@ Hubert1
ich sehe es auch so wie du, dass es Lösungswege geben muss, sich die Verantwortlichkeiten und Arbeiten aufzuteilen, auch wenn sich das Paar nur am Wochenende sieht. Aber ein Pendler trägt ja zumindest finanziell zum Funktionieren bei und Mann und Frau haben das gleiche Zuhause.
Bei uns wars ja eher so, dass er immer zu Besuch gekommen ist und sich dementsprechend für nichts verantwortlich gefühlt hat - jeder macht sein Ding unter der Woche und am Wochenende vergnügen wir uns. Für den Anfang war das ja auch ok - allerdings hat er dann von Zusammenziehen, gemeinsamen Kindern und Heirat gesprochen und dann hab ich begonnen zu überprüfen, ob die Beziehung auch alltagstauglich wäre. Da mein Alltag leider nicht nur aus Vergnügen und Ausflügen besteht, hab ich dann andere Erwartungen an ihn gehabt - die er in keiner Weise erfüllen konnte ...
@ Miura
Ich war bei ihm zu Hause, aber insgesamt hab ich nur 4mal dort genächtigt. Es war mir einfach zu unangenehm mit ihm im Bett seiner Mutter(!) zu schlafen, während sie am Sofa im Wohnzimmer genächtigt hat. Auch rund um die Uhr mit seiner Mutter konfroniert zu werden - angefangen vom morgendlichen zerstrubbelten Klo-Gehen bis zum Zähneputzen und Gute-Nacht-Gähnen - hat mich ziemlich gehindert öfters bei ihm zu sein und seinen Alltag kennen zu lernen!
@ Anna63
Ganz genau so war es, wie du schreibst! Ich hab mich abgerackert und anstelle von Wertschätzung hat er das als Normalität hingenommen und als ich dann versuchte etwas zu ändern forderte er all dies quasi als "Grundrecht" ein. So nach dem Standpunkt: Du hat ja von Anfang an alles gemacht ,ohne etwas zu verlangen - warum verlangst du jetzt plötzlich etwas von mir?
Du hast wohl auch recht, dass ich wohl seine Bedürfnisse über die meinen gestellt habe, aber dazu hat seine (gespielte?) Hilflosigkeit wohl auch ihren Teil beigetragen (das Kindchenschema funktioniert bei mir fast immer
) - und mit meinem Verhalten hab ich wiederum seines bekräftigt (ein Teufelskreis). Letztenendes hat aber genau sein verhalten dazu beigetragen, mir zu zeigen, dass er nicht der gleichberechtigte Partner an meiner Seite sein kann, den ich mir wünsche! Da ich diesen Wunsch habe und nicht an einem Helfersyndrom leide, fiel es mir doch relativ leicht die Beziehung zu beenden, obwohl ich viel investiert habe und ich nicht alleine sein möchte.
Hab in den letzten tagen viel nachgedacht, zum einen, weil das endgültig letzte Gespräch mit ihm in den nächsten Tagen stattfinden wird, aber auch, weil ihr mich mit euren Beiträgen und Meinungen dazu angeregt habt! Es wäre wirklich sinnlos, eine derartige verfahrene Beziehung fortzusetzen.
Die Frage ist jetzt nur: was kann ich bei der nächsten Beziehung besser machen? Auf gut österreichisch: soll ich dem nächsten Partner von Anfang an "die Wadeln nach vorne richten"?
Alles Liebe,
Tilia
ich sehe es auch so wie du, dass es Lösungswege geben muss, sich die Verantwortlichkeiten und Arbeiten aufzuteilen, auch wenn sich das Paar nur am Wochenende sieht. Aber ein Pendler trägt ja zumindest finanziell zum Funktionieren bei und Mann und Frau haben das gleiche Zuhause.
Bei uns wars ja eher so, dass er immer zu Besuch gekommen ist und sich dementsprechend für nichts verantwortlich gefühlt hat - jeder macht sein Ding unter der Woche und am Wochenende vergnügen wir uns. Für den Anfang war das ja auch ok - allerdings hat er dann von Zusammenziehen, gemeinsamen Kindern und Heirat gesprochen und dann hab ich begonnen zu überprüfen, ob die Beziehung auch alltagstauglich wäre. Da mein Alltag leider nicht nur aus Vergnügen und Ausflügen besteht, hab ich dann andere Erwartungen an ihn gehabt - die er in keiner Weise erfüllen konnte ...
@ Miura
Ich war bei ihm zu Hause, aber insgesamt hab ich nur 4mal dort genächtigt. Es war mir einfach zu unangenehm mit ihm im Bett seiner Mutter(!) zu schlafen, während sie am Sofa im Wohnzimmer genächtigt hat. Auch rund um die Uhr mit seiner Mutter konfroniert zu werden - angefangen vom morgendlichen zerstrubbelten Klo-Gehen bis zum Zähneputzen und Gute-Nacht-Gähnen - hat mich ziemlich gehindert öfters bei ihm zu sein und seinen Alltag kennen zu lernen!
@ Anna63
Ganz genau so war es, wie du schreibst! Ich hab mich abgerackert und anstelle von Wertschätzung hat er das als Normalität hingenommen und als ich dann versuchte etwas zu ändern forderte er all dies quasi als "Grundrecht" ein. So nach dem Standpunkt: Du hat ja von Anfang an alles gemacht ,ohne etwas zu verlangen - warum verlangst du jetzt plötzlich etwas von mir?
Du hast wohl auch recht, dass ich wohl seine Bedürfnisse über die meinen gestellt habe, aber dazu hat seine (gespielte?) Hilflosigkeit wohl auch ihren Teil beigetragen (das Kindchenschema funktioniert bei mir fast immer
) - und mit meinem Verhalten hab ich wiederum seines bekräftigt (ein Teufelskreis). Letztenendes hat aber genau sein verhalten dazu beigetragen, mir zu zeigen, dass er nicht der gleichberechtigte Partner an meiner Seite sein kann, den ich mir wünsche! Da ich diesen Wunsch habe und nicht an einem Helfersyndrom leide, fiel es mir doch relativ leicht die Beziehung zu beenden, obwohl ich viel investiert habe und ich nicht alleine sein möchte.Hab in den letzten tagen viel nachgedacht, zum einen, weil das endgültig letzte Gespräch mit ihm in den nächsten Tagen stattfinden wird, aber auch, weil ihr mich mit euren Beiträgen und Meinungen dazu angeregt habt! Es wäre wirklich sinnlos, eine derartige verfahrene Beziehung fortzusetzen.
Die Frage ist jetzt nur: was kann ich bei der nächsten Beziehung besser machen? Auf gut österreichisch: soll ich dem nächsten Partner von Anfang an "die Wadeln nach vorne richten"?

Alles Liebe,
Tilia

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