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Denken, Gedanken, Kreativität, Einfälle, Ideen, Blickwinkel... CHAOS

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    Denken, Gedanken, Kreativität, Einfälle, Ideen, Blickwinkel... CHAOS

    Hallo ZZLer :)

    Ich freue mich, dieses Forum gefunden zu haben... es scheint ziemlich genau das zu sein wonach ich lange Zeit auf der Suche war :)
    Ein freundliches Hallo an alle aktiven User :)

    Mein erster Post hat trotz der Tatsache, dass er mein erster ist, nicht nur diese Begrüßung zum Thema sondern soll sofort in ein Gebiet führen, in welchem ich mich momentan mit großer unsicherheit und einiger Verwirrung bewege... und zwar in das der Gedanken, Einfälle, Ideen, Planungen und Visionen :)

    Also, zur Sache nun... :)

    Ich bin ein Mensch der sehr viel Output hat, eigentlich. Das heißt ich habe oft sehr viele verschiedene Ideen, entwickle Ansichten, habe Ereknntnisse... Ich durchschaue Dinge, ich beschäftige mich viel mit mir selbst und meiner Psyche und entdecke Dinge über mich selbst, über den Menschen und sein Denken allgemein und über die Welt selbst, wie sie sich für mich darstellt. Ich habe in der Zeit in der ich mich nun auf dieser Ebene befinde schon sehr viel gelernt und sehr vieles entdeckt was ich für unheimlich wichtig hielt... und genau hier setzt mein Problem an :)

    Denn so viel ich auch erkenne und durchschaue, haben meine Erkentnisse nie eine lange Lebensdauer, sprich, ich bin an einem Tag völlig fasziniert von der Bedeutung einer bestimmten Sache die ich endlich für mich auflösen konnte, bin hin und weg von meinem neu gewonnen Blickwinkel und.... am nächsten Tag beschäftige ich mich wieder mehr mit der Außenwelt, kehre meine Aufmerksamkeit wieder nach außen und vergesse das, was ich lernte sofort wieder... Ich werde daraufhin viele weitere Dinge erkennen und lernen, nur das sie immer nur von kurzer Dauer sind.

    Meine Erkenntnisse, die für mich so wichtig sind, habe ich sehr oft beim schreiben, also wenn ich mir bestimmte Gedankengänge selbst bewusst mache, etc.

    Jetzt versuche ich mal den Sprung, es ist nicht ganz einfach... Also...

    Wenn ich das, was ich hier die ganze Zeit "Erkenntnis" nenne erlebe, dann passiert das wie gesagt oft im Schreiben. Das Schreiben hat für mich an sich auch einen weiteren vorteil, nämlich, dass ich mir das ganze später nochmal anschauen kann und die Erkenntnis somit irgendwie "gespeichert" wurde.
    Mein erstes großes Problem ist nun folgendes... Wenn ich diese Erkenntnisse habe, also sich bestimmte Sachverhalte in meinem Kopf neu zusammengliedern und plötzlich sinn ergeben, ich bestimmte Dinge erkenne, dann sprudelt all dies förmlich aus mir heraus, sprich, ich habe kaum eine möglichkeit das alles in Worte zu fassen, es zu "speichern" es gelingt nur fragmentartig und unzufiredenstellend. Manchmal klappt es auch ganz gut, aber oft eben nicht so...
    Mein zweites, fast noch größeres Problem, ist dann aber die ORDNUNG in meinen gespeicherten Erkenntnissen. Ich schaffe es nicht sie in eine vernünftige ordnung zu stellen, so dass sie mir auch etwas bringen, wenn ich zu einem späteren Zeitpunkt wieder einsehen will.

    Ich öffne schnell irgend ein Textdokument, haue in die Tasten, um meine "genialen" ideen so schnell wie möglich und verlustfrei zu "speichern" und nehme dabei auf keienrlei ordnung rücksicht. Ich benne die Datei dann mit irgendeinem Wort was mir spontan dazu passend einfällt und das wars, danach löse ich mich wieder vom "speichern" und gehe dem ganzen noch in gedanken nach, das "speichern" ist erfolgt, somit kann das wissen nicht mehr weg und ich kann in aller ruhe damit in meinem kopf experimentieren.

    Es ist ein riesenproblem für mich dass ich alles in so ungeordneter verwirrendere Art und Weise "speichere" und es schränkt den nutzen der Speicherung an sich extrem ein...

    Kennt jemand vielleicht dieses Problem? bzw. diese Probleme, was fällt euch spontant dazu ein, was sind ideen, wie könnte man das ordnen?

    Mir selber ist z.b. eingefallen, alles etwas zu standardisieren, beispielsweise eine bestimmte abfolge von fragen für die "speicherung" zu verwenden, die immer wieder auftreten, oder einfach ein Textmuster dafür, also eine Art Steckbrief...

    Eine andere idee von mir war, das ganze nach einem bestimmten Kriterium zu ordnen, nur weiß ich nicht nach welchem, da das alles sehr sehr stark inhaltlich und thematisch voneinander abweicht... Wenn mir im einen Moment etwas zu der Beziehung zu meiner Freundin einfällt, fällt mir im anderen wieder etwas bezüglich des Selbstbildes ein und daraufhin wieder etwas über Glaubenssätze...

    Naja ok, genug geschrieben..
    Ich hoffe auf FeedBack :)

    Wealth

    #2
    Hi wealth,

    und erst mal herzlich willkommen hier!

    Verstehe ich Dich richtig? Du schreibst also in einem Dokument erst mal wild drauf los, speicherst dann unter irgendeinem Kennwort ab und findest hinterher "einzelne Gedanken" nicht wieder, richtig?

    Hmm.... ich würde weiterhin wild drauf los schreiben, denn zu langes Nachdenken darüber würde mich aus dem Fluß bringen. Anschließend würde ich mir das Dokument ausdrucken.

    Dann lege ich mir einen neuen, übergeordneten Ordner auf der Festplatte an. In diesem Ordner lege ich erstmal wieder neue Ordner an, beispielsweise wochenweise oder so (Woche vom..bis z. B., oder "Sammelsurium 1, 2, 3 usw.), wie es für Dich am einfachsten zu sortieren ist.

    Auf den ausgedruckten Dokumenten würde ich mir Schlagworte, die mir beim Durchlesen in den Kopf kommen, farbig markieren.

    Danach in dem übergeordneten Ordner mit den "Sammelsurium-"Ordnern noch zusätzliche anlegen, und zwar jetzt gezielt unter den Schlagworten. Erkenntnisse zu X, Y, Z. So, wie es für Dich am sinnvollsten ist.

    Auf (neuen) Dokumenten innerhalb dieser "Erkenntnis"-Ordner würde ich gezielt die Passagen aus den "Sammelsurium"-Ordnern kopieren und einfügen, die ich unter dem entsprechenden Schlagwort zusammengefasst wissen möchte. (So, wie Du sie auf den ausgedruckten Dokumenten markiert hast.)

    Hoffe, das hört sich jetzt nicht zu verwirrend an...

    Also:

    1. übergeordneten Ordner
    2. "Wochen" oder "Sammelsurium"-Ordner (oder natürlich jede andere Bezeichnung! Würde nur die Benennung dieser einzelnen Ordner möglichst weitläufig wählen, da sie im Grunde ja erst mal nur eine Art Auffangbecken sind)
    3. spezielle Ordner, in denen Erkenntnisse zu bestimmten Themen gesammelt sind

    So bleibt Dir die Möglichkeit, erstmal wild drauf loszuschreiben, erhalten. Dadurch, daß Du Dich nach dem Ausdrucken, durchlesen und markieren nochmals damit beschäftigst, bleibt evtl. auch mehr dauerhaft "hängen".

    Ebenso beim kopieren und einfügen aus den "Sammelsurium"-Dokumenten in die "Erkenntnis"-Ordner.

    Uff.... ob Du aus meinem Geschreibsel jetzt noch schlau werden kannst?

    LG
    Spunk

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      #3
      Mit der Suche-Funktion, kann man doch Texte auch nach Stichwörter durchsuchen und finden, so daß Du Dir alle die Texte, wo Deine liebe Mary vorkommt, umgehend auflisten lassen kannst.

      Solche Stichwörter kann man auch kombinieren, um so die Suche Einzuschränke und die Anzahl der findbaren Texte zu begrenzen - also wo ist das große Problem?

      Vielleicht ehern in Deinem sprunghaften und chaotischen Arbeitsstil, weil die die überguten Einfälle dermaßen fesseln, daß Du die angefangene Arbeit nicht zuende bringen kannst?

      Ich glaube Du erfüllst die Kritierien eines ADslers - schon mal überlegt?

      ADS = Aufmerksamkeits-Defizitsyndrom

      ADHS = desgleichen mit zusätzlicher Hyperaktivität

      Auch Erwachsene können daruner leiden - herzlich Rainer!

      Kommentar


        #4
        Hallo Wealth, mir geht es im Moment ähnlich wie dir. Aus mir sprudeln die guten Ratschläge, die ja auch Schläge sind. Ich hau einfach mal zu:

        Wenn du etwas entdeckt hast, dass jeder wissen muss: Machs wie Luther. Hau es in Thesen an die Wand. Ordne die Thesen später neu und ergänze sie, wenn dir auffällt, dass du es so besser ausdrücken kannst.

        Wenn du über etwas grübelst: versuch es mit einer Landkarte. Ordne Stichwörter rund um einen Zentralbegriff an und verschiebe sie, finde neue Gedanken und schau, ob sie die anderen verbinden oder ob sie neue Aspekte beleuchten. das ist auf dem Papier oder an einer Wand (mit Zetteln) vielleicht einfacher als am PC.

        Vielleicht ist Tagebuchschreiben von Hand dein Ding?

        Wir denken schneller, als wir schreiben können. Kannst du beim denken "runterschalten"?
        Erinnerst du dich an das Aufsatzschreiben in der Schule? Hattest du daran Freude oder war es ein Horror, in begrenzter Zeit einen Gedanken zu entwickeln und zu Ende zu führen?
        Herzlichst
        Hedwig
        (die Leute bewundert, die selbstbewusst Thesen an die Wand nageln und sagen: so isses - oder?)

        Kommentar


          #5
          Hallo Hedwig -
          versuchs doch mal mit einer mindmap; hat viele Vorteile, weil du gleich beim "reinhacken" Verbindungen herstellen kannst :) und das Ganze mit Übersicht!

          Schönen Abend und weiterhin viele kreative Ideen und Erkenntnisse
          ideal

          Kommentar


            #6
            hallo,

            zunächst mal fiel mir dieser absatz auf :

            Zitat von wealth
            Wenn ich diese Erkenntnisse habe, also sich bestimmte Sachverhalte in meinem Kopf neu zusammengliedern und plötzlich sinn ergeben, ich bestimmte Dinge erkenne, dann sprudelt all dies förmlich aus mir heraus, sprich, ich habe kaum eine möglichkeit das alles in Worte zu fassen, es zu "speichern" es gelingt nur fragmentartig und unzufiredenstellend.
            dein problem, was du beschreibst, hängt mmn zum großteil damit zusammen, ob du einer 'erkenntnis' einen treffenden titel geben kannst, den sinn davon in worte packen und bestimmten bereichen deines lebens zuordnen kannst, etwas im wahrsten sinne des wortes also "begreifst", begriffe dafür findest und so auch für dich besser eingrenzen kannst.
            wenn du nur ein großes gebilde einer erkenntnis vor dir siehst, viele gedanken und ideen dazu hast, dann umschreibst du etwas - und die frage ist was.

            an deiner stelle würde ich mir einfach das 'normale' und sehr hilfreiche ablagesystem zu nutze machen und eben auf die ordner im pc übertragen. nur mal ein beispiel :
            • - beruf
              • -- aktuelles (nur 1, max 2 wochen betreffend)
              • -- aufgaben
              • -- mitarbeiter
              • -- pläne
              • usw (max ca 7 punkte)


            • - familie
              • -- aktuelles (nur 1, max 2 wochen betreffend)
              • -- eltern
              • -- freundin
              • usw (max ca 7 punkte)


            • - ich
              • -- gesundheit
              • -- selbstbild
                • ---- glaubenssätze
                • ---- stärken
                • ---- schwächen
                • usw (max ca 15 punkte)


            ist natürlich jetzt nur ein beispiel auf die schnelle - dh, du mußt dir einmal eine richtig gute struktur ausarbeiten.
            welche wichtige topbereiche gibt es in deinem leben (zb beruf, familie, ich) ?
            welche untergeordnete wichtige hauptbereiche gibt es jeweils ?
            welche denen wieder untergeordnete hauptbereiche gibt es ?

            die anzahl der bereiche mußt du für dich abstimmen, ob du ca 7 oder wie viel brauchst, ka. je weniger, desto einfacher, je mehr, desto genauer kannst du ablegen. zu viele macht aber auch keinen sinn, und vor allem dürfen sie sich nicht überschneiden.
            hilfreich kann es für dich zb auch sein, wenn du zu jedem bereich eine kleine info-datei ablegst, wofür der bereich gedacht ist - aber nur mit stichworten, keinen roman schreiben ;)

            und wenn du dann einem dokument einen namen geben mußt, brauchst hast du schon mal durch die richtige ordnerwahl 3 kriterien abgedeckt.

            im endeffekt kannst du dein 'problem' einfach als einen netten hinweis sehen, wo du noch üben kannst, dich selbst einzusortieren. dann ärgerst du dich vielleicht weniger, wenn du etwas mal nicht wieder findest ;)
            das schreiben an sich finde ich gut, das laß einfach laufen.
            aber vielleicht kannst du versuchen deine texte auch so zu 'begreifen', daß du ihnen einen titel geben kannst.
            ähnlich wie bei einem bild : du guckst es an und sieht vieles verschiedene. der eine aspekt spricht dich mehr an als der andere, deine augen und deine gedanken wandern weiter und irgendwie gelangst du so zu einer aussage für das bild, findest einen titel, der das ganze bild für dich treffend beschreibt.

            viele grüße, sky

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              #7
              hallo wealth
              es war interessant zu lesen, wie du mit dir bist in keinen zusammenhang mit der außenwelt und wie du spürst, wie eine andere tür oder ebene sich dir eröffnet,
              du gerätst in schreibfluss deiner gedanken, die aber in dir nicht mehr stattfinden, denn ich irre doch nicht, wenn es eine absolute befreiung für dich ist, dieses wirken nur zu spüren.
              jetzt schreibst du, es hält nur in verschiedenen phasen und das außen nimmt wieder mehr platz in dir ein, sobald du dich aus diesem deinen sein wieder herausnimmst. du schreibst, du möchtest zugriff auf dein eigenes nichtdenken geordneter haben. Genau diese ordnung die du denkst sie macht sinn, ist das dich wieder herausnehmen aus der einfachheit des seins.
              Denn alles was wir mit unserem Verstand griffbereit haben wollen, ordnen wollen ist schon wieder das zulassen des Verstandsdenken. Denn deinem sein interessiert doch jetzt eigentlich gar nicht was war, oder was noch kommen wird. Das sein ist jetzt, es ist ein kick, es macht unglaublich leicht, weil es ist das nichts - nichts macht leicht - nehmen wir ein ordinäres beispiel, das auch nur kurz hält und du auch nicht geordnet haben willst.
              ein orgasmus ist ein augenblick nur ein sehr kurzer der freiheit, weil du in diesem augenblick also nicht davor oder danach, an nichts denkst. Das was dir passiert, während du schreibst ist so ähnlich wie dieses Beispiel, nur das es länger dauert. du verlängerst das nichts und aus meiner sicht ist es nicht der sinn es zu ordnen oder griffbereit zu halten. denn es ist der augenblick den du spürst.
              vielleicht hilft ist das ein anstoß, der ein bißchen weiterhilft

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                #8
                Denken, Gedanken, Kreativität, Einfälle, Ideen, Blickwinkel... CHAOS

                Eventuell wäre es vielleicht auch sinnvoll, sich zuerst ein Ziel zu stecken und dann nach Ideen und Erkenntnissen suchen/sammeln die deinem Ziel dienlich sind, und die du nicht nur sammelst sondern auch umsetzt...

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                  #9
                  Hallo Wealth,

                  Auch ich sprudele manchmal von Einfällen, aber meist werden die Gedanken erst durch konkrete Fragestellungen ausgelöst, unter die sie sich unterordnen lassen. Früher trug ich Karteikarten bei mir auf denen mir wichtige Fragen auf einer Seite vermerkt waren, die spontanen Einfälle verteilte ich auf der Rückseite. Allerdings habe ich sie nahezu nie in den Computer übertragen.
                  Manchmal brainstorme ich bei Brainr, auch dort trifft man auf konkrete Fragen. Das Antworten fällt leicht, Nutzer sind aber unbekannte Fragensteller und auch völlig unbeteiligte Leser.

                  Wenn ich spontan Gedanken festhalten will öffne ich meist auch eine Textdatei, vergebe einen Hilfsnamen, schreibe drauflos und benenne Sie zum Schluss nochmals etwas treffender um. Wenn der Ideenfluss versiegt ist verschiebe ich manchmal sie auch in einen geeigneteren Ordner.
                  Manchmal ergänze ich die Texte um passende Suchstichworte, um meine Chance zu erhöhen sie wiederzufinden.
                  Als Textprogramm genügt mir völlig Notepad, bei meinem alten Rechner würde mir der Start anderer Textprogramme viel zu lange dauern.

                  Vielleicht könntest Du ähnlich an Deine Notizdateien herangehen: Wenn Du Dich nachträglich fragst was wohl der Inhalt einer Datei mit nicht ausreichend selbstbeschreibendem Namen sein könnte, dann öffne sie und versuche durch überfliegen nachträglich möglichst treffende Stichworte zu vergeben.

                  Um zeilenweise Notizen zu ordnen habe ich auch schon folgende Methode angewandt: In blanken Textdateien durch voranstellen einer Ziffer 0..9 die Einträge zu gruppieren, dann mit
                  sort meinenotizdatei.txt>geordneteNotizDatei.txt gruppiert und anschließend die Ziffern wieder entfernt (dafür gibt es auch Kommandozeilentools aus der unix-Welt, auch zum herausfiltern).
                  Es gibt auch Textsuchtools mit denen man Dateien finden kann die mehrere Stichworte enthalten, die nicht genau in der angegebenen Reihenfolge vorkommen müssen.

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                    #10
                    Zitat von jackblack14 Beitrag anzeigen
                    ...ist es nicht der sinn es zu ordnen oder griffbereit zu halten. denn es ist der augenblick den du spürst...
                    Vor wenigen Wochen bin ich zur gleichen Erkenntnis gekommen. Ich habe jahrelang versucht mein Geschreibsel, meine Geistesblitze, mein Gedankenwirrwarr, meine Tagebuchversuche, uvm. in eine logische Ordnung zu bringen, und habe dabei fast die Freude am Schreiben verloren. Zufällig habe ich den Faden über die Morgenseiten gefunden, hab's ausprobiert und dabei ist mir ein Licht aufgegangen: Ich muss gar nichts ordnen. Es geht alleine darum, zwischendurch den Kopf zu befreien von all den Gedanken, die mich nicht zur Ruhe kommen lassen.

                    ...Ich öffne schnell irgend ein Textdokument, haue in die Tasten, um meine "genialen" ideen so schnell wie möglich und verlustfrei zu "speichern" und nehme dabei auf keienrlei ordnung rücksicht...
                    Genau so würde ich an deiner Stelle auch weiter machen. Wenn du dafür nur eine einzige Datei benutzt, dafür aber nach deinem kreativen Schub Stichworte für das gerade Geschriebene festlegst, erstellt z.B. Word automatisch ein Stichwortverzeichnis mit den dazugehörigen Seitenzahlen. Schau mal hier. Vergeude deine Zeit nicht mit dem Versuch Ordnung zu schaffen, sondern lasse deinen Gedanken fliessen.

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