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Lieblingssong

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    Lieblingssong

    Ich höre ja viel Musik und manches auch fast in Dauerschleife... aber es gibt da noch diesen einen besonderen Song... der Lieblingssong, der, der immer berührt und wahrscheinlich immer berühren wird... der dieses absolute Etwas hat...

    Für mich ist das:

    Bruce Springsteen - Racing In The Street - Live 75-85 (Vinyl)


    Und für euch?

    #2
    Gibt es so für mich nicht.

    Natürlich gibt es Lieblingssongs, die genau das tun, was Du beschreibst, nämlich wieder und wieder berühren, auch mit der Perspektive, dies wieder und wieder zu tun.

    Aber da fallen mir gleich auf anhieb 5 oder 6 ein.

    z.B.

    George Harrison - My Sweet Lord
    Shaina Noll - Return Again
    CSN&Y - Teach Your Children
    Toni Childs - Womb/Welcome to the World
    Herbert Grönemeyer - Bleibt alles anders

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      #3
      Da ich eigentlich von der klassischen Musik komme, habe ich nicht "den" Lieblingssong. Dazu kommt, dass meine Lieblingsmusik alle paar Wochen wechselt: was ich gerade noch rauf und runter gehört habe, langweilt mich später zwischendurch mal, und ich wechsle zu etwas Neuem....

      Zurzeit stehe ich auf brasilianische Musik (z.B. Bossa Nova), und bei meinem aktuellen Lieblings-Bossa Nova "Aguas de Março" habe ich eine schöne Fassung mit Streichquartett gefunden:
      https://www.youtube.com/watch?v=HucMqx4ZfLI

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        #4
        Hallo Solipsist,

        gibt es nicht irgendwelche Musik, die Dich wieder und wieder berührt?

        Auch bei mir wechseln die Richtungen: mal ist es eher rockig, dann wieder ruhig, dann geht's in Richtung Jazz. Dann sind eher geradlinige Sachen angesacht, dann komplexere. Dann wird's eher meditativ oder auch mal klassisch, dann wieder heavy.

        Aber es gibt hin und wieder Sachen. die mich wieder und wieder berühren.
        Z.B. "Teach Your Children" treibt mir immer wieder Tränen in die Augen, insbesondere, wenn ich es selber spiele.

        Und selbst bei diesen Stücken gibt es Momente, in denen ich sage: "Nicht schon wieder!"

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          #5
          Zitat von LiLeLo Beitrag anzeigen
          Hallo Solipsist,

          gibt es nicht irgendwelche Musik, die Dich wieder und wieder berührt?
          Ich kann wirklich nicht einige wenige Stücke nennen, die mich mein Leben lang begleitet hätten. Meine Lieblingsstücke wechseln immer wieder, und in vielen Fällen sind es auch klassische Stücke (z.B. ganze Symphonien, Klavierkonzerte, etc.)

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            #6
            Bei klassischer Musik komme ich immer wieder auf die "Brandenburgischen Konzerte" zurück. Überhaupt auf J.S. Bach.

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              #7
              So verschiedenen die Menschen sind, so verschieden reagieren sie auch auf Musik.
              Aber es ist so schön, dass es Musik für jeden Geschmack gibt.

              Lilelo Du magst Bach gern, der mich gar nicht anspricht. Im Gegenteil, häufig 'nerven' mich seine Kompositionen. Jetzt singen wir allerdings im Chor die Kantate 'Ein feste Burg....' . Ganz schön schwierig mit den vielen 'Choleraturen'. Na ja, ich muss da jetzt mal durch

              Ich mag Musik von Beethoven und auch von Mozart.
              Seit meiner frühen Jugend liebe ich die Leonoren Ouvertüre Nr. 3 von Beethoven. Sie wühlt mich so sehr auf..............

              Solipsist, Du schriebst, dass Du gern jazzige Stücke magst und hast auch einen link eingestellt. Ich hab da mal reingehört und fand mich darin bestätigt, diesen Musikstil spricht mich gar nicht an.

              Ich denke manchmal drüber nach, ob man wohl etwas über einen Menschen aussagen kann aufgrund seiner musikalischen Vorlieben?

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                #8
                Zitat von Tamina Beitrag anzeigen
                Solipsist, Du schriebst, dass Du gern jazzige Stücke magst und hast auch einen link eingestellt. Ich hab da mal reingehört und fand mich darin bestätigt, diesen Musikstil spricht mich gar nicht an.
                Hm, jazzige Musik spricht mich eigentlich auch nicht an. Das von mir verlinkte Stück ist ein brasilianischer Bossa Nova (diese Musik spricht mich schon deswegen an, weil ich in Brasilien gewesen bin), und zwar in einer - für mich sehr interessanten - Version mit Streichquartett. Es ist also eine Kombination von klassischen und brasilianischen Klängen. Besonders gut gefällt mir das entspannte "Dahinperlen" des Liedes in Kombination mit dem etwas streng klingenden Streichquartett. Das Lied selbst ist in Brasilien seit Jahrzehnten äußerst beliebt, es gibt viele verschiedene Fassungen und Aufnahmen, sogar eine für Chor a capella.

                Jazz hingegen höre ich fast überhaupt nicht.

                Zu Bach: ich liebe Musik von Bach, aber auch von Beethoven und vielen anderen Komponisten.

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                  #9
                  Zitat von Tamina Beitrag anzeigen
                  Ich denke manchmal drüber nach, ob man wohl etwas über einen Menschen aussagen kann aufgrund seiner musikalischen Vorlieben?
                  Hm, ja, aber was könnte der Musikgeschmack über einen Menschen aussagen? In meinem Fall würde ich fast behaupten, dass mir meine musikalischen Vorlieben angeboren sind, denn in meiner Familie wurde überhaupt keine klassische Musik gehört, und dennoch bin ich schon mit etwa 10 Jahren total drauf "abgefahren" (sehr zum Ärger meines Vaters, der die Musik unerträglich fand).

                  Das Interesse an brasilianischer (und anderer südamerikanischer) Musik hingegen ist erst nach meinen Reisen entstanden. Ich habe mich nach und nach zunächst daran gewöhnt, und irgendwann habe ich immer mehr Gefallen daran gefunden.

                  Komischerweise ist es mir jedoch nie gelungen, Freude an Popmusik zu empfinden, obwohl ich es immer wieder versucht habe.

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                    #10
                    Mh Solipsist, wahrscheinlich ist meine Einordnung der verschiedenen Musikstile nicht besonders präzise Sorry

                    Ja, wahrscheinlich ist der Musikgeschmack teilweise angeboren. Ich bin allerdings mit klassischer Musik groß geworden. Trotzdem höre ich nicht so häufig diese Musikrichtung, eher gefallen mir nur bestimmte Musikstücke.

                    Dass man sich Musikstile auch angewöhnen oder 'erarbeiten' kann, ja das kann ich mir auch gut vorstellen.
                    Denn je länger Musiker, in meinem Fall SängerIn, sich mit einem Musikstück beschäftigen, desto mehr Zugang und Verständnis werden in einem geweckt.
                    Nachher gefallen mir dann auch Musiken, die ich erst nicht so anhörenswert fand. Aber für die Zuhörer ist es schon schwierig, der Musik dann etwas abzugewinnen, denke ich mir und bestätigt mir dann mein Mann

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                      #11
                      Zitat von Tamina Beitrag anzeigen
                      Ja, wahrscheinlich ist der Musikgeschmack teilweise angeboren. Ich bin allerdings mit klassischer Musik groß geworden. Trotzdem höre ich nicht so häufig diese Musikrichtung, eher gefallen mir nur bestimmte Musikstücke.
                      Bei mir war es tatsächlich eher andersrum. Ich bin als Kind überhaupt nicht mit klassischer Musik in Berührung gekommen, aber als ich irgendwann mehr oder weniger zufällig meine ersten Symphonien von Beethoven gehört habe (das war ein Fernsehkonzert), da hat mich diese Musik förmlich aus den Socken gehauen, und ab dann konnte ich jahrelang nichts anderes hören als Klassik.

                      Erst nach und nach konnte ich auch anderen Musikstilen etwas abgewinnen...

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                        #12
                        Ich glaube nicht daran, dass der Musikgeschmack angeboren ist... jedoch könnte einen prägen, je nachdem, was man als kleines Kind bereits schon bei den Eltern gehört hat... aber sicher bin ich mir da auch nicht.

                        Meine Eltern haben früher deutsche Schlager gehört, als ich noch klein war. Später war mein Lieblingssänger Karel Gott... noch später Bob Marley, den hatte meine Schwester immer gehört... aber als ich so in das pubertierende Alter kam, änderte sich mein Musikgeschmack hin zu Pop, Rock und Klassik, hatte bei uns aber nie jemand gehört, meine Mutter z.B. weiß nur, wer Michael Jackson war, nachdem er angeblich gestorben war... Nach der Klassik kam dann Heavy Metal... Das war dann auch mit ein Grund, warum ich mit dem Cello aufgehört habe.

                        Pop Musik mochte ich immer, aber nicht alles... ich bin ein großer MJ Fan und habe ihn auch live gesehen, genauso wie Bruce Springsteen... aber das ist alles irgendwie vergänglich.

                        Jazz hat mich nie interessiert und wird es wohl auch nicht, Klassik empfinde ich meistens als anstrengend, außer diverse Filmmusiken, mal mag ich Schlager, aber nicht Helene Fischer, aber meistens Pop und ab und an noch Heavy Metal. - Und davon hören meine Eltern eigentlich nichts. Also stimmt es wohl doch nicht mit der Vererbung...

                        Aber irgendwie ist dann da doch noch dieser eine Song von Bruce, der mich, egal, wo ich bin, immer wieder zu Tränen rührt und solche Songs meine ich, die einen, egal, wie lange man sie schon nicht mehr gehört hat, immer wieder berühren, so ganz tief in der Seele...

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                          #13
                          Zitat von Condor2 Beitrag anzeigen
                          Ich glaube nicht daran, dass der Musikgeschmack angeboren ist... jedoch könnte einen prägen, je nachdem, was man als kleines Kind bereits schon bei den Eltern gehört hat...
                          Hm, naja, woher sollte dann meine starke Vorliebe für klassische Musik kommen? Von meinen Eltern jedenfalls nicht...

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                            #14
                            Zitat von Condor2 Beitrag anzeigen
                            Und davon hören meine Eltern eigentlich nichts. Also stimmt es wohl doch nicht mit der Vererbung...
                            Ah, jetzt habe ich es kapiert, wir haben was Unterschiedliches gemeint. Ich wollte sagen, dass Musikgeschmack möglicherweise zum Teil angeboren ist (also tief in einem drin steckt). Zumindest empfinde ich meine Neigung zur klassischen Musik so, die mir ja nicht anerzogen wurde.

                            Angeboren bedeutet aber nicht unbedingt "von den Eltern vererbt". Manche Eigenschaften und Neigungen sind einem gewissermaßen angeboren, obwohl sie nicht unmittelbar von den eigenen Eltern stammen. Wie gesagt, meine Eltern waren nicht an klassischer Musik interessiert, und mein Vater war an überhaupt keiner Musik interessiert (meine Mutter musste früher das Radio ausstellen, sobald er heim kam). Und dennoch steckte in mir schon als Kind eine enorme Faszination für Musik, insbesondere für klassische Musik.

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                              #15
                              Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
                              Ich wollte sagen, dass Musikgeschmack möglicherweise zum Teil angeboren ist (also tief in einem drin steckt). .
                              Genau so meine ich es auch, nicht vererbt im Sinne von vorgelebt.
                              Sondern es berühren einen Menschen ganz bestimmte Musikstile.

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