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Die Familie

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    Die Familie

    @ Rübenigel
    Betreff:
    Geben und Nehmen

    Das ist richtig, und darum habe ich auch den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen.

    Sie ist diejenige, die mir hinterherläuft um Absegnung ihrer Schuld einklagen.
    Ich laufe ihr schon lange nicht mehr nach, rufe sie nicht an,
    außer zum Geburtstag.
    Ich will schon lange keine Anerkennung mehr von ihr, habe ander Mittel gefunden.
    Kann sie um Verzeihung bitten, ist es mir auch möglich zu vergeben.
    Nur ihr Verhalten ist nicht dem entsprechend.
    Aus ihrer Sicht habe ich Schuld!
    Ich war ein "unerzogenes Kind" sagt sie...wer hat mich denn erzogen?
    Fehler machen fast alle Eltern irgend wie, das halte ich nicht so für das Problem.

    Was ich ihr vorwerfen kann ist, dass sie bei dem Mann geblieben ist,
    der mich mishandelt hat.
    Das erste Mal als ich noch ein Baby war, und das letzte Mal mit 17.

    Erst als ich 17Jahre alt war, und mein Vater mich wegen einer Scheibe Brot fast tod geschlagen hat,
    da hat sie gehandelt ihn raus geschmissen und die Scheidung eingereicht.

    Und mein Vater...
    Der kennt mich nicht mehr, will auch nichts von mir wissen,
    die Schuld plagt ihn, aber sich dem zu stellen, dazu hat er nicht den Mut.

    Ich habe den Schmerz erfolgreich viele Jahre verdrängt.
    Habe den Kontakt zu beiden gehalten.
    1990 hat mein Vater die Frau geheiratet mir der er sofort nach
    der Scheidung zusammen gezogen war,ich war nicht eingeldaden.
    Danach brach der Kontakt ab.
    Ok dachte ich, sie, die Neue will nicht, das Vater und Tochter Kontakt haben.


    Als ich vor 2 Jahren den Kontakt wieder auf genommen habe,
    wie gesagt...(bis dahin hatte ich verdrängt),
    ( ich hatte ihn zufällig auf dem Weihnachtsmarkt gesehen, stand vor ihm,
    er hat mich nicht erkannt) um alles aufzuarbeiten.
    Muss das mein Vater geahnt haben, er lies den Kontakt einschlafen.
    Ich wollte verstehen, wollte aus seiner Sicht der Dinge eine Erklärung für sein Verhalten.
    Die Versöhnung hätte danach ganz einfach sein können.

    Nichts wars, mit beiderseitigem Aufarbeiten, er wollte nicht.

    Und nun ist es mir egal was er macht, ich muss mich jetzt um mich kümmern.
    Keine Klärung mehr, ich kläre es für mich alleine.
    Es ist viel schwerer alleine,
    musste viel über die menschlich Psyche lernen, um zu verstehen was da pasiert war.
    Jetzt muss alles aus mir raus, damit ich dannach meinen inneren Frieden finde.

    Mir muss keiner mehr sagen, das Glaubenssätze und die Familien
    eigen Spiele das Leben bestimmen, habe es zur genüge erfahren.
    Habe auch dadurch Fehler gemacht, die nicht hätten sein müssen,
    wenn ich es eher hätte verstanden.

    Meine Mutter hätte meinen Vater anzeigen müssen, konnte sie nicht...warum?
    Weil auch sie von den Eltern Glaubenssätze mitbekommen hat.

    Die Frau muss zu ihrem Mann stehen, egal was er tut....
    war das nicht früher so?

    Eigentlich habe ich keinen Bock mehr darüber nach zu denken.
    Ich bekomme bloß ne Schnute hat Flash gesagt...hat recht

    Ich will es nur noch los werden, verarbeitet ist es, dann habe ich Ruhe.

    Gute Nacht
    Softy


    P.s.
    Mich regt das auf, das der Text beim Schreiben nicht so formatiert wird,
    wie man es eingibt....der Zeilenumbruch ist scheinbar nicht richtig definiert.
    5 Minuten um den Text neu zu formatieren...merde

    #2
    Hallo Softvelvet,

    bist du sicher das du wirklich "VERarbeitet" hast, und nicht nur "BEarbeitet"?
    Ich lese aus deinem Text immer noch viel Schmerz. Vielleicht kommts mir nur so vor weil meine Geschichte wohl sehr ähnlich ist.
    Wie gehts dir jetzt nachdem du den Text geschrieben hast. Kannst du JETZT wirklich damit abschließen. Kannst du die Vergangenheit loslassen und im jetzt leben?

    Lieben Gruß

    Jen

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      #3
      Hallo Jen,
      danke für dein Interesse.

      Ich weiß nicht ob es ein richtiges Schema gibt, ich tu das alles so wie es gerade kommt.
      Die Situationen in Einzelteilen auf zu schreiben, jedes Mal wenn ich durch einen Beitrag damit in Berührung komme ist sicher so zu vestehen, wie du es sagst, ein erarbeiten.
      Es ist aber nicht das erste Mal für mich das ich es anpacke.

      Ich habe es halt nur noch nicht auf geschrieben.
      Das Verarbeiten ist sicher auch ein Prozess, wie das jeder für sich im Einzelnen macht, ist seiner Begabung und Belastbarkeit unterworfen.

      Ich hatte es schon mal erwähnt, das meine Therapie keine in dem Sinne war.
      Ich therapiere mich also selbst, ist sicher nicht professionell

      In einer Therapie erzählst du dem Therapeuten alles...weinst wenn es schmerzt, er nimmt dich an die Hand und begleitet dich.
      Die Bereitschaft, alles zu erzählen ist bei jedem auch anders gelagert.

      Ich weiß nicht ob ich es richtig mache, ich spüre nur das alles raus muss.

      Stell dir vor, ich würde alles auf Papier schreiben, in einen Karton legen und dann irgend wo vergraben.
      Also im Sinne von "beerdigen"
      Und dann kann es vielleicht passieren, das man Grabpflege betreibt

      Ich habe keine Ahnung, ich mach es einfach wie ich denke.

      Lieber Gruß
      Softy

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        #4
        @Jen
        Nachtrag:

        Hatte vergessen auf deine Frage zu antworten.
        Wie fühle ich mich dabei?

        Zum einen erleichtert, weil jedesmal etwas weniger auf meinen Schultern lastet,
        und zum anderen, erkenne ich jedes mal etwas mehr.

        Die Gesamtsituation wird für mich deutlicher.

        Es sind nicht die Taten, welche mir Probs bereiten, es sind meine Emotionen,
        welche mich belasten, und demzufolge gehindert haben.

        Ich brauchte jetzt positive Gefühle, um die alten los zu werden.

        Wenn die Zeit reif ist, offenbart sich die Lösung

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