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Ein Schutzschild für die Kinder, ich weis nicht mehr weiter.

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    Ein Schutzschild für die Kinder, ich weis nicht mehr weiter.

    Ich bin wirklich sehr froh, daß ich hier bin, hier fühle ich mich geborgen und erhalte Hilfe. Vielen Dank dafür, vielen Dank das Ihr da seit, vielen Dank, daß ihr mir helft. Ich versuche es auch kurz zu machen, aber … es wurde immer länger.

    Mitwirkende: ich (42), Tochter (5), Sohn (7) mein Exmann (50), Thomas 43 Jahre, mein Erstkontakt mit der spirituellen Welt, Frau M. (hilft meinen Kindern und mir mit psychosomatischer Energetik.

    Vorgeschichte - bis September 2007 wusste ich noch nicht mal, das es so was wie Spiritualität, höhere Wesen, das Universum überhaupt gibt - ich war so was von Ignorant....

    Ich habe mich im Oktober 2006 von meinem Exmann getrennt, zwischenzeitlich sind wir geschieden, es war alles eine sehr anstrengende und sehr unschöne Zeit.

    Wie gesagt im September kam die Therapie Psychosomatische Energetik und gleichzeitig Thomas in mein Leben. Ich fühlte mich in den 8 Wochen wie bei Harry Potter live (ich habe ja gesagt, ich hatte überhaupt keine Ahnung, die habe ich immer noch nicht, aber ich bin nicht mehr ignorant). Thomas hat dann wieder mein Leben leider verlassen, nachdem er es komplett auf den Kopf gestellt hat. Leider hatte er sich in mich verliebt und hatte nicht die Kraft weiter als Freund mir beizustehen, dabei hatte und habe ich das Gefühl, ich wünsche mir so sehr seine Hilfe und Unterstützung.

    Ich war 20 Jahre mit meinem Exmann verheiratet, ich war 14 Jahre und mehr sehr, sehr verliebt. Ich habe nicht gesehen, daß mein Mann eigentlich Alkoholiker ist, doch ich wusste es, aber ich hatte immer die Hoffnung. Ich habe nicht gesehen, daß mein Exmann depressiv ist, doch ich habe es gesehen, aber ich hatte immer den Traum einer glücklichen Familie. Als die Kinder 2000 und 2002 kamen (meine Wunschkinder) ging mehr und mehr die Luft aus dem Ballon. Ich erkannte vieles, da er nicht mehr die Hauptperson in meinem Leben war, wurde es immer schlimmer mit dem Alkohol, er kam nur spät nach Hause und eigentlich fast immer mit "genug". Ich habe alles geduldet. ich wurde erst wach, als die Kinder es langsam mitbekommen haben, bzw. nachdem er 2 mal im Beisein von den Kindern ausgerastet ist. Ich habe ihn auf eine sehr unschöne Weise verlassen. Er vermutete, ich betrüge ich (ich hatte ein paar Monate vorher wirklich einen Mann kennengelernt, der mir gut tat, aber ich habe ihn nicht betrogen). Auf jeden Fall wollte ich einfach meine Ruhe haben und habe das Betrügen "zugegeben", daraufhin ist er gegangen. Seit dieser Zeit versucht er mich zurück zu gewinnen, aber mit Druck, Gemeinheiten usw., daß ich auch Angst um die Kinder habe. Thomas hatte mir im Oktober mal berichtet, daß mein Exmann nur mich wollte, nie die Kinder, die hat er nur akzeptiert, als er merkte ich gehe, wenn ich meine Wunschkinder nicht bekomme. Thomas sagte, mein Exmann hätte keine tiefen Gefühle für die Kinder, wenn er die Kinder an der Hand hätte, wäre es für ihn als hätte er fremde Kinder. Mein Exmann nähme die Kinder als Werkzeug mich nicht loszulassen. Ich kann jetzt im Rückblick dies Bestätigen, ich war ihm immer wichtiger als die Kinder, die Betreuung und Verantwortung lag immer bei mir, Unterstützung habe ich bei meine Eltern, sie sind die liebevoll und immer für uns da.

    Mir war lange nicht klar warum ich ihm solange wie hörig war bzw. die große Sehnsucht nach ihm hatte, Thomas hat es versucht zu erklären und tatsächlich viel es mir vor ein paar Tagen wie Schuppen von den Augen. Er hat es verstanden immer soviel zu geben, das die Sehnsucht stark ist, aber immer so wenig gegeben, das die Sehnsucht, das Verlangen, die Träume wachsen. Wie gesagt, das hat er bei mir in über 14 Jahre perfektioniert.

    Jetzt komme ich zu dem eigentlichen Thema, er praktiziert genau das bei meinen beiden Kindern. Er hält sich nicht ein Verabredungen, er hält sie hin, er verspricht und gibt immer soviel, daß die Sehnsucht immer größer wird. Ich sehe meine Kinder leiden. Aber ich habe eingesehen, das wenn ich den Kontakt der Kinder zu meinem Exmann unterbreche auch nicht zu Gewinnen ist, deshalb dürfen die Kinder, wann immer sie es möchten ihren Papa anrufen (mache ich allerdings immer bis nachmittags, dann ist er eh meistens betrunken oder mit Tabletten voll). Es bricht mir das Herz meine Kinder nicht schützen zu können. Ich weiß nicht weiter.

    Ich habe "the Secret" gelesen, "Bestellung im Universum". Aber ich habe keinen Wunsch gefunden, den ich aussprechen kann. Er soll unser Leben verlassen, er soll uns in Ruhe lassen, die Kinder haben sich durch die psychosomatische Energetik super erholt, es sind wieder Kinder, die spielen, leben und lernen können. Ich habe Angst (ich weiß, daß ich die nicht haben sollte), ich möchte ein Schutzschild um die Kinder errichten, damit er ihnen nicht weh tut (und wieder das „nicht“ im Satz). Ich kann bzw. ich will es nicht ertrage, daß er ihnen soviel Leid zu fügt.

    #2
    Zitat von erstmal_hier Beitrag anzeigen
    Ich habe "the Secret" gelesen, "Bestellung im Universum". Aber ich habe keinen Wunsch gefunden, den ich aussprechen kann. Er soll unser Leben verlassen, er soll uns in Ruhe lassen, die Kinder haben sich durch die psychosomatische Energetik super erholt, es sind wieder Kinder, die spielen, leben und lernen können.
    Du sagst, Du hättest keinen Wunsch zum aussprechen gefunden. Und genau einen Satz später äußerst Du aber schon einen Wunsch: Er soll unser Leben verlassen, er soll uns in Ruhe lassen, Wie soll ich das verstehen?
    Zuletzt geändert von Hubert1; 04.03.2008, 19:27.

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      #3
      habe nur überflogen, da wenig Zeit, aber am wichtigsten scheint mir zu sein, dass er Konsequenzen spürt: Verabredung nicht eingehalten: daraus folgt: Nächstes Konderwochenende fällt aus o.ä. Leider sind hier Daumenschrauben vonnnöten, schätze ich, oder tatsächlich Kontaktmeidung.Und: Kindern kann man viel erklären. Auch, dass man sich nicht auf jemand verlassen kann.

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        #4
        Hi Hubert, Hallo Sonnenfell,
        danke für Eure Antwort. Ich dachte Wünsche sollen nicht in einem Negativsatz formuliert sein. Wie beschrieben, bin ich nicht besonders Sattelfest im Wünschen. Mit den Daumenschrauben ist das für mich schwierig, er überschüttet mich mit soviel Haß, Wut, Frust und Aggression, das ich es kaum aushalte. Ich vermeide seit fast 4 Monaten den Kontakt mit ihm, ich lass den gesamten Kontakt über meine Mutter laufen. Ich bin feige, aber ich vermute, ich konnte mich deshalb so gut erholen. Nach jeder Frustdusche, brauchte ich mehrere Tage, um mich wieder einigermaßen zu stabilisieren, es war, als würde er mir alle Energie nehmen.

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          #5
          Wie wäre es mit einer Gruppe für Angehörige von Alkoholikern, dort wird sicher auch darüber gesprochen, wie andere mit dem Kontakt Kinder/Alkoholiker umgehen, und es gibt ja wohl auch extra Gruppen für Kinder.

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            #6
            Unter eine Glocke

            Vermutlich zieht er auch die Energie, ich kenne das vom Vater meiner Tochter, der hat es auch auf Entfernung gut drauf, mit mit seinem Hass zu beeinträchtigen. Vielleicht hilft es dir:

            Stell dir das Haus, die Wohnung in der du lebst mit deinen Kindern vor als ob eine Käseglocke darüber gestülpt ist, wenn mal wieder ein Angriff da ist. Oder mauer in deiner Vorstellung diesen Mann richtig ein.

            Wenn du konkrete Beweise für eine permanente Belästigung hast, versuch es mit einer Anzeige wegen .... mist mir fällt grad das wort nicht ein.... ah, da ist es Stalking. Wenn du Glück hast, kannst du eine einstweilige Verfügung erwirken. Das könnte zumindest ein Warnsignal für ihn sein.

            Alles Liebe
            Eámanë

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              #7
              Zitat von Leonora Beitrag anzeigen
              Wie wäre es mit einer Gruppe für Angehörige von Alkoholikern, dort wird sicher auch darüber gesprochen, wie andere mit dem Kontakt Kinder/Alkoholiker umgehen, und es gibt ja wohl auch extra Gruppen für Kinder.
              *unterschreib*

              Liebe @erstmal_hier,

              es gibt schon einige Beiträge zu dem Thema Angehörige von Alkoholikern hier im Forum (geh mal über die Suche-Funktion und den Begriff "Al-Anon"). Wenn Du direkte Frage dazu hast, kannst Du Dich gerne an mich per PN wenden.

              Viel Kraft wünscht Dir Rübenigel

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                #8
                Ich kann mich nur Leonora und Rübenigel anschliessen:
                Hole dir entsprechende Hilfe, besonders auch für und wegen der Kinder!


                Alles Liebe für dich!!

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                  #9
                  Ich danke Euch sehr für Euren Rat. Das mit der Käseglocke hat mir besonders gut gefallen, das Schutzschild, Dank. Die Kinder wissen nicht, das er Alkoholprobleme und Depressionen hat. Ich bin noch früh genug gegangen.

                  Ehrlich, eigentlich will ich überhaupt nicht mehr über ihn nachdenken, keine einzigen Gedanken möchte ich ihm eigentlich mehr einräumen. Ich habe die letzen Wochen mit dem Buch "The Secret" verbracht. Dort steht beschrieben, das ich die negativen Gedanken loslassen soll, verbannen soll. Hier habe ich für mich folgenden Ansatz gefunden: Ich kann das Problem einfach übergeben und es wird gelöst. Wenn ich etwas dafür tun soll, wird es mir leicht fallen und ich werde mich im Fluss fühlen.

                  Wenn ich etwas gegen meinen Exmann unternehmen (müsste ich theoritisch wegen unserer finanziellen Lage) fühle ich aber genau das Gegenteil. Es fühlt sich schwer an, wie ein Kampf, wie schwimmen gegen den Strom.

                  Wenn ich mit Freunden (ich bin nicht mehr sicher, ob es gute Freunde sind) oder mit Behörden, Anwälte, Pro Familia rede - sie geben mir den Rat aber genau das zu tun, zu kämpfen.

                  Deshalb fühle ich mich so wohl mit the Secret bzw. mit der Frau, die bei uns die psychosomatische Energetik macht, sie setzen mich nicht unter Druck, sie sagen, die Hilfe kommt, ich muss nur darum bitten.

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                    #10
                    Um das Kämpfen wirst du aber vermutlich in gewissem Maß in unserer Gesellschaft nicht herum kommen. Vor allem, wenn du die Kinder schützen willst. Vor allem ist es aber wichtig, dass sie lernen, sich selbst abzugrenzen. Denn unser Familienrecht räumt zur Zeit Vätern sehr viel ein, wenn sie auch nur so tun, als seien sie interessiert.

                    Bitte liebe ANdERE Männer, die es auch gibt wie ich weiß, nicht rebellieren. Aber ich weiß leider sehr genau, worüber ich spreche. Und leider ist das Letzte, was hier geachtet wird in unserem Land, das Kindeswohl. Aber das ist off-topic.

                    Durch die Kinder wirst du dir immer Gedanken machen müssen, wegen des Vaters. Aber erstmal abgrenzen, Linie schaffen.
                    Wenn die Kinder alt genug sind (aus meiner Sicht wäre es so mit ca 9-10 Jahren gewesen, ich war mit 11 schon etwas spät), sollten sie nicht mehr komplett aus der Situation herausgehalten werden. Sonst sind sie leicht zu instrumentalisieren.

                    Wichtig ist vor allem, dass du einen Rechtsbeistand hast, der für die Kinder kämpft und Ahnung hat von ihrer Psyche.

                    Alles Liebe
                    Eámanë

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                      #11
                      Vielleicht kannst du in einer ruhigen Stunde mal einzeln die Schutzengel der Kinder ansprechen und sie um einen Rat fragen. Vielleicht bekommst du eine Antwort... Mir hat es bei meinen jedenfalls geholfen.

                      Ich habe ebenfalls eine Zeitlang jeden Abend in Gedanken einen Schutzzauber um die Außenwände, den Fußboden und die Decke unserer Wohnung gelegt, der das Gute durchläßt und alles andere draußen hält.

                      Euch auf jeden Fall alles Gute auf diesem Weg...
                      elandi

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