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Erwartungen und Wünsche

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    Erwartungen und Wünsche

    Was ist das Geheimnis, Erwartungen, die man irgendwie immer wieder zu haben scheint, in schlichte Wünsche an jemanden zu wandeln??

    Mir ist rein logisch klar, dass Erwartungen Druck machen und ich selbst keine Lust habe, den Erwartungen aller zu genügen. Für mich heisst also das Zauberwort Wünsche...die kann man erfüllen oder nicht, es wird sich daran auch zeigen, wieviel Verantwortung man im Miteinander dem anderen gegenüber aufbringt.

    Aber das alles sagt mein Kopf, mein Bauch hat immer wieder Erwartungen, mit denen ich selbst nicht glücklich bin. Was ist der Weg aus dem Hamsterrad????

    Ich hoffe auf zahlreiche Ideen:)))
    traumblau

    #2
    Ich bin jetzt etwas überrascht.
    Bei mir ist es umgekehrt:
    Würde ich immer auf meinen Bauch hören, wäre ich glücklich, Probleme machen mir nur die Erwartungen meines Kopfes.

    Mensch

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      #3
      Mir kommt dieser Faden in den Sinn - ob da auch was interessantes für dich dabei ist?

      http://forum.zeitzuleben.de/persoenl...ziehungen.html

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        #4
        wahrscheinlich ist es gar nicht so verschieden, ich habe mich nur ungenau ausgedrückt...ich meine, tief in mir drin sind erwartungen, ich weiss nicht, ob die aus dem kopf kommen (vielleicht ist es das, was ich mich fragen muss?) und ich weiss, dass diese erwartungen druck zur folge haben. für alle. denjenigen, der sie erfüllen "muss", mir, weil ich sie erfüllt sehen will...
        also kann es so nicht gut sein, aber was macht man dann mit diesen erwartungen???? die frage war, kann man sie in etwas anderes transformieren wie wünsche...damit sie was positives werden??????

        ich kann einfach nicht damit umgehen, stehe irgendwie auch im denken auf dem schlauch im moment????
        lg:)

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          #5
          Kannst du mal ein Beispiel nennen?

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            #6
            Hallo Traumblau,

            sind dir denn deine Erwartungen bewusst? Weißt du was genau du erwartest?
            Es hilft zu wissen was man sich von so einer erfüllten Erwartung verspricht, denn dann kann man meist sehen dass es viele Wege gibt da ran zu kommen.

            Du hast geschrieben
            Für mich heisst also das Zauberwort Wünsche...die kann man erfüllen oder nicht, es wird sich daran auch zeigen, wieviel Verantwortung man im Miteinander dem anderen gegenüber aufbringt.
            Das würde bedeuten dass jemand der deinen Wunsch nicht erfüllt nicht Verantwortungsvoll mit dir umgeht? Wo ist denn da der Unterschied zu Erwartungen? Könntest du dir vorstellen jemanden nicht zu verurteilen wenn er sich nicht nach dir richtet?

            Gruß,
            Teresa

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              #7
              es gibt hunderte, aber wenn man das beste sucht:))

              ich habe zum beispiel die erwartung, dass sich jeder, mit dem ich beruflich zusammenarbeite, mit der gleichen grundeinstellung der sache widmet und gerate an grenzen, wenn ich merke, dass andere eine ganz andere schmerzgrenze haben. das würde mich nicht stören, hätte ich die erwartung nicht. ablegen kann ich die erwartung wiederum schwer, weil ich selbständig bin und ohne erwartungen ggf. im aus lande...
              oder im privaten (kann man das trennen?) erwarte ich, dass mit absouter offenheit miteinander umgegangen wird. natürlich vorausgesetzt, ich habe das auch artikuliert, sonst kann es keiner riechen... aber darf ich dieses als erwartung gaben, letztlich setzt es alle unter druck. oder von mir wird erwartet, dass ich meine arbeit nicht zu sehr in den privaten bereich ziehe (was ja an sich richtig ist, ich aber manchmal schwer realisieren kann...ich die erwartungen sind in dem fall nicht als berechtigt oder unberechtigt zu werten!!). wenn ich das nicht erfüllen kann, entsteht beim anderen frust. hätte er die erwartung nicht...
              aber ist nicht das ganze leben am ende voller erwartungen??

              ich hab das gefühl, mich im totalen gedankensalat zu verfangen. ich beschäftige mich schon lange damit, ende immer da... es macht mich fast verrückt, dass ich sogar manchmal das gefühl habe, die "falschen" fragen zu stellen und dadurch nicht zur antwort zu kommen.

              beginn der gedankenschleife ist allerdings immer die lapidare, verbreitete aussage: du darfst keine erwartungen haben, sondern musst bei dir bleiben. (aber selbst wenn ich bei mir bleibe, habe ich die:))))

              na dann...kannst du was damit anfangen=???

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                #8
                danke:))) muss ich abends in ruhe lesen. ich geb dann bescheid, ob das dunkel sich lichtet:)))

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                  #9
                  also zuerst...es scheint dann ein schlapper versuch von mir gewesen zu sein, ein synonym für erwartungen zu finden, wenn ich das wünsche nenne. ganz gut möglich.

                  [quote=Teresa;34546]Hallo Traumblau,

                  Erwartungen? Könntest du dir vorstellen jemanden nicht zu verurteilen wenn er sich nicht nach dir richtet?

                  nein, das nicht. ich kann mittlerweile ganz gut bei mir bleiben und trennen, was ich erwarte und ggf. ein anderer nicht leisten kann. aber in mir drin sind die erwartungen samt einer gewissen enttäuschung dann doch da...das unterbewusste. mein kopf geht natürlich dagegen an und weiss, dass der andere SEIN leben hat, dass ich nur schwer beeinflussen kann.

                  also erübrigen sich aus der erkenntnis erwartungen, aber wie wird man sie praktisch los???? wo steht der mülleimer dafür????
                  :))))

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                    #10
                    Hey Traumblau,

                    vielleicht bleibst du besser bei den Gefühlen und ignorierst deinen Kopf der so schlaue Ideen hat.
                    "Ich darf keine Erwartungen haben!" Forderung und Urteil. Wo bist du wenn du das denkst? Bei dir etwa? Oder doch bei dem von dem du das Ursprünglich hast? Bist du nicht eigentlich über dir und teilst in "richtig" und "falsch" ein?

                    Könntest du dir vorstellen nicht mehr Erwartungen als solche negativ zu werten, sondern nur dann einzuschreiten wenn dich eine Enttäuschung dazu bringt die Erwartung zu überdenken?

                    Dann hättest du konkrete Beispiele an denen du arbeiten kannst und nicht soviel Gedankensalat weil dich die Theorie frisst.

                    Gruß,
                    Teresa

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                      #11
                      Ich verstehe noch nicht genau, was Dein Problem ist: Willst Du Die anderen nicht mit Deinen Erwartungen unter Druck setzen? Oder willst Du einen Weg finden, wie Du mit nicht erfüllten Erwartungen umgehst?

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                        #12
                        Hallo Traumblau,

                        ich habe hier schon häufiger zum Thema "Gewaltfreie Kommunikation" gepostet. Du findest einiges über die Such-Funktion. Hier ein Link zu einem Posting, dass die Grundlagen erklärt:
                        http://forum.zeitzuleben.de/3836-post3.html

                        Deine Frage beschäftigt sich v. a. mit dem vierten Schritt: die Bitte. Ich denke, da wirst Du auf alle Fälle in dem Posting fündig aber auch in diesem Forum: Gewaltfrei im Norden - Index

                        Mit den vier Schritten der gewaltfreien Kommunikation wird genau Dein beschriebenes Problem gelöst: wie schaffe ich es, meine Bedürfnisse erfüllt zu bekommen, ohne jemand anderen zu etwas zu drängen, was er/sie gar nicht will. Und wie schaffe ich es Bitten so zu formulieren, dass sie a) erfüllbar und b) keine Forderungen sind.

                        Wenn Du nach dem Lesen der von mir zitierten Texte noch Fragen hast oder Anmerkungen... immer raus damit! Ich lese mit.

                        Viele Grüße, Rübenigel

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                          #13
                          schön, dass euch das alle verwirrt:))

                          nein, ich bin weder enttäuscht über nicht erfülte erwartungen, noch habe ich das gefühl, meinen kopf lieber mehr eingesetzt zu haben. das funktioniert meist nur mit einem teil selbstverleugnung...

                          es ist vielmehr so, dass ich ein wenig auf mich selbst zurückgeworfen bin, was ich sehr gut finde, aber immer wieder lese und höre, ich solle keine erwartungen haben. aber natürlich habe ich sie. dauernd und immer wieder und fand das eigentlich auch okay so. auch, wenn andere welche an mich haben, wenn sie akzeptieren, dass ich nicht allen genügen kann...

                          also ist es wohl das beste, ich lasse alles wie es ist, wobei ich unter dem link von ashira genau mein problem wieder gefunden habe... danke übrigens.))))
                          ich hatte sogar beim lesen für einen moment das gefühl, nicken zu können...als ich es 15min später jemandem erzählen wollte, hatte ich wieder mein urgefühl...dass das alles quatsch ist und ich mir gern meine erwartungen leisten will und ich es auch leichter für andere finde, mir zu begegnen, wenn man weiss, was ich erwarte. im job funktioniert das ganze ja noch schlechter...oder schlicht gar nicht. natürlich hat mein kunde berechtigte erwartungen an mich....
                          manchmal glaube ich, wir theoretisieren uns zugrunde. insofern bin ich froh zu lesen, dass euch allen das auch irgendwie kopfzerbrechen bereitet und komisch erscheint:)))))

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                            #14
                            Zitat von traumblau Beitrag anzeigen
                            schön, dass euch das alle verwirrt:))
                            Mich verwirrt hier nix. Bin ICH jetzt seltsam ?

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                              #15
                              guten morgen...hast du das gelesen:


                              Erwartungen sind ein immer wiederkehrendes Thema für mich was die Beziehung zu anderen Menschen angeht. Dazu interessiert mich eure Gedanken und Erfahrungen.
                              Ich habe Mit Erwartungen in Beziehungen meist ziemlich negative Erfahrungen gemacht, sodaß erst einmal den Schluß für mich daraus gezogen habe: Erwartungen sind Gift für eine Beziehung. Klingt vielleicht erstmal ein bißchen heftig.
                              Ich denke das Problem ist einfach daß ich Schwierigkeiten habe, wenn ich feststelle daß jemand, mit dem ich befreundet bin, Erwatungen an mich stellt.
                              Ich sehe keinen positiven Sinn in Erwartungen die man sich gegenseitig stellt. Ich bin überzeugt davon, daß - je tiefer eine Freundschaft geht, je weniger Erwartungen sind notwendig - denn dann ist tiefer gegenseitiger Respekt an der Stelle. Erwartungen sind oft sehr egobezogen, das hat meiner Ansicht nach wenig mit Respekt zu tun.
                              Ich selbst habe sehr wenig Erwartungen, oder sie sind mir nicht bewußt.. Ich erwarte beispielweise nicht daß ein/e gute/r Freund/in für mich da ist, wenn ich in not bin, denn warum sollte ich das tun ? Wenn die Freundschaft tiefe hat, ist dieser Mensch ganz natürlich für mich da. Und das kann ich auf so viele Erwartungen übertragen ...
                              habt ihr positive Erfahrungen gemacht mit diesem Thema ? Welchen Stellenwert haben Erwartungen für euch in freundschaftlichen beziehungen, oder gar in der Partnerschaft ?

                              von toussaint, aus dem thema persönlichkeitsentwicklung, glaube ich (direkter link aus einer der antworten hier zum thema)...das ist es,was ich nicht wirklich im kopf klar bekomme. aber vielleicht gibt es nichts allgemein gültiges, man muss einfach seinen weg wählen, mit, ohne...völlig egal.
                              vielleicht befinden wir uns im hamsterrad beim dikutieren darüber? trotzdem danke für eure gedanken und einen schönen tag....

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