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    Ersatz-Familie

    Sagt mal, hat sich hier schon mal jemand Gedanken über Ersatzeltern gemacht?

    Kurz zum Hintergrund: meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich 19 war. Kurz danach habe ich meine Heimatstadt verlassen und wohne nun seit mehr als 10 Jahren räumlich getrennt von Ihnen.
    Zu meiner Mutter habe ich nicht sehr häufig Kontakt und momentan auch nicht das Bedürfnis, dies öfter zu tun. Wir haben uns während der Jahre voneinander entfernt.
    Zu meinem Vater habe ich eigentlich gar keinen Kontakt mehr, nur über seine Firma, bei der ich (leider?) mit drin hänge. Mehr als Guten Tag und Guten Weg haben wir uns allerdings nicht zu sagen.

    Ich habe mich mittlerweile mit der Situation angefreundet, dass ich keine Familie im klassischen Sinne vorzuweisen habe. Doch wenn ich ganz tief in mich hinein höre, ist da der Wunsch nach einer Familie (damit meine ich Mutter und Vater). Aber wie kommt man an eine Ersatzfamilie, die einen in Ihre Mitte nehmen und im Prinzip wie Ihr eigenes Kind behandeln? Wo ich immer hin kann, wenn es mir schlecht geht? Wo ich Rat bekomme? Wo ich Familienzeit geniessen kann? So was ganz spiessiges eben...

    Hat jemand von Euch schon mal so einen Wunsch verspürt, wenn die eigene Familie nicht dazu in der Lage ist, sich eine andere zu suchen und dort vielleicht glücklicher, geliebter, einfach man selbst ist?

    Liebe Grüsse, Krümel

    #2
    Hallo Krümel,
    dein Nick erinnert mich an meine Tochter - ihr Mann meint immer, nach dem Frühstück müsse man sich ein Hühnchen zum aufpicken der Krümel holen...

    Zitat von kruemel Beitrag anzeigen
    Ich habe mich mittlerweile mit der Situation angefreundet, dass ich keine Familie im klassischen Sinne vorzuweisen habe. Doch wenn ich ganz tief in mich hinein höre, ist da der Wunsch nach einer Familie (damit meine ich Mutter und Vater). Aber wie kommt man an eine Ersatzfamilie, die einen in Ihre Mitte nehmen und im Prinzip wie Ihr eigenes Kind behandeln? Wo ich immer hin kann, wenn es mir schlecht geht? Wo ich Rat bekomme? Wo ich Familienzeit geniessen kann? So was ganz spiessiges eben...
    Liebe Grüsse, Krümel

    Ich bin jedesmal bestürzt, wenn ich feststelle, wieviel junge Menschen nie ein richtiges Nest kennen lernen durften.

    Wie ist dein Verhältnis zu den Eltern deines Freundes? Fühlst du dich bei ihnen wohl und wie gefällt dir ihre Art?
    Ich kenne dein Problem, aber aus der anderen Richtung. Ich 'beglucke' so etliche Jungspunde und habe große und kleine Küken...

    Mein Schwiegersohn hat seine Mutter mit 11 Jahren durch Krebs verloren und sein Vater hat sich danach vor Trauer in die Arbeit geflüchtet und seine Kinder der Verwandtschaft überlassen.

    Er hat mich mit Begeisterung als Ersatzmami adoptiert, wenn ich auch jedesmal erschlagen bin, wenn der Riesenkerl meine Küche blockiert...
    Und Familienfeiern? Kein Problem - er backt mit Begeisterung Kuchen!

    So ähnlich ist es mit der Freundin meiner Tochter, die ich seit ihrer gemeinsamen Schulzeit kenne, die mich immer wieder mal um Rat fragt (machen meine Kinder schon lange nicht mehr!) und sich bei mir ausheult wenn nötig. Ihre Familienverhältnisse sind so verworren, dass man es gar nicht beschreiben möchte.
    (Sie hat mir auch sehr geholfen nach dem Tod meines Mannes)

    In gewisser Weise fühle ich mich da eher wie eine ältere Freundin, wir treffen uns auf ein Eis, gehen spazieren oder ziehen mal zu einem Einkaufsbummel los.

    Zu deiner Frage - muss es unbedingt die klassische Version sein? Wie wäre es mit einer Kollegin, mit der du dich gut verstehst, die ein wenig älter ist wie du?
    Jemand der schon etwas mehr Lebenserfahrung hat, mal die Bestätigung der eigenen oder eine andere Sicht der Dinge kennenlernen kann schon hilfreich sein.

    Manchmal findet man sogar über das Internet jemanden mit ähnlichen Ansichten und Interessen, mit denen man sich austauschen kann.

    Ich habe auf diese Weise meine beste Freundin gefunden - sie ist mein Spiegelbild, mein Zwilling und wir sprechen eine Sprache. Sie ist 12 Jahre jünger, hat zwei liebenswerte Töchter und ist ebenfalls verwitwet.
    In diesem Forum für Verwitwete haben wir uns kennen gelernt, nach einem Jahr haben wir uns das erste Mal getroffen und wir verstehen uns auch real ganz toll - es sind halt 500 km Entfernung zwischen uns.

    Auf unserem Emailzähler ist die Zahl vierstellig, wir telefonieren selten dann aber endlos und morgen treffen wir uns für 3 Tage und gönnen uns eine gemeinsame Auszeit

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      #3
      Ich habe auch keine Familie mehr. Oder besser gesagt: Meine Eltern leben wahrscheinlich noch, aber ich habe schon lange keinen Kontakt mehr zu ihnen.

      Mein Wunsch eine Familie zu haben, ist auch sehr gering. Vielleicht weil ich einfach nicht weiß, wie es in einer "liebevollen" und intakten Familie abgeht.
      Nähe macht mir eher Angst.

      Es wollen mich ab und zu Patienten adoptieren Weiß aber nicht, ob sie das machen wollen, weil ich eine gute Tochter abgeben würde, oder ob sie auf täglich Massagen und physiotherapeutische Behandlungen spekulieren...

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        #4
        Hallo Krümel!

        Auf der einen Seite kann ich dein Anliegen schon verstehen, "Familie" zu haben, in die man eintauchen kann - alltägliche Selbstverständlichkeiten und das noch an Festen...

        Aber zugleich denke ich: hey, es ist Zeit, dass du dir selbst Mutter und Vater wirst, dass du dir selbst so zugetan bist, dass du die stärkende Hand im Rücken, das fürsorgliche Ohr.. dir auch selbst geben darfst.

        Ich erfahre immer mehr: je weniger ich von anderen erwarte, desto mehr bekomme ich von ihnen geschenkt. Und um nichts in der Welt würde ich meine Freiheit mit mir selbst, mein guter Umgang mit mir, meine tiefe Freundschaft mit mir selbst, wieder eintauschen...

        Was genau fehlt dir? Und wann? Und welche anderen, "erwachsenen" Möglichkeiten gäbe es, dieses Defizit zu füllen?

        Nimm es als Gedankenanstoss, wenn er für dich nicht passt, leg ihn wieder weg, ja?

        Herzlicher Gruss

        ashira

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          #5
          Ich habe für die Kinder, aus Mangel an Familie eine Ersatzomi gesucht und habe damit gleichzeitig so etwas wie eine Ersatzmutter gefunden.
          Das war nicht geplant, hat sich aber so entwickelt.

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            #6
            Hallo Krümel,

            habe seit frühester Kindheit keine Eltern mehr und sie in manchen Situationen sehr vermisst. Vor allem (m)eine Mutter.

            Rückblickend auf mein Leben muss ich sagen, es gab immer ältere Frauen, mit denen ich mich gut verstanden habe, ich habe sie nie als Mutterersatz gesehen, aber ein bisschen waren sie es sicher. Aber die schlimmsten Situationen hab ich doch mehr oder weniger allein durchleben müsen, das ist, so sehe ich das, mein Lebensthema: Alleinsein, Verlassenwerden, immer wieder...

            Ich wünsche dir immer einen guten Freund an deiner Seite, wenn du ihn brauchst! Freunde sind so wichtig und geben einem oft mehr als Familie!

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              #7
              Hallo,
              in manchen Städten gibt es jetzt Wohnprojekte, wo ganz bewußt viele unterschiedliche Generationen und Lebensformen - Familien, Singles, Ältere, Jüngere, Alleinerziehende... zusammen gebracht werden. Ich könnte mir vorstellen, dass man in so einem Haus am ehesten eine Ersatzfamilie finden könnte.
              Viele Familien suchen ja jemand, der ab und zu auf die Kinder aufpasst - ich könnte mir auch vorstellen, dass über diese Schiene so ein Kontakt zustande kommen könnte.
              Gruß Leonora

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                #8
                Ersatz Familie

                Hallo Krümel,

                Deine Zeilen haben mich sehr berührt. Ja, tief in meinem Herzen vermisse ich auch (m)eine Familie. Meine Eltern leben noch aber aus irgendwelchen Gründen sollte es so sein, wie es gekommen ist. Ich bin bei meiner Großmutter aufgewachsen und hatte nie nahen Kontakt zu meinen Eltern. Meine Mutter sah ich 1x die Woche, mein Vater meldete sich oft Jahre nicht. Mitlerweile habe ich mich, Gott sei Dank, innerlich, so gut es geht, abgenabelt.

                Leider habe ich selbst keine Familie gegründet und mit Beziehungen zu Männern tu ich mir auch nicht gerade leicht. Aber ich habe vor 10 Jahren durch Zufall einen Mann kennengelernt, der mich sehr mochte. Über die Jahre sind wir Freunde geworden und für mich ist es immer wie heimkommen wenn ich bei ihm bin. Wir feiern auch seit Jahren Weihnachten zusammen. Früher saß ich an Weihnachten alleine zuhause. Ich versuchte es zwar mit Alternativen, wie mit Freunden feiern oder Verwandte besuchen. Da fühlte ich mich aber immer unwohl. Ich war "nur" Gast und meißtens selbst sehr melancholisch gestimmt. Aber das ist nun auch viel besser geworden. Ich konnte loslassen.....

                Es wäre natürlich ganz schön, einen Freund zu haben und eine nette Schwiegermutter etc...
                Aber leider mochten mich die Schwiegereltern von meinem oben erwähnten Freund nicht. Sie meinten immer ich wäre nicht die Richtige für ihn. Es gab dann mal einen riesen Krach und mein Freund fuhr seitdem Weihnachten nicht mehr zu seinen Eltern. Er hatte auch einen Bruch mit seiner Familie aber nicht so schlimm wie bei mir.

                Allerdings geschah dann ein kleines Wunder. Die Mutter von meinem Freund fing seither an, auch für mich, eine kleines Geschenk ins jährliche Weihnachtspaket ihres Sohnes, zu packen. Ich bedankte mich freundlich mit einem Brief. Das hatte mich sehr gefreut. Plötzlich geschah ein Wandel und sie verhielt sich mir gegenüber mütterlich.

                Ich finde es so traurig, daß Menschen wie Du und ich und Danny Mo, Annia, Heidi...alleine sind. Aber so ist es nun mal und ich habe natürlich dadurch sehr viel gelernt. Ich weiß meine Freundschaften sehr zu schätzen und auch meine Gesundheit. Vorallem habe ich gelernt meine gewonnene Freiheit zu schätzen. Denn das ist wahrlich das größte was ich habe und gleichzeitig auch ein Fluch. Es kommt immer darauf an, wie ich es betrachte.

                Krümel, halte die Augen auf im Leben und kuck mal nach bei Dir, vielleicht ist da schon jemand in Deinem Leben, der/die zu dir gehört und ein Stück Familie für Dich sein kann.

                Schönen Tag und alles Liebe
                Margit

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                  #9
                  Hallo Ihr Lieben!

                  Oh, jetzt war ich zwei Tage nicht im Forum, und es haben soo viele liebe Menschen auf meinen Thread geantwortet!
                  Mal schauen, ob ich die Fragen, so einigermassen beantwortet bekomme. Ich bin wirklich ziemlich erstaunt, wie viele Menschen es doch gibt, die sich ähnlich wie ich fühlen. Ich denke immer, ich wäre die einzige auf der Welt, mit solchen Gefühlen und Gedanken. Aber offensichtlich ist das nicht so.

                  @Nordwind: *hihi* mit dem Nick liegst Du nicht ganz falsch, habe ihn in dem Nick+Avatare Thread auch erklärt. Das mit dem Hühnchen ist tatsächlich eine gute Idee.
                  Das Verhältnis zwischen den Eltern meines Freundes und mir ist soweit ganz in Ordnung, ausser dass ich mich nicht so hundertprozentig wohl fühle in ihrer Nähe. Ich habe festgestellt, dass sie im Prinzip sehr in ihrer Welt leben und nur in begrenztem Masse interessiert sind an anderen Menschen. Die Gespräche verlaufen recht oberflächlich und in eher floskelartigem Stil, was nicht so meins ist. Ich brauche Menschen, die sich offen und ehrlich für andere interessieren.
                  Wahrscheinlich hast Du dann recht, und ein älterer Freund oder Freundin wären wahrscheinlich ebenso interessiert an mir, wie eine Familie. Dort könnte man sich sicherlich ebenso Rat holen. Ich glaube, was mir einfach fehlen würde, ist die sog. Nestwärme, die eine intakte Familie für mich attraktiv macht. Ist wahrscheinlich das, was mir immer gefehlt hat.
                  Ich finde es schön, dass Du so vielen 'gestrandeten Seelen' ein zu Hause bieten kannst. Das freut mich sehr für sie!

                  @ashira: Bei mir war es immer so, dass ich alles mit mir selbst ausgemacht habe, meine Entscheidungen allein getroffen habe und eigentlich immer sehr erwachsen gehandelt habe. D.h. im Gegenzug, ich habe meine Eltern nie an meinen Gedanken oder Gefühlen teilhaben lassen. Mir fehlt wahrscheinlich genau das, dass ich nicht alles allein machen möchte, sondern mich mitteilen möchte.

                  @Margit: Oh ja, Weihnachten ist auch bei mir ein spezielles Thema...aber ich habe es für mich letztes und dieses Jahr so gelöst, dass ich einfach mit meinem Freund über die Feiertage wegfahre und wir ganz allein Weihnachten begehen ohne Weihnachtsstress! Ich weiss auch, dass Flucht hier keine Lösung ist, aber momentan bleibt mir da nix anderes übrig. Das ist sonst alles zu stressig und nervenaufreibend für mich, dass ich immer völlig fertig davon bin.
                  Schön, dass Du Dich mit der Situation einigermassen aussöhnen konntest. Da bin ich noch weit entfernt von.(Wenn Du mir Deine Adresse verrätst, dann schicke ich Dir auch ein kleines Weihnachtspäckchen! )
                  Ich werde die Augen offen halten und mal eine 'Bestellung beim Universum' aufgeben. Vielleicht hilft's.

                  Liebe Grüsse, Krümel

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                    #10
                    Hallo Krümel,

                    ein Päckchen willst Du mir schicken? Du bist süß!

                    Ja, ich kann sagen, daß ich mich Gott sei Dank gut ausgesöhnt habe mit meiner Situation. Es hat aber fast 35 Jahre gedauert.

                    Was ich Dich noch Fragen möchte ist, wie kommst Du damit klar, wenn Du Deinen Vater regelmäßig in der Firma siehst? Wie ich verstanden habe, sprecht ihr nicht miteinander. Das würde mich zb. sehr aufreiben. Damit könnte ich nicht umgehen. Ich habe mich irgendwann entschieden, den Kontakt abzubrechen und es dabei zu belassen. Jedes Treffen mit meinem Vater war ein ärgernis für mich.

                    Wie gehst Du damit um?

                    Gruß, Mag

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                      #11
                      Hallo Mag!

                      Na klar! Ich mache soo gern Anderen eine Freude!

                      Also, die Situation stellt sich bei mir wie folgt dar: ich lebe nicht mehr in derselben Stadt, wie mein Vater. Folglich sehe ich ihn auch nicht (wenn ich's mir recht überlege, kann ich mich an das letzte Treffen auch gar nicht mehr erinnern...). Ich hänge nur "auf dem Papier" mit in der Firma drin, d.h. ich arbeite nicht aktiv mit. Ich habe aber nur noch darüber mit ihm Kontakt. Ansonsten habe ich keinen mehr.

                      Ich denke, wenn er demnächst die Firma verkauft, ist auch Schluss für unsere Beziehung (wenn man das so sagen kann). Er hat sich in den letzten 10 Jahren nicht um mich gekümmert und wird dann sicherlich auch nicht damit anfangen. Von mir aus melden tue ich mich aber auch nicht (mehr), weil ich zu oft enttäuscht worden bin.

                      Also eigentlich ist der Ausgang dieser Beziehung klar: wir werden wohl für immer getrennte Wege gehen, wenn ich aus der Sache mit der Firma raus bin. Dann verbindet uns endgültig nichts mehr. Das ist eine ziemlich traurige Erkenntnis und die Hoffnung stirbt bei mir wirklich zuletzt, ob er sich nicht doch noch mal kümmern oder interessieren will. Aber nach so langer Zeit, warte ich wohl vergeblich auf ein Wunder...

                      Bei mir dauert es wohl noch ein bisschen, bis ich damit endgültig abgeschlossen habe.

                      Liebe Grüße, Krümel

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                        #12
                        Na klar! Ich mache soo gern Anderen eine Freude!
                        Ich bin jetzt mal ganz provokativ:

                        Wie wär's denn, wenn mal dein Vater der "Andere" wäre.
                        Sieh's als kleinen Denkanstoss.

                        Schönen Tag an alle

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                          #13
                          Hallo Krümel,

                          ja, das kann ich bestätigen, die Hoffnung stirbt zuletzt. Mit ausgesöhnt kann ich für mich sagen, daß ich irgendwann die Entscheidung getroffen habe, daß es jetzt reicht mit falschen Hoffnungen und leeren Worten und Enttäuschungen. Das muß ich mir nicht länger an tun. Wenn Menschen mich schlecht behandeln, muß ich mir überlegen, wie ich damit weiterhin umgehen möchte. Auch wenn es die eigenen Eltern sind.

                          Ich kuck nach vorne....
                          Im Moment bin ich mir das Wichtigste. Ich muß kucken daß mein Leben zufriedenstellend ist, für mich.
                          Ich habe bald Geburtstag. Tief im Herzen bin ich traurig, weil ich weiß, daß mich meine Eltern nicht anrufen werden. Aber andererseits bin ich froh, daß ich meine Ruhe habe. Von meiner Mutter kannte hauptsächlich Abweisung und Ignoranz meiner Person. Doch seit 2-3 Jahren, ruft sie mich plcötzlich an. Denn jetzt braucht sie mich . Aber mitlerweile ist es mir wurscht. Ich habe ihr auch gesagt, daß sie es lassen soll, mich anzurufen weil ich keinen wert mehr darauf lege.

                          Aber ich kenne meine Mutter. Hinter den Anrufen verbirgt sich eine Berechnung. Denn letztens war sie im Krankenhaus wegen einer Hüft OP. Und wen hat sie versucht dauernd anzurufen? Mich!!!!!!!!!!!!!!!!
                          Aber da meine Mutter sich von mir noch nie wirklich was merken wollte, hatte sie immer die falsche Telefonnummer angerufen. So ein pech! So ein irrsinn!

                          Krümel, sei froh, daß Du einen Freund hast, der zu Dir hält. Das ist wirklich unschätzbar viel wert.

                          Liebe Grüße, Mag

                          P.S. Was Heiner da schreibt, versteh ich nicht???????????

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                            #14
                            Also, ich bin jetzt fast 10 Jahre nicht mehr in Kontakt zu meinen Eltern und denke so gut wie gar nicht an sie.
                            Ich denke eben höchstens an eine intakte Familie. Also, wenn ich am Strand z.B. eine Familie sehe, die sich gegenseitig Liebe schenken, die gemeinsam lächeln und Spaß haben, die einfach Harmonie ausstrahlen, dann denke ich schon "Warum hatte ich soetwas nie?"
                            (Mir ist schon klar, daß es in solchen Familie auch mal Streit gibt usw )

                            Ich vermisse letztendlich aber nichts. Ich bin jetzt eine Familie mit meinen Katzen. Das ist auch schön

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