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Patchworkfamilie bei erwachsenen Kindern

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    Patchworkfamilie bei erwachsenen Kindern

    Guten Tag..allen, die hier lesen,

    gelesen habe ich schon länger hier, angemeldet habe ich mich erst gerade. Danke, wenn ihr meinen "newbie" Eintrag lest.

    Mein Thema betrifft die Struktur, von der mein Partner und ich dachten, dass es sich um das Entstehen einer "Patchwork Familie". handeln könnte. "Wir dachten" zeigt schon, dass da einiges nicht ist, wie es sein könnte.

    Das Umfeld meines Partners ist mir gegenüber deutlich zurückhaltend... vorsichtig ausgedrückt. Freunde...vor allem befreundete Paare zeigen eher Gleichgültigkeit, seine drei Kinder..da vor allem das mittlere Kind, ein 27 jähriger, der seine Berufsausbildung gerade erfolgreich abgeschlossen hat, zeigen eher Ablehnung.

    Einen Grund zu finden, gestaltet sich eher schwierig- wir sind beide berufstätig, materiell völlig unabhängig von einander. Wir sind uns eben begegnet und haben uns mehr als nur verliebt.

    Der mittlere Sohn weigert sich, mich kennenzulernen, beschimpft mich am Telefon seinem Vater gegenüber..ohne mich je gesehen zu haben..oder mit mir geredet zu haben. Die anderen beiden Kinder meines Partners verhalten sich eher nur gleichgültig.

    In meinem Familienumfeld und auch bei meinen Freunden ist mein Partner gut aufgenommen worden, wird gemocht.

    Welchen Eindruck macht so eine Situation auf jemanden, der von aussen draufschaut?

    Vielen Dank fürs Lesen und auch für alle Hinweise...im Voraus...

    und LG

    Brianna

    #2
    Hallo und herzlich Willkommen in diesem Forum, liebe Brianna.

    Wenn dein Partner in deinem Lebensumfeld gut aufgenommen wurde, dann klingt das für mich nicht nach "inkompatiblen Freundes- und Familienkreisen" sondern nach einer Ex-Frau, die im Lebenskreis deines Partners sehr geliebt wurde. Wenn das tatsächlich der Fall ist, dann gilt die Ablehnung auch nicht dir als Person, sondern eher der Tatsache, dass es durch dich offensichtlich wird, dass die geliebte Mutter, Freundin oder Bekannte nun wirklich unwiderruflich fort und "ihr Platz" durch "eine Neue" besetzt ist...

    In diesem Fall hilft dir vermutlich nur Geduld und die Liebe deines Partners dabei, diese Eiszeit zu überstehen bis seine Familie und Freunde die "Trauerphase" durchlitten haben...

    Just my two cents
    von der Tintenweberin

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      #3
      Vielen Dank, liebe Tintenweberin, für deine "two cents".

      Es könnte schon sein, dass die verstorbene Frau meines Partners sehr beliebt war..in ihrem Umfeld.

      Sie ist bei einem Autounfall umgekommen, dessen Bedingungen letztlich nicht klärbar sind. Der Fahrer hatte vielleicht einen Blackout. Die wirklichen Bedingungen waren medizinisch nicht klärbar.

      Die Ehe meines Partners war in den letzten Jahren durch starke Alleingänge kombiniert mit Kommunikations- und Entwicklungsverweigerung seiner Frau geprägt. Diese Bedingungen erlebten auch die erwachsenen Kinder bei ihren Besuchen, sie waren auch im Freundeskreis bekannt.

      Und jetzt bin ich in seinem Leben. Wir Zwei können Partnerschaft glücklich leben...wenn nicht diese Themen immer wieder auftauchten...

      Danke für den freundlichen Empfang..
      und
      LG

      Brianna

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        #4
        Ja Tintenweberin hat es gleich erkannt, genau so habe ich es auch erlebt. Es hat wirklich nichts mit dir zu tun, lass ihnen einfach gggaaaaaaaanz viel Zeit.

        Das wird schon werden. Es ist meine Erfahrung auf keinen Fall ihre Mutter sein zu wollen, bestenfalls eine Freundin.


        Viel Glück und Geduld
        Avalon

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          #5
          Hallo,

          ich bin in der gleichen Situation, nur dass bei mir die Kinder 12 und 17 sind...also im besten pubertären Alter...

          Es ist zwar keine Ablehnung da, aber auch kein wirkliches Hurraaaaa.

          AUch in meinem Fall ist im letzten Jahr die Frau meines Partners gestorben.

          Und was den Freundes- und sonstigen Familienkreis angeht: Ich habe immer das Gefühl, mich "bewähren" zu müssen.

          Wir sind seit 3 Monaten zusammen und uns absolut sicher, dass das das Richtige ist. Im März möchten wir zusammenziehen, zu ihm.

          Die Kinder haben eher sachlich-nüchtern auf diese Idee reagiert - und ich würde mir doch so sehr wünschen, sie würden begeistert sein.

          Eigentlich können wir auch gut miteinander. Wir sind nur so verschieden...

          Ist sowas mit den Wunschträumen...

          Auch ich bin für Impulse dankbar - vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam, diesen nicht wirklich leichten Weg zu gehen...

          LG
          Ladyspa

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