse wie unter anderen der hier erklärte, sind alltäglich, allmomentlich und viel viel weniger spektakulär als geplante oder konstruierte "Gedankendemonstrationen". Nichtsdestoweniger bestimmen sie unser Leben weithaus nachhaltiger als die "großen Momente". Warum ? Weil sie nicht im Fokus stehen. Weil sie angeblich "normal" sind, so wie wir uns unserer Meinund nach in solchen und ähnlichen Situationen "normal" verhalten,... entsprechend der Norm ... und uns mehrheitlich (nach der Norm) also öfters als weniger "irren", ... und wir das Nachfolgende dann auch auf diesen Irrtümern aufbauen und weiterverfolgen, weiter entwickeln.

      Wir folgen dem "geraden" Gleis und übersehen in unserer gedachten und gefühlten Überzeugung die vielen Weichen, die in andere Richtungen führen, zu anderen Perspektiven, zu anderen Zielorten, zu anderen Meinungen ...

      Es sind nicht die großen spektakulären Gedankenexkurse, Gedankenkonstrukte und Gewdankendemonstrationen die das Leben nachhaltig beeinflussen, sondern die vielen vielen kleinen, die unsere Irrwege tagtäglich, quasi in jedem Moment unseres Lebens nachhaltig prägen und dauernd bestätigen.

      Wir können allerdings unsere Gedanken mit unseren Gedanken in andere Bahnen lenken, ... wenn wir wollen.

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        Der Schmerz und die Kraft der Gedanken.

        Experiment an der Havard Universität:

        Einer Gruppe Personen werden allen gleichstarke Schmerzen durch Hitze
        an den Arm beigebracht.

        Die Leute sollen die Stärke der Schmerzen bewerten.
        Das wurde auf einer Skala festgehalten.

        Während des Versuchs sahen sie auf einem Bildschirm Menschen,
        die unterschiedlich starke Schmerzen erlebten,
        und dies konnte man an deren Gesichtsausdruck dann deutlich ablesen.

        Obwohl die Schmerzzufuhr an den Arm aller immer gleich stark war,
        erlebten die Versuchspersonen
        je nach den unterschiedlich schmerzverzerrten Gesichtern auf dem Bildschirm,
        unterschiedlich starke Schmerzen,
        wie sie auf der Schmerzskala angaben.

        Je schmerzverzerrter das Gesicht der Menschen auf dem Bildschirm war,
        je grösser war das Schmerzempfinden der Versuchspersonen,
        obwohl sich die Stärke der Schmerzzufuhr nicht geändert hatte.

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          @ success

          Das, was in den Probanten vorging, hat - in deinem Beispiel - weniger mit "Gedanken", dafür jedoch viel mehr mit "Beeindrucken", bzw. mit "Beeinflussen" des emotionalen Potentials der Probanten zu tun.

          Durch den synchron zu ihren Schmerzen erlebten visuellen Eindruck der Filminhalte und -darstellungen (die visuelle Wahrnehmung der schmerzverzerrten Gesichter) werden bei den Probanten Emotionen getriggert, die ihre eigenen Schmerzen spiegeln und - entsprechend ihrem individuellen seelischen Gepäck - dadurch ein "herbeigeführtes/provoziertes" Spüren und (Mit)Fühlen bewirken. Der visuell erlebte Schmerz wird dadurch, dass der Probant selbst unter Schmerzen steht, zum "eigenen Schmerz" (Spiegel,Solidarisierung) wodurch Letzterer intrinsisch unterstützt/verstärkt wird.

          Der Prozess läuft nur am Rande über die Überlegung ab. Es handelt sich bei diesem und ähnlichen Versuchen/Studien um fast schon klassische, wenn auch erweiterte verhaltenpsychologische Studien nach dem Pawlow-Prinzip (Beeinflussung, Wiederholung, Intensivierung, Konditionierung ...)

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            Hmmmmm... ich frage mich, ob ich nicht folgendermaßen reagiert hätte:

            Gut, dass ich nicht so starke Schmerzen habe wie mein Gegenüber auf dem Bild!


            Oder ist das verhaltenspsychologisch oder wie auch immer nicht möglich?

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              Sicher ist auch das möglich, nur wird das kaum deine alleinige Reaktion sein. Um für dich froh zu sein, nicht so große Schmerzen wie der auf dem Bild zu haben, setzt schon voraus, dass du vergleichst.
              Abgesehen davon kannst du anhand des verzerrten Gesichtes der Person im Film kaum ermessen "wie groß" ihr Schmerz ist. Du kannst ihn nur aufgrund deines eigenen Zustandes und deiner persönlichen Erfahrungen, ergo durch einen Vergleich einschätzen.

              Schmerz ist intrinsisch haptisch,. bzw. kynestetisch. Die Empfindung des Schmerzes wird durch visuelle und/oder akkustische, sogar gustatorische (z.B. Blutgeschmack) und olfaktorische (z.B. Verbrennungsgeruch) Wahrnehmungen von aussen verstärkt - mittels Trigger, die verdrängte Erfahrungs-Emotionen aufrufen.

              (eigenes Beispiel: Als Junge hatte ich oft Nasenbluten und kenne den Geschmack des Blutes. Später passierte es mir gelegentlich, dass ich nur beim Anblick von Blut wieder dem Geschmack im Mund wahrnahm, obwohl ich keines im Mund hatte.)

              Wenn du Schmerzen hast, reagierst du erfahrungsgemäß "anders" als dann, wenn du keine hast.
              Wie heftig (oder überhaupt) du auf das Beispiel reagieren würdest, hängt von deinem "seelischen Gepäck" und deiner derzeitigen "Verfassung" ab.

              Diese Reaktionen haben wenig mit Gedanken und Überlegungen zu tun. Sie sind vorrangig durch Impulse emotional gesteuert. Die Analyse (wie deine angenommene Reaktion) erfolgt erst später.

              Ist zwar alles interessant, hat jedoch nur am Rande mit demThema zu tun. Also kümmern wir wieder darum.

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                Also bei mir ist das so, wenn ich bei Schmerzen an jemand Bestimmtes denke, dann kann ich sie wesentlich besser aushalten.
                Das ist doch dann "die Kraft der Gedanken", oder sehe ich das, wie so oft, wieder zu praktisch?

                Kommentar


                  kann ich nicht mitreden, ich habe ewig keine Schmerzen gehabt.

                  Vielleicht habe ich zu lange nicht genug daran gedacht und vergessen wie das geht?
                  Muss mich vielleicht doch wiedermal in Behandlung begeben, sowas ist ja auch wieder nicht normal und total wichtig, dass man sich richtig in Schmerzen anderer versetzt, damit man nicht auf blöde Gedanken kommt, oder?

                  Kommentar


                    Zitat von mystery Beitrag anzeigen
                    Muss mich vielleicht doch wiedermal in Behandlung begeben, sowas ist ja auch wieder nicht normal und total wichtig, dass man sich richtig in Schmerzen anderer versetzt, damit man nicht auf blöde Gedanken kommt, oder?
                    Untersuchen lassen ist nie schlecht.
                    Wer gesund ist ,wurde nur nicht lange genug untersucht.

                    aber es geht auch nicht im Westenlichen um das Nachvollziehen oder selber sprüren von Scherzen, sondern um die Funktion von Spiegelneuronen. Schmerz ist da nur eine Komponente.

                    Die können wohl von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich in ihrer Funktionsweise sein.

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                      hm, nennt man meine "Phobie" dann abrechnungstechnisch dann wohl krankhaftes Krankheits-Schmerzvermeidungs - Vermeidungphobie syndrom , oder so ähnlich wichtig, nehme ich an, oder wie? Wenn die Spiegelneurodingens nicht richtig zuverlässig funktionieren?
                      Oder weiss jemand, ob man dafür nicht vielleicht sogar einen Behindertenausweiss bekommen kann und wenigstens überall besser einen Parkplatz bekommt, oder gratis Bus und Zugtickets?
                      Irgend einen brauchbaren Vorteil muss das doch haben, wenn man sich alle 14 Tage untersuchen lässt, ob man sich nicht für irgend eine Therapie eignen würde?
                      es ist doch bestimmt schon eine anerkannt schlimme Sache, wenn sich einer weigert beim Extra Anblick von schmerzverzerrten Gesichtern Schmerzen und Horrorvorstellungen mitzuerleben und nie richtig allen erdenklichen Schwachsinn mit macht und vor lauter Phobien eigentlich sonst auch nichts spannendes erleben will, was ihm nichts bringt und etwas extra kostet, damit die Wirtschaft wenigstens in Schwung bleibt und alle etwas davon hätten.

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                        Zitat von mystery Beitrag anzeigen
                        hm, nennt man meine "Phobie" dann abrechnungstechnisch dann wohl krankhaftes Krankheits-Schmerzvermeidungs - Vermeidungphobie syndrom , oder so ähnlich wichtig, nehme ich an, oder wie? Wenn die Spiegelneurodingens nicht richtig zuverlässig funktionieren?
                        Wie die funktionieren ist nun auch nicht so wichtig. Aber wenn Du mich nach einer Ferndiagnose fragst.Ich denke da würde wahrscheinlich
                        F43.2 (Anpassungsstörung) draufstehen.

                        Zitat von mystery Beitrag anzeigen
                        Oder weiss jemand, ob man dafür nicht vielleicht sogar einen Behindertenausweiss bekommen kann und wenigstens überall besser einen Parkplatz bekommt, oder gratis Bus und Zugtickets?
                        Irgend einen brauchbaren Vorteil muss das doch haben, wenn man sich alle 14 Tage untersuchen lässt, ob man sich nicht für irgend eine Therapie eignen würde?
                        es ist doch bestimmt schon eine anerkannt schlimme Sache, wenn sich einer weigert beim Extra Anblick von schmerzverzerrten Gesichtern Schmerzen und Horrorvorstellungen mitzuerleben und nie richtig allen erdenklichen Schwachsinn mit macht und vor lauter Phobien eigentlich sonst auch nichts spannendes erleben will, was ihm nichts bringt und etwas extra kostet, damit die Wirtschaft wenigstens in Schwung bleibt und alle etwas davon hätten.
                        Du bekommst in erster Linie mal eine Akte.
                        Und der Rest ergibt sich dann. Das man eine Akte bekommt, hält ja schon viele davon ab, überhaupt einen Therapeuten aufzusuchen, auch die, die sicherlich einen bräuchten, weil sie dem Stress nicht mehr gewachsen sind.
                        Ob es dananch besser wird, steht auf einem ganz anderen Blatt, wie wir wissen.

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                          Wie die funktionieren ist nun auch nicht so wichtig. Aber wenn Du mich nach einer Ferndiagnose fragst.Ich denke da würde wahrscheinlich
                          F43.2 (Anpassungsstörung) draufstehen.
                          So lange es keine suizidale Kaffeesucht ist, die eine für Alle ausser mir dann, finanziell kostspielige Einweisung erfordert.
                          "Anpassungsstörung" geht ja noch, bzw. sehe ich eher als erfolgreich überstandene versuchte mutwillige Verkrüppelung meines sehr gut funktionierenden logischen Denkens und als Verteidigung meines Territoriums und meines bisschen Lebens.

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                            Zitat von mystery
                            "Anpassungsstörung" geht ja noch, bzw. sehe ich eher als erfolgreich überstandene versuchte mutwillige Verkrüppelung meines sehr gut funktionierenden logischen Denkens und als Verteidigung meines Territoriums und meines bisschen Lebens.
                            Was die Verteidigung deines Territoriums und deines bisschen Lebens betrifft, so mag die Anpassungsstörung hinkommen und sogar berechtigt sein.
                            Bezüglich deines sehr gut funktionierenden "logischen Denkens" habe ich so meine Zweifel, ob du diese Fähigkeit so toll beherrschst. Dass du "die Rettung" dieser von dir hervorgehobenen Fähigkeit auf deinen Widerstand gegen eine "überstandene versuchte mutwillige Verkrüppelung" seitens Dritter zurückführst, führe ich auf deine Tendenz zurück, dich in das Delegieren von Verantwortung und in beliebige Verschwörungstheorien zu flüchten, bzw. dich hinter ihnen zu verschanzen. Zu der Anpassungsstörung würde sich dann ein (leichter) Realitätsverlust gesellen. An sich nichts Schlimmes, wenn man damit leben kann ...

                            Irgend einen brauchbaren Vorteil muss das doch haben, wenn man sich alle 14 Tage untersuchen lässt, ob man sich nicht für irgend eine Therapie eignen würde?
                            Mmja, um deinen Sarkasmus mal weiter zu führen: manche betrachten eine Therapie als bezahlten Urlaub, als Auszeit.
                            Oder: Als Konsequenz nach einer absolvierten Therapie fällt mir da spontan z.B. die zertifizierte Diagnose auf Arbeitsunfähigkeit (mit staatlicher Unterstützung) ein, auch noch "leben auf der Tasche der Allgemeinheit" genannt.
                            Ein anderer Vorteil wäre für die Ärzte oder Therapeuten, die reihum beschäftigt wären.

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                              Zitat von mystery Beitrag anzeigen
                              "Anpassungsstörung" geht ja noch, bzw. sehe ich eher als erfolgreich überstandene versuchte mutwillige Verkrüppelung meines sehr gut funktionierenden logischen Denkens und als Verteidigung meines Territoriums und meines bisschen Lebens.
                              Der gesunde Menschenverstand ist meistens eine Anpassungsstörung

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                                Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                                Der gesunde Menschenverstand ist meistens eine Anpassungsstörung
                                und sehr schwer zu beweisen !

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