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wenn starke Frauen sich verlieben

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    #31
    Zurück zum Buch

    Ich habe das Buch auch vor einiger Zeit zufällig in die Hände bekommen.
    So unrecht hat die Autorin nicht, dass man sich vielleicht ins Gegenteil verändert, sobald man dann mal in einer Beziehung ist.
    Die Frage, die sich mir stellt, ist allerdings: Was läßt sich als Folge dieser Erkenntnis tun?
    Man ist vermutlich zwischenzeitlich so gut darin stark zu sein, und stark nach außen aufzutreten.
    Wie mache ich das, nicht automatisch stark zu wirken und automatisch für alles Verantwortung zu über nehmen und steuern zu wollen?
    Reicht es aus, sich offener und verletzlicher zu zeigen? Oder ist es manchmal auch eine "vorgeschobene" Verletzlichkeit, um die Bereiche, in denen man wirklich verletzlich ist doch nicht zu zeigen?
    Ich hoffe, das war nicht zu verwirrend.
    Viele Grüße, Tiefblau

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      #32
      Was ist Stärke?

      Hallo!

      Was für ein Thema!

      Vielleicht mal weg vom heißen Thema Männer und bzw. versus Frauen gedacht:

      Was verbinden denn verschiedene Menschen mit dem Begriff Stärke, Gleichberechtigung, Partnerschaft, Liebe?

      Ich vermute, daß wirklich verschiedene Ebenen im Spiel sind:

      1. Die individuelle Erfahrung in der Familie und Umwelt als Kind und als Erwachsener. Insbesondere wie sehr man andere gebraucht hat oder von anderen gebraucht wurde. In welchem Verhältnis standen/stehen Verantwortung und Pflichterfüllung zum Spiel oder der Freiheit, Gefühl zu Verstand?

      2. Die eigene Bewußtheit bezüglich der Werte, die man rational vertritt und der Bedürfnisse, die man emotional verspürt, und das Erkennen von Widersprüchen.

      3. Die Situationsabhängigkeit des eigenen Handelns, Denkens, Fühlens. Gerade in Belastungssituationen treten oft alte Muster im Handeln, Denken und Fühlen wieder auf.

      4. Wirkt sich das Erkennen dieser Mechanismen irgendwie auf das eigene Leben aus oder bleibt es äußerlich?

      Meine eigenen Erfahrungen gehen dahin, daß es ein Zeichen von Stärke sein kann, zu den eigenen Schwächen zu stehen. In einem erbarmungslosen Umfeld sollte man aber diese Einsicht nur nutzen, um sich selbst weiterzuentwickeln, jedoch nicht, um anderen die Möglichkeit zu geben einem zu schaden ...

      Liebe Grüße von der
      Freundin der Weisheit

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