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Partnerschaft: Gewohnheit oder auf zu neuen Ufern?

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    Partnerschaft: Gewohnheit oder auf zu neuen Ufern?

    Liebes Forum!
    Ich bin neu hier, w. und 36 Jahre alt. Ist ja ein Alter, wo Frau sich fragt, ob lieber alte Beziehungsgewohnheiten über Bord und auf ins Ungewisse oder sich die positiven Sachen vorbeten aber der Kitzel fehlt.
    Sicherlich schwanke ich da zwischen diesen beiden Optionen, wie so viele. Würde mich einfach mal interessieren, wie Ihr das so erlebt habt oder noch erlebt.
    LG,
    Mares

    #2
    So unterschiedlich sind die Lebensläufe: Ich habe bis zu meinem 36.Lebensjahr im Ungewissen "geabenteuert" und habe mit 37 die Beziehungsgewohnheit Ehe angefangen.Ist mir sehr gut bekommen.

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      #3
      Genauso isses!!!

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        #4
        ich bin da an einem ähnlichen Punkt wie Mares. Ich habe sehr geliebt in meinem Leben, vor allem in den letzten Jahren. Aber die Leidenschaft, die damit verbunden war, hat so viel Leiden geschaffen, dass ich jetzt Freundschaft als tragfähigere Basis vorgezogen habe. Ich habe einfach den Glauben verloren, dass Freundschaft und Leidenschaft sich vereinen lassen. Die Liebe, die aus der Freundschaft entsteht, prickelt zwar nicht so schön im Bauchnabel, aber die Unzufriedenheit ist geringer geworden. Denn wie gesagt, für einen gemeinsamen Aufbau empfinde ich sie als das tragfähigere Fundament. Man wird sehen, ob das wiederum nur ein Entwicklungsabschnitt ist, so wie die Familienphase. Wer weiss, vll werd ich mit 70 ja nochmal ganz wild

        LG Anna

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          #5
          Zum Heiraten solltest ihr aber schon auch verliebt sein, mit allem Drum und Dran. Das klappt in jedem Alter! Nur auf Freundschaft eine gute Beziehung aufzubauen und zu versuchen, eine Ehe draus zu machen, halte ich nicht für günstig.
          Da wäre ich auch wie BV lieber alleine geblieben.

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            #6
            ..ich denke, manchmal ist frau oder man zu hastig mit dem trennen. Prickeln gewinnt kurzfristig immer, aber auch auf langzeit? Natürlich ist die Frage, ob in Deiner jetzigen Beziehung potential steckt. DAS ist nach meiner Meinung die wichtigste Frage, die es zu klären gilt. Manchaml fehelen einfach nur gemeinsame Ziele.

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              #7
              Ja, ich habe drei wunderbare Kinder aus meiner ersten Ehe, die ich damals geschlossen habe, weil ich Angst hatte überzubleiben. !!??? Im zarten Alter von 20 Jahren war das
              Ok kopfschütteln erlaubt. Es wurden dann doch 20 Jahre in denen ich auch noch mit meinem Mann in meinem Elternhaus verbrachte. Mich also von diesem nie abnabeln konnte.
              Meine Mutter eine Angstbesetzte aber in ihrem kleinem Umfeld sehr dominante Frau, hatte die ganze Familie im Griff.
              Als ich es dann endlich wagte mich aus diesem Rahmen zu befreien, nachdem ich gedemütigt, emotional missbraucht und am Boden war, wäre ich beinahe abgestürzt.
              Wagte mich ins Leben mit einem Tempo das mir nicht guttat, wollte alles nachholen, was ich versäumt hatte. Jedoch mit null Lebenserfahrung. Das musste schiefgehen. Dann kam der Retter auf dem weissen Pferd, mein Prinz.
              Ein mit sehr viel eigenen Problemen belasteter Mensch, der mir aber all das gab , das ich die ganze Jahre über nicht bekam.
              Das wäre jetzt eine eigene lange Geschichte, vielleicht ein andermal.
              Na ja , mit ihm bin ich jetzt verheiratet, meine Kinder sind mittlerweile gross , bin schon Oma.
              Und wieder, denke ich manchmal, das war zu schnell, du bist wieder geflüchtet vor dir selber.
              Aber die Lebenszeit rinnt, ist da noch was zu retten, oder einfach Kompromisse schliessen. Ich weiss es nicht.
              Habe mich momentan entschlossen einfach viel fuer MICH zu tun. Das ist das was ich momentan TUN kann.
              Würde natürlich im nachinein vieles anders machen, aber bin so dankbar fuer meine Kinder. Gibt es überhaupt DEN richtigen Weg.
              Oder ist das RegieBUCH schon geschrieben und wir haben gar nicht so viel EInfluss, wie wir immer meinen???
              Hadiga, die irgendwie noch die Kurve kriegt......

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                #8
                in meinem leben gab es zwei ehemänner...der erste meine jugendliebe (aus heutiger sicht versöhnlich, weil ich wie ein blumenkind, ganz glücklich geheiratet hab...ohne plan aber den besten absichten:))) und die zweite sehr schwierig, weil da mein ganzer altlastenkram hochkam, den ich aber nicht sehen wollte oder konnte. also eine ehe voller abhängigkeiten, die ich nachjahrelangem kampf tatsächlich meinerseits beendet habe...
                jetzt das erste mal beziehung mit einem mann, den ich nicht geheiratet habe, aber jetzt würde, wenn wir den zweiten anlauf schaffen. ich hab ihn getroffen und gewusst, er ist reif genug für ein verantwortungsvolles (auch sich selbst gegenüber) leben voller neugier und spass, neuer träume...leider hab ich es zwischendurch fast versimmelt, weil ich noch am alten kram fest hing und erst jetzt dinge begreife, die all die jahre die ursache für die falschen waren. also trennung in der beziehung und wirklich harte arbeit... heute ist es so, dass wir die fehler sehen und es versuchen...ich hab endlich ganz tief drin in mir die gewissheit, dass genau ER DER mann ist...(also heute keinerlei fragezeichen mehr trotz dieses absturzes, der mich ebenso vorsichtig hätte machen können...) und das absolut überraschende ergebnis, dass man sich in den selben mann zweimal verlieben kann!!!
                ich hab schmetterlinge im bauch, es ist, wie sich neu kennenlernen (wir kennen uns schon 4 jahre) und alles offen und neu.... also geht es doch...auch eingefahrenes auf neue wege zu bringen, sich selbst dieses gefühl von lebendigkeit verschaffen...aber es war wirklich eine zeit voller kraftraubender gespräche, tiefer abstürze, vielem denken......wenn man sich selbst immer wieder weiterentwickelt, reflektiert, wo man steht und sich dann austauscht, wird eine beziehung immer spannend bleiben, davon bin ich heute fest überzeugt...selbst, wenn wir es nicht schaffen sollten...was ich natürlich nicht hoffe....

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                  #9
                  Hallo Ihr Lieben,
                  erst mal vielen Dank für Eure netten Antworten. Ich würde sagen, in jeder steckt Wahrheit und jeden Geschichte ist anders. Ich denke, ein Stück weit liegt diese Orientierungslosigkeit auch daran, das Frau heute die Möglichkeit hat, sich selbst zu ernähren und nicht unbedingt auf die Vernunftsehe angewiesen ist.
                  Allerdings stellt sich mir eben auch die Frage, ob sich die Knall-Leidenschaft mit einer fundierten Beziehung vereinbaren lässt. Bei mir hat diese Kombination bisher nicht funktioniert, wenn ich noch von Gegenteil überzeugt werden sollte, freut mich das natürlich.
                  Die Frage ist, ist alles in einem möglich? Freund, Liebhaber, große Liebe des Lebens? Ich denke, das haben die Wenigsten-meistens ist es eben soch ein Kompromiss. Ich habe mal einen netten Satz dazu gelesen: Der wahre Romantiker wird sein Leben warscheinlich alleine fristen-ich denke, ab einem gewissen Alter, so Mitte 30 oder Anfang 40 haben sich viele Illusionen verflüchtigt-leider

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                    #10
                    Wenn du drauf wartest, dass dich einer glücklich macht,kannst du lange warten.Das ist auch nicht die Aufgabe eines anderen.Mit einem anderen zusammen glücklich sein, das ist es. Und das liegt in erster linie an dir.

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                      #11
                      Das war auch eher ironisch gemeint. Ich möchte auch nicht nochmal so mit diesen Dingen umgehen, wie mit 20.
                      Allerdings vermisse ich manchmal auch diese doch sehr intensiven Gefühle, wo ich denke, das heute eine gewisse Abgeklärtheit besteht, die sowas gar nicht mehr zulassen würde. Ich entscheide jetzt mehr aus Vernunftsgründen und denke mir dabei oft, das so vll auch das Leben ein Stück weit an mir vorbei geht, zumindest einige spannende Momente.
                      Ich sage nicht, das es solche Blitzeinschläge nicht mehr gibt. Ich denke einfach, es ist eben alles schwieriger geworden und manchmal wünscht man sich einfach wieder diese Unbeschwertheit her, die man mal hatte aber jetzt nicht mehr so einfach kommt.

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                        #12
                        Das war auch eher ironisch gemeint. Ich möchte auch nicht nochmal so mit diesen Dingen umgehen, wie mit 20.
                        Allerdings vermisse ich manchmal auch diese doch sehr intensiven Gefühle, wo ich denke, das heute eine gewisse Abgeklärtheit besteht, die sowas gar nicht mehr zulassen würde. Ich entscheide jetzt mehr aus Vernunftsgründen und denke mir dabei oft, das so vll auch das Leben ein Stück weit an mir vorbei geht, zumindest einige spannende Momente.
                        Ich sage nicht, das es solche Blitzeinschläge nicht mehr gibt. Ich denke einfach, es ist eben alles schwieriger geworden und manchmal wünscht man sich einfach wieder diese Unbeschwertheit her, die man mal hatte aber jetzt nicht mehr so einfach kommt.[/quote]
                        @Mensch
                        Ich warte nicht darauf, das mich jemand glücklich macht, das habe ich in keinster Weise gemeint. Ich definiere mich nicht nur über eine Beziehung sonst hätte ich glaube ich einen anderen Thread aufgemacht. Das ein andere nicht für mein Glück verantwortlich ist, ist klar. Oder kam ich jetzt so naiv rüber?

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                          #13
                          Ups-kam doppelt, sorry

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                            #14
                            sollen die blitzeinschläge am anfang kommen...so liebe auf den ersten blick?? die hatte ich noch nie:)))
                            aber vielleicht kann das intensive empfinden wirklich wiederkommen oder beim passenden partner entstehen, wenn man sich selbst klar macht, was man will und auf welche weise man das mit dem jeweiligen menschen verwirklichen könnte...mit dem tiefen empfinden, dass er genau der richtige mensch ist (das heisst nicht, kompatibel bis ins kleinste, sondern der, der einen grundsätzlich das geben kann, was einen irgenwie rund macht), kommen vielleicht auch die tiefen gefühle??
                            ich weiss sonst nicht, wo meine herkommen...desillusioniert ist sicher noch sehr abgeschwächt formuliert für das, was meine letzten beziehungen hinterlassen haben, aber trotzdem ist es wieder so voller hoffnung und glück in dieser noch wackeligen beziehung, die es ja auch bereits seit längerem gibt...daran kann es also nicht liegen???
                            kann es sein, dass wir uns so bequem in der erkenntnis niederlassen, dass es den märchenprinzen nicht gibt ohne darüber nachzudenken, was das für mich wirklich heisst? verpassen wir den nicht manchmal, weil wir nur glauben zu wissen, wie er sein muss???

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                              #15
                              Ein lockeres Herangehen an eine Beziehung finde ich persönlich am besten.Ich habe nicht bei jedem Partner überlegt,ist das jetzt der Mann zum Heiraten, sondern habe das genossen, was es zu genießen gab.
                              Das war bei dem Mann, den ich dann geheiratet habe, genauso.
                              Angefangen zu überlegen habe ich erst,als er zu mir sagte, wann heiraten wir eigentlich.
                              Das waren dann meinerseits sehr tiefgründige Überlegungen, und ich habe mich richtig entschieden.Wir sind sehr glücklich.

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