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    Poetry Slam online

    Ich mag Lyrik.
    Die Wörter, tänzerisch
    manchmal malerisch
    aber immer kreativ.
    Lauer Windhauch
    selten dunkler Rauch
    warum nicht plakativ?
    Kunterbunte Freuden
    teil' sie mit Freunden
    spassig und aktiv!
    Nasskaltes Dunkel
    fieses Gemunkel
    zusammen wird's relativ.
    Schreib es nieder
    gib es wieder
    einfach und intuitiv...



    Hat jemand Lust hier einen Poetry- Faden mitzuschreiben???
    Alle sind <3 - lich Willkommen
    Zuletzt geändert von ; 22.02.2009, 12:14. Grund: Schreibfehler...

    #2
    Hallo Mokka

    Nein, es gibt keine formalen Regeln es sollte bloss selbst gedichtet sein.

    Lg Cocopooh

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      #3
      @Mokka

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        #4
        Dem kleinen Kind

        es sitzt ein kleines kind.
        haare zersaust vom wind.
        augen blassblauer tränen,
        nicht gefragt worden,
        gedankenwelt verborgen.
        der luftballon zerplatzt.
        "nimm mich an der hand,"
        die füsse in den sand.
        "komm ins regenbogenmeer!"
        "nimm mich in deinen arm,
        streich mir sanft übers haar."
        "liebes kind, ich bin jetzt da!"

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          #5
          Menschlichkeit

          Gedicht? Kann ich mit dienen:

          Menschlichkeit (2009)

          Ein Leben lang
          Sitz’ ich hier
          Dem Uhrenklang
          Lauschend nur.

          Der Tag vergeht,
          Mal langsam, mal schnell.
          Im Winterdunkeln,
          Sommerlich hell.

          Wie der Wind weht,
          Und die Sterne funkeln,
          Ja, wie würzig die Erde riecht,
          Macht uns vergessen
          Die Arbeit, mit der
          Das Jahr dahinsiecht.

          Vom Haben besessen
          Sind wir innerlich leer.

          Geizig in der Liebe
          Und Ohne Zeit
          Für Zärtlichkeit
          bleiben einzig Triebe.

          Isoliert durchs Internet
          Werden wir zu Fremden.
          Betrug im Ehebett
          Organisierst du dir dort
          Wie Designer-Hemden.
          Fremdgehen ist Volkssport!

          So wie die Treue
          Hat Freundschaft keine Konjunktur.
          Zu faul sind wir dafür.

          Zu spät kommt die Reue,
          Wenn die Sehnsucht tief in uns schreit
          Nach mehr Menschlichkeit.

          Aber das ist der Lohn
          Für mentale Prostitution.

          Kommentar


            #6
            @ Avvenenza:

            Wow! Ein sehr schönes Gedicht!

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              #7
              Vielen Dank für die Blumen! (; Bin noch ne Anfängerin, was das Dichten betrifft - aber es macht mir Spaß, vor allem, neue Worte zu erfinden. Stellt doch noch weitere Gedichte mit herein!

              Kommentar


                #8
                Freitag ist mein Haushaltstag,
                Lauter Dinge, die ich mag...

                Küche, Bad und alle Zimmer,
                Diele, manchmal auch Balkon,
                staubgesaugt, gewischt, gebohnert.

                Bett bezogen, und hallo?
                Waschmaschine läuft und trocknet
                Suppe gekocht, die macht mich froh.

                Jetzt ist Tee und Muße dran.
                Schön, dass ich das alles kann.


                Das war mein Gedicht, so unter dem Motto: was ich tun muss, das will ich lieber gerne tun
                maline

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                  #9
                  Wieder einmal

                  Wieder einmal...
                  ...habe ich mich nicht ernst genommen,
                  stehen geblieben, mit mir machen lassen.
                  ...hat mein Körper heftig demonstriert,
                  ja rebelliert, Warnlichter blickten grell.
                  ...realisierte ich es ganz schön spät,
                  fällt es mir wie Schuppen von den Augen.
                  Diesmal...
                  ...flüchte ich nicht ins nächste Chaos,
                  bleibe stehen, schau mich um.
                  ...was kann ich nun da draus lernen,
                  ändern, modelieren, im guten Weitergehen.
                  ...staune ich über meinen Körper,
                  hat es gar erstaunlich schnell gecheckt.
                  ...geh ich ganz behutsam weiter.

                  Kommentar


                    #10
                    Wenn Dein Körper
                    wieder einmal
                    rebelliert
                    weil Du hin nimmst...

                    Dann begreife
                    langsam, aber nachhaltig,
                    daß Deiner Seele
                    die Haut
                    die man ihr überstreifen wollte
                    zu eng war

                    Dein Körper ist begrenzt,
                    Deine Seele grenzenlos
                    und Du allein
                    bestimmst
                    wo Dein Horizont beginnt...

                    LG
                    Spunk

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von Spunk Beitrag anzeigen
                      Wenn Dein Körper
                      wieder einmal
                      rebelliert
                      weil Du hin nimmst...

                      Dann begreife
                      langsam, aber nachhaltig,
                      daß Deiner Seele
                      die Haut
                      die man ihr überstreifen wollte
                      zu eng war

                      Dein Körper ist begrenzt,
                      Deine Seele grenzenlos
                      und Du allein
                      bestimmst
                      wo Dein Horizont beginnt...

                      LG
                      Spunk

                      ... auch wenn der Faden schon etwas älter ist... gefällt mir sehr gut, Spunk! :mini:

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                        #12
                        Silvester 2009

                        Die Nacht
                        sitzt im Geäst
                        eines kahlen Baumes
                        und grinst
                        über das Spektakel,
                        das die Menschen veranstalten.

                        Eine Feuerwerksrakete
                        schießt
                        an ihr vorbei,
                        explodiert und stirbt
                        in einem Sternenfunkelregen.

                        Geblendet und taub
                        verliert die Nacht
                        das Gleichgewicht
                        und stürzt
                        vom Baum
                        herunter.

                        "Wohl zu viel Schampus gehabt",
                        murmelt der Mond,
                        der sie später findet
                        und in seine Arme schließt,

                        während die Erde sich,
                        unbeirrt,
                        dem neuen Jahr
                        entgegen dreht.

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