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Ein Leben, dass ich doch nicht wollte..

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    #31
    Nein, ich werde mich nicht niedermachen oder geißeln,

    Deine Überspitzung find ich nicht sehr gelungen.

    Akzeptieren, das es so war...ok

    In frieden gehen... weiß nicht

    Toll finden.. nein

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      #32
      Zitat von yearni Beitrag anzeigen
      Toll finden.. nein
      Dies ist in meine Augen ein wichtiger Punkt!

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        #33
        Zitat von glueckswahl Beitrag anzeigen

        Lieber Glueckswahl,

        Aber (egal, wofür du dich entscheidest):
        "Das-was-geschehen-ist" bleibt hiervon völlig unbeeindruckt!

        Diese Aussage fühlt sich für mich sehr schlüssig und wichtig an.
        Ich persönlich würde jetzt einzelne Schritte draus machen und sie so formulieren:
        - Ich sehe hin was passiert/geschehen ist
        - Ich erkenne dass nichts was ich auch tue, das Geschehene verändern kann
        - Ich akzeptiere es - dh nicht, dass ich es für gut finden muss, sondern ich akzeptiere einfach nur dass es passiert ist und ich keine Möglichkeit habe es rückgängig zu machen (auch wenn ich mich zB bei jemand entschuldige den ich gekränkt habe, hat er die Kränkung gespürt. Die Entschuldigung ändert nichts mehr an dem Moment der Kränkung)
        - Indem ich reflektiere und hinspüre wo meine Bedürfnisse in dem Moment lagen, kann ich meine zukünftigen Handlungen beeinflussen weil ich nun meine Bedürfnisse kenne und somit fällt es mir leichter zu agieren und nicht nur zu re-agieren.

        Bleibe ich mit meinem Denken in meinen 'Selbstvorwürfen stecken', so nehme ich mir die Möglichkeiten meine Bedürfnisse und dadurch mich selbst erkennen zu können und ich werde weiterhin nur 'reagieren' und nicht bewusst handeln. Und es wird immer und immer wieder ähnliches passieren - bis ich meine Bedürfnisse wahrnehme.

        Dass Du, lieber Yearni, es nicht toll finden kannst, kann ich nachvollziehen und ich denke, es ist auch nicht der Sinn der Sache. Aber ich glaube dass es für wichtig ist die Bedürfnisse zu sehen die hinter Deinem Handeln lagen - so zu sehen dass Du Dich nicht damit niedermachst, sondern 'objektiv' siehst.
        Vielleicht nützt es etwas wenn Du Dir vorstellst Du wärst Dein bester Freund dem es so ergangen ist, Du siehst wie es ihm jetzt damit geht und ihr redet miteinander. Wie würdest Du mit ihm reden? Was würdest Du ihm sagen? Was würdest Du ihm raten? Würdest Du wirklich auch ihn mit Vorwürfen überhäufen - so wie Du Dich selbst überhäufst?
        Hättest Du Mitgefühl mit ihm? Würdest Du evtl. in Betracht ziehen dass auch seine Frau ihren Teil zur Situation beigetragen hat usw......?
        Vielleicht magst Du mal drüber nachdenken? Vielleicht magst Du mal Dir selbst Dein bester Freund sein?

        Liebe Grüße
        Anneliese

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          #34
          Zitat von yearni Beitrag anzeigen

          Und es ist auch so, dass mich das alles auf eine unbestimmte Art überfordert.

          Selbstkritik, sich Nieder-machen.. sind durchaus Lebensthemen bei mir...

          ...ach sch*** ich hab viele "Lebensthemen"

          Dass das Geschriebene zu meinem "inneren Frieden" beiträgt...? Der erste Gedanke war eher noch mehr Frust, weil ich an den Antworten lese, wie gedankenlos ich wohl handle.

          Wenn ich an das gewesene zurückdenke, dann kann ich noch lange nicht neutral oder versöhnt daran denken.. das merk ich grad beim schreiben. Ich hab vieles verloren, und ich seh nix, was ich gewonnen hab

          Hätt ich nur nicht angefangen zu schreiben
          welches bedürfnis steckte denn dahinter, dass du hier geschrieben hast? das thema wird dich weiterhin begleiten, also macht es sinn, sich damit auseinander zu setzen. dieses forum hier ist keines, dass einem "nachdem mund redet"- wer andere auffordert, dass sie ihren senf dazugeben sollten, bekommt genau das- senf der verschiedensten kategorieren. es ist an dir, ihn anzunehmen oder es sein zu lassen.

          wie stellst du dir deine zukunft vor?

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            #35
            Es wird immer unangenehme Punkte geben, aber Sätze wie...Hätte ich bloß nicht...helfen dir nicht weiter. Du entscheidest worüber du sprechen möchtest, ok, aber wenn du ein Thema anspricht, wirst du nie immer nur das hören, was du hören möchtest. Wir Fortuna oben schreibt, es liegt an dir ob du annehmen möchtest.

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              #36
              Das Schlimme ist einfach.. wenn man in einem Loch sitzt.. kann es sein.. man sieht einfach die Sonne nicht mehr..
              Wichtig ist.. das Vertrauen in sich selbst nicht zu verlieren.. die Sonne jemals wieder sehen zu können..

              Lieber Yearni,
              ich hoffe sehr.. Du siehst irgendwann wieder die Sonne am Ende des Tunnels!

              Ein Licht.. ein tröstliches Licht.. begleitet Dich!.. so hoffe ich..
              Du kannst Dir vorstellen.. trotz allem was Du in Deinen Augen so falsch gemacht hast und kaputt gemacht hast zu verzeihen..

              Meine eigene Logik sagt mir einfach.. wenn Du es nicht kannst wie kann es dann ein Anderer.. (Gott?) ..?

              Alles Gute Dir..
              Simone

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