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    #46
    Eigentlich wollte ich ja weniger CD's kaufen. Und wenn, dann ganz wertvolle.

    Aber dann sagte mir meine Frau, ich möge doch für unsere Tochter ein Buch bestellen, da ich das wegen amzon prime schneller bekomme. Und prompt hatte ich nichts besseres zu tun, als mir die Musik-Angebote anzuschauen ...

    Gefunden habe ich Bert Jansch, der auch eine Interpretation von "Blues run the Game" spielte.
    Gefiel mir aber nicht so gut, aber erinnerte mich an das Original von Jackson C. Frank, dass ich schon Ende der 70er kannte und toll fand.

    Nun ja, CD gefunden und gleich bestellt. Und die läuft nun jeden Tag mindestens einmal.
    Es ist sehr melancholisch, aber eindringlich und gefühlvoll. Die meisten Titel nur Gitarre und Gesang.

    Diesmal sage ich: "Gut, dass ich mich nicht an meine Regeln gehalten habe!"
    Wobei das - zwar nur per Zufall wiederentdeckt - ganz tolle Musik ist.

    Tatsächlich gibt es das alles auch auf youtube, hier zwei Beispiele:
    https://www.youtube.com/watch?v=RgY4GnLGsLQ "Blues run the Game"
    https://www.youtube.com/watch?v=FB8N3zOpMi4 "Marlene"

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      #47
      Danke für die Erinnerung! Wunderbar und traurig zugleich ...

      https://www.youtube.com/watch?v=0va3F2PWBJc
      Jackson C. Frank (US 1965) (Full Album)

      https://de.wikipedia.org/wiki/Jackson_C._Frank

      1966 zeigten sich erste Anzeichen psychischer Probleme. Die Entschädigung war aufgebraucht und Frank beschloss, nach Amerika zurückzukehren. Als er 1968 noch einmal nach England kam, waren die Folgen seiner Depression deutlich sichtbar. In den Staaten lebte er in Woodstock. Er heiratete Elaine Sedgwick, ein Ex-Model aus England; sie bekamen einen Sohn und eine Tochter. Als der Sohn an Mukoviszidose starb und die Ehe zerbrach, verschlimmerte sich Franks Depression. Er kam in eine geschlossene Anstalt.[2] In den frühen 1970ern bat er Freunde um Hilfe. 1975 erschien ein Artikel über Jackson Frank im Melody Maker, sein Album wurde 1978 wieder veröffentlicht. Anfang der 1980er lebte Frank bei seinen Eltern in Elma, New York. 1984 verschwand er. Er war nach New York gegangen, um Paul Simon zu finden, und endete auf der Straße. Mehrfach war er wegen Schizophrenie in geschlossenen Anstalten. Anfang der 1990er fand ihn Jim Abbott, ein Fan aus der Gegend von Woodstock. Er organisierte Franks Rückkehr nach Woodstock, wo er in einem Heim unterkommen sollte. Während Frank auf einer Bank in Queens wartete, wurde er mit einem Luftgewehr angeschossen und am linken Auge getroffen, auf dem er daraufhin erblindete.[2]
      In Woodstock begann Frank, Demomaterial mit neuen Songs aufzunehmen und in Clubs aufzutreten. Er starb 1999 an den Folgen einer Lungenentzündung am Tag nach seinem 56. Geburtstag.

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        #48
        Noch nie von Jackson C. Frank gehört. Musikalisch gefällt es mir außerordentlich, meine aber großes Leid des Sängers herauszuhören, was mich traurig macht.

        LG, mikie

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          #49
          Die ultimative Version von "Time after Time":
          https://www.youtube.com/watch?v=KWvPOJOYqGA
          (von Eva Cassidy)

          Nicht, dass ich die von Cindy Lauper oder Miles Davis nicht mögen würde, aber diese Version ist besonders.
          Berührt mich ganz tief und ich bin dankbar, dass ein Bekannter mich auf diese Sängerin aufmerksam gemacht hat.
          (Leider schon lange tot ...)

          Und hier noch eins, genauso besonders:
          https://www.youtube.com/watch?v=ccmXWBluxIc
          ("Ain't no Sunshine")

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            #50
            Sie singt wunderbar und berührend, beneidenswert.

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