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mutters emotionale erpressung

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    Zitat von queenie Beitrag anzeigen
    Und so bleibe ich in der Regel an dem Punkt hängen: beim In-mich-hineinfühlen-und-horchen-was-da-gerade-los-ist. DASS da etwas los ist, merke ich. Aber WAS ist da los? Ich möchte es ja so gerne beantworten! Aber ich habe dieses Gefühls-Vokabular nicht gelernt.

    Ich glaube, in DEM Bereich bin ich kantonesisch unterwegs.
    Eigentlich sollten an diesem Punkt die Therapeuten den Dolmetscher machen. Wenn sie allerdings auch kein Kantonesisch verstehen, dann ...

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      Eigentlich sollten an diesem Punkt die Therapeuten den Dolmetscher machen. Wenn sie allerdings auch kein Kantonesisch verstehen, dann ...
      Hm, lieber Shepherd, du hast dir sicher viele Gedanken zu diesem Beitrag gemacht. Da ich allerdings weiter oben meine derzeitige Therapeuten-Sachlage schon ausgiebig beschrieben habe, fällt es mir schwer, darin eine Hilfestellung zu erkennen. Oder wolltest du das einfach nur mal gesagt haben?

      (Vielleicht brauchen wir beide auch einen Dolmetscher für unsere jeweiligen Dialekte...? )

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        @ queenie

        Und so bleibe ich in der Regel an dem Punkt hängen: beim In-mich-hineinfühlen-und-horchen-was-da-gerade-los-ist. DASS da etwas los ist, merke ich. Aber WAS ist da los? Ich möchte es ja so gerne beantworten! Aber ich habe dieses Gefühls-Vokabular nicht gelernt.
        In meinem Beitrag meinte ich, dass ein Therapeut nicht nur dazu da ist (sein soll), etwas "loszutreten", damit du merkst, "dass da was los ist", sondern dich auch dabei unterstützen soll, herauszufinden "WAS" da los ist und es dir gegebenenfalls erklärt (aus dem Kantonesischen übersetzt ).
        Klienten wollen auch wissen, was in ihnen abläuft (wie du ja auch), damit sie nicht nur emotional spüren, sondern das Gespürte kognitiv auch nachvollziehen können.

        Ich glaube nicht, dass unsere Missverständnisse "nur" auf unseren Dialekten beruhen.

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          Lieber Shepherd,

          In meinem Beitrag meinte ich, dass ein Therapeut nicht nur dazu da ist (sein soll), etwas "loszutreten", damit du merkst, "dass da was los ist", sondern dich auch dabei unterstützen soll, herauszufinden "WAS" da los ist und es dir gegebenenfalls erklärt (aus dem Kantonesischen übersetzt ).
          Klienten wollen auch wissen, was in ihnen abläuft (wie du ja auch), damit sie nicht nur emotional spüren, sondern das Gespürte kognitiv auch nachvollziehen können.
          Ja eben. Das hatte ich doch weiter oben bereits selber zum Ausdruck gebracht. Und somit verstehe ich einfach nicht, was du mir damit sagen willst. *hilflosguck*

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            Dann ist ja gut und du weisst dann auch, was ich deinem Therapeuten mal vorsichtig unterstellt habe.

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              Lieber Shepherd, sorry, ich begreife immer nicht, was du meinst und andeuten willst. Schreib doch bitte in einfachen Sätzen, was deine Meinung und Ansicht ist. Dann kann ich dir auch antworten.

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                Jedesmal, wenn ich hier nachschaue, ob der Faden weiterläuft, und die letzten Beiträge lese, muss ich inzwischen schmunzeln.

                Es geht zwar an sich in diesem Faden um "Mutters emotionale Erpressung", aber ich stelle immer wieder fest, dass mich emotionale Erpressungen und Erpressungsversuche mein ganzes Leben lang von den unterschiedlichsten Menschen begleiten. Und dass die Art und Weise, wie ich erpresst werde (und somit dazu gebracht werden soll, das zu tun, was der andere gerne von mir hätte) so vielfältig ist wie es Menschen gibt.

                Dabei ist mir in der letzten Zeit immer bewusster geworden, wie sehr ich selber dazu beitrage, dass ich mich erperssen lasse. Nicht, dass ich das willentlich zulasse. Aber dadurch, dass ich bislang meine Triggerpunkte kaum kannte, war mir auch nie wirklich bewusst, DASS da jemand gerade einen Schalter bei mir umgeklappt hat. Und dementsprechend bin ich auch immer in die Falle getappt und habe mich hinterher gewundert, wie das denn nun in drei Teufels Namen schon wieder passieren konnte.

                Mittlerweile denke ich immer häufiger daran, mir in solchen Triggermomenten die Frage zu stellen "was will der andere von mir?". Und damit meine ich nicht irgendwelche offensichtlichen, ausgesprochenen Dinge, sondern eher das Bedürfnis, welches der andere hat und mich quasi darum bittet, ihm dieses Bedürfnis zu befriedigen.

                Und mit der Frage im Hinterkopf ist mir halt auch klar geworden, dass ich bei dir, lieber Shepherd, ein Berdürfnis befriedigen sollte. Welche Bedürfnisse das ist, da kann ich natürlich nur vermuten und soll daher auch nicht Teil einer von mir öffentlich gemachten Spekulation sein. Aber mir ist klar geworden, dass diese für mich kryptischen Reaktionen von Shepherd auf meine Beiträge (und dass sie für mich unverständlich und undeutbar waren, habe ich ja klar und deutlich gesagt und auch, an welchen Stellen es für mich hakt) eher etwas zeigten, dass er in dem Moment etwas von mir brauchte - und gar nicht so sehr umgekehrt.

                Ich stelle immer wieder (auch aus eigener Innenschau) fest, dass manche Menschen ihre eigenen Bedürfnisse gar nicht erkennen und so dementsprechend unklar und diffus diese mitteilen. Bei den Gründen dafür kann ich wiederum nur für mich sprechen: ich befürchte, "weiß", dass man mir eh nicht helfen wird, meine Bedürfnisse zu erfüllen. Spreche ich aber dieses Bedürfnis nicht so präzise aus, kann ich bei Nichterfüllung durch den anderen immer sagen "Na ja, der hat mich halt nicht verstanden.". So schiebe ich den Schwarzen peter immer schön von mir weg und keiner kann mir dasd Gegenteil nachweisen, weil ich ja selber an keiner Stelle konkret geworden bin.

                Ich weiß, das ist jetzt nicht so DIE brüllerneue Erkenntnis, aber ich wollte es einfach mal mitteilen - auch, weil mir dieser Punkt bislang bei dem, was ich gelesen habe, zu wenig im Vordergrund stand.

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                  Ich muss dir da zustimmen, vor allem die letzten Absätze. Was ich aber aucvh festegestellt habe ist, dass die Vorstellungen was "konkret" bzw. "kar und deutlich" ist sehr auseinandergehen.

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                    Zitat von queenie
                    Und mit der Frage im Hinterkopf ist mir halt auch klar geworden, dass ich bei dir, lieber Shepherd, ein Berdürfnis befriedigen sollte. Welche Bedürfnisse das ist, da kann ich natürlich nur vermuten und soll daher auch nicht Teil einer von mir öffentlich gemachten Spekulation sein. Aber mir ist klar geworden, dass diese für mich kryptischen Reaktionen von Shepherd auf meine Beiträge (und dass sie für mich unverständlich und undeutbar waren, habe ich ja klar und deutlich gesagt und auch, an welchen Stellen es für mich hakt) eher etwas zeigten, dass er in dem Moment etwas von mir brauchte - und gar nicht so sehr umgekehrt.
                    Ich überlege gerade, doch mir fällt nichts ein, was ich von dir bräuchte (gebraucht hätte) und auch nichts, was du bei mir befriedigen solltest (hättest befriedigen sollen).

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                      @ Maika:
                      ...Was ich aber aucvh festegestellt habe ist, dass die Vorstellungen was "konkret" bzw. "kar und deutlich" ist sehr auseinandergehen.
                      Na ja, aber wenn man das während eines Gespräches (egal, ob schriftlich oder mündlich) feststellt, kann man doch versuchen, Klarheit zu schaffen, oder? Natürlich immer gesetzt den Fall, man bemerkt die Unklarheit.

                      Was allerdings an
                      sorry, ich begreife immer nicht, was du meinst und andeuten willst. Schreib doch bitte in einfachen Sätzen, was deine Meinung und Ansicht ist. Dann kann ich dir auch antworten.
                      unklar sein soll oder je nach Auslegung unterschiedlich interpretiert werden kann, erkenne ich nicht.

                      Für den, der an ernsthaftem Austausch interessiert ist, empfinde ich die gerade zitierte Nachfrage als klaren Hinweis, sich irgendwie anders auszudrücken, damit der andere mich versteht und man weiter gemeinsam und (wie es so schön heißt) auf Augenhöhe miteinander umgehen und sich austauschen kann.

                      Wer während eines Gesprächs (ich bezeichne den Austausch hier jetzt mal so) auf eine klar geäußerte Bitte um Aufklärung dieser Bitte nicht nur nicht nachgekommen wird, sondern das Gespräch komplett beendet, dann zeigt mir das, dass mein Gesprächspartner aus welchen, durchaus legitimen Gründen auch immer, gar nicht an dem Austausch an sich interessiert ist, sondern viel mehr irgendetwas erreichen möchte. Das kann er aber nicht klar und deutlich aussprechen, weil er einen guten Grund dafür hat, dass der andere nicht erkennt, um was es ihm eigentlich geht.

                      Und wer etwas Bestimmtes erreichen möchte, hat eine Motivation, einen Grund dafür, ein ... jawoll, ein Bedürfnis, welches offenbar in dem Gespräch, in dem Austausch bislang unerfüllt blieb.

                      Ich möchte betonen, dass es meiner Ansicht nach für jede Handlung (und auch jede Nicht-Handlung) einen guten Grund gibt, den ich dem (Nicht)Handelnden auch zugestehe. Nur am Ende bleibt dennoch die (Nicht)Handlung da stehen.

                      Oder anders ausgedrückt: auch wenn man den Grund für ein (Nicht)Handeln kennt, ändert sich die (Nicht)Handlung ja nicht. Ein plötzlicher Abbruch eines Gespräch bleibt ja bestehen, auch wenn man weiß, dass der Gesprächspartner einen guten Grund für den Abbruch hat.

                      Als Kind habe ich gelernt, einen Gesprächsabbruch auf mich zu beziehen. Sicher hatte ICH etwas falsch gemacht und so den anderen verärgert, so dass er nicht mehr mit mir kommunizieren will.

                      Inzwischen habe ich (auch dank des Inputs aus diesem Faden) nicht nur erkannt, sondern auch irgendwie verinnerlicht, dass es eben NICHT an mir liegt, wenn der andere sich plötzlich zum Gesprächsabbruch entscheidet. Ich habe mich ganz normal verhalten, ich habe nachgefragt, was ich nicht verstehe und mir daher nichts vorzuwerfen. Falls doch, ist es an dem anderen, mir das mitzuteilen, womit ich ihn verletzt und/oder verärgert habe. Denn Hellsehen gehört leider nicht zu meinen vielfältigen Fähigkeiten.

                      Und das "übe" ich gerade nicht nur mit meiner Mutter, sondern mit allen, bei denen ich das Gefühl habe "der/die will mich doch jetzt irgendwo hin haben, wo ich gar nicht hin will", sprich mich manipulieren wollen.

                      Denn das ist (einer) der Trigger, der mich mein ganzes Leben lang begleitet hat, nämlich, dass man mich mit Schweigen sofort dahin bekam, wo man mich hin haben wollte (brav sein, leise sein, folgsam sein, etwas tun, was ich nicht wollte,...) wirkt natürlich trotzdem noch. Will sagen, wenn mich jemand anschweigt (und mir dafür keinen Grund liefert), meldet sich sofort in mir der Impuls, "es" wieder gut machen zu müssen, indem ich dem anderen signalisiere "hör mal, was kann ich tun, damit du wieder mit mir sprichst?".

                      Hier habe ich mich nun nicht meinem Trigger gebeugt und mich mies gefühlt, weil ich "ja sicher etwas falsch gemacht habe, weil sonst hätte Shepherd mir ja geantwortet", sondern ich bin aktiv geworden und habe Shepherd gefragt. Dreimal sogar. Und wenn ich seine Antwort nicht verstand, habe ich wieder nachgefragt und auch dargelegt, wo mein Verständnisproblem lag. Oder ist am Ende nicht klar geworden, dass ich keinen Therapeuten habe, der mein Kantonesisch (oder welche Sprache auch immer) dolmetschen kann? Ist ja möglich.

                      Aber all meine Fragen konnten nicht geklärt werden. Und so bleibt bei mir das Schmunzeln (welches nicht unfreundlich, sondern eher verstehend-wissend ist) bei Ansicht des "Gesprächs"verlaufs in diesem Faden zwischen Shepherd und mir. Ich hatte eine Frage, die er mir nicht beantwortet hat. Da es für dieses Nichtantworten keinen für mich erkennbaren Grund gibt, gehe ich davon aus, dass es sich um etwas handelt, was Shepherd in diesem Gespräch bei mir sucht und nicht findet bzw. bekommen hat und so kommentarloser Rückzug seine einzige Handlungsalternative war.

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                        Hallo,

                        sorry, ich begreife immer nicht, was du meinst und andeuten willst. Schreib doch bitte in einfachen Sätzen, was deine Meinung und Ansicht ist. Dann kann ich dir auch antworten.
                        Ich finde, es motiviert mehr, wenn man sagt, was man nicht verstanden hat.
                        Zum Beispiel:
                        Kannst du mir noch mal erklären, was du mit xy gemeint hast ? Habe ich nicht verstanden.
                        Schließlich weiß der andere ja auch nicht, was man nicht verstanden hat ;)

                        Und nicht zu antworten finde ich das Recht eines Jeden - Gründe dafür kann es so viele geben wie Antworten.

                        sky

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                          Das sehe ich exakt genau so wie du, Sky.
                          Hast du meinen beitrag anders verstanden? Das klingt so ein wenig für mich durch.

                          Kommentar


                            Hallo queenie,

                            nun, anders verstanden vielleicht nicht, kann mir schon vorstellen, dass wir das gleiche meinen.

                            Der Punkt für mich ist, wie man etwas ausdrückt. Die deutsche Sprache hat so viele Möglichkeiten, dass man scheinbar das gleiche auf viele verschiedene Arten ausdrücken kann. *Betonung auf "scheinbar".
                            Andere Wörter, andere Satzstellungen, drücken meiner Meinung nach in den meisten Fällen auch etwas anderes aus.

                            Beispiel:
                            Angenommen ich würde einen langen Beitrag schreiben und bekäme von dir zu lesen:
                            sorry, ich begreife immer nicht, was du meinst und andeuten willst. Schreib doch bitte in einfachen Sätzen, was deine Meinung und Ansicht ist. Dann kann ich dir auch antworten.
                            Wäre es mir nicht sehr wichtig, dass du es verstehst, würde ich evtl denken: "Ok, macht auch nix" und nichts mehr dazu schreiben.
                            Weil *überspitzt formuliert* es ist meine kostbare Lebenszeit, meine Energie, usw, die ich aufwende - und von dir käme null.
                            Deine Antwort könnte mir als zu desinteressiert, zu wenig selbst an Mühe beisteuernd vorkommen.
                            Ich hätte einen langen Beitrag von mir, wo ich nicht mal wüsste, was du eigentlich nicht verstanden hast. Du hättest dir nicht mal die Mühe gemacht, mir das zu sagen.

                            Schreibst du mir dagegen:
                            Kannst du mir noch mal erklären, was du mit xy gemeint hast ? Das habe ich nicht verstanden.
                            Dann wüsste ich erstens, was du nicht verstanden hast und könnte darauf eingehen.
                            Aber fast noch wichtiger vielleicht: ich hätte den Eindruck, du bist noch mit im Boot, denkst mit, versuchst es zu verstehen, bist an dem Austausch interessiert.
                            Während es beim anderen für mich eher vergleichbar wäre mit einem faulen Zurücklehnen und Warten nach dem Motto "soll erst mal der andere machen".
                            Da fehlt mir das Gefühl, dass jemand überhaupt verstehen will und es auch versucht.
                            Oder übersetzt zB für mich auch so klingen könnte:
                            Schreib doch bitte so, dass ich es gleich verstehe, meinen Denkapparat nicht anwerfen muss, mich nicht anstrengen muss, pass dich doch bitte erst mal mir und meinem Verständnis der deutschen Sprache an, bevor wir über das Thema reden können.
                            Wenn ich dich zB bitten würde:
                            Schreib doch bitte in einfachen Sätzen
                            Wie würdest du das empfinden ?

                            Die Empfindlichkeiten sind unterschiedlich. Mal reagiert der eine eher auf dieses oder der andere eher auf jenes.

                            Viele Grüße, sky

                            Kommentar


                              Liebe Sky,

                              ei, das wird vermutlich ein längerer Text, denn mir sind beim Lesen deines Beitrag so verschiedene Dinge aufgefallen - und auch aufgestoßen. (Ist aber nicht schlimm, keine Sorge, alles gut! )

                              Vorweg noch ein Hinweis: Ich habe deinen Text so wahrgenommen, dass er sich konkret auf diesen Faden und dort im Speziellen auf die Beiträge #916 bis #921 bezieht. Zumindest - und da sind wir eigentlich schon fast mitten im Thema - habe ich deinen Beitrag nun mal so empfunden und antworte dementsprechend.
                              Falls dem nicht so ist, wird mein Text jetzt vielleicht etwas daneben sein. Das kann ich aber auch nicht ändern, da ich nun mal nur auf das reageiern kann, was bei mir ankommt.

                              Beispiel:
                              Angenommen ich würde einen langen Beitrag schreiben und bekäme von dir zu lesen:
                              Zitat:
                              sorry, ich begreife immer nicht, was du meinst und andeuten willst. Schreib doch bitte in einfachen Sätzen, was deine Meinung und Ansicht ist. Dann kann ich dir auch antworten.
                              Wäre es mir nicht sehr wichtig, dass du es verstehst, würde ich evtl denken: "Ok, macht auch nix" und nichts mehr dazu schreiben.
                              Weil *überspitzt formuliert* es ist meine kostbare Lebenszeit, meine Energie, usw, die ich aufwende - und von dir käme null.
                              Deine Antwort könnte mir als zu desinteressiert, zu wenig selbst an Mühe beisteuernd vorkommen.
                              Ich hätte einen langen Beitrag von mir, wo ich nicht mal wüsste, was du eigentlich nicht verstanden hast. Du hättest dir nicht mal die Mühe gemacht, mir das zu sagen.
                              Bezogen auf den (von mir) gefetteten Teil deiner Antwort kann ich nur darauf hinweisen, dass du keinesfalls wissen kannst, ob ich mir Mühe gegeben hätte. Du kannst es annehmen und deine Annahme für richtig halten. Mehr aber nicht. Du kannst nicht wissen, ob ich nicht vielleicht nur einfach nicht in der Lage bin, in Worte zu fassen, an welcher Stelle ich was genau nicht verstanden habe.

                              Dann die Frage, auf welchen langen Beitrag (von Shepherd, denn darüber seinen Beitrag und meine - von dir angenommene - Weigerung, mich mehr zu bemühen, mich verständlich zu machen, reden wir ja) du anspielst? Ich kann in dem fraglichen Austausch von Beitrag #916 bis #921 jedoch keinen langen Text entdecken. Daher verwirrt mich dieser Teil deiner Antwort ehrlich gesagt ein wenig.

                              Sie verwirrt mich auch, weil du (und das sei dir selbstverständlich zugestanden; ich denke, DARÜBER müssen wir jetzt nicht auch noch diskutieren ) im Verlauf deines oben zitierten Beitrags sehr viele Annahmen und Schlussfolgerungen hast, die sicher ihre Berechtigung haben. Für dich.

                              Aber: sind sie (eingedenk der vorausgegangenen Beiträge bis zur #916) wirklich die einzig möglichen Annahmen und Schlussfolgerungen??? Anders formuliert: kann meine Bitte an Shepherd, sein Anliegen anders zu formulieren, wirklich als nichts anderes interpretiert werden als meine (ich übertreibe hier bewusst) Faulheit und mein Unwillen, mich selber zu bemühen?

                              Denn das Schizophrene daran ist für mich, dass du (so verstehe ich dich) einerseits von dem Fragesteller (in diesem Fall mir) erwartest, dass ich mit (für mich) zu wenigen Informationen darüber, wie Shepherd seinen Beitrag gemeint hat, mir halt ein bisschen mehr Mühe geben müsse, damit ich das, was ich nicht verstehe, verstehe. Ich hingegen müsste ja erst einmal verstanden haben, um was es geht, bevor ich ihm mitteilen kann, was ich nicht verstanden habe.
                              (Worin genau diese Mühe dann bestehen sollte, muss mir im Übrigen auch noch mal jemand erklären... )

                              Gleichzeitig hast du selber vorgeführt, auf welche (und ich meine den folgenden Ausdruck nicht wertend, sondern lediglich beschreibend) einseitigen Schlussfolgerungen man kommen kann, wenn man nicht weiß, wie der andere seinen Beitrag gemeint hat. Wenn ich jetzt fies wäre, könnte ich dir unterstellen, dass du dir keine Mühe gegeben hättest, meinen Beitrag zu verstehen, sondern lediglich deine Standardantworten rausgehauen hättest, weil dir meine Antwort nicht wichtig genug war, um dir Mühe beim Antworten zu geben.

                              Klingt krass, oder? Und ich nehme mal an, dass es dir nicht gefällt, welche Schlussfolgerungen ich aus deinem Beitrag ziehen könnte. Ist da vielleicht auch ein wenig Unmut bei dir darüber, dass ich dich offensichtlich so falsch verstanden habe? Wo du dich doch so klar und deutlich ausgedrückt hast?

                              Keien Sorge, ich denke, ich habe dich verstanden. Und bitte werte diesen Text nicht als Angriff. Er ist in keinster Weise so gemeint, sondern lediglich erklärend.

                              Da fehlt mir das Gefühl, dass jemand überhaupt verstehen will und es auch versucht.
                              Oder übersetzt zB für mich auch so klingen könnte:
                              Zitat:
                              Schreib doch bitte so, dass ich es gleich verstehe, meinen Denkapparat nicht anwerfen muss, mich nicht anstrengen muss, pass dich doch bitte erst mal mir und meinem Verständnis der deutschen Sprache an, bevor wir über das Thema reden können.
                              Das ist wie gesagt, deine Interpretation, nicht das, was ich geschrieben habe. Es gibt diesen treffenden Satz "Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage. Nicht für das, was du verstehst."

                              Ich gebe dir grundsätzlich recht:
                              Der Punkt für mich ist, wie man etwas ausdrückt. Die deutsche Sprache hat so viele Möglichkeiten, dass man scheinbar das gleiche auf viele verschiedene Arten ausdrücken kann. *Betonung auf "scheinbar".
                              Andere Wörter, andere Satzstellungen, drücken meiner Meinung nach in den meisten Fällen auch etwas anderes aus.
                              Die alles entscheidende Tatsache ist dabei nur, dass es da keinen Standard gibt. Der Schreiber mag davon ausgehen, dass seine Satzstellung und seine Wortwahl exakt das ausdrücken, was er annimmt, dass sie es ausdrücken. WISSEN kann er es aber nicht!

                              Denn er hat keinen Einfluss auf die Verfassung, die Bildung und das Sprachvermögen des Adressaten. Der könnte müde sein, oder ihm ist dein Text zu schwurbelig oder mit zu vielen Fremdwörtern versetzt. Oder aber er hat einfach eine andere Art, Sätze zu bilden und andere Assitioationen zu bestimmten Worten. Und - zack - bewegst du dich mit all deiner (für dich) perfekten Satzstellung und Wortwahl doch wieder nur im Wahrscheinlichkeitsbereich. Du hast somit meine Interpretation dessen, wie dein Text bei mir ankommt, nicht wirklich unter Kontrolle.

                              Ich halte es für eines der häufigsten Kommunikationsprobleme hier im Forum, dass die Forumels, die den Beitrag eines anderen Forumels beantworten,
                              1. meist davon ausgehen, sich total verständlich ausgedrückt zu haben
                              und daher erwarten, dass
                              2. derjenigen, dem der Beitrag galt, ihn auch versteht. Wenn das nicht der Fall ist, hat er sich gefälligst mehr Mühe zu geben.

                              Und diese Erwartungshaltung empfinde ich als sehr anmaßend. ich fühle mich dafür gemaßregelt, eine bestimmte Fähigkeit nicht zu haben. Denn sie schiebt unter dem Deckmäntelchen "ich habe alles getan, was nötig war" den Schwarzen Peter zum anderen. Und damit lädt man die eigene Verantwortung ab, bei sich selber zu schauen, ob man sich selber auch genügend Mühe gegeben hat, sich verständlich auszudrücken.

                              Es mag dem ein oder anderen vielleicht ein wenig sauer aufstoßen, wenn ich jetzt mit dem Sezieren von Beiträgen anfange. Aber ich halte das für notwendig, um deutlich zu machen, wo überall Interpretationspielraum bestand.

                              Wenn du/ihr dir/euch nämlich vor dem Hintergrund dessen, was ich gerade geschrieben habe, die fraglichen Beiträge #916 bis #921 noch einmal durchliest, wirst du/werdet ihr vielleicht entdecken, dass mit Beitrag #916 ein neuer Aspekt ins Spiel kam, den ich (wie in Beitrag #917 geschrieben) nun mal einfach nicht verstanden habe bzw. nicht in Zusammenhang mit dem bringen konnte, was bis dahin geschrieben wurde. Das muss nicht an Shepherds Formulierung gelegen haben, sondern kann durchaus auch an meiner Begriffsstutzigkeit gelegen haben. aber das scheint ja nicht das Problem zu sein.

                              Ich schrieb in Beitrag #915 (und auch vorher) ganz klar in der Gegenwartsform (= "ich habe jetzt das Problem") und bekam auch eine Antwort in der Gegenwartsform (= "da sollte der Therapeut dolmetschen", nicht "da hätte der Therapeut damals dolmetschen müssen"). Diese Bemerkung bzw. den Zusammenhang verstand ich nicht, da ich ja weiter vorher in Beitrag #902 ausführlich über meine momentane Therapiesituation berichtet habe - nämlich, dass ich zur Zeit keinen Therapeuten habe.

                              Ich habe in meiner Antwort in Beitrag #917 (in meinen Augen klar und deutlich; korrigiere man mich bitte, wenn ich das falsch sehe) mit direktem Bezug auf den im übrigen aus zwei Sätzen bestehenden Beitrag #916 erläutert, was ich nicht verstanden habe. Ich habe sogar noch eine Vermutung geäußert darüber, wie der Beitrag eventuell auch noch gemeint sein könne.

                              Daraufhin bekam ich in Beitrag #918 weder eine Bestätigung meiner Vermutung (oder, falls sie nicht zugetroffen hätte) eine Erläuterung, wie der Beitrag #916 denn nun wirklich gemeint war. Auch bekam ich keine Antwort auf die Frage, worin die Hilfestellung der Antwort aus #916 bestehen sollte.

                              Stattdessen bekam ich eine weitere Erklärung darüber, was Shepherds Ansicht nach die Aufgabe meines Therapeuten sei. Vielleicht muss ich es ja doch noch einmal explizit betonen: Ich habe (und hatte zu dem Zeitpunkt des Beitrages) keinen Therapeuten. Ist daher wirklich nur für mich klar, dass mit dem Hintergrund "Ich versuche mir gerade selber zu helfen" der Hinweis auf die Aufgabe des Therapeuten wenig zur Klärung beiträgt, sondern eher für zusätzliche Verwirrung sorgt???

                              Und so antwortete ich in Beitrag #919, dass ich das, was Shepherd mir geschrieben hatte, doch selber weiter oben bereits erläutert habe und somit nicht verstehen würde, was Shepherd mir mit seinem Beitrag sagen wollte.

                              Daraufhin kam in Beitrag #920 so etwas wie eine Bestätigung plus einer Schlussfolgerung, die für Shepherd offenbar logisch stringent war, für mich jedoch immer noch keinen Sinn machte, weil er sich nach wie vor darauf zu beziehen schien, dass ich einen Therapeuten haben würde. Den ich aber nicht hatte!

                              Also bat ich in Beitrag #921 um eine Erklärung in einfachen Sätzen. Darauf kam dann keine Antwort mehr.

                              Wenn ich dich zB bitten würde:
                              Zitat:
                              Schreib doch bitte in einfachen Sätzen
                              Wie würdest du das empfinden ?
                              Ich würde mir überlegen, wie ich dir mein Anliegen mit anderen Worten näher bringen könnte. Ich würde vermutlich auch nachfragen, wo das Verständnisproblem liegt. Was sonst???

                              Ich glaube, wir sind uns da größtenteils einig, dass jeder für das, was er tut oder lässt, einen guten Grund hat. Das gilt auch hier für die Bereitschaft jedes Einzelnen, sich mit einem Beitrag zu befassen oder nicht.

                              Ich kann nirgendwo erkennen, dass ich mir keine Mühe gegeben habe, Shepherd zu verstehen oder ihm verständlich zu machen, wo meine Verständnisschwierigkeiten liegen. Ich bekam zudem ja auch nirgendwo von Shepherd das Signal "Du, Queenie, ich weiß nicht, was du an meinem Beitrag nicht verstanden hast. Kannst du etwas konkreter werden? Ist es z. B. XX oder YY?". Diesbezügliche Signale des Nicht-Verstehens sind von Shepherd nicht gekommen. Im Gegenteil, ich hatte den Eindruck, dass er ganz genau wusste, was ich von ihm wissen wollte und eher seinen Spaß daran zu haben schien, dass ich ihn nicht verstand. (Letzteres ist aber nur mein Eindruck und soll keinesfalls als Tatsachenbehauptung verstanden werden.)

                              Was ich mich schon länger frage: Warum soll eigentlich immer nur der in der Pflicht sein, der nicht versteht? Warum wird so gut wie nie der in die Pflicht genommen, der nicht verstanden wurde? Warum ist der Ratsuchende in der "Pflicht", Einsatz zu zeigen, während der Ratende offenbar mit der Mitteilung seines Rates seine "Pflicht" erfüllt hat und den Ratsuchenden dafür niedermachen darf, dass er seine Worte nicht verstanden hat? Ich finde das offen gestanden generell ziemlich arrogant.

                              Ich arbeite bei einer Tageszeitung und habe - räumlich bedingt - sehr viel mit der Redaktion zu tun. Und ich erinnere mich immer noch sehr gut daran, wie eine Redakteurin einen freien Mitarbeiter (der ihr wieder einmal einen völlig verschwurbelten und verklausulierten, mit zig Fachbegriffen gespickten Artikel geliefert hatte) am Telefon mit den Worten abwatschte "Es ist mir egal, wie viel Semester Deutsch Sie studiert haben. Als Journalist ist es Ihre Aufgabe, komplexe und komplizierte Sachverhalte in klare und einfach verständliche Worte zu fassen, damit sie jeder verstehen kann. Und nicht nur die Mitglieder Ihres Debattierzirkels! Wenn Sie das nicht können, tun Sie bitte uns und unseren Lesern den Gefallen und schreiben nicht mehr für uns!"



                              Daher bleibt mir abschließend noch eine Antwort auf eine Bemerkung von dir, liebe Sky:
                              Die Empfindlichkeiten sind unterschiedlich. Mal reagiert der eine eher auf dieses oder der andere eher auf jenes.
                              Das gehört zu den Dingen, von denen ich ausgehe, dass sie nicht nur mir klar sind, sondern jedem anderen auch. Daher weiß ich diesen Hinweis nicht wirklich einzusortieren. Oder ist das etwas, was du halt einfach auch noch sagen wolltest?

                              Königliche Grüße
                              Queenie

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                                Lange Rede, kurzer Sinn:

                                Wenn jemand mir öfter nicht auf Fragen antwortet, obwohl er direkt angesprochen wurde, ist er für mich erledigt.
                                Die entsprechende Interpretation obliegt dann meiner Vermutung, die habe ich dann nicht zu verantworten.

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