Hallo Steffi,
Du hast es ja selbst schon geschrieben, Du brauchst mehr Auszeit. Genau die solltest Du Dir auch nehmen. Eine Entscheidung über eine Beziehung zu treffen, weil man sich gerade über den anderen ärgert, wäre vielleicht keine so gute Idee. Abstand kann den Graben entweder richtig sichtbar werden lassen, oder aber dazu führen, dass der Weg über die Brücke zum anderen viel klarer erscheint.
So eine Auszeit hatte ich auch, einen Urlaub alleine, ganz weit weg
. In der Zeit habe ich mich zum Beispiel gefragt, was es für mich bedeutet, von jemanden geliebt zu werden, also, wie sich das anfühlen sollte. Hm, der Gedanke, dass zusammen alles lösbar ist, ist sicher ein Teil davon. Aber DAS kann ich auch mit meinem Chef (Achtung: lieb gemeinte Provokation). Dieses Gefühl bekam ich auch oft vermittelt, dass alles lösbar ist, allerdings wurde nur oft und viel drüber geredet, bis zum nächsten mal... Jedenfalls hatte ich für mich erkannt, dass ich noch mehr brauche, um mich dem anderen verbunden zu fühlen und auch ich wollte mich in meiner Liebe zu ihm anders fühlen, weniger kritisch, mich weniger aufregen. Aber irgendwie ging das nicht und ich konnte mir für den Rest meines Lebens nicht vorstellen, so weiter zu machen.
Mit dem richtig oder falsch... Ich ordne vieles in meinem Leben als so oder so ein, nicht in richtig oder falsch. Ich bereue den Schritt keineswegs. Wäre ich bei ihm geblieben, würden wir immer noch diskutieren, ich wäre immer noch frustriert, hätte aber jemanden, der sich um mich kümmert, immer für mich da ist, aber mir keinen Raum lässt. Jetzt fühle ich mich diesbezüglich natürlich besser, habe aber andere Probleme. Ich will also den Schritt nicht glorifizieren und nicht abwerten.
Du hast es ja selbst schon geschrieben, Du brauchst mehr Auszeit. Genau die solltest Du Dir auch nehmen. Eine Entscheidung über eine Beziehung zu treffen, weil man sich gerade über den anderen ärgert, wäre vielleicht keine so gute Idee. Abstand kann den Graben entweder richtig sichtbar werden lassen, oder aber dazu führen, dass der Weg über die Brücke zum anderen viel klarer erscheint.
So eine Auszeit hatte ich auch, einen Urlaub alleine, ganz weit weg
. In der Zeit habe ich mich zum Beispiel gefragt, was es für mich bedeutet, von jemanden geliebt zu werden, also, wie sich das anfühlen sollte. Hm, der Gedanke, dass zusammen alles lösbar ist, ist sicher ein Teil davon. Aber DAS kann ich auch mit meinem Chef (Achtung: lieb gemeinte Provokation). Dieses Gefühl bekam ich auch oft vermittelt, dass alles lösbar ist, allerdings wurde nur oft und viel drüber geredet, bis zum nächsten mal... Jedenfalls hatte ich für mich erkannt, dass ich noch mehr brauche, um mich dem anderen verbunden zu fühlen und auch ich wollte mich in meiner Liebe zu ihm anders fühlen, weniger kritisch, mich weniger aufregen. Aber irgendwie ging das nicht und ich konnte mir für den Rest meines Lebens nicht vorstellen, so weiter zu machen.Mit dem richtig oder falsch... Ich ordne vieles in meinem Leben als so oder so ein, nicht in richtig oder falsch. Ich bereue den Schritt keineswegs. Wäre ich bei ihm geblieben, würden wir immer noch diskutieren, ich wäre immer noch frustriert, hätte aber jemanden, der sich um mich kümmert, immer für mich da ist, aber mir keinen Raum lässt. Jetzt fühle ich mich diesbezüglich natürlich besser, habe aber andere Probleme. Ich will also den Schritt nicht glorifizieren und nicht abwerten.

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