Hallo,
ich denke, dass es nicht schlecht ist, wenn ich hier auch ein eigenes Thema anfange. Wer schon von mir in den anderen Themen gelesen hat, weiß schon ein bisschen über mich. Also fange ich so mittendrin an.
Nie hätte ich geglaubt, dass der Austausch mit vollkommen unbekannten Menschen so viel bewirken kann um sich selbst und seine Beziehung mal von außen zu betrachten und daraus zu lernen.
Ich will hier auch einfach mal meinem Bedürfnis nachgeben und mich so zwischendurch mal bei Euch allen herzlichst bedanken.
Vorweg möchte ich sagen, dass der Grund, dass ich mich jetzt ein paar Tage nicht gemeldet habe, nicht daran lag, dass irgend wer von Euch was falsches geschrieben hat, sondern daran, dass ich
1. Eure Anteilnahme mit einem sehr schönen, wärmenden Gefühl entgegengenommen habe und
2. Eure Tipps sehr "taufrisch" angewendet habe und nun erstmal abgewartet und für mich ausgewertet habe was passiert.
Es ist schon interessant, welch mehr oder weniger "große" Dinge durch ganz kleine, aber klare Aussagen passieren können.
Ich habe meinen Mann ziemlich zusammenhanglos auf seine Aussage "dann paßt es halt doch nicht" angesprochen habe und ihm gesagt, dass, wenn es ihm damit ernst ist, ich mir schon überlegen würde, daran etwas zu ändern, weil es so eben nicht gehen kann. Und, dass ich auch ein "ich bin eben so" nicht mehr akzeptieren werde.
Erstmal wurde er nur blass und sagte, dass ich das alles nur falsch sehe und alles nicht so gemeint wäre und nichts mit mir zu tun hätte.
Meiner Frage, mit wem es dann zu tun hätte, ist er natürlich ausgewichen.
Jedenfalls, lange "Schreibe" kurzer Sinn.
Wir haben uns dann doch noch ganz gut ausgetauscht, bis er halt sagte und meinte, dass sich das jetzt erst alles setzen müsste und wir am nächsten Tag weitersprechen könnten. Ich habe das so akzeptiert.
Nun wir haben ein bisschen weiter gesprochen, aber eben schon 2 Abende lang etwas zusammen gemacht, was auch mir wichtig war. Und werden am Samstag sogar zusammen in ein Laientheater gehen, was er in seinem ganzen Leben noch nicht gemacht hat.
Ich bin logischer Weise schon wieder voll von Hoffnung, dass sich alles zum Besten geben wird. Aber was sind schon 2 oder 3 Tage im Vergleich zu dem was wir noch an Leben vor uns haben.
Ich werde weiter aufpassen müssen, dass sich nicht vor lauter Freude wieder die alten Verhaltensmuster einstellen werden.
Ich fühle mich im Moment sogar von ihm gesehen und angenommen.
Aber gestern Abend schon der erste Dämpfer für meine Euphorie. Im Augenblick hat er Angst, dass er wegen zu hoher Geschwindigkeit und dem Überfahren einer fast roten Ampel eventuell den Führerschein für 4 Wochen abgeben muss.
Fragt er mich doch gestern glatt, ob ich dann nicht meinen Führerschein hergeben könnte, sozusagen als Liebesbeweis.
Erst mal war ich baff und dann hab ich nur geantwortet, wenn ich meine Liebe so beweisen soll, dann werde ich das mit Sicherheit nicht tun. Er soll ja nicht glauben, dass ich die Suppe auslöffel, die er sich eingebrockt hat. Meinetwegen könnte er dann schon glauben, dass ich ihn nicht liebe.
Ich fürchte, bis vor ein paar Monaten hätte ich noch ernsthaft überlegt, ob ich das nicht tun sollte und diesen Liebesbeweis erbringen, obwohl ich schon öfter in anderen Sachen seine Suppe ausgelöffelt habe und sehr wohl weiß, dass sie mir und unserer Beziehung jedesmal nicht bekommen ist. Im Gegenteil, ich glaube mit jedem dämlichen Liebesbeweis habe ich ihm doch nur bewiesen, dass ich so dämlich bin und durch jeden Reifen springe den er mir hin hält. Kein Wunder also, dass er vor so einer Frau die Achtung verliert.
So, das waren so meine Gedanken heute Nachmittag, trotz allem noch voll Hoffnung. Heute schläft er aber schon wieder seit ungefähr 8 Uhr, das ist nämlich seine Art von Flucht vor dem Leben.
Jetzt glaube ich schon gar nicht mehr richtig an morgen und bin mit meinem ganzen Stolz, dass ich es gewagt habe ihm meine Gefühle und meine Bitten offen zu sagen überhaupt nicht mehr zufrieden. Denn die Vorstellung, dass der Rest meines Lebens so aussehen soll, dass immer nur ein paar Tage alles einen Heiligenschein von "Wir haben uns ja doch noch was zu geben" eingelullt wird und er sich dann, wenn es etwas anstrengender wird doch wieder nur in sein Bett verzieht und von aller Realität wegschlafen will, dann sehe ich mit all meiner Hoffnung sehr schwarz.
Wenn ich zum Teil so Eure Beiträge lese, komme ich mehr und mehr zu der Überzeugung, dass unsere Beziehung schon von Anfang an unter keinem guten Stern stand.
Einfach nochmal ein Danke fürs "zulesen"
zofferl
ich denke, dass es nicht schlecht ist, wenn ich hier auch ein eigenes Thema anfange. Wer schon von mir in den anderen Themen gelesen hat, weiß schon ein bisschen über mich. Also fange ich so mittendrin an.
Nie hätte ich geglaubt, dass der Austausch mit vollkommen unbekannten Menschen so viel bewirken kann um sich selbst und seine Beziehung mal von außen zu betrachten und daraus zu lernen.
Ich will hier auch einfach mal meinem Bedürfnis nachgeben und mich so zwischendurch mal bei Euch allen herzlichst bedanken.
Vorweg möchte ich sagen, dass der Grund, dass ich mich jetzt ein paar Tage nicht gemeldet habe, nicht daran lag, dass irgend wer von Euch was falsches geschrieben hat, sondern daran, dass ich
1. Eure Anteilnahme mit einem sehr schönen, wärmenden Gefühl entgegengenommen habe und
2. Eure Tipps sehr "taufrisch" angewendet habe und nun erstmal abgewartet und für mich ausgewertet habe was passiert.
Es ist schon interessant, welch mehr oder weniger "große" Dinge durch ganz kleine, aber klare Aussagen passieren können.
Ich habe meinen Mann ziemlich zusammenhanglos auf seine Aussage "dann paßt es halt doch nicht" angesprochen habe und ihm gesagt, dass, wenn es ihm damit ernst ist, ich mir schon überlegen würde, daran etwas zu ändern, weil es so eben nicht gehen kann. Und, dass ich auch ein "ich bin eben so" nicht mehr akzeptieren werde.
Erstmal wurde er nur blass und sagte, dass ich das alles nur falsch sehe und alles nicht so gemeint wäre und nichts mit mir zu tun hätte.
Meiner Frage, mit wem es dann zu tun hätte, ist er natürlich ausgewichen.
Jedenfalls, lange "Schreibe" kurzer Sinn.
Wir haben uns dann doch noch ganz gut ausgetauscht, bis er halt sagte und meinte, dass sich das jetzt erst alles setzen müsste und wir am nächsten Tag weitersprechen könnten. Ich habe das so akzeptiert.
Nun wir haben ein bisschen weiter gesprochen, aber eben schon 2 Abende lang etwas zusammen gemacht, was auch mir wichtig war. Und werden am Samstag sogar zusammen in ein Laientheater gehen, was er in seinem ganzen Leben noch nicht gemacht hat.
Ich bin logischer Weise schon wieder voll von Hoffnung, dass sich alles zum Besten geben wird. Aber was sind schon 2 oder 3 Tage im Vergleich zu dem was wir noch an Leben vor uns haben.
Ich werde weiter aufpassen müssen, dass sich nicht vor lauter Freude wieder die alten Verhaltensmuster einstellen werden.
Ich fühle mich im Moment sogar von ihm gesehen und angenommen.
Aber gestern Abend schon der erste Dämpfer für meine Euphorie. Im Augenblick hat er Angst, dass er wegen zu hoher Geschwindigkeit und dem Überfahren einer fast roten Ampel eventuell den Führerschein für 4 Wochen abgeben muss.
Fragt er mich doch gestern glatt, ob ich dann nicht meinen Führerschein hergeben könnte, sozusagen als Liebesbeweis.
Erst mal war ich baff und dann hab ich nur geantwortet, wenn ich meine Liebe so beweisen soll, dann werde ich das mit Sicherheit nicht tun. Er soll ja nicht glauben, dass ich die Suppe auslöffel, die er sich eingebrockt hat. Meinetwegen könnte er dann schon glauben, dass ich ihn nicht liebe.
Ich fürchte, bis vor ein paar Monaten hätte ich noch ernsthaft überlegt, ob ich das nicht tun sollte und diesen Liebesbeweis erbringen, obwohl ich schon öfter in anderen Sachen seine Suppe ausgelöffelt habe und sehr wohl weiß, dass sie mir und unserer Beziehung jedesmal nicht bekommen ist. Im Gegenteil, ich glaube mit jedem dämlichen Liebesbeweis habe ich ihm doch nur bewiesen, dass ich so dämlich bin und durch jeden Reifen springe den er mir hin hält. Kein Wunder also, dass er vor so einer Frau die Achtung verliert.
So, das waren so meine Gedanken heute Nachmittag, trotz allem noch voll Hoffnung. Heute schläft er aber schon wieder seit ungefähr 8 Uhr, das ist nämlich seine Art von Flucht vor dem Leben.
Jetzt glaube ich schon gar nicht mehr richtig an morgen und bin mit meinem ganzen Stolz, dass ich es gewagt habe ihm meine Gefühle und meine Bitten offen zu sagen überhaupt nicht mehr zufrieden. Denn die Vorstellung, dass der Rest meines Lebens so aussehen soll, dass immer nur ein paar Tage alles einen Heiligenschein von "Wir haben uns ja doch noch was zu geben" eingelullt wird und er sich dann, wenn es etwas anstrengender wird doch wieder nur in sein Bett verzieht und von aller Realität wegschlafen will, dann sehe ich mit all meiner Hoffnung sehr schwarz.
Wenn ich zum Teil so Eure Beiträge lese, komme ich mehr und mehr zu der Überzeugung, dass unsere Beziehung schon von Anfang an unter keinem guten Stern stand.
Einfach nochmal ein Danke fürs "zulesen"
zofferl

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