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schlagende Kleinkinder

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    #16
    Hallo chrissi
    Ja auch ich schließe mich zum großteil der Vorschreiber an und würde ein fruchtendes Gespräch für willkommen heißen. Aber gerade bei Pädagogen hätte ich pers. Bedenken mich in die Nesseln zu setzen oder nicht die richtigen Worte zu finden, weil oft letzten Endes vieles Definitionssache ist.
    Zwar bin ich erst am Anfang des Buches, aber trotzdem widererwartend positiv überrascht. Und ein Buchtipp ist erstmal nicht sooo aufdringlich.

    "Warum unsere Kinder Tyrannen werden" Michael Winterhoff

    Viel Erfolg euer Dorfgemeinschaft

    LG

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      #17
      Klar erzähl ich Euch was das Gespräch gebracht hat!
      Ich hab keine bedenken mit der Mutter zu sprechen.Wir kennen uns recht gut und ich schätze sie nicht so ein, das sie irgendwas in den falschen Hals bekommen würde.
      Sie hat uns auch schon sehr geholfen, bei unserem großen. Der ist nämlich unser Problemkind.Aber das wäre ein thema für einen neuen Faden.

      Liebe Grüsse

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        #18
        Liebe Chrissi,

        ich habe einen Neffen, und der war auch so "schrecklich". Niemand wollte mehr mit ihm spielen usw. Meine Schwester war hilflos. Sie haben alle möglichen Erziehungsmethoden an ihm ausprobiert, Geschrien, Hintern verklopft... Am Ende wurde er noch agressiver. Was etwas half, war ein Zettel, auf dem ein Strich gemacht wurde, für alles wirklich schlimme. Dann musste er abends pro Stirch 5 Minuten im Bad verbringen. Manchmal saß er fast eine Stunde...

        Im Kindergarten hat man dann geraten, den Knaben in die Sonderschule zu stecken, weil keiner mit ihm zurecht kam.

        Heute ist er 17 und ein echt netter süßer Kerl.

        Der Junge ist hochgradig intelligent, musikalisch und in alle Richtungen begabt. Sein Problem als Kind war einfach, dass er den Imput aus der Umwelt nicht verarbeiten konnte. Je älter er wurde, umso besser konnte er verarbeiten.

        Er ist ein ganz besonderes Kind und ich bin echt gespannt, welchen Lebensweg er noch vor sich hat!

        Ich wünsche Dir alles Gute mit Deiner Freundin und den richtigen Blickwinkel für den Kleinen.

        DasLeben

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          #19
          also ich möchte mich ja nicht als ober-unsensibel hier hinstellen und so, und ich finde das ja alles auch äusserst lobenswert und eigentlich auch sehr "erfreulich" wenn über verhalten so nachgedacht wird.

          aber - dennoch bleibt es ein versuch nicht das eigene verhalten, sondern das von einem andern zu verändern - und das geht bekanntlich nicht sehr gut auf diese art.

          mir scheint wir leben in einer seltsamen welt und ich befürchte, dass mehr die eltern als die kinder überfordert sind.

          wenn ich zurückdenke wie das vor 40 jahren war, dann waren da die dinge anders. und es gab da auch schon kinder die ausgeteilt und eingesteckt haben.
          vermutlich wäre ich wohl als pos, adhs, und was noch für alles für abkürzungen um mein verhalten zu erklären zum psychiater geschleppt worden. aber nein, ich musste selber lernen, dass es einem nicht wirklich hilft andere zu verprügeln in der hoffnung, dass sie einen dann mögen und mit einem spielen.

          lernen durch eigene erfahrung in der gruppe. aber da waren auch keine eltern weit und breit in sicht. und die kinder haben das unter sich ausgetragen. und ich habe viel haue eingesteckt - nachdem ich meine ersten veränderungsversuche gegangen bin. dann ging es ans hauen und gehauen werden und irgendwann war das thema dann vorbei (ich glaub so mit 12).

          ich glaube, dass wir heute ein bisschen zuviel des guten tun, was früher gar nichts niemanden gekümmert hat. und das scheint ungesünder zu sein als das von früher. und je mehr verhindert wurde, desto weniger können diese neuen erwachsenen einfach aushalten, dass randalieren und prügel einstecken und austeilen mit zum wachstumsprozess und zum reifeprozess gehört?

          und weil einige das nie lernen, was früher auch schon vorkam, wird gleich alles davon unterbunden wo es nur geht?

          kann verstehen, wenn einer mich jetzt absolut oberdoof findet
          und ist auch nicht für sinnlose gewalt unter kindern untereinander
          aber für ein gesundes mass an entwicklungsfähigkeitsmöglichkeiten
          keraldar


          ach ja, übrigens glaube ich auch daran, dass sich dieser "durchsetzungslernprozess" den die jungen menschen nicht machen dürfen, dann in späteren jahren böse rächt... hat diese fälle dann vor sich am tisch sozusagen.

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            #20
            @ Keraldar

            Danke für Deine Antwort.
            In gewissem Maße hast Du sicherlich recht,aber hier dreht es sich um 2-jährige, die sich schlagen bis Blut fließt oder Beulen spriesen. Das ist kein Gerangel um Spielzeug, sondern offensichtlich zielloses schlagen, wobei Kinder schon verletzt wurden.
            Das sehe ich defenitiv nicht als Durchsetzungs-versuch.

            Und vor 30 Jahren haben sich die Eltern auch schon eingemischt, nicht bei Raufereien,aber wenn Verletzungen entstanden sind,dann schon.


            Lieben Gruß

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              #21
              klar, wenn es übermässig drastisch ist, dann bin ich sicher nicht gegen eingreifen. das verlangt ja auch der gmv

              aber das übertüdeln gibt es leider eben auch...

              schwierig genug das findet
              keraldar

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                #22
                Ich wollte ja nochmal einen Lagebericht abgeben.
                Das Gespräch mit der betroffenen Mutter hat sich erstmal nach hinten verschoben.
                Die Spielgruppe hat sich aufgelöst und beim zusammentreffen in der Turngruppe, sind die Kinder so beschäftigt, das sie sich nicht in die Quere kommen.
                Daher hab ich jetzt keinen Aufhänger um das Gespräch zu starten.
                Aber der nächste Zusammenstoß der Kleinen kommt sich und dann werd
                in Aktion treten.

                Lieben Gruß
                Chrissi

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