Mein Freund und ich leben seit 7 Jahren in einer nichtehelichen Partnerschaft, ohne zusammen zu wohnen. Seitdem wir uns kennengelernt haben, hat sich seine berufliche Situation immer mehr zugespitzt: er steht unter enormem beruflichem Druck, dem er in der Vergangenheit mit vielen Überstunden und zusätzlicher Wochenendarbeit begegnet ist. Auch im Privaten kann er schlecht NEIN sagen.
Vor 3 Monaten spitzte sich die berufliche Situation dann so deutlich zu, so dass man ihn jetzt unter dem Vorwandt, ihn vor einer Überlastung schützen zu wollen, mit seiner „Zustimmung“ in eine andere Abteilung versetzt hat. Sein Selbstwertgefühl scheint nunmehr auf einer Skala von 0 bis 10 so bei etwa 1 zu liegen.
Obwohl wir in der gleichen Stadt und nur knapp 3 Kilometer voneinander enfernt wohnen, beschränkte sich unsere Freizeitgestaltung im Wesentlichen auf die Abende und Nächte am Wochenende. Das übrige Wochenende gingen wir oft getrennte Wege. Ich gestaltete meine Freizeit abwechslungsreich und versuchte, mich nicht allein auf ihn zu fixieren. Aber ich äußerte auch meinen Wunsch nach mehr Nähe und Zärtlichkeit und weniger gemeinsamem Aktionismus. Doch irgendwie bekamen wir das beide nicht hin.
Mein seit Längerem bestehender Wunsch zusammen in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen wurde von ihm bislang abgewehrt. Er befürchtet, dass ich bei deren Einrichtung und auch im späteren Alltag meine Vorstellungen dominant durchsetzen würde.
Tatsächlich äußere ich meine Meinung öfter schnell und eindeutig. Ich beharre aber nicht darauf. Mein Freund ist eher der Typ, der erst über alles gründlich nachdenkt, bevor er sich äußert. Bei Kritik zieht er sich öfter sofort zurück. Über seine Gefühle äußert er sich meist nicht.
Wegen seiner beruflichen Situation habe ich immer wieder versucht, ihm keine Ratschläge zu geben, sondern ihn zu Veränderungen zu ermutigen, die von ihm selbst ausgehen. Leider besaß er hierfür wohl meist nicht die erforderliche Kraft. Sein geringes Selbstwertgefühl hat er in der letzten Zeit so oft mir gegenüber geäußert, dass ich begann, den Respekt vor ihm zu verlieren. Da ich meine diesbezüglichen Gefühle nicht mehr zurückstecken konnte, habe ich mir eine Beziehungsauszeit genommen, um von ihm den zusätzlichen Beziehungsdruck zu nehmen.
Ich biete ihm zwar Tipps für eine Veränderung seiner Arbeits- und Alltagsstruktur an, beschränke aber den Kontakt ansonsten nur auf das Nötigste. Es fällt mir ziemlich schwer, das durchzuhalten, denn ich wünsche mir nichts mehr, als die Freuden und Hürden des Alltags von uns beiden mit ihm zu teilen und etwas für sein Selbstwertgefühl zu tun, damit es ihm wieder besser geht.
Aber ich habe oft den Eindruck, dass ich zu viele Ideen habe, wie es mit ihm und mit uns weitergehen könnte. Auch wenn ich dies immer nur anbiete und ihn zu nichts zwingen möchte, befürchte ich, ihn damit unter Druck zu setzen. Doch habe ich auch in den vergangenen 7 (!) Jahren erfahren müssen, dass die Veränderungen minimalst sind und es ihm auch weiterhin schlecht geht, wenn ich mich ganz zurücknehme. Ist unsere Beziehung am Ende?
Vor 3 Monaten spitzte sich die berufliche Situation dann so deutlich zu, so dass man ihn jetzt unter dem Vorwandt, ihn vor einer Überlastung schützen zu wollen, mit seiner „Zustimmung“ in eine andere Abteilung versetzt hat. Sein Selbstwertgefühl scheint nunmehr auf einer Skala von 0 bis 10 so bei etwa 1 zu liegen.
Obwohl wir in der gleichen Stadt und nur knapp 3 Kilometer voneinander enfernt wohnen, beschränkte sich unsere Freizeitgestaltung im Wesentlichen auf die Abende und Nächte am Wochenende. Das übrige Wochenende gingen wir oft getrennte Wege. Ich gestaltete meine Freizeit abwechslungsreich und versuchte, mich nicht allein auf ihn zu fixieren. Aber ich äußerte auch meinen Wunsch nach mehr Nähe und Zärtlichkeit und weniger gemeinsamem Aktionismus. Doch irgendwie bekamen wir das beide nicht hin.
Mein seit Längerem bestehender Wunsch zusammen in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen wurde von ihm bislang abgewehrt. Er befürchtet, dass ich bei deren Einrichtung und auch im späteren Alltag meine Vorstellungen dominant durchsetzen würde.
Tatsächlich äußere ich meine Meinung öfter schnell und eindeutig. Ich beharre aber nicht darauf. Mein Freund ist eher der Typ, der erst über alles gründlich nachdenkt, bevor er sich äußert. Bei Kritik zieht er sich öfter sofort zurück. Über seine Gefühle äußert er sich meist nicht.
Wegen seiner beruflichen Situation habe ich immer wieder versucht, ihm keine Ratschläge zu geben, sondern ihn zu Veränderungen zu ermutigen, die von ihm selbst ausgehen. Leider besaß er hierfür wohl meist nicht die erforderliche Kraft. Sein geringes Selbstwertgefühl hat er in der letzten Zeit so oft mir gegenüber geäußert, dass ich begann, den Respekt vor ihm zu verlieren. Da ich meine diesbezüglichen Gefühle nicht mehr zurückstecken konnte, habe ich mir eine Beziehungsauszeit genommen, um von ihm den zusätzlichen Beziehungsdruck zu nehmen.
Ich biete ihm zwar Tipps für eine Veränderung seiner Arbeits- und Alltagsstruktur an, beschränke aber den Kontakt ansonsten nur auf das Nötigste. Es fällt mir ziemlich schwer, das durchzuhalten, denn ich wünsche mir nichts mehr, als die Freuden und Hürden des Alltags von uns beiden mit ihm zu teilen und etwas für sein Selbstwertgefühl zu tun, damit es ihm wieder besser geht.
Aber ich habe oft den Eindruck, dass ich zu viele Ideen habe, wie es mit ihm und mit uns weitergehen könnte. Auch wenn ich dies immer nur anbiete und ihn zu nichts zwingen möchte, befürchte ich, ihn damit unter Druck zu setzen. Doch habe ich auch in den vergangenen 7 (!) Jahren erfahren müssen, dass die Veränderungen minimalst sind und es ihm auch weiterhin schlecht geht, wenn ich mich ganz zurücknehme. Ist unsere Beziehung am Ende?

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