Hallo,
Astrids (A*star) Antwort in einem Faden hat mir Mut gemacht, diesen eigenen aufzumachen.
Und so möchte ich sogar Zitate aus Astrids Antwort in diesem Faden ("Herz heilen") und die Antwort meinerseitshier als Bezugsspunkt verwenden. Der eigene Faden deshalb, weil ich sonst den eines anderen Users mit meiner Post zerstört hätte.
Liebe Astrid, deine Post hinsichtlich deiner Partnerschaft hat mich berührt.
Du schilderst aus der Erfahrung heraus, was ich für mich (bisher leider nur theoretisch) herausgefunden habe. Deine Post war die Bestätigung, dass es auch praktisch möglich ist und macht mir Mut. Du hast auch so wundervolle Worte dafür gefunden.
Toll formuliert!!!
Ich hatte das ab irgendwann mit dem Begriff "die ganz normale Beziehung" beschrieben. Mit "Alltagstauglichkeit".
Auch ich hatte ganz früher nach dem Füreinander-Bestimmtsein oder dem "Richtigen" geschaut. Es sollte sich richtig anfühlen.... Ich habe geglaubt, dass ich es dann schon spüren werde. Und bin prompt auf Männer eingestiegen, die mir gar nicht gut getan haben. Im Gegenteil. Immer in der Meinung, das sei der mir "Zugedachte", weil so viel Ähnlichkeit herrschte. Aber das waren Irrtümer. Vielleicht nur der eigene Wunsch? Denn wären sie mir wirklich ähnlich gewesen, hätten sie sich anders verhalten. Letztendlich offenbarten sie sich als starke Individualisten, Einzelgänger, die dadurch mit keinem den Alltag leben wollten.
Nicht ich reduzierte mich dann allmählich, aber meine Ansprüche, was gut und richtig für mich ist, reduzierten sich. Ich fand heraus, was mir wichtig ist. Ich denke, du weißt, von was ich da schreibe. Nicht in Hinsicht Tiefstapeln, sondern Wertigkeit für mich selber.
Das was für mich füher noch großen Wert besessen hatte, veränderte sich mit der Zeit. Heute sind mir nur eine gewisse Stabilität und Verlässlichkeit im Alltag noch wirklich wichtig. Die kann ich nicht erkennen und entdecken, wenn ich aus lauter Verliebtheit durch die rosarote Brille schaue. Die zeigt sich erst allmählich, ob sie vorhanden ist.
Plötzlich war da nichts mehr mit Verlieben. Ich wurde dahingehend ruhiger, ließ mir mit einem Mal bei jedem neuen Kennenlernen so viel Zeit. Ich hatte es nicht mehr eilig... weil sich genau das mit Eile nicht herausfinden lässt.
Mit einem Mal konnte ich Dingen ihren Lauf lassen. Und Eilige wehrte ich sogar vehement ab! Da sträubte sich etwas ganz stark. (hatte nicht mal mit Intimität zu tun, sondern Eiligkeit in Bezug "zu großem Lebensplänen und Gefühlen")
Diese "irre tiefen Gefühle"... auf die kam es mir nicht mehr an. Seit ein paar Jahren schon nicht mehr. Anfängliche Schmetterlinge sind mir suspekt geworden. Ich trete nahezu bewusst einen Schritt zurück, wenn sie sich einstellen und eine hefige Angezogenheit einstellt.
Da haben nicht wenige bei mir angefangen zu suchen. Nach eventuell tief verborgenen Verlustängsten, überhaupt nach verborgenen Ängsten. Auch ich selber. Ich konnte nicht rüberbringen, dass es mir einfach nur auf den Alltag ankommt, der gemeinsam gelebt wird. Dass für mich Liebe mit Freundschaft zu tun hat. Dass für mich beides Hand in Hand einher geht und nahezu dasselbe bedeutet. Mir ist egal geworden, ob der andere eventuell "zu weich" ist, oder diese und jene Macke hat. Der einzige "Ausschlussgrund" sind Hinweise auf Unzuverlässigkeit geworden. Kribbeln im Bauch kommt aus anderen Gründen: einer Dankbarkeit, überhaupt einem (dem) Menschen begegnet zu sein, der genau das lebt. Nicht nur davon redet, weil er gerade Hals-über-Kopf in mich verschossen ist.
Gibt es Zufälle? Ich denke nicht. Es ist alles folgerichtig... und so las ich heute deine Post, Astrid, und es war ganz eng mit gstern Erlebtem bei mir verbunden. Da hat jemand zum Hörer gegriffen und viel Mut bewiesen, obwohl ich ihn nie beachtet habe, und das schon über ein Jahr lang. Mehr noch. Ich hatte ihm von vornherei gesagt, dass er "der Falsche" sei (war also auch nie was "passiert") Er hatte den Kontakt nie ganz abreißen lassen, da kamen immer wieder mal nette Grüße zu Feiertagen. Und gestern hatte er mir zum Geburtstag gratuliert, ich habe seinen nicht mal mehr im Kopf. Und er hat sich noch weiter "hinausgelehnt", und ich nicht annähernd das Gefühl, dass es evtl. nicht ehrlich gemeint gewesen wäre.
Es hat mich maßlos überrascht, ich gebe es zu.
Er war mir "unbedeutend" gewesen, ein paar bestimmte Dinge hatten mich gestört... er war "Kandidat als Freund" gewesen, wollte aber mehr.
Meine Grundgedanken, gstern das und heute nun deine Post, Astrid....
Zufälle? Ich bin seit gestern schon am Nachdenken über mich und das: was will ich, was ist wichtig, was richtig....
Liebe Grüße!
Astrids (A*star) Antwort in einem Faden hat mir Mut gemacht, diesen eigenen aufzumachen.
Und so möchte ich sogar Zitate aus Astrids Antwort in diesem Faden ("Herz heilen") und die Antwort meinerseitshier als Bezugsspunkt verwenden. Der eigene Faden deshalb, weil ich sonst den eines anderen Users mit meiner Post zerstört hätte.
Liebe Astrid, deine Post hinsichtlich deiner Partnerschaft hat mich berührt.
Du schilderst aus der Erfahrung heraus, was ich für mich (bisher leider nur theoretisch) herausgefunden habe. Deine Post war die Bestätigung, dass es auch praktisch möglich ist und macht mir Mut. Du hast auch so wundervolle Worte dafür gefunden.
Er besuchte mich, ich ihn, und es hätte eine Menge Wenn´s und Aber´s gegeben, die mich hätten abhalten können, einfach immer so weiter zu machen... vor allem besagter "Seelengefährte".
Aber gefunzt hat es erst, als ich all das über Bord geworfen habe, und mich einfach nur auf diesen Menschen eingelassen habe, der nichts "besonderes" ist, kann, oder was auch immer ihn auszeichnen könnte "meiner würdig" zu sein.
Dabei habe endlich begriffen, wirklich gefühlt, dass Liebe etwas ganz anderes ist, als das, was Paare sich oft, vor allem am Anfang einer Beziehung sagen.
Auch ich hatte ganz früher nach dem Füreinander-Bestimmtsein oder dem "Richtigen" geschaut. Es sollte sich richtig anfühlen.... Ich habe geglaubt, dass ich es dann schon spüren werde. Und bin prompt auf Männer eingestiegen, die mir gar nicht gut getan haben. Im Gegenteil. Immer in der Meinung, das sei der mir "Zugedachte", weil so viel Ähnlichkeit herrschte. Aber das waren Irrtümer. Vielleicht nur der eigene Wunsch? Denn wären sie mir wirklich ähnlich gewesen, hätten sie sich anders verhalten. Letztendlich offenbarten sie sich als starke Individualisten, Einzelgänger, die dadurch mit keinem den Alltag leben wollten.
Nicht ich reduzierte mich dann allmählich, aber meine Ansprüche, was gut und richtig für mich ist, reduzierten sich. Ich fand heraus, was mir wichtig ist. Ich denke, du weißt, von was ich da schreibe. Nicht in Hinsicht Tiefstapeln, sondern Wertigkeit für mich selber.
Das was für mich füher noch großen Wert besessen hatte, veränderte sich mit der Zeit. Heute sind mir nur eine gewisse Stabilität und Verlässlichkeit im Alltag noch wirklich wichtig. Die kann ich nicht erkennen und entdecken, wenn ich aus lauter Verliebtheit durch die rosarote Brille schaue. Die zeigt sich erst allmählich, ob sie vorhanden ist.
Plötzlich war da nichts mehr mit Verlieben. Ich wurde dahingehend ruhiger, ließ mir mit einem Mal bei jedem neuen Kennenlernen so viel Zeit. Ich hatte es nicht mehr eilig... weil sich genau das mit Eile nicht herausfinden lässt.
Mit einem Mal konnte ich Dingen ihren Lauf lassen. Und Eilige wehrte ich sogar vehement ab! Da sträubte sich etwas ganz stark. (hatte nicht mal mit Intimität zu tun, sondern Eiligkeit in Bezug "zu großem Lebensplänen und Gefühlen")
Diese "irre tiefen Gefühle"... auf die kam es mir nicht mehr an. Seit ein paar Jahren schon nicht mehr. Anfängliche Schmetterlinge sind mir suspekt geworden. Ich trete nahezu bewusst einen Schritt zurück, wenn sie sich einstellen und eine hefige Angezogenheit einstellt.
Da haben nicht wenige bei mir angefangen zu suchen. Nach eventuell tief verborgenen Verlustängsten, überhaupt nach verborgenen Ängsten. Auch ich selber. Ich konnte nicht rüberbringen, dass es mir einfach nur auf den Alltag ankommt, der gemeinsam gelebt wird. Dass für mich Liebe mit Freundschaft zu tun hat. Dass für mich beides Hand in Hand einher geht und nahezu dasselbe bedeutet. Mir ist egal geworden, ob der andere eventuell "zu weich" ist, oder diese und jene Macke hat. Der einzige "Ausschlussgrund" sind Hinweise auf Unzuverlässigkeit geworden. Kribbeln im Bauch kommt aus anderen Gründen: einer Dankbarkeit, überhaupt einem (dem) Menschen begegnet zu sein, der genau das lebt. Nicht nur davon redet, weil er gerade Hals-über-Kopf in mich verschossen ist.
Gibt es Zufälle? Ich denke nicht. Es ist alles folgerichtig... und so las ich heute deine Post, Astrid, und es war ganz eng mit gstern Erlebtem bei mir verbunden. Da hat jemand zum Hörer gegriffen und viel Mut bewiesen, obwohl ich ihn nie beachtet habe, und das schon über ein Jahr lang. Mehr noch. Ich hatte ihm von vornherei gesagt, dass er "der Falsche" sei (war also auch nie was "passiert") Er hatte den Kontakt nie ganz abreißen lassen, da kamen immer wieder mal nette Grüße zu Feiertagen. Und gestern hatte er mir zum Geburtstag gratuliert, ich habe seinen nicht mal mehr im Kopf. Und er hat sich noch weiter "hinausgelehnt", und ich nicht annähernd das Gefühl, dass es evtl. nicht ehrlich gemeint gewesen wäre.
Es hat mich maßlos überrascht, ich gebe es zu.

Er war mir "unbedeutend" gewesen, ein paar bestimmte Dinge hatten mich gestört... er war "Kandidat als Freund" gewesen, wollte aber mehr.
Meine Grundgedanken, gstern das und heute nun deine Post, Astrid....
Zufälle? Ich bin seit gestern schon am Nachdenken über mich und das: was will ich, was ist wichtig, was richtig....
Liebe Grüße!


Schon erstaunlich. Das größte Wunder für mich war die letzte Zeit über ich selbst.In der letzten Zeit, so sagte ich es gestern meiner Tochter, "existiere" ich auch nur. Nur - natürlich ganz anders gemeint. 
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