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    Leben sortieren nach Trennung

    Hallo,

    ich habe mich nach jahrelanger sehr belastender Beziehung Ende 2004 von meinem Mann getrennt, der dann (endlich) im April 2005 ausgezogen ist.

    Danach habe ich meine Wohnung renoviert, alte Möbel rausgeschmissen und neue gekauft, war viel unterwegs, habe mich nach einigen Monaten bei einer Internet-Partnerbörse angemeldet, einige Männer kennengelernt, mit einem ca. 9 Monate eine lockere Beziehung geführt, die ich im Sommer diesen Jahres beendet habe und jetzt schwebe ich im luftleeren Raum.

    Ich lebe in einem kleinen Dorf und war bis zur Trennung voll eingebettet in Freundes- und Vereinskreise. Dieses Leben ist mir aber viel zu eng und ich habe keinen Bezug mehr dazu. Meine "Sturm- und Drangzeit" ist vorbei, neue Freunde oder feste Aktivitäten haben sich noch nicht hinreichend entwickelt. Seit Juli 2007 war ich kaum noch weg, sitze eigentlich meistens vor dem Fernseher und werde zunehmend unzufriedener.

    Extrem-Stress im Job und das Allein-Leben mit 2 Kindern tun auch das ihre zu meiner Unzufriedenheit dazu, da ich überall nur Berge von Arbeit und Verpflichtungen sehe und frustriert der (nie eintretenden) Aberledigung hinterherhechle, bzw. momentan gelähmt bin ob der Vielzahl der Anforderungen.

    -Wie erde ich mich wieder?
    -Würde gerne neue Leute kennenlernen, weiß aber nicht wie.
    -Wie kriege ich den Gedanken einen neuen Partner finden zu "müssen" aus meinem Kopf und lerne das Leben einfach alleine zu genießen?

    Bin für Tipps und Anregungen dankbar
    Viele Grüße an alle

    #2
    Das sind ein Menge Baustellen, Freiheit,
    ich will nicht unbedingt sagen, das hört sich nach "Dresden 1945 an" aber eine
    Grundsanierung im Hause Freiheit scheint mir schon anzustehen.
    Vielleicht eins nach dem anderen. Was bedrückt Dich gegenwärtig am stärksten? Vielleicht kann man da ansetzen!

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      #3
      Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
      Das sind ein Menge Baustellen, Freiheit, (...)
      Das ist zwar nicht falsch ... aber es liest sich so an, als sei auch schon wichtiges vollbracht und manches auf dem Weg.

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        #4
        ja, das ist richtig Phil,
        eine Trennung allein ist schon ein erheblicher Kraftakt und kann durchaus ein Fundament für weitere Entwicklungen darstellen.
        Und das gezeigte Durchhaltevermögen an sich stellt auch eine sehr positive
        Voraussetzung in dieser Situation dar.
        Um im Bild zu bleiben. Wie soll das Haus aussehen, das Freiheit bauen möchte, wo müssen die Eckpfleiler stehen, wie sieht die Finanzierung aus, wer kann zusätzliche Unterstützung bieten, und was trägt zur Ermutigung bzw. Motivation bei, auf dieser Baustelle weiter zu arbeiten?
        Sicherlich ein längerer Weg, der mit Etappenzielen gut geplant werden will.

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          #5
          Hallo, Dein Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber ich musste jetzt einfach drauf antworten, da es mir genauso geht wie Dir damals :(
          Wie geht es Dir jetzt? Hast Du geschafft, einige "Baustellen" abzubauen??

          Lg Jana

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