Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

diese Freundschaft laugt mich aus

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    diese Freundschaft laugt mich aus

    Hallo,

    ich bin ganz neu im Forum und möchte auch gleich etwas von mir erzählen und würde mich freuen, eure Meinungen dazu zu hören.

    In letzter Zeit beschäftige ich mich sehr intensiv mit meinem Leben. Ein Punkt, an dem ich im Moment hänge ist folgender. Es geht um meine Freundin.

    Ich bin von Natur aus ein Mensch, der nicht leicht auf andere Personen zugehen kann. Als ich meine Freundin vor vielen Jahren kennengelernt habe, habe ich mich bereits gewundert, wieso sie mir bereits sehr früh sehr persönliche Dinge über sich erzählt hat, obwohl sie für mich nur eine flüchtige Bekannte war. Sie war in der Clique meines Freundes, mit dem ich damals zusammenkam. Wir haben uns dann zu viert (Sie, ihr Freund, mein Freund und ich) hin und wieder mal getroffen.

    Obwohl ich von meiner Seite nie eine enge Beziehung zu ihr hatte, war ich dann bei ihrer Hochzeit Trauzeugin und Brautführerin. Später bin ich auch Patentante ihres ersten Kindes geworden. Mein Freund ist schließlich Pate des zweiten Kindes geworden.

    Mir ist erst in letzter Zeit richtig klar geworden, wie sehr sie uns (insbesondere mich) an ihre Familie gebunden hat und wie wenig mir diese Freundschaft eigentlich gibt.
    Eigentlich belastet sie mich sogar sehr. Immer wenn ich mit ihr zusammen bin oder wir telefonieren, werde ich müde und bin nachher immer total geschafft. Sie erzählt immer so viel von sich, fragt mich zwar auch immer wieder was es bei mir Neues gibt, aber ich hab dann nie das Bedürfnis, ihr von mir zu erzählen, bin dann schon immer total lustlos und träge.
    Ich hab diese Lustlosigkeit und Trägheit nie so direkt mit ihr in Verbindung gebracht, aber jetzt glaube ich, dass mich diese Freundschaft einfach nur auslaugt.

    Wenn ich nicht Patin ihres Kindes wäre, würde ich die Freundschaft wohl beenden. So weiß ich allerdings nicht, was ich tun soll, ich fühle mich gefangen. Ich habe schon überlegt meiner Freundin zu sagen, was los ist. Ich wollte ihr sagen, was mich konkret an ihr bzw. ihrem Verhalten stört, damit sie es ändern kann. Ich bin aber zu dem Ergebnis gekommen, dass sie mich als Person einfach fertig macht. Eine Änderung ihres Verhaltens würde wohl nicht viel bringen… das kann ich ihr doch wohl so nicht sagen.

    Es muss sich etwas ändern, so kann es nicht weitergehen. Mir ist noch so unklar, was ich jetzt tun soll.

    Liebe Grüße

    sinnsucherin

    #2
    Zitat von sinnsucherin Beitrag anzeigen
    Ich bin aber zu dem Ergebnis gekommen, dass sie mich als Person einfach fertig macht.
    Das, liebe Sinnsucherin, finde ich - kurz gesagt - schrecklich.... Und zwar deine Wahrnehmung eines Menschen, einer Person.

    Es ist so eine Totalverurteilung.

    Ich glaube nicht, dass es das gibt - eine Person, die mich als Person fertig macht, unabhängig von ihrem Verhalten....

    Nachdenkliche und erschrockene Grüsse

    ashira

    Kommentar


      #3
      Zitat von ashira Beitrag anzeigen
      Das, liebe Sinnsucherin, finde ich - kurz gesagt - schrecklich.... Und zwar deine Wahrnehmung eines Menschen, einer Person.

      Es ist so eine Totalverurteilung.

      Ich glaube nicht, dass es das gibt - eine Person, die mich als Person fertig macht, unabhängig von ihrem Verhalten....

      Nachdenkliche und erschrockene Grüsse

      ashira
      ashira, ich freue mich für dich, dass du solchen menschen noch nie begegnet bist.
      menschen, denen du vollkommen egal bist, die dich aussaugen und benützen, solange du es zulässt.
      eine grosse herausforderung....

      Kommentar


        #4
        pinu, und doch ist es nicht die Person als Person... Ich durfte gerade übers Wochenende ein paar wunderbare Erfahrungen machen in Meditationen zum Vergeben.... Es heisst nicht, dass ich alles mit mir machen lasse, dass ich alle Menschen mag - aber ich möchte nicht eine Person als Ganzheit ablehnen - erst recht nicht, wenn ich sie so lange kenne, wie es sinnsucherin beschreibt und so viel mit dieser Person erlebt habe.

        Kommentar


          #5
          Zitat von ashira Beitrag anzeigen
          pinu, und doch ist es nicht die Person als Person... Ich durfte gerade übers Wochenende ein paar wunderbare Erfahrungen machen in Meditationen zum Vergeben.... Es heisst nicht, dass ich alles mit mir machen lasse, dass ich alle Menschen mag - aber ich möchte nicht eine Person als Ganzheit ablehnen - erst recht nicht, wenn ich sie so lange kenne, wie es sinnsucherin beschreibt und so viel mit dieser Person erlebt habe.
          ich weiss - du hast recht - es ist immer nur ein spiegel.
          "aber ich möchte nicht eine Person als Ganzheit ablehnen" - passiert doch aus selbstschutz, wenn es nicht anders geht.
          ich danke dir.

          Kommentar


            #6
            Ich bin dabei, daß ich Menschen, die mich aussaugen (ob nun bewusst oder unbewusst) Grenzen setze. Meine Strategie:

            Ich habe sie gerne, aber sie dürfen bis zu einem gewissen Grad (der eine mehr, der andere weniger und wenige fast gar nicht mehr) an meinem Leben teil haben. Ich hörte mir gerne ihre Sorgen und ihren Kummer an. Wenn mich aber ein Mensch mit banalen Problemen vollquatscht sage ich ihm das aber schon direkt, daß das ja keine Probleme in dem Sinn sind und leicht zu lösen sind.

            Es war schon des öfteren, daß ich über Probleme von dritten Personen die ich nicht kenne im wahresten Sinne des Wortes stundenlang vollgetextet werde (Erkrankungen, Geldprobleme usw) und ich habe bemerkt, daß mich solche Sachen einfach sehr belasten. Da muss ich dann für mich einen Riegel vorschieben und wechsle das Thema. Wenn der Erzähler aber trotzdem hartnäckig bleibt, sage ich ihm höftlich, daß diese Geschichte zwar tragisch ist, aber ich keinen Bezug dazu herstellen kann da ich diese Person nicht kenne.


            Ich versuche mit den Leuten unsere Beziehung durch gemeinsame "Ziele" wieder sinnvoll zu gestalten.


            Ein Beispiel:

            Die Beziehung zu meiner besten Freundin schien langsam daran zu zerbrechen, da sie mich mit ihren Sorgen in diesem Sinn belastete, da sie Ihr Problem einfach nicht lösen wollte und Monate mit mir darüber sprach und sich ärgerte.
            Ich sagte ihr dann immer, was ICH an ihrer Stelle machen würde. Sie wurde mit der Zeit sehr verärgert auf mich. Anscheinend wollte sie nur jemanden haben, der ihr zuhört, aber nicht weiters darüber nachdachte. Ihr Problem belastete mich aber sehr und bescherte mir öfters schlaflose Nächte.
            Mir wurde es dann irgendwann genug, da es immer zu diesen Themen kam und es aus meiner Sicht aussichtslos war. Ich habe ihr klipp und klar gesagt, daß es nicht mein Problem ist und es mir egal wäre (auch wenn es nicht so ist aber ich möchte es einfach nicht mehr zu meinem Prolem machen)
            Ich habe die Beziehung zu ihr nun so umgelenkt, daß wir nun wieder ein gemeinsames Projekt (Weihnachtsvorbereitungen, usw) arbeiten. Vielleicht geht diese Strategie nur vorübergehend, aber wir rennen so momentan nicht in diesem Hamsterrad und die Freundschaft ist so mal in einer anderen Perspektive.


            Leute, die mich bewusst aussaugen (mein Problem Schwiegermutter und Schwägerin) habe ich nun bewusst aus meinem Leben gestrichen. Ich habe mich 7 Jahre bemüht, mich mit diesen Menschen zu verstehen, habe alles erdenkliche gemacht mich ausnutzen lassen. Nun habe ich es einfach so gemacht, daß ich diese Beziehung absolut nicht mehr pflege d.h. ich habe der Schwiegermutter klipp und klar gesagt, dass wenn sie Interesse an ihren Enkelkinder hat, sie ja weiss wo wir wohnen und sie sich um diesen Kontakt kümmern muss. Ob sie nun zu Familienfesten kommt oder nicht, dafür ist sie nun zuständig. Ich habe die Verantwortung an sie abgegeben. Seitdem geht es mir besser.

            Kommentar


              #7
              Ich finde es ehrlich gesagt auch schade, dass Dich die Zuneigung einer Person so sehr einengt oder belastet.
              Du schreibst, dass sie belanglose Probleme hat. Ja aber vielleicht sind sie für Dich belanglos!? Für sie anscheinend nicht, sonst würde sie Dir davon ja nicht erzählen oder Dich gar um Deine Meinung bitten.
              Deine Freundin hat Dich offensichtlich sehr gerne, sonst hätte sie Dich nicht so vereinnahmt, wie Du es nennst.
              Vielleicht ist Dir im allgemeinen alles etwas viel geworden. Oder Du bist an einem Punkt angelangt, an dem Du merkst, dass Du unzufrieden bist mit Deinem Leben und Deine Umwelt dafür verantwortlich machst?
              Schaffe Dir deine Freiräume die Du brauchst, aber versuche Deine Freundin nicht zu verletzen, oder Sie für alles verantwortlich zu machen.
              Ich wünsche Dir dabei alles Gute!

              Kommentar


                #8
                Ui, ich bin ganz erstaunt über die Antworten. Ich habe zum ersten Mal so etwas Persönliches in einem Forum geschrieben und merke, wie mir eure Antworten doch zum Teil sehr nahe gehen. Da ich auch sonst niemandem davon erzählt habe, ist es ein komisches Gefühl, Rückmeldungen zu bekommen.
                Ich steh noch ganz am Anfang mit meiner Arbeit an mir. Ich beginne erst jetzt zu merken, was ich eigentlich selbst für Bedürfnisse habe und dass ich mich die ganze Zeit praktisch selbst verraten hab, ohne es zu merken. Es ändert sich alles…

                Ich habe versucht, ganz ehrlich zu sein, aber vielleicht war meine Formulierung auch härter als mein Empfinden. Denn wenn du sagst, ashira, dass das eine Totalverurteilung ist, dann trifft mich das wirklich sehr. Ich habe darüber nachgedacht, ob du Recht hast. Ich weiß es nicht. Ich habe mich früher nie getraut, etwas Schlechtes über andere zu sagen und hab alles und jeden in Schutz genommen.
                Das Problem ist, dass ich nicht mit ihrer Art klar komme, dass ich mich durch sie total ausgelaugt fühle. Ich will damit nicht sagen, dass meine Freundin ein schlechter Mensch ist und ich ihr die Schuld dafür gebe. Ich glaube auch, dass das Problem bei mir selbst liegt, und das ist auch der Grund, warum ich zöger mit ihr zu sprechen. Ich bin einfach noch nicht weit genug, um die Sache klar sehen zu können. Ich fühl mich einfach unwohl. Ich bin wütend, vor allem auch auf mich selbst, weil ich so lange zugelassen hab, dass sie mich so behandelt und ich ihr keine Grenzen gesetzt hab.

                Ich möchte mal etwas genauer beschreiben, wie sie mit mir umgeht und wie ich mich dabei fühle.

                Sie meint z.B., wir müssen uns mal wieder treffen. Dann fängt sie an aufzuzählen, was sie alles genau zu tun hat und wann sie das geplant hat, aber dieses und jenes wär noch nicht so ganz sicher, kann also sein, dass sie dann keine Zeit hat oder dann doch, oder was weiß ich, ich kann ihr da nie folgen. Und letztendlich sagt sie dann wir sollten doch einen anderen Tag noch mal telefonieren und es dann klären. Das regt mich immer total auf. Ich habe schon einen ganzen Nachmittag zuhause gesessen, weil sie kommen wollte aber nicht genau wusste wann und dann erst abends kam. So nach dem Motto alles ist mir wichtiger als du, mal schauen wann ich dann für dich eine Lücke hab…

                Aber wenn wir länger keinen Kontakt hatten kommen Sprüche wie „Lebst du noch?“ Was ich immer wie einen Angriff deute, über den ich bislang einfach hinweggegangen bin. Sie nimmt sich auch nicht wirklich Zeit für mich. Wenn wir telefonieren, macht sie tausend Sachen nebenbei. Sie überschwemmt mich mit einer ungeheuren Informationsflut, die ich gar nicht verarbeiten kann.

                Bei ihr dreht sich fast alles immer nur ums Geld. Sie erzählt, was sie sich wo gekauft hat und was das gekostet hat. Wie sie dazu gekommen ist, was ihre pro und kontra Argumente waren und wie sie sich schließlich entschieden hat. Sie erzählt mir, was andere sich gekauft haben (die ich kaum kenne), was die bezahlt haben und natürlich, was sie davon hält.

                Sie versucht, mich zu einem Teil ihrer Familie zu machen. Sie lädt mich zu Familiengeburtstagen ein, wo wirklich nur die Familie da ist und mein Freund und ich. Wir sitzen dann immer wie blöd da rum und hören uns die privaten Gespräche der anderen Familienmitglieder an, was sollen wir auch sonst machen. Sie hat mich sogar schon zu Weihnachten zu ihren Eltern eingeladen, weil ich ja praktisch schon zur Familie gehöre. Das habe ich allerdings abgelehnt, weil ich selbst eine Familie habe und mit der gerne an Weihnachten zusammen bin.

                Wenn ich ihr ernsthaft etwas von mir und meinen Problemen erzähle, dann hört sie zwar zu, fängt aber danach sofort wieder an, von sich zu erzählen. Ich fühle mich einfach unverstanden. Ich glaube auch, dass sie gar nicht versteht, was mich zur Zeit bewegt.

                Ich kann mich schon wieder richtig aufregen über sie. Da ist noch einiges unverarbeitet bei mir. Ich finde es so erschreckend, dass mir das erst jetzt alles klar wird…

                Vielen Dank noch mal für eure Antworten.

                Liebe Grüße

                sinnsucherin

                Kommentar


                  #9
                  Möglichkeiten

                  Hallo Suchende,

                  ich kann gut nachvollziehen, wenn du schreibst, du fühlst dich von diesem Menschen ausgelaugt und es genau auf die Person beziehst.
                  Zwischen Menschen findet immer ein Energieaustausch statt. Und es gibt solche, die haben viel, aber auch solche, die aus irgendwelchen Gründen recht leer sind. Ich habe das auch bei den Menschen festgestellt, die sehr stark materialistisch eingestellt sind.
                  Ich hatte früher das Problem, dass ich meine "Kanäle" auch nicht schließen konnte und meine Energien mehr oder weniger wahllos "ausgelaufen" sind oder auch der ein oder andere meine Nähe gesucht hat, um zu tanken. Leider waren dazu zu wenig Menschen in meiner Nähe, die mich wieder aufgefüllt hätten, alleine konnte ich es irgendwann nicht mehr schaffen.
                  Das hört sich vielleicht alles etwas seltsam an, doch als ich per Zufall einen Kinesiologen kennen lernte und dieser mir die Energieflüsse erklärte und ihre Wirkung zeigte, wurde mir einiges klarer.
                  Ich lernte, meine Kanäle wahrzunehmen und auch zu schließen. Sowohl verbal, das war der erste Schritt, als auch sozusagen physisch, nämlich bildlich. Als Folge wandten sich diese Menschen ab. Damit muss man rechnen und es akzeptieren, aber es geht um das eigene Wohlbefinden/"Überleben".

                  vielleicht magst du ausprobieren:
                  - wenn sie dich sehen will, sage ihr z.B.: "Ich kann zwischen 16.00 Uhr und 17:00 Uhr (also eine festgelegte Zeit, ob ein oder zwei stunden entscheide für dich, wie lange du es "ertragen" kannst). Nimm dir wirklich vorher und nachher etwas vor und komme und geh zur besagten Zeit. Erfühle, ab wann deine Energie zur Neige geht.
                  - Stell vor dem Treffen bildlich vor, dass du innerlich "den Hahn zumachst"
                  - Sage ihr, dass du dich müde fühlst wenn sie bei dir war. Frage sie, ob sie es sich erklären kann.
                  - Sage ihr, dass du es schätzt, dass sie dich zur Familie zählt aber dass du dich nicht in ihrer Familie wohlfühlst. Du kannst ihr auch sagen, dass du es selbst nicht so ganz verstehst und sie fragen, ob sie dir bei der Beantwortung helfen kann.

                  Ihre Reaktionen werden dir sagen, welche Einstellung sie zur Freundschaft hat.

                  Alles Liebe
                  Eámanë

                  Kommentar


                    #10
                    Hallo Sinnsucherin,

                    als ich bis unten gelesen hatte, dachte ich auch, dass du sehr viel genauere Absprachen mit ihr treffen musst, Grenzen setzen und dich nicht darauf einlassen, ob sie vielleicht kommt oder doch nicht!
                    Ich denke, du musst dein Verhältnis zu deiner Freundin neu definieren, und mit ihr drüber sprechen. Ob sie das allerdings so sieht wie du... ? Vielleicht ist sie sich dessen gar nicht bewusst, was sie mit dir macht!?

                    Der letzte Mensch, der mich so vereinnahmt hat, war eine Schwester von mir. Sie wollte immer nur mal kurz reden, dann wurden 90 minuten draus... Sie hat mir alles haarklein erzählt (der hat das gesagt und der hat...) , was mich wahnsinnig ermüdet hat. Irgendwann kam dann mal: Jetzt erzähl du doch mal schnell, wie geht es dir... da war mir schon längst alles vergangen! Sie hat es fertig gebracht, 3x hintereinander anzurufen, weil sie was vergessen hatte und ach, noch was... Wenn ich mich nicht innerhalb einer bestimmten Zeit gemeldet habe, kamen auch so indirekte Vorwürfe... Sie hat immer alles aufgrechnet...

                    Unser Verhältnis war immer schon sehr schwierig, hatten auch mehrfach schon keinen Kontakt. So ist es momentan wieder. Sie hat mich dermassen beleidigt mit einem 6 Seiten langen Brief, gespickt mit Vorwürfen, da war Schluss. Seitdem geht es mir wesentlich besser, muss ich sagen. Ich hab mich gefühlt wie ihr seelischer Mülleimer, dazu hab ich keine Lust mehr!

                    Bei ihr war es mit Grenzen setzen sehr schwierig, ich hab z.B. gesagt, ich hab nur 10 Minuten, aber sie hat immer weiter geredet, obwohl sie angeblich auch keine Zeit hatte. Hab ich dann zu einer verabredete Zeit angerufen, hatte sie keine Zeit und musste unbedingt noch was im Garten machen oder.... Ich ahtte oft das Gefühl, sie will mich manipulieren, mir ihre Bedingungen auf drücken.

                    Kommentar


                      #11
                      Eámanë, dein Beitrag ist wirklich sehr interessant. Ich habe auch vor kurzem begonnen, mich für Kinesiologie zu interessieren. Ich war bei einer Ärztin, die damit arbeitet und war fasziniert davon. Es wär wirklich gut, wenn ich meine Kanäle schließen könnte. Das würde mir einiges ersparen.

                      Heidi, das mit deiner Schwester tut mir leid. Das kommt mir alles sehr bekannt vor. Es ist schön, dass es dir jetzt besser geht. Manchmal ist es wohl vielleicht wirklich besser, den Kontakt abzubrechen.

                      Gestern hab ich kurz mit meiner Freundin telefoniert. Sie hat wieder angefangen total viel zu erzählen, aber ich hab es geschafft, das Gespräch nach 20 min zu beenden. Trotzdem hab ich mich danach schon wieder etwas fertig gefühlt. Sie hat gefragt, wann wir uns sehen, und ich sagte ihr, dass ich im Moment recht wenig Zeit habe und mich die Tage noch mal melden werde, wenn ich wieder etwas mehr Ruhe habe… Im Moment hab ich einfach keine Lust auf sie.

                      Wenn sie etwas tut, was mich stört, werde ich ihr das ab jetzt auch direkt sagen. Bei Terminabsprachen oder wenn sie mir Schuldgefühle einreden will, sehe ich da auch gar kein Problem, oder wenn sie mich wieder zu Familienfesten einlädt. Allerdings glaube ich nicht, dass das insgesamt sehr viel bringt und es mir wirklich angenehm macht. An ihrem ständigen Redefluss und ihre tranigen Art werde ich wohl sowieso nichts ändern können.

                      Weil sie immer so muffelig drauf ist, hab ich sie schon mal gefragt, ob sie eigentlich glücklich ist. Ja klar, hat sie gesagt. Sie hätte ja alles und fing an aufzuzählen, warum sie glücklich ist. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ein so träger Mensch wirklich glücklich sein kann.

                      Liebe Grüße

                      sinnsucherin

                      Kommentar


                        #12
                        Das Leben gibt uns Hinweise

                        Zitat von sinnsucherin Beitrag anzeigen
                        Ich habe auch vor kurzem begonnen, mich für Kinesiologie zu interessieren. Ich war bei einer Ärztin, die damit arbeitet und war fasziniert davon. Es wär wirklich gut, wenn ich meine Kanäle schließen könnte. Das würde mir einiges ersparen.
                        Schön, wenn es dir ein wenig weiterhelfen konnte.
                        Erzähle der Ärztin von deinem Problem. Dass du gerade jetzt auf diese Möglichkeit stößt, sehe ich als Hinweis und Hilfe vom "Leben" (andere würden vielleicht einen religiösen Begriff wählen) für dich. "Jemand" nimmt dich an die Hand

                        Es wird bestimmt noch etwas dauern, bis es dir gelingt. Sei geduldig mit dir.

                        Alles Liebe
                        Eámanë

                        Kommentar


                          #13
                          Freundschaft laugt mich aus

                          Liebe Sinnsucherin,
                          ich kann Dich so gut verstehen. Gerade vor ein paar Wochen habe ich das gleiche Problem mit Hilfe des Forums lösen können. Viele haben mir Mut zu einem klärenden Gespräch gemacht - und seitdem kann ich wieder schlafen.
                          Ich habe mich von dieser Bekannten, die eine Freundschaft jahrelang zu mir empfand, die ich gar nicht teilen konnte, sehr vereinnahmt gefühlt. Im Grunde hatten wir uns gar nichts Wichtiges zu sagen. Und das, finde ich, macht erst eine echte Freundschaft aus.
                          Meiner Meinung nach solltest Du Dich von dieser "Freundin" wirklich gut abgrenzen, auch wenn Du nun Pate ihres Kindes bist. Es bleibt Dir ja unbenommen, die Patenschaft auch ernst zu nehmen und für das Kind da zu sein. Du hast schon einen sehr guten Anfang gemacht, indem Du ihr Grenzen setzt. Und ich rate Dir, wirklich bei diesen Grenzen zu bleiben. Es gibt wirklich Menschen, die andere Menschen aussaugen, und davor muss man sich schützen!
                          Gutes Gelingen weiterhin
                          und liebe Grüße
                          Whippetlove

                          Kommentar

                          Lädt...
                          X