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Speed-Reading (Schnell-lesen)

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    Speed-Reading (Schnell-lesen)

    Hallo alle zusammen,

    Ich habe nun schon sehr oft über das Thema "Speed-Reading" gehört und gelesen. Da meine durchschnittliche Lesegeschwindigkeit ca. 10 Seiten pro Stunde beträgt (in Wörtern pro Minute kann ich das leider nicht beziffern) frage ich mich, ob hier schon jemand Erfahrungen mit Speed-Reading gemacht hat. Ist es einfach zu erlernen? Kann man wirklich durch schnelleres Lesen auch mehr aufnehmen? Hilft es das Gelesene schneller zu erfassen und zu lernen?

    Danke für Eure Unterstützung.

    Gruß

    Das_P

    #2
    Ich weiß nicht, wieviel Seiten ich pro Stunde lese,das hängt davon ab, was ich lese.
    Leichte Literatur verschlinge ich geradezu in unglaublicher Geschwindigkeit,an einem Gedicht kann ich mich eine Stunde aufhalten.
    Sachbücher kann ich quer lesen.
    Die Geschwindigkeit hängt also bei mir davon ab, was ich dem Text entnehmen will.
    Erlernt im eigentlichen Sinne habe ich das nicht,es ist einfach mit dem vielen Lesen so gekommen.
    Was ich mir wirklich merken will,muss ich herausschreiben,vor allem wenn es sich um schwierige Zusammenhänge handelt.
    Wie gesagt, es hängt vom Inhalt des Textes ab.

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      #3
      Hallo,

      wirklich können tue ich das nicht - mir wäre geholfen wenn mir wer Tipps geben könnte. Nur soviel ist mir bisher klar geworden, die Augen sind das wichtigste daran

      Ich tue mir zum Beispiel extrem schwer wenn ich beim "überfliegen" der Worte nachzudenken beginne, dann komme ich total aus dem Tritt und meine Worte pro Sekunde-Quote sinkt in den Keller. Da ich sowieso ein Mensch bin der eigentlich zuviel "nachdenkt" ist das der Killer.

      Was deine Fragen betrifft kann ich dir leider auch ned viel helfen, ich wäre aber sehr daran interessiert auch von anderen Personen Anregungen zu bekommen.

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        #4
        Ich muss ziemlich viel Literatur für meine 2 Studien lesen (BWL & VWL). Da komme ich so durchschnittlich pro Woche auf ca. 300 Seiten. Und das dauert einfach ewig...Vor allem habe ich hinterher meistens das Gefühl, dass ich von dem Gelesenen einfach nichts behalten habe. Und oft ist es zumindest meiner Erfahrung nach nicht wirklich hilfreich um die Konzepte zu verstehen, wenn man den Text einfach überfliegt.
        Zuletzt geändert von Das_P; 10.07.2008, 00:09. Grund: Was vergessen...

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          #5
          Beim Lernen hat mir nur geholfen,mit dem Textmarker zu lesen, das Markierte hinterher rauszuschreiben und in meinen Worten als Satz neu zu formulieren und aufzuschreiben.Das kostet dann natürlich Zeit,lohnt sich aber!

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            #6
            Zitat von Das_P Beitrag anzeigen
            Vor allem habe ich hinterher meistens das Gefühl, dass ich von dem Gelesenen einfach nichts behalten habe. Und oft ist es zumindest meiner Erfahrung nach nicht wirklich hilfreich um die Konzepte zu verstehen, wenn man den Text einfach überfliegt.
            Lesegeschwindigkeiten sind meiner Ansicht nach individuell und was Du "messerschaft" erkannt hast: Die Geschwindigkeit ist nicht entscheidend.
            Es gibt auch viele Studenten, die mehrfach schon den großen "Kopierschein" gemacht haben. Nach dem Motto: Kopiert und verstanden.
            Nein, Entscheidend ist was Du zum Prüfungszeitpunkt über die Fragestellung weisst. Und wenn Du darüber hinaus noch Zusammenhänge verstehtst kann Dir das Wissen auch über den Prüfungszeitraum hinaus nützlich sein.

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              #7
              Hallo P!

              Ich habe einmal auf einem Seminar eine kurze Einführung in Speed-Reading bekommen. Wir bekamen ein Fachbuch in die Hand gedrückt (es ging um eine bestimmte Pflanze und Ihre Fähigkeiten als Nahrungsergänzungsmittel unseren gesamten Körper positiv zu beeinflussen) und wir sollten uns in Vierergruppen zusammentun. Das Buch hatte gut 200 Seiten und wir ungefähr zehn Minuten Zeit, es uns "durchzulesen" ... dann sollten wir zusammentragen, was wir über diese Pflanze herausgefunden hatten.

              Ich war wirklich verblüfft wieviel detailierte Kenntnisse da zum Vorschein kamen (wir waren übrigens in diesem Seminar KEINE Ernährungsfachleute!). Danach hatte wir wirklich den Eindruck ziemlich gut Bescheid zu wissen. - Das was ich damals gelernt habe, weiß ich übrigens heute noch zu "gefühlten" 80 %. Und DAS finde ich auch beeindruckend.

              Ich bin ohnehin eine Schnellleserin ... aber noch einmal so ein Seminar zu besuchen, würde mich schon noch reizen.

              Herzliche Grüße
              Cynthia

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                #8
                Wer viel lesen muss, in deinem Fall geht das ja noch, 300 Seiten die Woche ist wirklich nicht viel, dem würde ich SpeedReading ans Herz legen. Ist sicherlich sinnvoll für Leute mit viel Fachliteratur. Belletristik liest man, wenn man schnell liest, anders. Man kann sich an der schönen Sprache erfreuen und man findet wieder sein Tempo für intensives Aufnehmen des Inhaltes.
                Über Viellesen wird man nicht wirklich schneller, weil es einfach Techniken gibt, die es einem ermöglichen schneller Texte zu erfassen. Es hat zum Teil nichts mehr mit dem Schullesen zu tun. Was einem nur wieder zeigt, dass am Gym nicht wirklich lebensnah unterrichtet wird.
                Ich habe es mit dem Buch von Tony Buzan versucht und es ist interessant, wie schnell man lesen kann. 10 Seiten pro Stunde ist für einen Studenten (normalerweise Vielleser) sehr langsam. Vielleicht hast du auch eine Null vergessen, also hundert Seiten sollten es schon sein. Je nach Schriftsatz und Layout. Leider haben die Uniheinis nicht begriffen, dass Courier und 12 Schriftgrad kompress gesetzt lesefeindlich ist.

                Wobei es, wie eine Vorrednerin anmerkte, auch auf den Stoff ankommt. Beim SpeedReading lernt man, selektiv zu lesen. Gerade im Studium ein absolut wichtiger Faktor, denn auf deinen 300 Seiten sind wahrscheinlich nur 30 % relevant. Vielleicht unterscheidest du auch nicht zwischen einfachem Lesen und dem Lernen für eine Klausur? Das würde auch einen Seitenzahlenunterschied bedeuten. 10 Seiten lernen sind nicht 10 Seiten lesen.
                Ich wäre froh gewesen, wenn es zu meiner Studienzeit schon dieses Buch gegeben hätte. Für jeden Studenten ein absolutes "must have" !!

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                  #9
                  Habt ihr "Schnellleser" ein Rezept gefunden wie ihr euch das überflogene auch merkt und nicht nachdem zweiten Absatz bereits nachdenken müsst was ihr eigentlich gelesen habt?

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                    #10
                    Zitat von steinbeisser Beitrag anzeigen
                    Wer viel lesen muss, in deinem Fall geht das ja noch, 300 Seiten die Woche ist wirklich nicht viel, dem würde ich SpeedReading ans Herz legen.
                    100 Seiten pro Stunde hört sich für mich ziemlich unglaublich an. Ich lese alles in Englisch (also Fremdsprache), was das Verständnis nicht gerade vereinfacht. Also ich finde 300 Seiten pro Woche lesen ist viel...

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                      #11
                      Aber ich werde mal das Buch zu Rate ziehen. Hoffentlich hilft's.

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                        #12
                        Hallo P,
                        Hallo "Forumler"
                        ich habe mit Kombinationen aus Photoreading, Speedreading und "Querlesen" die besten Erfahrungen gemacht. Wobei für mich das Vorbereiten am wichtigsten ist. D.h.: Was will ich von dem Text? Wofür möcht ich das Gelesene verwenden? etc.
                        Ich hab zufällig vor kurzem auch ein Buch gefunden, dass in etwa das beschreibt was ich mir selber so zusammengesucht und angeeignet hab. Es heißt "Alphaskills" - Autor weiß ich jetzt leider nicht mehr (Alpha für den entspannten Zustand ).
                        Andere Bücher, die gute Methoden beschreiben sind "Photoreading" und fürs Lernen: "Das Gesetz der natürlichen Brillianz" von Paul R. Scheele (ich hoffe ich hab die Titel jetzt noch richtig in Erinnerung).
                        Speedreading von Buzan wurde ja schon genannt.
                        Allerdings gilt für all diese Methoden - ausprobieren, üben und mit Spaß experimentieren - dann wirst du die 100 Seiten pro Stunde schneller schaffen als du es grad noch für möglich gehalten hattest.
                        Liebe Grüße
                        Glückskind

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                          #13
                          Ich finde, es geht meistens darum, wieviele Informationen in den Kopf müssen und wie lange diese dort abrufbar bleiben sollen. Texte schnell zu überfliegen kann eine Möglichkeit sein. Ergänzend bringt zB Visualisierung oft viel, mit anderen Leuten über die Inhalte sprechen, Aufschreiben und Abfragen von Karteikarten,...

                          Bei schwierigen Texten, die auch noch aufeinander Aufbauen, bringt schnelles Lesen des Textes bei mir nichts, weil einfach dann, wenn der Text schon gelesen wird, zu wenig Infos hängenbleiben. Bei mir zumindest. Sucht man nach bestimmten Infos in Texten, ist überfliegen natürlich angebracht.

                          Wie ich gelernt habe, sehr schnell zu lesen und mich sehr schnell in neue Themen einzuarbeiten: einfach zu spät anfangen, für Prüfungen zu lernen. Dann ist man auf einmal so unglaublich motiviert und aufnahmefähig ;)

                          Wenn wir so mit mehreren Leuten zusammen für Prüfungen lernen und zB 2 Wochen Zeit haben, machen wir die Hälfte des Stoffes fast immer in den letzten zwei Tagen durch. Mit einer Top-Motivation bewegt man dann gegen Ende Berge.

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                            #14
                            hi, bin ganz neu hier und kann eure suche nach schnelllesetechniken gut verstehen. ich selbst war immer ein langsamleser, habe alles wieder vergessen und es war eine echte qual. dann habe ich einige der o.g. bücher gelesen (buzan, photoreading, alphaskills) aber ich kam nicht wirklich weiter.

                            irgendwie habe ich die übungen dann doch nicht so diszipliniert gemacht. dann hat mich ein freund auf ein seminar aufmerksam gemacht, wo man photoreading, speedreading und super lern- und merktechniken auf einmal hat. und weil ich in seminaren am besten lernen kann (man kann dann ja auch fragen stellen - geht ja beim buch nicht) habe ich mich für das scanreading seminar entschieden.

                            ich will hier ja keine werbung machen, aber das war für mich einfach der durchbruch. noch nie habe ich in einem kurs so viel spaß gehabt und so viel gelernt. eine super atmosphäre und sehr effektiv. ja, und heute lese ich locker mit über 700 wpm bei 80% verständnis. und das fühlt sich einfach gut an.

                            schnabbel

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                              #15
                              Zitat von hijacker Beitrag anzeigen
                              Hallo,

                              wirklich können tue ich das nicht - mir wäre geholfen wenn mir wer Tipps geben könnte. Nur soviel ist mir bisher klar geworden, die Augen sind das wichtigste daran
                              Von Speed-Reading hab' ich schon gehört und mal vesucht nachzuforschen. Es geht darum das Wesentlichst im Kopf zu bekommen. das Blatt wird jedenfalls ca im 45°-Winkel gehalten. Wenn man jemanden etwas vorließt nützt einem das garnichts. Der Zuhörer verstünde nur Bahnhof weil nur bruchhaftes gelesen wird.

                              Ich habe lesen gelernt aber nicht wie man richtig ließt. Da bin ich selbst drauf gekommen bzw. hab' die Hinweise dazu aufgeschnappt. Nun geht es recht gut, wenn ich nicht gerade Lampenfieber bekomme.
                              Richtig schnell lesen geht nur wenn ich lese ohne zugleich die Bedeutung verstehen zu wollen.
                              Ich lese schwieriges, dass noch nicht Klar ist einfach runter, und nehme mir dann diese einzelnen Worte extra vor.
                              Falls es nur darum geht sich etwas einzupauken, dann ließt man es Emotionslos herunter. Dies bringt eine erhebliche Steigerung des Tempos. Es braucht einiges Üben bis sich Erfolge zeigen wenn man es nicht gewöhnt ist.
                              Ach ja, die Augen nicht auf verschiedene Zeilen und Abschnitte wandern lassen macht viel aus.

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