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    Informationsflut

    Vielleicht kennt das jemand, ich versuche es mal zu beschreiben:
    Wenn jemand mit einer Sache beschäftigt ist, darauf konzentriert ist, verschwindet die aussenwelt für gewöhnlich. Das heist, man muss die Person direkt mit dem Namen ansprechen um eine Antwort zu erhalten, bzw. die aufmerksamkeit Person auf sich zu lenken um ins Gespräch zu kommen.
    Das ist normal, denke ich.
    Mein Problem liegt genau darin, das ich, egal was ich tu immer alles in meinem Umfeld mitbekomme. Geräusche, Worte, Gespräche, visuelle Reize, es kommt alles ungefiltert in meinem Gehirn an. Klar hat es auch seine vorzüge, man bekommt Dinge mit worüber andere immer wieder erstaunt sind. Aber auf der anderen Seite spricht man mit einer Person, während um einen herum noch andere Personen miteinander sprechen.
    Dann hört man zwar die Worte, kann aber den Sinn der Worte nicht mehr zuordnen. Muss lange überlegen was die Person gesagt hat, oder nochmals nachfragen "Könntest du den letzten Satz nochmals wiederholen".
    Das wirkt nach aussen hin unkonzentriert, uninteressiert, sicherlich auch Teilnahmslos, desinteressiert...
    Wie bekomme ich das in den Griff, bzw. wie schaffe ich es, diese Informationsflut souverän zu verarbeiten. Das würde mir natürlich auch beruflich weiterhelfen und sicherlich auch mein selbstbewusstsein stärken.

    #2
    Du, das kann ich aber auch!Das belastet mich aber nicht.Ich kann das auch abschalten und mich nur auf 1 konzentrieren.
    Ich weiß nicht genau,wie ich das dann ausblende.Das ist wie ein Schalter.

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      #3
      Genau der Schalter ist mir abhanden gekommen, bzw. habe ihn noch nicht gefunden.

      UNd das ganze zieht sich durch meine Schlafenszeiten hindurch, auch da bekomme ich alles mit. Völlig Ortsunabhängig, zuhause oder ich kann irgendwo bei einer Party in der Ecke liegen Augen zu, ja sogar Schnarchen - ich bekomme alles um mich herum mit.

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        #4
        Ich glaub,ich muss ein bisschen differenzieren.
        Der Schalter geht bei mir automatisch auf "aus",einschalten muss ich ihn bewusst. Wenn die Angelegenheiten dann uninteressant werden,geht der Schalter auf "aus".
        Vielleicht hilft es dir weiter,wenn du überlegst,wann du dir das angeeignet hast.Dann kann man es leichter ändern.
        Als ich Lehrerin war,war ich praktisch auf dieses Mehrfachhören angewiesen,vor allem,wenn ich mit dem Rücken zur Klasse stand.Ich habe das so verfeinert,dass ich sogar am Flüstern die einzelnen Stimmen unterscheiden konnte,während ich - konzentriert - an die Tafel schrieb oder einem Schüler an dessen Tisch etwas erklärte.Damals war ich darauf angewiesen,um die Disziplin zu erhalten.Heute brauche ich das nicht mehr,es ist die reine Neugier,mitzubekommen,was z.B. im Restaurant an anderen Tischen gesprochen wird,während ich mich selbst unterhalte.
        War diese Verhaltensweise irgendwann mal wichtig für dich?
        Wenn sie es nicht mehr ist, und davon gehe ich aus,solltest du sie dir ganz bewusst abtrainieren,indem du dich nur auf dich selbst konzentrierst.
        Was man sich antrainiert hat,kann man auch wieder abtrainieren.

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          #5
          Zitat von Mensch Beitrag anzeigen
          ...solltest du sie dir ganz bewusst abtrainieren,indem du dich nur auf dich selbst konzentrierst.
          Meine Idee dazu wäre Meditation. Kann mir vorstellen, dass sich dann die Sache besser steuern lässt.

          Mir geht es in Situationen so, wo ich sehr angespannt bin. Generell bin ich auch eher sensibel, und bekomme viel mit, aber habe idR kein Problem, die Umgebung auszuschalten, wenn ich möchte. Wenn ich allerdings angespannt bin, ist das schwer oder gar nicht möglich. Kommt zum Glück nicht oft vor.
          Aber mir hat es da geholfen, mich entspannen zu üben. Dann geht das alles bissl besser.

          LG, Silvi

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            #6
            Hallo nicminpat,

            kann es sein, dass Du hochsensibel bist? (zum Stichwort googeln, da gibts Tests, die zwar nur bedingt aussagekräftig sind, aber doch erste Anhaltspunkte liefern können)

            Das ist nämlich anlagenbedingt, d.h. das Nervenkostüm ist einfach sensibler ausgeprägt, man nimmt viel mehr - weil auch feinere - Reize wahr und hat viel mehr zu verarbeiten. Da hilft nur gutes Selbstmanagement und Erholungsphasen in reizarmer Umgebung. Aber allein das Wissen hilft schon, weil man dann nicht mehr versucht, gegen seine Natur zu leben.

            Kann aber auch sein, dass es nix damit zu tun hat, aber einfach mal checken

            Wenn ich im Trubel mich auf was konzentrieren muss, versuche ich die vielen Geräusche als eine Art "Soundteppich" wahrzunehmen und durch mich durchlaufen zu lassen. Schaffe ich aber auch nur ne Zeitlang.

            lg Anna

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