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Die Kraft der Gedanken

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  • windfrau
    antwortet
    Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
    Im kleinen und weniger praegenden ist dies wohl auch mit Reflexion moeglich - in dem eigenen Reflexionsradius und vermutlich im Dialog mit Gefuehlen und Gedanken und auch der inneren Bereitschaft.
    mit reflexion, aber auch mit anderen erlernbaren techniken, sei das jetzt körperarbeit, atem- oder meditationstechniken, visualisierungen oder anderen techniken zur "inneren teamkonferenz"...

    oder ganz unspektakuläer mit ein bissi nachdenken, selbstgespräche führen, sich selbst zeit lassen, auf sich achten, stille suchen, und man schauen, was da alles da ist ...

    ich glaube, die wirklich wichtigste ingredienz ist die kritchische, fragende und liebevolle akzeptanz aller "teilnehmer" und -ein bisserl - eine ausgewogene "teamleitung" des "beobachtenden" selbst (also ein bissi übung im wechsel zwischen innerer achtsamkeit und wechsel auf eine meta-ebene... auch was, das man gut lernen kann bzw, in der lebensentwicklung und -erfahrung lernt...

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  • Shepherd
    antwortet
    Zitat von windfrau
    man fährt also ein altes back-up.
    Je nach Situation oder Gegebenheit ist das sehr nützlich, weil auch das Betriebssystem (die Blockaden [die, wie du sagst nicht per se nur "hinterhältig" sind]) möglicherweise veraltet ist und neue Software ablehnt, bzw. nicht darauf reagiert.

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  • Kuestenkind
    antwortet
    Zitat von windfrau Beitrag anzeigen
    n
    das meinte ich weiter oben mit "damit reden, damit tanzen". ich erlebe immer wieder, daß man diese alten teile gut ins boot holen kann.
    für mich ist es praktisch unmöglich, daß man sich selbst im weg steht und daß irgendein teil des ganzen negative oder destruktive absichten AN SICH hat oder sich die einzelnen anteile gegenseitig absichtlich schaden wollen oder hinterhältige verhinderer sind
    Das gefaellt mir.
    Aber ich denke, es kennzeichnet auch, dass Du bereits sehr fortgeschritten im Umgang mit Dir, Deinen Beduerfnissen, der Selbstreflexion bist


    Zitat von windfrau Beitrag anzeigen
    widerstände und blockaden haben IMMER einen "lebensschützenden" sinn auch. die kann man mit sich selbst gelegentlich gut klären... wenn man genau hinsieht und -hört
    Ja, das ist wohl wahr. Das ist z.T. Kunststueck des Unterbewussten.
    Erinnert mich auch an Dominosteine im Zuge der Seelenteilrueckholung.
    Um in traumatischen Situationen nicht umzuklappen, nimmt der Koerper Teile aus der inneren Kette. DAdurch wird das Schmerzhafte gestoppt und man kann weiterleben, ohne dass die restlichen Dominosteine (Seelenteile) verletzt werden.

    Diese Teile kann man nach Zeit und Musse (Verarbeitung) auch wieder zurueckholen.

    Im kleinen und weniger praegenden ist dies wohl auch mit Reflexion moeglich - in dem eigenen Reflexionsradius und vermutlich im Dialog mit Gefuehlen und Gedanken und auch der inneren Bereitschaft.

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  • windfrau
    antwortet
    Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
    ob Gedanken oder GEfuehle - die Entwicklung im Umgang mit ihnen bedarf mE auch einer Zeitachse des wachsenden BeWusstSeins.
    ja, seh ich auch so...

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  • Kuestenkind
    antwortet
    Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
    Wir sind in unserer Selbstbetrachtung nicht konsequent genug
    Wie wahr. und in einem tibetischen Kloster auf Dauer als Europaer auch deplaziert. Ich denke ohnehin nicht, dass die Lebensaufgabe der breiten Masse der Bevoelkerung die Erleuchtung ist.

    Den Rest lasse ich mal nachwirken. Passt ganz gut in meine aktuellen Ueberlegungen.

    Was mich noch einen Punkt einwerfen laesst.

    ob Gedanken oder GEfuehle - die Entwicklung im Umgang mit ihnen bedarf mE auch einer Zeitachse des wachsenden BeWusstSeins.

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  • windfrau
    antwortet
    Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
    ich vermute dennoch, dass ich Muster durchbrechen koennte, wuerde ich mehr auf meine Intuition hoeren - statt das Bauchgefuehl wegzudruecken und letzlich wieder genau nach der sozialisierung und Konditionierung mit Ratio und ggf. positivem Fuehlen zu operieren.
    Aber ob es langlebigen Erfolg hat, da waere ich mir dann auch nicht so sicher.
    Womit wohl wieder Punkt, was laesst sich ueberhaupt (allein) veraendern..?
    naja, zu einem gar nicht so kleinen teil die sicht auf die blockaden.
    ich geh davon aus, daß alle (ausnahmslos alle) inneren blockaden und alten muster keine hinterhältigen feinde sind, sondern früh oder auch später im leben intensiv erlernte, eingeschliffene muster, die einmal einen wichtigen sinn hatten, umd die körper/psyche-einheit zu schützen vor irgendwelchen anderen, als bedrohlicher erlebten schäden.

    kommt nun irgendwo eine situation zum tragen, die irgendwie in richtung dieser alten situationen kommt, springen die alten muster an: nur mit der zeit helfen sie nicht mehr, denn die damalige situation ist ja nicht mehr exakt so, man hat jetzt anderes alter, andere ressourcen, auch eine andere realität, als in der ursprungssituation.

    man fährt also ein altes back-up.

    wenn ich nun versuche, den ursprünglichen sinn rauszufinden, also diesen "widerstand" nicht wegzudrücken, sonern ihn zu betrachten, zu "befragen", kann ich ihn möglicherweise modifizieren: heißt: das de"aktivieren", was mich jetzt blockiert, aber die "schützenden" anteile und die "gefahren", vor denen mich dieser alte teil schützen will, erkennen (mit meiner fühlsamkeit UND mit meiner ratio) und merken, (und auch "diesem anteil von mir" mitteilen) daß diese alte reaktion nicht mehr nötig ist... und MIT diesem teil (statt GEGEN ihn) einen neuen weg finden.

    das meinte ich weiter oben mit "damit reden, damit tanzen". ich erlebe immer wieder, daß man diese alten teile gut ins boot holen kann.
    für mich ist es praktisch unmöglich, daß man sich selbst im weg steht und daß irgendein teil des ganzen negative oder destruktive absichten AN SICH hat oder sich die einzelnen anteile gegenseitig absichtlich schaden wollen oder hinterhältige verhinderer sind -

    denn eigentlich ist die körper-psyche-einheit daran interessiert, sich im gesamten zu erhalten, aber oft mit "veralteten bach-ups" und aus unterschiedlichen "blickwinkeln" oder "einschätzungen".

    widerstände und blockaden haben IMMER einen "lebensschützenden" sinn auch. die kann man mit sich selbst gelegentlich gut klären... wenn man genau hinsieht und -hört


    liebe grüße, die windfrau

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  • Shepherd
    antwortet
    Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
    @ Shepherd,
    was heisst das im Umkehrschluss?
    Hubert's Aussage zu der Praegung von Geburtscharakteristika, Lebensweise der Eltern sowie generellen Sozialisierung / Erfahrungswerte, was ein mehr oder weniger starres Paket fuer's eigene Leben wird?
    Aehnelt dies nicht der Spirale?
    Jein. "Das Paket" ist die erworbene Grundlage für die Spirale. Wir werden dies und das gelehrt und übernehmen so durch Erziehung, ggf. sogar Konditionierung die Elemente der Spiralen unserer Lehrer/Erzieher. Manchmal übernehmen wir sogar die integrale Spirale und "bauen sie nach unseren Lebenserfahrungen aus.

    und bedeuten seine und Deine Aussage dann nicht im Grunde folgendes:
    Allein wird's nix und mit HIlfe vielleicht zu max. 10%?
    Nein. So kann man das nicht auf einen Nenner bringen. Allein kann es schon etwas werden, ... wenn du oder der Betroffenen die Voraussetzungen dazu erfüllt, bzw. mit euch bringt.
    Und in Prozentzahlen lässt sich das nicht messen. Du wirst auch nicht sagen, 10, oder 30 Prozent des Meeres. Was würde das schon aussagen ?

    Waere dann nicht der Ansatz besser, akzeptiere erst mal, was da ist und arbeite damit?
    Yep !! Wer nicht akzeptieren kann, wie er ist, wird 1) seine Eigenschaften auch nicht integrieren können und 2) eben dadurch nichts an sich bewirken können, was ihn seinem Wunsch für sich näher bringt.

    Und was gehoert ueberhaupt geaendert?
    Im Grunde nichts. Das klingt vielleicht kontraproduktiv und/oder reichlich bescheuert, ist jedoch stimmig. Es geht ja nicht darum, "etwas zu verändern", sondern darum, das Vorhandene als Teile von dir zu integrieren und dann in Bahnen zu lenken, die dir nutzen, anstatt dir zu schaden. Eigentlich ist eine "Veränderung" nur die Akzeptanz dessen, was "in dir ist" (wie diu gestrickt bist) und die Erkenntnis, dass du deine integrierten Eigenschaften zu deinem Nutzen anwenden kannst.

    Dazu ein paar Beispiele, bzw. eine Übung zum Nachdenken:

    - Jemand der halsstarrig ist, ist dadurch nicht per se "nur halsstarrig". Er ist auch "ausdauernd, nachhaltig,..." bitte im positiven Sinn weiterspinnen
    - Jemand der "Egoist" ist, ist dadurch nicht per se "nur selbstsüchtig". Er geht auch "achtsam mit sich um", er "liebt sich", ... bitte im positiven Sinn weiterspinnen
    - Jemand der versponnen ist, ist dadurch nicht nur ein entrückter Spinner. Er ist auch "erfinderisch, er ist kreativ und bereichern, ... bitte im positiven Sinn weiterspinnen
    - ...

    Die erwähnten Eigenschaften können als Mängel, als "schädlich" gewertet werden. Nichtsdestoweniger - je nach Perspektive - sind sie gleichfalls nützlich.

    Sie sind Eigenschaften, die wertfrei erkannt und integriert werden wollen. Geschieht das nicht, erhalten wir keine ordentliche Basis für eine wirksame Selbsterkenntnis und Selbstakzeptanz.

    ich vermute dennoch, dass ich Muster durchbrechen koennte, wuerde ich mehr auf meine Intuition hoeren - statt das Bauchgefuehl wegzudruecken und letzlich wieder genau nach der sozialisierung und Konditionierung mit Ratio und ggf. positivem Fuehlen zu operieren.
    Ich schrieb nicht, dass du Bauchgefühle wegdrücken und die Intuition ignorieren sollst. Ich sagte lediglich, dass du "nur" mit ihnen als "Heilmittel" nicht weit kommen wirst.
    Aber ob es langlebigen Erfolg hat, da waere ich mir dann auch nicht so sicher.
    Siehe Integration der Eigenschaften.
    Womit wohl wieder Punkt, was laesst sich ueberhaupt (allein) veraendern..?
    Als kulturell geprägtes Gemeinschaftswesen, das wir nun mal sind, ... nicht viel, ... besonders nicht mit und bei uns selbst. Wir sind in unserer Selbstbetrachtung nicht konsequent genug

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Kämpfer Beitrag anzeigen
    Danke, lieber Shepherd,
    vor allem für diesen Satz: So wenig wie unsere Emotionen, kannst du bei klarem Verstand auch den Fluss der Gedanken nicht kontrollieren.
    Lach - du kennst mich gut, lieber Shepherd....
    Ja-es ist diese Kontrolle, die ich über meine Gedanken haben will
    und Hm? - den Fluss der Gedanken einfach fließen lassen...den Gedanken quasi einfach nur zuschauen....
    das ist verdammt schwer- wie ich meine!

    Kommt das vielleicht daher, dass du bestimmte Gedanken ablehnst?
    Schau sie dir ruhig an, betrachte sie lange, akzeptiere sie und sage: So bin ich!
    Die Gedanken sind frei. Sperr sie nicht in einen Käfig von Konventionen, Erlerntem, Prägungen, Moral oder sonstigen Beschränkungen.

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  • Shepherd
    antwortet
    @ Kämpfer

    Du kannst in einer "Reise du den Quellen deiner Emotionen" deine Gedanken auch einfach vorbeiziehen lassen.

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  • Kuestenkind
    antwortet
    @ Shepherd,
    was heisst das im Umkehrschluss?
    Hubert's Aussage zu der Praegung von Geburtscharakteristika, Lebensweise der Eltern sowie generellen Sozialisierung / Erfahrungswerte, was ein mehr oder weniger starres Paket fuer's eigene Leben wird?
    Aehnelt dies nicht der Spirale?

    und bedeuten seine und Deine Aussage dann nicht im Grunde folgendes:
    Allein wird's nix und mit HIlfe vielleicht zu max. 10%?

    Waere dann nicht der Ansatz besser, akzeptiere erst mal, was da ist und arbeite damit?

    Und was gehoert ueberhaupt geaendert?

    ~

    ich vermute dennoch, dass ich Muster durchbrechen koennte, wuerde ich mehr auf meine Intuition hoeren - statt das Bauchgefuehl wegzudruecken und letzlich wieder genau nach der sozialisierung und Konditionierung mit Ratio und ggf. positivem Fuehlen zu operieren.
    Aber ob es langlebigen Erfolg hat, da waere ich mir dann auch nicht so sicher.
    Womit wohl wieder Punkt, was laesst sich ueberhaupt (allein) veraendern..?
    Zuletzt geändert von Kuestenkind; 15.06.2012, 10:32. Grund: @

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  • Kämpfer
    antwortet
    Danke, lieber Shepherd,
    vor allem für diesen Satz: So wenig wie unsere Emotionen, kannst du bei klarem Verstand auch den Fluss der Gedanken nicht kontrollieren.
    Lach - du kennst mich gut, lieber Shepherd....
    Ja-es ist diese Kontrolle, die ich über meine Gedanken haben will
    und Hm? - den Fluss der Gedanken einfach fließen lassen...den Gedanken quasi einfach nur zuschauen....
    das ist verdammt schwer- wie ich meine!

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  • Shepherd
    antwortet
    Zitat von Kuestenkind Beitrag anzeigen
    Ein Punkt der ggf. durch neue Gefuehle, sprich Bauchgefuehl / Intution geaendert werden kann.

    ggf. nicht im Ziele der positiven Gedanken.
    wahrscheinlich ganz abrupt nicht mehr im Sinne der alten Muster.
    und vermutlich ein neuer Pfad.
    Dass sogenannte Bauchgefühl hat direkt nichts mit dem "Leben in einer SPirale" zu tun. Das Bauchgefühl ist bestenfalls eine "Eingebung" ohne präzisen Hinweis auf etwas Bestimmtes.

    Mit positiven Gedanken kommst du auch nicht weiter, als bis zur Blockade, will sagen: Positivismus ist machtlos, wenn unser innerer Schweinehund von der Kette los kommt. Positives Denken ist lediglich ein Hilfsmittel, um unsere aufkeimenden Emotionen abzublocken, bzw. uns einzureden, dass man allein mit positiven Gedanken (dem Glauben !! ) wirklich Berge versetzen könnte.

    Ich denke du hast "die Spirale" falsch verstanden. Sie ist wie ein Gefängnis, das von unseren alten und schädlichen Verhaltensmustern eifersüchtig bewacht wird und uns den "Ausbruch" - wenn wir ihn allein und auf eigenen Faust versuchen - in der Regel verleidet, oder unmöglich macht.
    Ein Punkt der ggf. durch neue Gefuehle, sprich Bauchgefuehl / Intution geaendert werden kann.
    Der Ausbruch aus der Spirale (oder aus dem Hamsterrad) gelingt nur, wenn du deine Blockaden brechen oder auflösen kannst. Mit Bauchgefühl und Intuition richtest du gar nichts aus.

    Du kennst die Endlosschleife beim Computer. Du kannst sie nur unterbrechen, indem du neu bootest. SO ähnlich läuft es auch bei unserer Spirale, die an sich nichts weiter als eine Endlosschleife ist.

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  • Kuestenkind
    antwortet
    Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
    die Spirale.
    Ein Punkt der ggf. durch neue Gefuehle, sprich Bauchgefuehl / Intution geaendert werden kann.

    ggf. nicht im Ziele der positiven Gedanken.
    wahrscheinlich ganz abrupt nicht mehr im Sinne der alten Muster.
    und vermutlich ein neuer Pfad.

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  • Shepherd
    antwortet
    Zitat von Kämpfer Beitrag anzeigen
    ... ich denke gerade, dass auch der Klang eines Gedankens, wenn er denn in Worte gefasst wird, eine nicht zu verachtende Kraft besitzt...
    Ja, das stimmt wohl. Das Prinzip ist immer das Gleiche: wenn du den Ansporn und die Kraft (der/die z.B. aus deinen Gedanken, einem Impuls, oder einer Idee erwacht, bzw. erwächst) bündelst und präzise auf (d)ein Ziel (z.B. Erkenntnis zu erhalten) richtest, wird "etwas" in deinem Emotionsreigen geschehen. Was geschieht, ist nicht vorhersehbar. Es geschieht und es ist an dir und deinen Gedanken, den Wegschildern (den emotionalen und gedanklichen Hinweisen und Assoziationen) möglichst unbefangen dahin zu folgen, wo sie dich hinführen.

    Bei wachem Verstand und allein ist dies nicht "so einfach" zu bewerkstelligen, da es immer sinnliche (über die Wahrnehmung) und emotionale Einflüsse (aus dem Unbewussten) gibt, die dich ablenken werden, die dich auf Abwege bringen.

    So wenig wie unsere Emotionen, kannst du bei klarem Verstand auch den Fluss der Gedanken nicht kontrollieren.

    Außerdem wird dein Verstand (deine Gedanken) früher oder später auf Blockaden stoßen, die dich nachhaltig von deinem initialen Ziel fern halten. Das ist dann der Punkt, wo "du dir selbst im Weg stehst" und wahrscheinlich alleine nicht mehr weiter kommen wirst ... und wieder auf deine alten Muster zurückgreifst ... weil die dir "nicht im Weg stehen", sondern dir "ihren" Weg hinaus zeigen ... in der Regel den Weg, der dich wieder zurück in das Verhalten führt, das du "aufgeben" wolltest: die Spirale.

    Der Glaube kann zwar sprichwörtliche Berge versetzen, er taugt jedoch nichts, um sich selbst zu erkennen. Der Glaube schließt die Selbsterkenntnis quasi aus, weil er unter anderen auch maßgeblich an der Blockade beteiligt ist, die so unüberwindlich scheint - ich betone: scheint.

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  • Kämpfer
    antwortet
    Danke für's feed-back, liebes Kuestenkind!
    und ich denke gerade, dass auch der Klang eines Gedankens, wenn er denn in Worte gefasst wird, eine nicht zu verachtende Kraft besitzt...

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