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Unfähigkeit zum Glück

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    Unfähigkeit zum Glück

    Mein Partner hat sich bereits zum zweiten Mal völlig unvorbereitet von mir getrennt. Nach dem ersten schrieb er mir, dass er unfähig zum Glück sei, er könne es nicht annehmen und zerstöre es, sobald es greifbar würde. Er sei einfach nicht vorgesehen für Glück, sähe aber die Schuld im Scheitern allein bei sich.
    Wir haben diese Trennung beim ersten Mal aufheben können, indem ich auf ihn zugegangen bin, er war unglaublich glücklich. Zwischenzeitliche Zweifel kamen immer wieder, genau dann, wenn es richtig gut mit uns war.Es lief immer darauf hinaus, dass er mir sagte, dass er mich nicht verlieren wolle.
    Jetzt vor einem gemeinsamen Urlaub, nach einem wunderbaren nahen gemeinsamen Wochenende und vielen Tagen zusammen,in denen sich immer mehr Nähe ergab, wir spüren konnten, dass wir im gleichen Rhythmus leben, wieder das aus. Er könne sich nicht fallen lassen, obwohl er wisse, die Beziehung sei alles, was er wolle, sie würde niemals langweilig, wäre das, was für ihn Beziehung ausmache, wäre für ihn rein... usw...Telefonisch sagte er, wenn er sich jetzt fallen liesse,wäre er drin udn ich würde ihn irgendwann verlassen. Deshalb hat er es getan.

    Ich weiss aber, dass er mich liebt, spüre, dass wir unglaublich viel zu geben haben, aber auch seine extreme Angst und Unfähigkeit, sich den Ängsten, verlassen und enttäuscht zu werden, zu stellen.

    Ich habe ihn wissen lassen, dass ich ihn liebe und für ihn da wäre,so wie er ist, weil er mich selbst auch so nimmt, wie ich bin.
    Ich habe mich zurückgezogen und weiss nun schwer damit umzugehen. Ich liebe ihn und würde ihm gern irgendwie den Mut geben, mir und sich selbst zu vertrauen.

    Kennt jemand vergleichbare Beziehungen? Ich glaube, ich könnte Rat gut gebrauchen....Danke Euch:))

    #2
    Ich bin momentan in solch einer Phase,in der ich mir geschworen habe, nie mehr Nähe zuzulassen, um nicht enttäuscht zu werden.
    Irgendwo kann ich ihn verstehen, deinen Partner.
    Ich weiß aber auch, dass ich mir damit sehr viel Glück verweigere.
    Ich glaube, es ist eine Frage des Selbstwertgefühls.

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      #3
      Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
      Ich bin momentan in solch einer Phase,in der ich mir geschworen habe, nie mehr Nähe zuzulassen, um nicht enttäuscht zu werden.
      Geht das und ist das sinnvoll?

      Schönes Lied von Ulla Meinecke dazu.

      YouTube - Nie wieder - Ulla Meinecke

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        #4
        Nicht das, was sinnvoll ist, bestimmt mein Leben, sondern das, was ich ertragen kann.
        Und bei mir ist das Limit bereits überschritten.
        Mehr bin ich nicht in der Lage auszuhalten.

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          #5
          Liebe Traumblau!
          Beim Lesen deines Artikels habe ich mich irgendwie angesprochen gefühlt...vielleicht nicht in so einer "krassen" Art, wie du es beschreibst, aber doch so, dass ich viel Verständnis für deinen Partner empfinde.....
          Hm...wo soll ich anfangen???
          Ich würde dir gerne ähnliche Teile meiner eigenen Geschichte schreiben, allerdings können es bei deinem Partner ganz andere Hintergründe sein, die zu so einem Verhalten führen....ich finde es aber schon gaaaaaanz toll, dass er das in diese Worte fassen kann!! Sei dir dessen bewusst, Traumblau, dass das viele andere nicht können....wenn er drüber reden kann, ist das schon einmal ein Anfang Richtung Heilung.... es klingt für mich so, als wäre er in seinem Leben bereits seeehr verletzt und auch verlassen worden...so, als wäre Nähe oder die Folge davon einfach etwas sehr Schmerzvolles für ihn gewesen......
          und diese Angst kann ich nachvollziehen.....
          Meine Eltern liessen sich genau an meinem 12. Geburtstag scheiden, mein Vater hielt nachher seine Treffensversprechen nie ein, weil er an den Folgen seines Alkoholkonsums bei sich zuhause darnieder lag (das wusste ich aber damals nicht, ich dachte, ich sei ihm einfach nicht wichtig .....)...durch die ständige Freude auf ein Treffen und die ständigen Absagen am SELBEN Tag(!) verlor ich meinen Selbst-Wert, war bitter enttäuscht, fühlte mich un-wert und im Stich gelassen (ich muss dazu sagen, dass ich emotional als Kind mehr an meinem Vater hing als an meiner Mutter)...ein Teil meiner Seele begann zu sterben.....oder sollte ich sagen, eine Mauer um mein Herz begann sich aufzurichten...???? Schutz???? Meine Mutter war schon Jahre zuvor durch ihren Kälte- und Distanzpanzer geschützt...sie konnte mir auch nicht helfen....
          dazu kam, dass ich einen seltenen Schluss in der Familiengeschichte zog: Meine Grossmutter hatte ihren Mann durch den Tod verloren, meine Mutter hatte ihren Mann durch Scheidung verloren, also war ich die nächste in der Kette, die ihren Mann eines Tages verlieren würde.....
          Wie soll ich sagen, Traumblau....ich habe mich lange nicht in meiner Ehe fallen gelassen und konnte das in folgende Worte fassen: "Wozu soll ich mich auf dich einlassen? Eines Tages verlässt du mich sowieso!" Ich bildete mir dann auch noch ein Alter ein, weil in der Gesellschaft die Frauen ab 50 ja irgendwie einen seltsamen Stellen-Wert in Ehewitzen oder/-und wahrheiten haben (Austausch durch eine Jüngere, blabla...) ich dachte wirklich , wenn ich 50 bin, verlässt er mich.....es war wie eine verzweifelte fixe Idee, bis mir eine Lebensberaterin sagte, ich solle diesen Glaubenssatz unbedingt aufgeben , denn sonst TREIBE ICH meinen Mann im Laufe der Jahre dazu, dass er geht... (unbewusst oder bewusst)
          Bei meinen 2 Beziehungen vor meinem Mann war es so, dass ich eine Antenne hatte, wenn etwas nicht stimmte und schnell SELBER Schluss machte, es war wie ein böses Spiel- hin, her, hin , her..... nur um nicht SELBST VERLASSEN zu werden..... und ich weiss obendrein noch, wie gut es tat, wenn da jemand war, der sagte: nein, geh nicht, bitte.... weil ich dann das Gefühl hatte, für meine Partner WICHTIG zu sein......wert-voll zu sein...

          Tja, wie ist es nun geschehen, dass ich nun doch 17 Jahre mit meinem Mann zusammen bin?????
          Was hat in meinen Augen dazu beigetragen????
          Hm.
          Ich glaube, jeder von uns hat seinen Beitrag geleistet:
          Er durch:
          -seinen unerschütterlichen Glauben an unsere Beziehung mit Worten wie: "Wir gehören zusammen, da kannst du dich auf den Kopf stellen!"
          -seiner grossen Liebe und Wärme, die er mir über all die Jahre stets gezeigt hat
          -seiner Bereitschaft zur gemeinsamen Entwicklung
          -seiner grossen Geduld mit meinen Verletzungen
          - dass er mir zugehört hat
          - seine heilende Zärtlichkeit
          -dass er immer wusste, dass meine alten Verletzungen aus mir sprachen, er sich dadurch nicht schuldig fühlte...er gab mir so die Chance, mich damit SELBST konfrontieren zu müssen/ dürfen...
          - dass er mir IMMER ds Gefühl gegeben hat, für ihn WERTVOLL zu sein!!!!

          Ich durch:
          -viiiiiel Arbeit an mir selbst und meinen Verletzungen wie z. B. Psychologe, Reiki, Paarabende, Bücher lesen über Beziehungsheilung, ...
          - die Hoffnung, dass wir es schaffen können
          - grosse Ehrlichkeit meinem Partner gegenüber
          - meiner Bereitschaft, den Verletzungen auf den Grund zu gehen
          - meiner Bereitschaft, diesen Schmerz so zuzulassen, dass ich dachte, meine Seele zerbricht (heute weiss ich , es war die Mauer um mein Herz, die mit wildem Getöse zerbrochen ist!)
          -das Aufgeben mancher zerstörerischer Glaubenssätze
          -das Annehmen der heilenden Liebe meines Mannes

          Liebe Traumblau!
          Raten kann ich dir nichts, weil eure Geschichte ja die eure ist, aber vielleicht war ja in meiner Erzählung etwas dabei, das die Hilfe oder Erklärung ist.....
          Orange Seahorse

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            #6
            Zitat von traumblau Beitrag anzeigen
            Telefonisch sagte er, wenn er sich jetzt fallen liesse,wäre er drin udn ich würde ihn irgendwann verlassen. Deshalb hat er es getan.
            Für mich stellen sich akut zwei Fragen:

            1. Will er überhaupt eine Beziehung in seinem Leben haben?

            2. Wenn ja, will er sich mit DIR binden?

            Denn er argumentiert ja, dass er genau die Beziehung mit dir will, das er das unter Glück versteht. Wenn er nun aber eine funktionierende Partnerschaft abbricht, dann ist das unlogisch - kein Mensch will unglücklich sein und sich selbst alles verbauen. Und es ist Unsinn, dass jemand nicht fähig zum Glück sein kann. Klingt für mich nach einer Ausrede, warum er sich der Vergangenheit nicht stellt. Will er denn ewig davonlaufen? Wovor hat er eigentlich Angst? Oder läuft es in der Beziehung für ihn doch nicht so toll?

            Bei meiner Freundin war ihr Freund anfangs auch so ein bindungsunfähiger "Flucht-Kandidat", der prinzipiell allen Frauen nach seiner Scheidung misstraute und ihm die Vorstellung von einer Woche Urlaub mit ihr einen Horror versetzte. Er konnte ihre Anhänglichkeit nicht ertragen und distanzierte sich von ihr, je mehr sie nach seiner Nähe suchte. Ich riet ihr, sich ebenso unabhängig zu zeigen und ihn nicht mit ihrer Liebe zu überschütten, sich rar zu machen. Er fuhr dann zwar fürs erste alleine in Urlaub, merkte aber später, dass er sie doch vermisste - und dass sie ganz gut ohne ihn leben könnte. Dann hat er sich wieder um sie bemüht, wahrscheinlich weil er auch einsah, dass es für ihn keine bessere gab -tja, nun wohnen sie zusammen...

            Vielleicht benimmt sich dein Freund so, weil er weiß, dass er jederzeit zurückkehren kann, dass du für alles Verständis hast?

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              #7
              Liebe Mensch!
              Deine Worte erinnern mich an meinen unerträglichen seelischen Schmerz, als ich dachte, meine Seele zerbricht......
              ....heute weiss ich, es war die Mauer um mein Herz, die mit lautem getöse zerbrach.....
              manches Mal erleben wir einen Schmerz.....der uns grausam erscheint, er ist es auch in dem Moment.....
              und manchmal wissen wir später, dass dieser Schmerz wichtig war, um eine alte grosse Wunde zu heilen.....
              Ich wünsche dir, das es bei dir so ist...
              Orange Seahorse

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                #8
                Ich befürchte, dass keine Mauer einbricht, sondern dass ich in Schnellbauweise eine aufbaue, eine aus Stahlbeton, erdbebensicher!

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                  #9
                  Mir hat es damals geholfen, mich meinem Schmerz hinzugeben und ihn zuzulassen......es war grausam...und heilsam......

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                    #10
                    siehe Spurensuche!

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                      #11
                      Hallo,

                      willkommen im Club. Bin im Moment in einer ähnlichen Situation. Wir sind noch nicht zusammen, er macht im Moment eine fürchterliche Trennung durch, wir haben uns verliebt und jetzt hat einfach nur noch Angst, das unsere Beziehung genauso wird wie sein alte. Er stösst mich zurück und lässt meine Nähe nicht zu. Habe heute den ganzen Tag im Internet gestöbert, bin aber genauso schlau wie zuvor. Ich habe ihm auf gesagt, das ich ihn liebe und das wir das alles zusammendurchstehen, aber .... Wie ich mich auch verhalte ist es falsch. Akzeptiere ich seinen Wunsch nach Distanz, denkt er, die wollte mich nicht wirklich, sie will all meine Probleme nicht, ..... Nähere ich mich, rennt er vielleicht davon. Ich bin auch für jeden Tipp dankbar. Ich habe ihm einen Brief geschrieben und darin dargestellt, wie ich die Sache sehe. Momentan leide ich wie ein Hund.

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                        #12
                        liebe orange seahorse...
                        deine geschichte hat mich sehr berührt, wie auch alle anderen gedanken....was auch immer die realen ursachen in unserem fall sind, sind die auswirkungen die selben und ich hoffe,mein partner kann spüren, dass er in mir jemanden hat,der so ist, wie dein mann....ich sehe auch die einzige chance darin, da zu sein. einfach nicht wegzulaufen, die schmerzen anzunehmen und ihm zu zeigen, dass ich verstehen kann, dass man so ist...das leben ist nicht immer die rosa version, er sehr sensibel...wahrscheinlich liebe ich ihn gerade deshalb. es erscheint mir wahnsinn, eine beziehung zu beenden, die beiden so viel gibt,aber ich weiss auch, dass angst ein schlechter berater ist.für ihn wie für mich. ich weiss nicht, ob er spüren kann, dass ich für ihn da bin. ich habe es ihm geschrieben, lasse ihn jetzt aber im urlaub in ruhe...ich denke, die braucht er, um sich zu spüren, keinen druck zu haben...er wird in jedem fall vor mir davonlaufen, versucht sogar einer begegnung mit mir aus dem weg zu gehen, weil er weiss, dass er ggf. die entscheidung nicht aufrecht erhalten könnte...
                        wie kann ich ihm nur den mut geben, mir zu vertrauen, das wissen, dass ich seine schwäche nicht missbrauche?
                        er hatte mir nach der ersten trennung alles gesagt,noch formuliert, dass er mir das alles gar nicht hätte sagen dürfen (aber wollte doch irgendwie, dass ich es weiss,sonst hätte er die mail nicht weggeschickt...am ende ist es ja auch unsere einzige chance, dass ich alles weiss), weil ich ihn quasi für verrückt halten würde...er hat in den wochen danach gespürt, dass ich das nicht getan habe...im gegenteil...die beziehung ist gewachsen, bis der nächste angstschub kam... nun sagt er...die beziehung wäre rein von enttäuschungen, ich die erste frau, die ihm nicht weh getan hätte...es ist, als wolle er sich das erhalten (auch wenn der das verneint...alles voller doppelbotschaften)....und das ganze endet mit den worten...lass mich fallen...

                        es scheint, als wäre alles nur die obere schicht, darunter eigentlich nur die bitte...bleib doch...aber ich weiss nicht, wie man bleibt, ohne noch mehr angst zu verursachen. ich weiss nur, dass ich ihn nicht verlieren will...

                        und ich weiss gottseidank, dass das alles nichts mit mir zu tun hat, ich also nicht unzulänglich bin und er deshalb so ist...sonst hätte ich nicht die kraft...

                        und...es ist kein spiel seinerseits. das ist sicher. ich weiss, dass er mich liebt und ich weiss, dass er massiv auf der flucht ist. aber auch, dass es eine seiner einzigen chancen sein wird, den ersten schritt in richtung glück zu tun und mir liegt sehr viel daran, dass wir das schaffen. das hiesse aber, er müsste von allein auf mich zukommen, es wollen...sich trauen...

                        therapie ist sicher okay, auch ich hab im letzten jahr viel gemacht,um die vorherige beziehung zu verdauen...wahrscheinlich kann ich nur deshalb das alles aushalten und habe das gefühl, ihn verstehen zu können...aber solange er für sich feststellt, dass wir getrennt sind, kann ich nur etwas für mich tun und irgendetwas, was ihm zeigt...ich bin da für dich........
                        traumblau

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                          #13
                          liebe sailingcat...vielleicht hilft zeit, wenn er sich gerade trennt....ist eh ein blöder moment, weil er sich gar nicht spüren kann....mit etwas "glück" hängt seine angst ja "nur" mit aktuellen dingen zusammen...ich weiss, das hilft nicht....am ende ist es doch so, dass man immer zwischen "komm her und geh weg" hängt....
                          nur, dass es bei mir "komm her" nur zwischen den zeilen gibt. laut sagt er...ich komme nicht zurück. (und denkt...es könnte weh tun,wenn ich das tue...)...
                          aber ich habe das gefühl, dass die antwort von orange horse das trifft,was man tun kann....vielleicht hast du ja die chance dazu....
                          lieber gruss....

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                            #14
                            Hallo traumblau,

                            finde mich auch in dem Verhalten Deines Partners wieder. Zum Glück kann ich heute in der Vergangenheit sprechen, habe vieles in dieser Geschichte für mich aufarbeiten können.

                            Ich habe unzählige Male in den vergangenen Jahren meine Koffer und Kisten gepackt in meiner Beziehung und meinen Partner damit in furchtbare Situationen gebracht....
                            Es ging letztendlich immer darum, dass ich vermeiden wollte, einen alten Schmerz noch einmal zu erleben .... und habe so viel dazu beigetragen, dass er mir „vertrautes“ antat. Manchmal habe ich es sogar provoziert:
                            Bevor ich verlassen werde, mache ich lieber Schluss.
                            Meistens passierte es dann, wenn es uns gut ging, sogar, dass ich etwas initiieren musste. Unerträglich, in einer schönen Stimmung verlassen zu werden .....

                            Mir hat es geholfen, dass mein Partner sich mir mit seiner ganzen Gefühlspalette gezeigt hat und trotzdem seine Wege weiter gegangen ist und dennoch für mich da war. Er hat mir sehr deutlich gemacht, dass er mit mir leben möchte, mich annimmt mit meiner Angst, er unbeholfen ist, damit umzugehen aber mich dennoch liebt.
                            Und er hat gelernt, STOP zu schreien. Das hier ist DEIN Problem. Dafür bin ich nicht verantwortlich, es hat nichts mit mir / uns zutun. Er hat eine Grenze gezogen und das hat mich dermaßen verunsichert, wachgerüttelt und zum Nachdenken gebracht...... erst dadurch konnte ich ihm vertrauen ... glauben.... vorsichtig und schwierig.
                            Er hat mir gesagt, dass er unglaublich traurig wäre, wenn ich gehen müsste, aber er mich nicht aufhalten kann und auch nicht wird. ICH hätte eine Wahl....
                            Wieso ICH ??? Ich hatte doch gar keine Wahl fühlte ich, ich war gefangen in meiner Angst.

                            Dadurch dass er mich gehen lassen wollte, hat er mich letztendlich gehalten .... denn da konnte ich meins spüren : dass ich mit ihm will.

                            Sorge gut für Dich, würde ich Dir gerne sagen wollen.

                            Vielleicht hilft Dir / Euch das ein Stück weiter?

                            Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und Glück!

                            Von Herzen

                            Mondstaub

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                              #15
                              Hallo Mondstaub und Traumblau,
                              Eure Zeilen geben mir so viel Kraft. Sie zeigen mir, das ich nicht alleine bin, mit solch einem Problem. Ich sage ihm täglich, das ich von uns überzeugt bin, das er mich nicht wegstossen kann und das ich nicht weglaufe. Zwischen den Worten kommt es aber immer wieder: Bleib! Aktuell ist sein größtes Problem, das seine Ex ihm eingeredet hat, er wäre ein schlechter Liebhaber und ein Schlappschwanz und ich würde es nur 2 Monate aushalten. Wir hatten bisher keinen Sex und ich kann ihm einfach nicht beweisen, was für ein toller Mann er auch in dieser Beziehung für mich sein wird. Traumblau, du hast einen wichtigen Satz für mich geschrieben: Du wirst seine Schwächen nicht missbrauchen, genau das ist im passiert, seine Schwächen wurden absolut missbraucht. Es tut so furchtbar weh, einerseits die Angst ihn zu verlieren und andererseits die Angst, das er sein Leben und sein Glück wegwirft.

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