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ich hab gehofft und tu es vielleicht noch

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    ich hab gehofft und tu es vielleicht noch

    Hallo,

    ich denke, dass es nicht schlecht ist, wenn ich hier auch ein eigenes Thema anfange. Wer schon von mir in den anderen Themen gelesen hat, weiß schon ein bisschen über mich. Also fange ich so mittendrin an.

    Nie hätte ich geglaubt, dass der Austausch mit vollkommen unbekannten Menschen so viel bewirken kann um sich selbst und seine Beziehung mal von außen zu betrachten und daraus zu lernen.

    Ich will hier auch einfach mal meinem Bedürfnis nachgeben und mich so zwischendurch mal bei Euch allen herzlichst bedanken.

    Vorweg möchte ich sagen, dass der Grund, dass ich mich jetzt ein paar Tage nicht gemeldet habe, nicht daran lag, dass irgend wer von Euch was falsches geschrieben hat, sondern daran, dass ich

    1. Eure Anteilnahme mit einem sehr schönen, wärmenden Gefühl entgegengenommen habe und

    2. Eure Tipps sehr "taufrisch" angewendet habe und nun erstmal abgewartet und für mich ausgewertet habe was passiert.

    Es ist schon interessant, welch mehr oder weniger "große" Dinge durch ganz kleine, aber klare Aussagen passieren können.

    Ich habe meinen Mann ziemlich zusammenhanglos auf seine Aussage "dann paßt es halt doch nicht" angesprochen habe und ihm gesagt, dass, wenn es ihm damit ernst ist, ich mir schon überlegen würde, daran etwas zu ändern, weil es so eben nicht gehen kann. Und, dass ich auch ein "ich bin eben so" nicht mehr akzeptieren werde.

    Erstmal wurde er nur blass und sagte, dass ich das alles nur falsch sehe und alles nicht so gemeint wäre und nichts mit mir zu tun hätte.

    Meiner Frage, mit wem es dann zu tun hätte, ist er natürlich ausgewichen.

    Jedenfalls, lange "Schreibe" kurzer Sinn.

    Wir haben uns dann doch noch ganz gut ausgetauscht, bis er halt sagte und meinte, dass sich das jetzt erst alles setzen müsste und wir am nächsten Tag weitersprechen könnten. Ich habe das so akzeptiert.

    Nun wir haben ein bisschen weiter gesprochen, aber eben schon 2 Abende lang etwas zusammen gemacht, was auch mir wichtig war. Und werden am Samstag sogar zusammen in ein Laientheater gehen, was er in seinem ganzen Leben noch nicht gemacht hat.

    Ich bin logischer Weise schon wieder voll von Hoffnung, dass sich alles zum Besten geben wird. Aber was sind schon 2 oder 3 Tage im Vergleich zu dem was wir noch an Leben vor uns haben.

    Ich werde weiter aufpassen müssen, dass sich nicht vor lauter Freude wieder die alten Verhaltensmuster einstellen werden.

    Ich fühle mich im Moment sogar von ihm gesehen und angenommen.

    Aber gestern Abend schon der erste Dämpfer für meine Euphorie. Im Augenblick hat er Angst, dass er wegen zu hoher Geschwindigkeit und dem Überfahren einer fast roten Ampel eventuell den Führerschein für 4 Wochen abgeben muss.
    Fragt er mich doch gestern glatt, ob ich dann nicht meinen Führerschein hergeben könnte, sozusagen als Liebesbeweis.
    Erst mal war ich baff und dann hab ich nur geantwortet, wenn ich meine Liebe so beweisen soll, dann werde ich das mit Sicherheit nicht tun. Er soll ja nicht glauben, dass ich die Suppe auslöffel, die er sich eingebrockt hat. Meinetwegen könnte er dann schon glauben, dass ich ihn nicht liebe.

    Ich fürchte, bis vor ein paar Monaten hätte ich noch ernsthaft überlegt, ob ich das nicht tun sollte und diesen Liebesbeweis erbringen, obwohl ich schon öfter in anderen Sachen seine Suppe ausgelöffelt habe und sehr wohl weiß, dass sie mir und unserer Beziehung jedesmal nicht bekommen ist. Im Gegenteil, ich glaube mit jedem dämlichen Liebesbeweis habe ich ihm doch nur bewiesen, dass ich so dämlich bin und durch jeden Reifen springe den er mir hin hält. Kein Wunder also, dass er vor so einer Frau die Achtung verliert.

    So, das waren so meine Gedanken heute Nachmittag, trotz allem noch voll Hoffnung. Heute schläft er aber schon wieder seit ungefähr 8 Uhr, das ist nämlich seine Art von Flucht vor dem Leben.

    Jetzt glaube ich schon gar nicht mehr richtig an morgen und bin mit meinem ganzen Stolz, dass ich es gewagt habe ihm meine Gefühle und meine Bitten offen zu sagen überhaupt nicht mehr zufrieden. Denn die Vorstellung, dass der Rest meines Lebens so aussehen soll, dass immer nur ein paar Tage alles einen Heiligenschein von "Wir haben uns ja doch noch was zu geben" eingelullt wird und er sich dann, wenn es etwas anstrengender wird doch wieder nur in sein Bett verzieht und von aller Realität wegschlafen will, dann sehe ich mit all meiner Hoffnung sehr schwarz.

    Wenn ich zum Teil so Eure Beiträge lese, komme ich mehr und mehr zu der Überzeugung, dass unsere Beziehung schon von Anfang an unter keinem guten Stern stand.

    Einfach nochmal ein Danke fürs "zulesen"

    zofferl

    #2
    Hallo zofferl!

    Zwei bis drei Tage sind ein Anfang.

    Wenn Du jetzt schon daran denkst, dass es danach wieder schief geht,
    wird es auch schief gehen. Einfach, weil Du es erwartest!
    Dann lauerst Du nämlich nur darauf. Und beim ersten Anzeichen,
    dass Dein Mann sich nicht so verhält wie Du es für richtig hältst,
    wirst Du dann sagen. "Siehste! Hab' doch recht gehabt!"

    Wenn für Dich Offenheit in der Beziehung wichtig ist,
    dann ist die Konsequenz, dass Du die Offenheit von
    Deiner Seite 'reinbringst.

    Auf der anderen Seite halte ich das mit der Forderung
    nach dem Liebesbeweis für ziemlichen Quatsch und denke,
    dass es gut ist, dass Du da konsequent bleibst.

    Wobei ich eh' nicht verstehe, wie das funktionieren soll.
    Aber rechtlich ist vieles möglich (oder auch nicht möglich),
    wo ich mich bei genauem Nachdenken nur drüber wundere.

    Wenn Dein Mann nach einer überfahrenen roten Ampel seinen
    Führerschein abgeben soll, dann muss er vorher schon kräftig
    Punkte gesammelt haben. Dann sehe ich keine Logik dahinter,
    dass das Gericht sich mit dem Führerschein der Partnerin
    zufrieden geben soll.

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      #3
      Hi Martin,

      ich erwarte nicht, dass es schief läuft, sondern merke ja immer wieder, dass es eben schief läuft. Oder wie soll ich einen Wochenendbeginn werten, den er gleich mit schlafen einläutet. Ich würde mich sogar freuen Unrecht zu haben.
      Da bin ich bin dann lieber schon Pessimistin, weil ja bekannt ist: "Dem Pessimist kann nichts Schlimmes passieren, entweder es bleibt wie es ist oder es wird besser."
      Ich gebe hier auch gleich zu, dass das mittlerweile nur eine Art Selbstschutz von mir ist. Ich fahre jedoch nicht schlecht damit.

      Das alles ist im Prinzip schon wiedermal nur ein reiner, sich immer wiederholender, Erfahrungswert, den ich glaube wieder zu spüren.
      Ich hab mir gerade eine Seite über Depression angeschaut, vielleicht leidet er ja darunter und keiner von uns beiden weiß was davon. Er ließe sich auch nie dazu bewegen einmal in dieser Richtung nachzudenken, weil das ja in seinen Augen sowieso nur alles Psychokacke ist, wie alles was ich mache um eben den Alltag besser zu gestalten.

      Es ist auch nicht so, dass ich ihm bei allem was er tut Boshaftigkeit unterstelle. Ich glaube, ich hole ja gerade meine Hoffnung immer wieder aus diesen Momenten, wo er sich nicht mit Sicherheit auch nicht so verhält wie ich mir das wünsche, aber eben für Gespräche viel zugänglicher ist.

      Für mich ist das eigentlich Schlimme, dass ich mir ständig Gedanken darüber mache, warum er sein Leben in keiner Weise leben will, egal wie.
      Selbst wenn er mich, was er Anfang des Jahres vor hatte, wegen einer Exfreundin - die sehr weit weg wohnt - verlassen hätte, wäre das für mich ein Zeichen gewesen, dass er leben will.
      Was mich so wahnsinnig macht, sind die vielen Versprechungen, die er nicht nur mir, sondern auch sich selbst macht und dann nicht in der Lage ist die einzuhalten.
      Ich habe immer das Gefühl, dass ich irgendwas - nie von ihm Ausgesprochenes - tun muß, damit es ihm gut geht.
      Ich glaube ich hab sowas zu ihm in den ganzen 5 Jahren noch nie gesagt, dass, wenn er dieses oder jenes nicht tut oder tut, ich ihn verlassen würde oder er mit irgendwelchen Konsequenzen zu rechnen hätte. Er dagegen hat es schon verhältnismäßig oft gesagt.

      Ich bin mir da schon ziemlich im Klaren, dass er das Fortbestehen unserer Beziehung mir ganz allein zur Entscheidung überlassen hat. Vielleicht sollte ich ihm auch endlich nur glauben, dass ihm das Leben so taugt wie es ist, egal wie langweilig und nicht erstrebenswert mir das auch erscheinen mag. Insofern hat er ja vielleicht sogar recht mit seiner Meinung. Nur frage ich mich dann wieder, was will er dann mit mir???

      Übrigens das mit dem Führerschein würde schon gehen, er hat nämlich noch keine Punkte gesammelt und wenn dann das Bild noch etwas schlecht gelungen ist und er keinen Widerspruch einlegt, sondern einfach nur sagt, dass ich gefahren bin, dann wäre da alles möglich. Nebenbei handelt es sich auch noch um einen Firmenwagen und da geht unheimlich viel.

      Freue mich schon auf weitere konstruktive Meldungen

      Lieben Gruß zofferl

      Kommentar


        #4
        Hallo Zofferl,
        Zitat von zofferl Beitrag anzeigen
        Hi Martin,

        ich erwarte nicht, dass es schief läuft, sondern merke ja immer wieder, dass es eben schief läuft.
        Ich muss aus eigener Erfahrung Martin recht geben, auch wenn es sehr schwer ist, das wirklich einzusehen: es bringt gar nichts, immer mit dem Schlimmsten zu rechnen, denn damit erhöht sich wirklich die Wahrscheinlichkeit, dass es eintritt.

        Da bin ich bin dann lieber schon Pessimistin, weil ja bekannt ist: "Dem Pessimist kann nichts Schlimmes passieren, entweder es bleibt wie es ist oder es wird besser."

        Ich gebe hier auch gleich zu, dass das mittlerweile nur eine Art Selbstschutz von mir ist. Ich fahre jedoch nicht schlecht damit.
        Sorry, das glaub ich dir nicht. Das bedeutet ja auch, dass du cih nie freuen kannst... könnte ja anders kommen. Na und? Dann hast du dich wenigsten eine Zeitlang gefreut.

        Ich hab mir gerade eine Seite über Depression angeschaut, vielleicht leidet er ja darunter und keiner von uns beiden weiß was davon. Er ließe sich auch nie dazu bewegen einmal in dieser Richtung nachzudenken, weil das ja
        Das wäre möglich. Gibt es vielleicht irgendwelche körperlichen Symptome, wegen denen er vielleicht zum Arzt gehen würde? Schlafstörungen, Kribbeln in den HÄnden und Füßen, zuviel Schlaf, Magenschmerzen...

        Für mich ist das eigentlich Schlimme, dass ich mir ständig Gedanken darüber mache, warum er sein Leben in keiner Weise leben will, egal wie.
        Du kannst nicht sein Leben leben, und ihm nicht vorschreiben, wie das zu gehen hat "sein Leben leben". Konzentriere dich lieber auf dein Leben!

        Ich habe immer das Gefühl, dass ich irgendwas - nie von ihm Ausgesprochenes - tun muß, damit es ihm gut geht.
        Das ist offenbar DEIN Gefühl - du kannst es ändern.

        Übrigens das mit dem Führerschein würde schon gehen, er hat nämlich noch keine Punkte gesammelt und wenn dann das Bild noch etwas schlecht gelungen ist und er keinen Widerspruch einlegt, sondern einfach nur sagt, dass ich gefahren bin, dann wäre da alles möglich. Nebenbei handelt es sich auch noch um einen Firmenwagen und da geht unheimlich viel.
        Ich würde es für das Gegenteil von Liebe halten, wenn du das für ihn tun würdest. Jeder Mensch muss die Folgen seiner Taten selbst tragen, man kann ihm dabei helfen, aber man kann sie ihm nicht abnehmen. Bei einer so verhältnismäßig kurzen Sperre sind die Richter in der Regel bereits, dass man das auf die Urlaubszeit legt - also wo soll das Problem sein?

        Herzliche Grüße Leonora

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          #5
          Übrigens das mit dem Führerschein würde schon gehen, er hat nämlich noch keine Punkte gesammelt und wenn dann das Bild noch etwas schlecht gelungen ist und er keinen Widerspruch einlegt, sondern einfach nur sagt, dass ich gefahren bin, dann wäre da alles möglich. Nebenbei handelt es sich auch noch um einen Firmenwagen und da geht unheimlich viel.
          Also das mit dem Bild kann ganz schön ins Auge gehen, hab ich mal bei einer Bekannten erlebt, die erzählte, ihr Tochter sei gefahren!! Da kam die Polizei gleich ins Haus!
          M.E darfst du ja gar nicht mit dem Firmenwagen fahren, oder? Ich durfte es nicht damals. Oder bist du auch in der Firma deines Mannes?

          Ich muss auch sagen, das hat für mich nichts mit Liebe zu tun, wenn du das für ihn tust!!! Wenn er das von dir verlangt, ist das Erpressung!

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            #6
            hallo zofferl,

            hast du eine geringste ahnung, was dass was du erlebst, mit dir zu tuhen hat?? was macht das ganze mit dir? welche gefühle fühlst du, wenn du mal gnaz tief in dich hinein schaust?

            morgentau

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              #7
              meine vielen Gedanken kommen verteilt

              Hallo,

              wenn ich ganz tief in mich hineinschaue dann habe ich das Gefühl ganz allein zu sein mit mir und meiner Familie, zu der mein Mann nicht wirklich gehört. Denn meine Kinder sind aus erster Ehe und schon erwachsen.

              Sie haben ihn am Anfang unheimlich gern gehabt, aber dann alle viel früher als ich gesehen, dass er versucht mich zu manipulieren und zu erpressen, damit ich so werde wie er sich (s)eine Frau vorstellt. Meine Familie sollte mir nicht mehr so wichtig sein, ich sollte mich nur noch um ihn kümmern.

              Seine Vorstellung von einer Frau definiere ich für mich ungefähr so: Sie soll vorzeigefähig sein, darf nicht zu blöd sein, darf ihn aber auf Gesellschaften nicht übertreffen, muss relativ trinkfest sein, weil in der Stahlbranche schon gut getrunken wird, darf nur oberflächliches Gesellschaftsgelaber von sich geben, nichts persönliches von sich geben, sich auch politisch nicht klar äußern, wenn dann schon eher schwarz als rot.

              Dann kamen noch weitere Einschränkungen: Ich sollte – und habe dann auch – mit dem Motorradfahren aufgehört, weil er sich angeblich Sorgen um mich macht. Er hat mir den Spaß am Skifahren verdorben, weil er sich wohl gleich nach unserem Kennenlernen auch Skier gekauft hat, aber bis heute nicht einmal drauf gestanden ist aus Angst ihm könnte was passieren. Meine Arbeit im Musikverein musste ich auch aufhören, weil er so eifersüchtig war wenn ich mit jemandem anderen redete, dass er mir keinen Spaß mehr gemacht hat und er am Anfang auch immer irgendwelche anderen Aktivitäten für diesen Abend wusste. Diesen Sommer habe ich mein Motorrad, das ich meiner Tochter verkauft hatte wieder zurückgekauft und er hat sich auch eins gekauft, hat aber soviel Angst vor einem Unfall, dass wir den ganzen Sommer nur ungefähr 500 km gefahren sind. Manche Tour war nur 60 km lang. Ich zog früher für so eine Tour nicht mal eine Kombi an, sondern habe es lieber gleich gelassen zu fahren. Für mich hat eine Motorradtour schon so 300 bis 400 km am Tag. Ich bin auch gern die kürzeren Touren mit ihm gefahren, bis eben seine Angst so groß wurde, dass wir gar nicht mehr gefahren sind.

              Ich sollte meine Arbeitszeit verkürzen, weil ich mich mehr um Haus und Garten kümmern sollte. Ich habe mit unserer Hochzeit meine Arbeitszeit verkürzt und er hatte wahrscheinlich das Gefühl jetzt Oberwasser zu haben. Die Finanzen sollte ich von Anfang an verwalten, weil ich das besser kann. Das verwalten bestand erstmal darin, seine mitgebrachten Schulden zu sortieren und dann mit abzubezahlen.

              Aber weil wir ja was darstellen sollten, war mein Haus nicht schön genug und es mussten Renovierungen gemacht werden, die weit über dem waren, was mein Bausparer damals hergab, also noch mehr Schulden, diesmal gemeinsame. Alles was wir uns angeschafft haben, konnte nicht teuer genug sein. Es musste nicht unbedingt schön oder bei Möbel bequem sein, sondern in erster Linie teuer. Mittlerweile hat er mich in der Beziehung sogar schon verstanden, ich halte nichts von teuer und bewundere auch nichts nur deswegen mehr weil es teuer war.

              Ich bin in einfachen aber herzlichen Verhältnissen aufgewachsen, mir bedeuten materielle Güter nicht so viel wie ihm, der es von Kind an gewohnt ist statt Aufmerksamkeit und Respekt nur viele Geschenke zu kriegen so nach dem Motto: Weihnachten ist nur mit vielen Geschenken schön. Mir bedeutet auch ein Geschenk das besonders teuer war nichts, weil ich eben nach dem Grundsatz lebe:

              Schenkt Aufmerksamkeit, die kann keiner umtauschen.

              So glaube ich auch, dass ihm kein Thema wirklich interessant ist, wenn es in der eigenen Beziehung ist, nur draußen, draußen bei den anderen ist es interessant zu schauen was passiert und hoffentlich passiert da noch größerer Dreck als im eigenen Haus, sonst müsste man sich ja den anschauen, also: Nachbarn, macht mal drauf los, zeigt wann ihr euch streitet, dann ist unser Streit ganz klein, zeigt genau, wann ihr wieder trinkt, weil dann sein Trinken nicht so auffällt und herunter geredet werden kann. "Ist doch alles nicht so schlimm bei uns, schau Dir doch mal die Nachbarn an." "Der, der da fährt ist doch ein Idiot, oder, sag doch auch mal was dazu." " Du hast aber auch für jeden eine Entschuldigung parat, nur für mich nicht, oder?" Die und ähnliche Sätze höre ich x-mal am Tag.

              .../2

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                #8
                Das Leben hat eben gefälligst so zu funktionieren wie bei einem Geschäftsessen und nicht anders, wenn man sich mal daneben benommen hat, dann vergeht das relativ schnell wieder ohne darüber zu sprechen, denn man ist ja miteinander im Geschäft. Es werden im Privatleben nun mal keine tiefen Gespräche geführt, alles ist nur Schein. Es kommt nur darauf an, was man herzuzeigen hat, alles andere kommt in eine Kiste mit Sicherheitsschloss und hat da gefälligst drin zu bleiben.

                Jedes Fußballspiel, jedes Formel 1 Rennen, jeder "Kack-Film" im Fernsehen ist wichtiger als ein Gespräch, das vielleicht die Beziehungsprobleme in eine Lösungsrichtung bringen könnte. Denn: "Vielleicht bin ich halt doch nicht beziehungsfähig", ist dann die Antwort, wenn ich wieder mal ein Gespräch anfangen möchte. Alles soll totgeschwiegen werden, alles soll unter den Teppich, die Hauptsache, es merkt außen keiner.

                Unser Samstag war übrigens nicht so wie ich erwartet hatte, sondern eher schlimmer. Es wurde nämlich ein neues System erprobt, nicht mal gemeinsames Frühstück, er hat nur seinen Kaffee mit nach unten genommen. Der Anlass war nur eine falsche Zeitung die er mir mitgebracht hatte. Ich hätte nie und nimmer vorher gesagt, dass genau die die ist, in der die Stellenangebote aus der falschen Region stehen. Er hat sich dann doch noch erklären lassen, welche ich wollte, die hab ich dann aber aus Trotz gleich zweimal gekriegt. Und dann war wieder schlafen angesagt, während ich den notwendigen Wochenendputz inklusive Wäschewaschen usw. erledigt habe. Nach ungefähr 3 Stunden dann ein bisschen einkaufen, dann Fußball und dann das Theater, das übrigens ganz toll war. Ich hätte auch jemanden von der Straße mitnehmen können, wäre unter Umständen sogar besser gewesen. Dann nach Hause kommen und sofort der Fernseher an, obwohl ich mir erlaubt habe zu sagen, dass ich jetzt keinen Film oder die platte Pro7 oder Sat1 Comedy mehr sehen möchte, weil dann das Erlebnis des Theaters sofort weg ist. Nun, dann eben kein Film und keine Comedy, aber Boxen.

                Es gibt da einen Sponti-Spruch, wenn mal der Fernseher läuft, dann läuft sonst nichts mehr. Wie wahr, wie wahr.


                Die am Nachmittag dahin gesagte Entschuldigung für sein Verhalten am Morgen hat er dann auch wieder zurückgenommen, weil ich doch daran schuld war, dass er sich so verhalten musste.

                Heute Morgen dann, wieder kein gemeinsames Frühstück, weil ich mich über die Bild am Sonntag Schlagzeile, dass die Deutschen jetzt auswandern in der Weise ausgelassen habe, dass die Bild da wohl ein bisschen spät mit dran ist, weil es da schon seit ungefähr einem Jahr ganze Serien drüber gibt. Heute hat er nicht mal den Kaffee mit nach unten genommen. Einfach eine Kehrtwendung und ab. Und ich sollte wieder das Schuldgefühl übernehmen alles falsch gemacht zu haben.

                Ich habe dann beschlossen den Nachmittag mit meiner Tochter und den Enkeln im Gemeindehaus der ev. Kirche bei Kaffee und Kuchen zu verbringen und er, weiß ich nicht, wahrscheinlich vor der Glotze.

                Ich jedenfalls habe mich durchgerungen, ihm nicht mehr die gestern noch 18 leeren Seiten in meinem Tagebuch (das diesmal den vielsagenden Titel „Mein neues Leben“ trägt) Zeit zu geben auch mal einen Schritt auf mich zuzugehen, sondern ihm vorhin gesagt, dass ich so nicht mehr will, dass ich für mich keine Chance mehr sehe, die Beziehung im Alleingang zu reparieren. Dann kam von ihm wieder nur die Aussage: „Wenn es Dir so nicht taugt, dann ist es halt aus“. O.K., so ist es jetzt halt. Ich kann es nicht mehr hören, wenn er mir immer wieder vorwirft, dass er mit mir nicht reden kann, weil er mir nicht gewachsen ist. Ich glaube es ist an der Zeit, dass er jetzt entweder mal zu wachsen anfängt, oder es ist wirklich vorbei.

                Diesmal tut es nicht so weh, wie damals, als er mich Anfang Februar vor die Tatsache stellte, dass er seit kurz vor Weihnachten mit seiner EX wieder Kontakt hat und nicht weiß was er machen soll. Das sich dann das Hin und Her mit „Ich lieb Dich, ich lieb Dich nicht“ über 3 Monate hingezogen hat, mit allen Lügen und Verwicklungen, die gut und gern einen ganzen Film ergeben würden. Er hat auch allen weiteren Verdacht, dass da noch was ist, nie entkräftet. Sondern ist jedes Mal, wenn ich darüber sprechen wollte ausgerastet. Er sagt, ich müsse das einfach glauben, dass da nichts mehr ist. Punkt. Im Übrigen ist er mir heute noch dankbar dafür, dass ich damals intrigiert habe und dadurch die Sache mit seiner EX beendet wurde. Dabei hatte ich nichts weiter getan, als ihr ein Email geschrieben, dass ich ihr nicht böse bin und ihn ihr schenke, weil ich mit einem solch süchtigen Menschen, der mich meiner ganzen Energie beraubt, nicht mehr zusammen leben kann. Wir haben dann noch zusammen telefoniert und dabei hat sich leider herausgestellt, dass er uns beide nach Strich und Faden belogen hat, sich selbst aber immer als den Leidtragenden gesehen hat.

                .../3

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                  #9
                  Ich tu mich trotzdem damit schwer, denn sein ganzes Verhalten ist unverbindlich geblieben, die Wohnungen sind seither getrennt. Er hat für mein Gefühl noch nie einen wirklichen Versuch gestartet mir bei der Verarbeitung zu helfen oder ein wirkliches Interesse daran gezeigt, dass er wieder mit mir richtig zusammen wohnen will.

                  Sein Verhalten damals hat mich so auf den Boden gedrückt, mir mein ganzes Selbstwertgefühl genommen und ich Idiotin habe ihn angebettelt und angefleht mir doch den Grund zu nennen, warum er mich nicht mehr haben will. Ich weiß, ich hab mich damals selbst so klein gemacht, bin ihm nachgekrochen und habe so gelitten, dass er wahrscheinlich alle Achtung vor mir verloren hat und jetzt bemäntelt er das Ganze mit seiner Angst vor mir. Die einzige Angst, die ich ihm wirklich glaube, ist die vor meinen Gefühlen, denn damit habe ich ihn ja auch jedes Mal „erwischt“, wenn er nach seinen Treueschwüren mir gegenüber, doch wieder Kontakt mit ihr hatte. Das Ganze lief damals wirklich ab wie ein Psychothriller.

                  Da habe ich auch angefangen wirklich an mir und meinem Leben zu arbeiten und er ist – jedenfalls so wie ich das sehe – in seiner Arroganz sitzen geblieben und hat erwartet, dass ich mich schon wieder einkriege, fest in dem Glauben, die Zeit heilt alle Wunden.

                  Heute jedenfalls sehe ich das so und habe einfach den Eindruck, ich kann damit aufhören gegen Windmühlen zu kämpfen. Ich werde nie seine Liebe erreichen, denn er liebt sich selbst nicht. Er kennt es nicht anders. Nur totschweigen und den anderen möglichst in Abhängigkeit kriegen, damit er nicht weg kann. Ich sehe das so bei seinen Eltern. Sein Vater ist emotional absolut nicht zugänglich und seine Mutter ist eine Co-Abhängige wie sie in den Lehrbüchern steht. Sie entschuldigt die Alkoholkrankheit ihrer beiden Söhne, sie sind doch nur ganz übel wenn sie Schnaps trinken. Und schuld daran ist die ganze Verwandtschaft, sogar die längst gestorbene.

                  Es hat keinen Sinn mehr, ich kann hier so viele Versuche starten wie ich will, ich allein kriege da nichts mehr gekittet und nur das muss ich jetzt nur noch vollständig in meinen Schädel kriegen.

                  Es stimmt, was hier an anderer Stelle – für andere – schon geschrieben wurde, ich muss ihn loslassen um meinetwegen. Ich selbst muss mich um mich kümmern und nicht mehr um ihn. Er will so leben und wenn es mir nicht taugt, dann muss ich ihm einfach Recht geben, so schwer es mir im Augenblick auch noch fällt. Und eins kann ich mir hier vor Augen halten, diese Wunden wird mit Sicherheit die Zeit heilen, weil eben keine neuen mehr hinzukommen und auch niemand mehr in den alten Wunden wühlen kann.

                  Es ist schon verdammt schwer diesen Weg gehen zu müssen, wenngleich er immer wieder betonte, dass er das toll findet, wie meine Familie miteinander umgeht und er auch so weiße Zähne haben möchte wie ich. Er hat am Anfang unserer Beziehung immer wieder gesagt, dass er die Art wie ich mit dem Leben umgehe so toll findet und er das auch gern so können möchte. Aber ohne Arbeit geht das nun mal nicht. Ich kann mich nun mal nicht hinsetzen und sagen, so will ich das auch, ohne das zu tun was der andere auch dafür tun muss.

                  So das war jetzt mal so das was in mir passiert ist in den letzten Jahren. Übrigens begann der Kontakt meines Mannes mit seiner EX just zu dem Zeitpunkt, als ich zu trinken aufgehört habe, weil ich mehr und mehr spürte, dass so der Rest meines Lebens nicht aussehen soll. Es war schon schwer genug für mich nicht mehr zu trinken, was ich ja mit vielen kleinen Rückfällen auch erst seit Anfang August diesen Jahres wirklich geschafft habe. Manchmal habe ich den Eindruck, dass das nur der endgültige Auslöser unserer Krise war, gestimmt hat vorher auch schon vieles nicht, nur besoffen kriegt man das halt nicht ganz so nüchtern mit.


                  .../4

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                    #10
                    @ Leonora

                    Ich kann mich schon freuen, so gar sehr über die kleinsten Dinge, als erstes über meine Kinder und Enkel, dann über die kleinsten Sachen wie Blüten, Frösche in meinem Gartenteich, über die Wolken, über den Regen, die Sonne und noch so vieles mehr. Ich habe Hobbys, die Nützliches hervorbringen. Ich bin ziemlich geschickte Heimwerkerin und es gibt so gut wie keine Aufgaben für mich, die ich nicht mit kindlicher Freude und Neugier mache, meistens gelingen sie mir auch. Und alles Unangenehme mache ich mehr oder weniger immer zu einem Spiel für mich, sogar die Hausarbeit. Aus all dem schöpfe ich viel Kraft und Selbstbestätigung.
                    Aber selbst das hat mir mein Mann schon vorgeworfen und auch seine Versuche das zu sabotieren waren nicht wirklich zu übersehen.

                    Natürlich kann ich sein Leben nicht leben, aber er hatte – jedenfalls meinem Verstehen nach – am Anfang unserer Beziehung signalisiert, dass er mein Leben für besser als seins hält und ich ihm helfen soll, damit er das auch so kann. Fehleinschätzung meinerseits, muss ich hier einfach zugeben und endlich anerkennen, dass ich schon auch ein bisschen Co bin, und wenn das nicht, dann aber schwer vom Helfersyndrom befallen.

                    Das mit den Depressionen, könnte schon hinkommen, aber das Kribbeln in den Händen hat er einem operationswütigen Orthopäden gesagt und der hat jetzt schon zweimal erfolglos versucht die Schultereckgelenkverengung in beiden Armen zu beseitigen. Die Schmerzen und das Kribbeln sind geblieben. Die Schlafstörungen, haben nach Aussage meines Mannes nur mit seinem Diabetes zu tun. Gut, auch darüber habe ich in der Fachliteratur anderes gelesen. Vor allem hab ich da gelesen, dass Alkohol und Süßigkeiten da auch nicht gut dazu passen. Aber der Janker nach Süßem lässt sich mit Hilfe von Insulin hervorragend steuern. Und bei seiner Aussage, die er einmal machte, dass nämlich er der einzig wirklich Kranke in der Familie ist, hätten bei mir alle Alarmglocken angehen müssen, weil die zu der Zeit gemacht wurde, als ich mich vermehrt um meine älteste Tochter gekümmert habe als sie mit knapp 30 Brustkrebs hatte.


                    Ich glaube ich habe es schon mal erwähnt, ich unterstelle ihm in keiner Weise Boshaftigkeit in seinem ganzen Verhalten. Krankheit aber schon.

                    Mein Titel stimmt trotz der ganzen Gedanken von heute immer noch.

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                      #11
                      Liebes Sofferl,

                      wahrscheinlich bin ich in meiner Situation überhaupt kein Ratgeber.


                      Andererseits dachte ich erst, ich rate Dir mal zu einer Bilanz, zu so einer vielgerühmten Positiv-/Negativliste oder zu einem Buch, das schon mal in einem anderen Thread Thema war.

                      Aber dann las ich diesen Beitrag und jetzt fehlen mir die Worte.
                      Meine Geschichte ähnelt Deiner so sehr und in so vielen Details.
                      Angefangen bei der Isolierung vor Freunden/Familie, den allem übergeordneten materiellen Interessen über die dauernden Manipulationen und den wieder aufgenommenen Kontakt zur Ex bis hin zum Motorrad. (auch ich hab mir vor 4 Jahren ein Motorrad gekauft)

                      Wahnsinn!

                      Ich habe auch jahrelang Entschuldigungen für sein Verhalten gesucht und gefunden und war schlussendlich absolut davon überzeugt, dass er krank ist und ich ihn vielleicht „heilen“ könnte. Auch ich habe gedacht, ich könnte die Beziehung im Alleingang retten, müsste mich mit Hilfe einer Therapie so verändern, dass es klappt. Aber das funktioniert nicht. Und wir sind keine Therapeuten und manche Menschen ändern sich nicht und entwickeln sich auch nicht weiter, weil ihnen einfach die Einsicht und die Fähigkeit sich selbst in Frage zu stellen oder gar Selbstkritik zu üben und an sich zu arbeiten gänzlich fehlt. Für sie sind grundsätzlich und ausnahmslos die anderen schuld.

                      Ich weiß nicht, ob Du auch solche Gedanken hast, aber mitunter hat mich auch immer das Gefühl versagt zu haben vor der letzten Konsequenz zurückschrecken lassen.

                      Dieses „Versager-Gefühl“ ist bei mir noch nicht ganz weg, aber es wird schwächer. Manche Menschen müssen halt anscheinend ein paar Lektionen mehr im Leben lernen als andere, weiß der Himmel warum. Bei mir ist jetzt die Angst größer, dass ich für mich diese Lektion nie so richtig gebacken kriege, dass es mein zukünftiges Leben nachhaltig verändern könnte.

                      Du machst trotz allem so einen starken Eindruck. Ich glaube, Du bist eine richtige Powerfrau, also lass sie raus und lass Dir von so einem Mann nicht die Luft zum Atmen und Deine Energie rauben.
                      Du kannst wirklich gar nichts dafür, dass er mit Deinem Niveau im Grunde nicht Schritt halten kann.
                      Leider schmücken sich etliche Männer gerne mit starken Frauen, aber gerade die kommen oft nicht klar mit ihnen (oder besser mit sich selbst) und denken, sie müssen das ganz perfide kompensieren.

                      Ganz liebe Grüße
                      Libärty
                      Zuletzt geändert von libärty; 22.10.2007, 14:59.

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                        #12
                        Hallo liebe Zofferl,

                        ... ich kopiere dir mal etwas:

                        "Was wir am liebsten hören

                        Dank und Anerkennung sind ein Lebenselixier. Fast alle Menschen reagieren erfreut
                        auf Lob und sind bei solch positiver Rückmeldung viel eher bereit, bei nächster
                        Gelegenheit wieder ihren Einsatz zu zeigen.

                        In Partnerschaften und Ehen werden nach einiger Zeit viele Dinge für selbstverständlich gehalten
                        Dazu gehören die erledigte Hausarbeit, das Essen kochen, das
                        verdiente Geld, der Einsatz für die Kinder oder das innen und außen geputzte Auto.
                        Wenn diese ursprünglich freiwillig übernommenen Aufgaben einmal nicht ausgeführt
                        werden, kommt es sogar vor, dass sich die Partner beieinander beschweren, anstatt dass
                        sie sich gegenseitig Anerkennung für ihren Beitrag zum gemeinsamen Leben schenken.

                        Halten Sie nichts für selbstverständlich, was Ihre Frau oder Ihr Mann für Sie tut. Es
                        ist es nicht. Machen Sie sich immer wieder klar, dass es etwas erfreuliches ist, das sie
                        oder er Arbeiten übernimmt, die Sie dafür nicht zu tun brauchen. Zollen Sie Lob und
                        Anerkennung. Teilen Sie mit, dass Ihnen das Essen schmeckt oder dass Sie sich freuen
                        über das Engagement für die Familie.

                        Regelmäßig mit Dank in Vorleistung zu gehen, stärkt die Verbundenheit untereinander.
                        Selbst wenn es in Ihren Augen nicht perfekt oder ausreichend ist, was der
                        andere tut, Sie können davon ausgehen, dass er es lieber tut, wenn Sie es regelmäßig
                        anerkennen und würdigen.


                        Was Sie jetzt jeder für sich tun können

                        Beantworten Sie die folgenden drei Fragen schriftlich:

                        1.Was hat meine Frau/mein Mann für mich getan?
                        2.Was habe ich für meine Frau/meinen Mann getan?
                        3.In welcher Weise habe ich ihr/ihm Schwierigkeiten bereitet?

                        Wenn Sie die drei Fragen beantwortet haben, beginnen Sie noch einmal von vorn.
                        Machen Sie mindestens drei Durchgänge. Wann immer Sie in Streit miteinander sind,
                        können Sie sich statt zu streiten auch zurückziehen und jeder für sich diese einfache
                        Übung machen. Sie hilft dabei, die Aufmerksamkeit vom Vorwurf auf die
                        Unterstützung zu lenken und Verantwortung für den eigenen Anteil am Streit zu
                        übernehmen."



                        ...aus Ihr kostenloses Material

                        auf dieser Seite kannst du dir auch ein kostenloses Praxisbuch
                        »Zeit zu zweit« runterladen.

                        liebe Grüße
                        Switch

                        PS.:
                        Da darf man kopieren, wenn man die Quelle nennt.

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                          #13
                          Liebe Zofferl,

                          ... obiges schon mal vorab.
                          Es folgt aber noch etwas ausführlicheres von mir.

                          Bei mir dauert das dann etwas länger ...

                          liebe Grüße
                          Switch

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                            #14
                            Hallo Zofferl,
                            Deine ausfühlichen Beschreibungen, deuten doch stark darauf hin, das da zwei sehr sehr unterschiedliche Menschen zusammen sind.
                            Gut, wo zwei immer das Gleiche denken, ist einer überflüssig, aber hier habe ich das Gefühl, es treffen Welten aufeinander.
                            Wo war das ursprünglich Verbindende bei Euch und kann man das reaktivieren?

                            Kommentar


                              #15
                              Hallo liebe Zofferl,


                              TJA

                              … Wo fange ich an ??? …

                              Also, dass was ich dir jetzt schreibe ist ehrlich gemeint,
                              auch, wenn es provokativ oder zynisch rüberkommen könnte.


                              Herzlichen Glückwunsch zu deinem Mann.

                              Ohne ihn hättest du das alles gar nicht erkennen können.
                              Ohne ihn wüsstest du heute noch weniger über deine Bedürfnisse.
                              Ohne ihn wärst du gar nicht auf dich gekommen.
                              Ohne ihn hättest du nie gelernt, deine „Niederlagen“ hier öffentlich reinzustellen.
                              Ohne ihn hättest du viele Menschen gar nicht kennenlernen können.
                              Ohne ihn wärst du niemals (= Vermutung) in diesem Forum gelandet.
                              Ohne ihn hättest du vielleicht niemals von Anderen gehört, wie stark du bist.
                              Ohne ihn wärst du in deiner Entwicklung stecken geblieben.
                              Ohne ihn könntest du deine wahren, inneren Werte nicht wieder finden.
                              Ohne ihn könntest du dich nicht so stark auf dich besinnen, fokussieren.
                              … etc. … etc. … etc. …


                              … und jetzt noch mal meine „Eingangs-Frage“

                              Wo fange ich an ???



                              liebe Grüße
                              Switch

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