Hallo Zusammen!
Ich mache mir gerade Gedanken um meine seelische und emotionale Situation.
Bevor ich aber zu der eigentlichen Fragestellung komme, muss ich erst mal Etwas über mich erzählen.
Vor gut 1,5 Jahren hat sich mein damaliger Freund, meine erfste große Liebe, (nennen wir ihn Klaus) nach 6 intensiven Beziehungsjahren von mir getrennt. Ich bin damals durch die Hölle gegangen und hatte den schlimmsten Liebeskummer.
Das war eine schlimme und zugleich sehr wichtige Erfahrung für mich. Ich habe mich selbst sehr gut kennengelernt, mich mit vielen Lebens- und Sinnfragen auseinandergesetzt und glaube, dass ich diese Trennung nun ganz gut verarbeitet habe.
Letztes Jahr habe ich Jemanden kennengelernt und dieser "Jemand" nennen wir ihn Marcel, war also bis vor Kurzem mein Freund. Wir hatten eine sehr entspannte und unkomplizierte Bezihung, ich hatte aber dennoch sehr tiefe Gefühle für ihn udn wirklich auch starke Liebe für ihn empfunden.
Leider war anscheinend ich die Jenige, die mehr Gefühle in diese Beziehung investiert hat. Vermnutlich habe ich das unterbewusst gespürt und mich die ganze zeit innerlich schon auf die Eventualität einer (erneuten) Trennung eingestellt (ich hatte aber eine RIESEN Angst davor).
So ist es nun auch gekommen. Marcel hat sich von mir gterennt, weil er sich einfach nicht so sehr in mich verliebt hat.
Natürlich hat er sich in den letzten Wochen mehr zurückgezogen und um "Zeit zum Nachdenken" gebeten und ich konnte mich gedanklich auf eine Trennung vorbereiten.
Der Tag an dem wir uns dann (sehr erwachsen und ohne Hysterie und große Emotionen) getrennt haben, war ganz schlimm. An diesem Tag habe ich viel geweint und war unendlich traurig.
Was mich aber verwundert, und hier komme ich zu meiner Frage:
Ich hatte schon am nächsten Tag wieder gute Laune. Es war so, als hätte man panische Angst davor gehabt vom Drei Meter Brett zu springen, hat es getan und merkt: "Huch, doch gar nicht so schlimm wie gedacht!!" Ich habe mir gesagt: Es ist wie es ist und versuche, Alles loszulassen. Ich weiß, dass was Neues kommt und dass ich es sowieso nicht ändern kann. Mein Kopf weiß dies. Aber weiß dies auch meine Seele?
Ich bin mir momentan nicht ganz sicher, ob dies vielleicht nur Selbstschutz ist und der große "knall" noch kommt.
Wenn ich an Marcel denke, dann tut es mir schon sehr leid, dass es vorbei ist und natürlich vermiss ich ihn. Aber es zereisst mir nicht so das Herz wie bei Klaus.
Natürlich darf man auch eine Liebe von sechs Jahren nicht mit 8 Monaten vergleichen. aber meine Gefühle waren ja jetzt auch sehr (!) stark.
Kann es sein, dass man im Laufe des Lebens bessere Strategien für den Umgang mit Verlust entwickelt?
Kann es auch sein,dass ich diese (sehr "angenehm" abgelaufene) Trennung gebraucht habe, um das Trauma von Klaus komplett zu verarbeiten?
ich habe nämlich das Gefühl, dieses Thema ist komplett durch seit der Trennung von Marcel.
Sorry für den langen Beitrag, vielleicht hat ja Jemand ähnliche Erfahrungen gemacht!?
Ich mache mir gerade Gedanken um meine seelische und emotionale Situation.
Bevor ich aber zu der eigentlichen Fragestellung komme, muss ich erst mal Etwas über mich erzählen.
Vor gut 1,5 Jahren hat sich mein damaliger Freund, meine erfste große Liebe, (nennen wir ihn Klaus) nach 6 intensiven Beziehungsjahren von mir getrennt. Ich bin damals durch die Hölle gegangen und hatte den schlimmsten Liebeskummer.
Das war eine schlimme und zugleich sehr wichtige Erfahrung für mich. Ich habe mich selbst sehr gut kennengelernt, mich mit vielen Lebens- und Sinnfragen auseinandergesetzt und glaube, dass ich diese Trennung nun ganz gut verarbeitet habe.
Letztes Jahr habe ich Jemanden kennengelernt und dieser "Jemand" nennen wir ihn Marcel, war also bis vor Kurzem mein Freund. Wir hatten eine sehr entspannte und unkomplizierte Bezihung, ich hatte aber dennoch sehr tiefe Gefühle für ihn udn wirklich auch starke Liebe für ihn empfunden.
Leider war anscheinend ich die Jenige, die mehr Gefühle in diese Beziehung investiert hat. Vermnutlich habe ich das unterbewusst gespürt und mich die ganze zeit innerlich schon auf die Eventualität einer (erneuten) Trennung eingestellt (ich hatte aber eine RIESEN Angst davor).
So ist es nun auch gekommen. Marcel hat sich von mir gterennt, weil er sich einfach nicht so sehr in mich verliebt hat.
Natürlich hat er sich in den letzten Wochen mehr zurückgezogen und um "Zeit zum Nachdenken" gebeten und ich konnte mich gedanklich auf eine Trennung vorbereiten.
Der Tag an dem wir uns dann (sehr erwachsen und ohne Hysterie und große Emotionen) getrennt haben, war ganz schlimm. An diesem Tag habe ich viel geweint und war unendlich traurig.
Was mich aber verwundert, und hier komme ich zu meiner Frage:
Ich hatte schon am nächsten Tag wieder gute Laune. Es war so, als hätte man panische Angst davor gehabt vom Drei Meter Brett zu springen, hat es getan und merkt: "Huch, doch gar nicht so schlimm wie gedacht!!" Ich habe mir gesagt: Es ist wie es ist und versuche, Alles loszulassen. Ich weiß, dass was Neues kommt und dass ich es sowieso nicht ändern kann. Mein Kopf weiß dies. Aber weiß dies auch meine Seele?
Ich bin mir momentan nicht ganz sicher, ob dies vielleicht nur Selbstschutz ist und der große "knall" noch kommt.
Wenn ich an Marcel denke, dann tut es mir schon sehr leid, dass es vorbei ist und natürlich vermiss ich ihn. Aber es zereisst mir nicht so das Herz wie bei Klaus.
Natürlich darf man auch eine Liebe von sechs Jahren nicht mit 8 Monaten vergleichen. aber meine Gefühle waren ja jetzt auch sehr (!) stark.
Kann es sein, dass man im Laufe des Lebens bessere Strategien für den Umgang mit Verlust entwickelt?
Kann es auch sein,dass ich diese (sehr "angenehm" abgelaufene) Trennung gebraucht habe, um das Trauma von Klaus komplett zu verarbeiten?
ich habe nämlich das Gefühl, dieses Thema ist komplett durch seit der Trennung von Marcel.
Sorry für den langen Beitrag, vielleicht hat ja Jemand ähnliche Erfahrungen gemacht!?

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