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Die Kraft der Gedanken

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  • Kuestenkind
    antwortet
    Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen

    btw: Wenn ich hier im Forum öfters schrieb, das jemand "sich selbst im Weg stehe", meinte ich genau DAS damit. Leider hat bisher noch niemand gefragt, wie "er sich denn erfolgreich selbst aus dem Weg gehen könne" ...
    Lieber Shepherd,

    doch. Genau an diesem Punkt bin ich gerade.
    Dass mir alte Gefuehle gerade sehr im Wege stehen, in Angst ausarten ..
    .. und ich mich frage, WIE springe ich drueber weg (was wohl auch heisst, Synapsen freischaufenl fuer neue positive Erfahrungsspeicherung?)

    Wenn Du magst, kannst Du mir bitte auch gerne etwas im Qi-Ball oder Findling dazu schreiben. Danke.
    Zuletzt geändert von Kuestenkind; 14.06.2012, 10:29. Grund: bitte

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  • Shepherd
    antwortet
    @ alle
    Zitat von Hubert1
    In sofern stellt sich für mich weniger die Frage, was am Anfang steht, ein Gefühl oder ein Gedanke, sondern welche gegenseitigen Einflüsse es gibt, und welche dominieren.
    Wenn wir uns die Interaktion zwischen Gefühlen und Gedanken/Reflektionen als einen "Kessel vorstellen, in dem die Vernetzung/Interdependenz beider köchelt", wird es mit unserer ganz allgemein unterbeanspruchten und untrainierten Ratio fast unmöglich, für alles auf einmal den Durchblick zu erhalten.

    Wir können - um den Durchblick ansatzweise zu erhalten - mit unserem "Alltagsverstand" nur "eins nach dem anderen" tun: wir suchen uns aus dem Kessel beispielsweise einen emotionalen Zipfel heraus, der uns im Moment interessiert und den wir hinterfragen wollen und beginnen dort das Knäuel vorwärts zu entwickeln, bis zu dem Zeitpunkt, wo unser (Beispiel)Trigger sich meldete.
    Diese (Selbst)Therapie- bzw. Detektiv-Arbeit können wir rein rational durchführen (und ignorieren dabei die bei der Hinterfragung aufkommenden Emotionen) oder wir berücksichtigen von vorneherein gleich auch die Emotionen, die bei unserer HInterfragung mit auftauchen, bzw. noch hinzu kommen.
    (Letzteres ist machbar, kostet Zeit und Kraft, ist mitunter aber sehr ergiebig und für Menschen, die mit sich selbst ehrlich sind, sehr heilsam. Wir haben übrigens einen Faden, in dem die Praxis einer eingeleiteten Hinterfragung zur Sprache kommt: hier )

    Ein Beispiel:
    Eine bei der (hier zur Debatte stehenden) Hinterfragung aufkommende Gemütsverfassung(en) ist beispielsweise die quasi aus dem Nichts auftauchende "Unlust weiter zu machen". Wir erklären sie uns damit, dass wir beispielsweise denken: "das bringt dochnichts - das kann ich sowieso nicht zu Ende führen - ich bin zu unwissend dazu - das schaffe ich nicht ... >>> Glaubenssätze, die unser Denken und Handeln beeinflussen)
    Die Unlust wird bewirkt durch eine Emotion oder ein Motiv (oder mehrere gemischt), welches uns an ein irgendwann schon einmal passiertes Unternehmen erinnern, in dem wir versagt/aufgegeben/auf-die-Schnautze-gafallen-waren haben und damals dazu ein bestimmtes starkes Gefühl hatten > das sich heute in einem völlig anderen Zusammehang (die Hinterfragung) wieder meldet. Das kann eventuell das Gefühl der Ent-Täuschung(Niedergeschlagenheit) oder der Gereitzheit(Aufbrausen) sein, je nach Charakter.
    Grob und vereinfacht analysiert hieße das, d[I]ass wir an diesem damaligen Versagensgefühl getriggert werden, das uns (in Verbindung mit einem Glaubenssatz z.B.: das schaffe ich sowieso nicht) heute in der bildhaften Form unseres inneren Schweinehundes mit Nachdrücklichkeit davon abhalten will, unsere Reflektionen weiter zu führen ... denn wie heißt es so schön: "Wie könnten unversehends der Wahrheit auf die Spur kommen".

    In anderen Worten: wir sind bei uns selbst an einer Blockade, sozusagen an einer "emotionalen Hemmschwelle" angelangt, die wir selbst (unbewusst) aufgebaut haben.

    btw: Wenn ich hier im Forum öfters schrieb, das jemand "sich selbst im Weg stehe", meinte ich genau DAS damit. Leider hat bisher noch niemand gefragt, wie "er sich denn erfolgreich selbst aus dem Weg gehen könne" ...

    Der "Wahrheit" auf die Spur kommen, heißt in diesem Beispiel, die verschütt gegangene Ursache für eine Emotion finden, die kontinuierlich (ohne, dass wir uns dessen bewusst waren) zusammen mit anderen "unser Denken und Handeln, ergo unser Leben" bestimmten, zumindest aber so beeinflussten, dass es manchmal oder öfters "nicht so lief, wie wir es uns ausgedacht und geplant hatten"

    Zitat von Hubert01
    Man nimmt an, dass unserere Persönlichkeitsstruktur (und damit auch die Fähigkeit zur Veränderung) zu ca. 30 Prozent genetisch bedingt ist, zu 50 Prozent der frühkindlichen Prägung unterliegen und der Rest durch unser gesellschaftliches Umfeld geprägt ist plus etwas, was nicht nicht erforscht zu sein scheint. Im Grunde ist es das, was Du (Anm: > gemeint ist regenbogernkolibri) mit dem Ablaufen der unbewußten Programme meinst. Und wenn ich mal im Bild bleiben darf, je nachdem, wie die unbewußten Programme programmiert sind, haben Ratio und Emotionen eine Chance oder eben auch nicht, Ich glaube, es kommt weniger darauf an, dass Emotionen und Ratio das gleiche dabei wollen, sondern ob sie sich gegenseitig die richtigen Bälle zuspielen und ob der andere auch den Ball annehmen will und kann.
    Dass "was nicht erforscht zu sein scheint" wird allgemein und "verständlicherweise" ziemlich bescheiden als unser "kollektives Gedächtnis" bezeichnet. Hier scheiden sich die Geister seit Jahrhunderten und die aktuelle Meinung, dass dieses kollektive Gedächtnis irgendwo neuronal abgespeichert sei, bleibt unbelegt. Das es "es gibt" (in irgendeiner Form) ist freilich anerkannt und auch logisch nachvollziehbar. Fakt ist, dass wir auf eine Weise "funktionieren", die der menschlichen (und tierischen) Entwicklungsgeschichte folgt. In uns sind noch immer unsere (mythischen, biologischen und anthropologischen) Archetypen aktiv vorhanden, nach denen wir uns - "ihrer kaum noch bewusst" - richten, nach denen wir funktionieren.
    Wir atmen, wir schlucken, wir gehen aufrecht, wir blinzeln, wir steigen, wir haben Gefühle, wir haben Angst, wir kämpfen, wir "spüren" oder ahnen Gefahr (Instikt-Reste), wir lieben, wir opfern uns, wir töten und lassen leben ... letztendlich : wir glauben (noch immer mehr als wir zu wissen trachten) ... wiewohl wir heute auf unserer Bewusstseinsstufe die Möglichkeit haben, das, was wir glauben auch hinterfragen zu können ... mit oder ohne Hilfe.
    Zitat von regebogenkolibri
    aus meiner beobachtung siegt hier IMMER der GLAUBE über den willen!
    Danke. Ein wunderbares Beispiel, wie der Mensch sich an das klammert, was er "glaubt" und was er "auch glaubt" mit seinen rationalen Mitteln nicht hinterfragen zu können, manchmal sogar "hinterfragen zu dürfen".
    Sicher glauben wir mehr als wir wissen und der Ausspruch: "ich glaube zu wissen, dass ..." führt uns auf eine Diskussionsspur, die hier wahrscheinlich das angesagte Thema völlig off topic führen würde.

    Der Glaube siegt nur solange über das Wissen, wie wir glauben, dass wir nicht alles wissen können(dürfen). Wenn wir wissen wollen, wird der Glaube hinterfragt und verliert an Dominanz. Dass hier weltanschaulich/religiöse Prägungen mitspielen dürfte eigentlich jedem einleuchten.

    Der Glaube (und in ihm die Wurzel dessen, was wir als Glaubenssätze bezeichnen) ist ein besonders eherner Bestandteil, ein archetypischer Anker zu unserer Frühzeit, seit der sich unser kollektiven Gedächtnis(das Gedächtnis der Menschheitsgeschichte) entwickelt. Ab seiner Existenz als Hominide konnte der sich entwickelnde Mensch "nur" glauben, da er keinerlei Ansatzpunkte hatte, von vorneherein etwas zu wissen. Wir sind in der Lage (durch die Entwicklung) dies nachzuholen und endlich den emotionalen Abstand zwischen uns und dem Hominiden zu vergrössern ... was nicht heisst, dass wir dem Hominiden nichts zu verdanken hätten ... schließlich hätte es ohne ihn "unsere menschliche Kultur" nicht gegeben.

    Wenn Ludwig Feuerbach schreibt, "Ich fühle, also bin ich", dann "fühle" ich, dass dieser (in meinen Augen) sehr menschlich und erdgebunden reflektierende Philosoph seiner Zeit weit voraus war (nicht nur was dieses Zitat anbelangt) und unter anderem Dank ihm die Erforschung der Seele (Dank Leuten wie Eysenk, Freud, Jung u.a.) vom Schleier des Metaphysischen befreit wurde.

    Es ist auch nicht verwunderlich, dass der Glaube und das Glauben heute noch vehement nachwirken. Rom wurde ja auch icht an einem Tag erbaut.
    Zuletzt geändert von Shepherd; 14.06.2012, 10:21. Grund: Fähla

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  • Kuestenkind
    antwortet
    Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
    ... und ob der andere auch den Ball annehmen will und kann.
    Kann und will - bzw. wie Regenbogenkolibri richtig schrieb, daran GLAUBT.

    Es heisst ja, Glaube versetzt Berge.
    Ich denke, da ist ein wirklicher Knackpunkt. Vom rationalen Verstand koennen wir vieles wollen, aber es erscheint nicht real. Glauben darf auch wissenschaftlich unbeweisbar sein und ich denke, damit loest man die Grenzen @ least der gesellschaftlichen Praegung auf.

    (danke Hubert, jetzt hast Du mich wieder daran erinnert, wo rein wissenschaftlich die Riesengrenzen meiner entwicklung stehen, Gene, Praegung - ich will aber glauben, dass ich diese Grenzen ueberschreiten kann!)

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  • Hubert1
    antwortet
    Zitat von regenbogenkolibri Beitrag anzeigen
    erst wenn sich wille und glaube vereinen und zusammen arbeiten, kann positive veränderung geschehen...
    Ja, kann positive (oder gewünschte) Veränderung geschenen.
    Ich denke es ist aber noch etwas komplizierter, wenn es nicht nur um diesen Teilmechanismus gehen soll, der zweifelsone sehr wichtig ist, sondern auch darum die Breite des Änderumgssprektrums und um Nachhaltigkeit einer Veränderung mit zu berücksichtigen.
    Die Fähigkeit zur Veränderung haben wir schon seit früher Jugend. Neben den Emotionen und der Ratio hängt die Möglichkeit der Veränderung aber auch mit unserer Persönlichkeitsstruktur zusammen.

    Die unterschiedliche Fähigkeit bei Menschen sich nicht ändern zu können oder sich eben doch ändern zu können hat was mit unserer Herkunft und mit unserer Sozialisation zu tun.
    Man nimmt an, dass unserere Persönlichkeitsstruktur (und damit auch die Fähigkeit zur Veränderung) zu ca. 30 Prozent genetisch bedingt ist, zu 50 Prozent der frühkindlichen Prägung unterliegen und der Rest durch unser gesellschaftliches Umfeld geprägt ist plus etwas, was nicht nicht erforscht zu sein scheint. Im Grunde ist es das, was Du mit dem Ablaufen der unbewußten Programme meinst. Und wenn ich mal im Bild bleiben darf, je nachdem, wie die unbewußten Programme programmiert sind, haben Ratio und Emotionen eine Chance oder eben auch nicht, Ich glaube, es kommt weniger darauf an, dass Emotionen und Ratio das gleiche dabei wollen, sondern ob sie sich gegenseitig die richtigen Bälle zuspielen und ob der andere auch den Ball annehmen will und kann.

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  • Kuestenkind
    antwortet
    Danke für den letzten Satz, liebe Regenbogenkolibri!

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  • regenbogenkolibri
    Ein Gast antwortete
    klar sind die gefühle die ureigenen antriebe... und es laufen starke unbewusste programme in uns ab...
    für mich gehören gedanken und gefühle auch nah zusammen...
    die kraft der gedanken auf gefühle erkenne ich daran, dass jemand einfach ein bestimmtes "reizwort" sagt (und davon hat jeder von uns so einige ) und schon springt ein programm an, das sich durch die gefühle zeigt...
    wenn jemand sagt, denke an eine schöne erinnerung, dann geh mal ins gefühl... und dann denke an ein negatives erlebnis, und fühle noch mal rein.... daran ist klar zu erkennen, wie mächtig worte und gedanken sind. sie beeinflussen unsere gefühle... auch beim hören von best. musikstücken bzw. -texten, die wir mit etwas oder jemandem verbinden, entstehen "automatisch" gefühle...

    zu wille und glaube:
    aus meiner beobachtung siegt hier IMMER der GALUBE über den willen!
    wenn z.b. jemand abnehmen möchte und den willen dazu hat (wie es bei vielen ist), im inneren aber (wenn auch manchmal unbewusst) der GLAUBE, die ÜBERZEUGUNG herrscht (!), dass es ja sowieso wieder nicht klappe, dann wird der GLAUBE siegen .... erst wenn sich wille und glaube vereinen und zusammen arbeiten, kann positive veränderung geschehen...

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  • mystery
    antwortet
    Ich habe mich noch selten danach gerichtet, was "es heißt" bzw. was man tut.
    Gut, gell?
    Jeder wie er meint, so lange er niemandem schadet.
    Wichtig sind die Resultate.

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  • Fortuna
    antwortet
    liebe gedanken-kraftsportler

    also bei mir war es so, dass ich ERST meine gefühle freischaufeln musste, um zu erkennen, dass ich eigene habe...

    dann hab ich versucht, kopf und bauch zu kombinieren, was zu einem wilden mischmasch führte, was sich gut damit beschreiben lässt: wenn alles so bleibt wie es ist, dann mach ich ab sofort alles anders!

    jaaaa....hin und her her und hin.

    dann hab ich gedanken gewälzt und abgewogen und überlegt und war unglüclklich und...dann hab ich an einer familienaufstellung teilgenommen, als gast und wurde in mehreren sessions in verschiedenen "gestalten" eingesetzt. und siehe da, das kleine gedankenkarussel hatte keinen stoff zum drüber nachdenken, fieses sache keiner hat mir erzählt worum es geht und ich hatte nur die eine chance, nach gefühl zu reagieren und handeln. und siehe da- ich habe eine spitzen intuition!!!

    seitdem, das ist über 2 jahre her, gelingt es mir immer besser, auf mein gefühl zu hören. und danach zu handeln. mein kopf, meine gedanken sind irre schnell dabei, etwas zu beurteilen. seid ich weiß, dass mein gefühl so wichtig ist, achte ich auch darauf.

    ich stimme dem zu, das beides geht hand in hand, unbewusst handeln wir nach gefühl und erfahrungen- die sogenannten irrationalen entscheidungen. je mehr wir uns bewusst (only with the brain)machen, umso mehr möglichkeiten haben wir. hoffe ich jedenfalls....

    liebe grüße

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von mystery Beitrag anzeigen
    Es heisst: Sprache wurde dazu erfunden, Gefühle zu verbergen.
    Ich habe mich noch selten danach gerichtet, was "es heißt" bzw. was man tut.
    Gut, gell?

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  • mystery
    antwortet
    Es heisst: Sprache wurde dazu erfunden, Gefühle zu verbergen.
    Meiner Erfahrung nach müssen sie im Bauch, dem Solarplexus gefühlt werden.
    Was man nicht fühlen kann, kann man schlecht glauben und nicht gut verwirklichen und nur was das Gehirn aus der Datenbank alter Erfahrungen holt, bringt ja nicht viel, weil man es ja nicht anders als so, wie es nicht optimal war, kennt.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Gedanken müssen meiner Erfahrung nach ausgesprochen werden, damit sie ihre volle Kraft entfalten können.

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  • Hubert1
    antwortet
    Zitat von Kämpfer Beitrag anzeigen
    welche gegenseitigen Einflüsse/Kräfte es gibt und welche Kräfte dominieren?

    ja, ich schrieb ja bereits die Ratio und die Emotionen beeinflussen sich gegenseitig.
    Es dominieren die Emotionen.
    Sehr vereinfacht gesagt, es soll ja verständlich bleiben....

    ansonsten:

    René Descartes (Ich denke, also bin ich)
    Ludwig Feuerbach ( Ich fühle, also bin ich )

    Ich tendiere zu Feuerbach.

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  • Mopsi
    Ein Gast antwortete
    Ich denke, dass wir selten bereit sind, Kraft in etwas zu investieren, nur weil alle Welt sagt und meint, dass es gut für und ist. Ich persönlich muss erst selbst zu dem festen Willen gelangen (infolge Erkenntnis infolge Gedanken *g*), ehe ich die Mühe z. B. der Rauchentwöhnung, des Abnehmens etc. auf mich nehme.

    Das ist mein Denken dazu. Und auch Umdenken kostet Kraft, Zeit und Ausdauer. :)

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  • Kämpfer
    antwortet
    Hm - lieber Hubert - ....womit ich wieder bei der "Kraft" lande:
    welche gegenseitigen Einflüsse/Kräfte es gibt und welche Kräfte dominieren?

    ...über die Anworten grübele ich weiterhin.....

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  • Hubert1
    antwortet
    Zitat von Mopsi Beitrag anzeigen

    Ich sage und denke seit geraumer Zeit

    "Am Anfang jeden Fühlens und Handelns steht ein Gedanke."

    Ich denke, dass unser Handeln sowohl von unseren Gedanken (Ratio) als auch von unseren Gefühlen (Emotionen) bestimmt wird.
    Was beim Prozeß menschlichen Handelns nun das auslösende Moment darstellt, mag zweitrangig sein, persönlich bin ich der Auffassung, dass Emotionen eine ungleich größere Rolle dabei spielen.
    Aus meiner Sicht ist es eine sehr entscheidene Frage, warum wir trotz aller guten und richtigen Einsichten unser Leben so selten ändern.
    Man kennt das aus der Ratgeber-Literatur. Dort wird alles sehr logisch, nachvollziehbar und verständlich beschrieten, nur sie hilft nichts.
    Nach kurzer Zeit schleichen sich alte Gewohnheiten wieder ein, fällt man wieder in alte Verhaltensmuster etc. Zumindest dann, wenn die Gedanken (Ratio) alleine die Triebfeder des Handelns ist.
    Wir werden viel mehr durch unsere Gefühle bestimmt, und diese sind es in der Regel auch, die, uns ausmachen.

    In sofern stellt sich für mich weniger die Frage, was am Anfang steht, ein Gefühl oder ein Gedanke, sondern welche gegenseitigen Einflüsse es gibt, und welche dominieren.

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