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Optimismus und positiv Denken, aber wie?

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    #16
    Umgang mit der Angst

    @ Mooie: die beiden widersprüchlichen Herangehensweisen mit der Angst sind sicher irritierend. Ich vermute, dass sich dahinter unterschiedliche "Schulen" verstecken. Die eine versucht die Angst durch schrittweises Annähern zu überwinden (die Angst ist ja in Deinen Gedanken) und die andere versucht eine gedankliche Neuprogrammierung - ich vermute weiter, dass der Umgang jeweils "Geschmackssache" der/des Einzelnen ist.

    Viele Grüße

    Thomas

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      #17
      Liebe Mooie,

      ich bin auch der Meinung, man sollte sich seinen Ängsten stellen, sonst werden sie immer grösser und beherrschen dann das ganze Sein.

      Was ist mit denen, die ganz tief liegen, die man nicht benennen kann?
      Ich glaube, da kommt man allein sehr schlecht dran...
      Ich hab z.B. sehr lange gebraucht, um zu erkennen (in der Therapie), dass mein Thema, meine Angst folgendes ist:

      Angst allein gelassen zu werden,
      Angst vorm Verlassen werden,
      auch ein wenig: Angst allein zu sterben.

      Aus den Ängsten heraus war ich sehr eifersüchtig, hatte kein Selbstbewusstsein, war sehr schnell verletzt, beleidigt, hab viel - oft heimlich - geweint, Selbstmitleid...... einfach alles nur schrecklich so ein Leben! Pessimist war ich obendrein, das hing wohl alles zusammen, hab immer erst das Negative gesehen.....

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        #18
        Vielleicht ist es nun bald mal an der Zeit, der Sache auf den Grund zu gehen.
        Liebe Mooie,

        dann wünsche ich dir dazu viel Kraft und Erfolg, dass du dahinter kommst, was es ist! Wenn du es so stark spürst, ist es sicher auch "dran"

        LG Heidi

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          #19
          Hallo Heidi,
          mir geht es ähnlich wie dir und es sind viele ängste die ich habe. Ein fast 2 Jährige Therapie schlug nicht wirklich an, so dass ich beschlossen hatte, mir einen anderen Therapeuten zu suchen. Leider ist das hier im Ruhrgebiet nicht so einfach und man wartet sehr lange auf einem Platz. Ich weiß, das ich nur daran was änder kann und muss. Ich darf mich nicht von der Angst beherrschen lassen, doch es gelingt nicht immer. Ein Therapeut oder gute Freunde können einem Hilfestellungen aufzeigen, aber aufstehen und los laufen muss jeder selbst. Jeder Mensch muss für sich selbst die Verantwortung übernehmen.

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            #20
            Jeder Mensch muss für sich selbst die Verantwortung übernehmen.
            So ist es, liebe Raindrops! Und vor allem muss man selbst den ersten Schritt machen!
            Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Therapeutensuche! Muss noch dazu sagen, ich hab wirklich am meisten durch die Körpertherapie gelernt, die ich allerdings auch allein zahlen musste. Dadurch bin ich an viel Verschüttetes gekommen!

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              #21
              Hallo Heidi,
              vielleicht finde ich ja noch die/den richtigen Therap., auf einige Wartelisten (seit Feb./März) bin ich schon.
              Im Internet habe ich mal was über diese Therapie gelesen, leider wie du schon erwähntest wird sie nicht von den Kassen übernommen. Ambulante Therpiearten gibt es nicht viele die übernommen werden, bei der stätionären sieht es etwas anders aus.
              Lg Raindrops

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                #22
                Hallo Hoffnungsschimmer,

                Ängste haben wir alle, der eine mehr, der andere weniger. Der scheinbar Selbstbewußte versteckt sie nur ein bißchen besser. Früher gab es mal eine Zeit, da habe ich auch oft den Kopf in den Sand gesteckt. Doch seitdem ich meine Sichtweise geändert habe, hat sich so einiges geändert.

                Ich sehe Probleme heute nicht mehr als Probleme, sondern als "Herausforderung".
                Allein schon die Unterscheidung zwischen diesen 2 Wörtern macht einen gewaltigen Unterschied.

                Probier es mal aus... und Du wirst sehen und staunen, was diese kleine Unterscheidung im denken bewirken kann.

                Also wann immer sich Dir zukünfig ein Problem in den Weg stellst, sagst Du Dir:
                "Das ist jetzt eine Herausforderung und ich nehme sie an"

                und das Wort "Problem" nimmst Du nicht mehr in den Mund.

                Hört sich verrückt an (ich weiß), aber es funktioniert und darauf kommt es an.


                Alles liebe
                Sonja

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                  #23
                  Hallo

                  ich hatte wöchentlich Therapie bei einem guten Therapeuten. Obwohl manchmal ist er mich auch angegangen. Doch er hat mir eine gute Stütze gegeben und so bin ich ein großes Stück voran gekommen.
                  Die eigentliche Arbeit leistet man immer selbst. Es ist ein Prozess. Plötzlich fügen sich Dinge zusammen wie Puzzleteile, man erhält die richtigen Hinweise, gewinnt immer mehr Vertrauen in sich und in sein Leben.

                  Für mich heißt positives Denken = positives FÜHLEN. Gefühle von Zuversicht, Mut und Stärke in mir wecken, das mach ich durch positive Affirmationen, die ich als wohltuend fühle / empfinde.

                  Was mir auch sehr hilft, für alles, was ich erreicht habe und was ich bin, DANKBAR sein. Das ist ein sehr positiv verstärkendes Gefühl.

                  Alles Liebe und viel Mut, Kraft und positives Fühlen

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                    #24
                    Zitat von Hoffnungsschimmer Beitrag anzeigen
                    Hallo @all,
                    bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und schon vom durchlesen sehr begeistert. Ich hoffe, ich kann hier Hilfe finden, denn ich hab Probleme mit mir selber, was den Optimismus und vor allem das positiv Denken angeht. Ich hoffe, ich bin in der richtigen Rubrik gelandet.
                    Mein Problem ist, dass ich irgendwie den Glauben sowie den Optimismus bzw. das positive Denken "verlernt" habe, nach dem ich einige private Rückschläge hatte. wer kann mir Tips geben, wie ich wieder zu mir selber finden und positiv nach vorne schaue?
                    Bei mir ist es so, dass ich sehr viel derzeit neg. Denke, unruhig und auch ungeduldig bin. Ich verspüre sehr viele Ängste und Zweifel, was mir natürlich den Weg für eine positivere Sichtweise versperrt. Wie kann ich diese Ängste loswerden? Ich versuche diese schon wegzuschieben, doch sie liegen schwer in meinem Körper. Hab das Gefühl, gegen meinen Kopf und die darin enthaltenen negativen Gefühle nicht anzukommen, doch ich möchte dies gerne, weiß aber nicht wie. Ich habe ein paar Ziele, möchte diese auch sehr gerne erreichen und spüren, doch wie kann ich es schaffen?
                    Für Ratschläge wäre ich sehr, sehr dankbar. :o)
                    Vielen Dank im Voraus.
                    Lieben Gruß, Hoffnungsschimmer
                    Positiv denken bedeutet für mich, Schicksalschläge hinter mich lassen und neu anfangen. Nicht etwas auf Biegen und Brechen etwas erreichen wollen. Einfach auf ein Ziehl hinarbeiten möglichst ohne mir viel Druck zu machen.
                    Der Weg ist das Ziehl.

                    Wenn ich merke ein Ziel kann vermutlich nicht mehr erreicht werden, dann richte ich meinen Blick auf ein anderes. Die Zukunft auf mich zukommen lassen. Jede Zeit bietet neue Möglichkeiten. Der alten guten Zeit nicht verbissen nachtrauern.
                    Sich aufmachen Wut - Trauer - Angst zu verarbeiten ist Gleichbedeutend mit Positiven Denken (Mutiviert sein das Leben anzupacken).

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                      #25
                      Zitat von Mooie
                      Hallo zusammen,

                      Tja was denn nun? Muss man sich seine Ängste angucken, um Ihrer Herr zu werden? Doch, ich glaube das. Eine Angststörung habe ich vor einiger Zeit damit wegbekommen, dass ich mich der Angst gestellt habe und sie schrittweise überwunden habe.

                      Das waren aber Ängste im Bewusstsein. Was ist mit Ängsten, die ganz so tief in unserem Unterbewusstsein begraben sind, dass wir sie nicht mal richtig benennen können, sie uns aber das Leben trotzdem schwer machen?
                      gefühle die ich nicht deuten kann;
                      Immer wieder mal hineinsehen / hineinfühlen. Tatsächlich ansehen. Genau so wie du es getan hast.

                      Wenn ich Ängste versüre schaue ich möglichst in mich, auf den Bereich wo diese Gefühle sich konzentrieren, nicht dort hin woher sie kommen. Wenn sie beginnen sich aufzulösen habe ich es richtig gemacht. Es trainiert sich.

                      Es ist aber auch abzuwägen wann ich hinsehen sollte, oder wann ich diese vorübergehend beiseite schieben sollte. Es ist nicht Hilfreich Gefühle übermächtig werden zulassen, nur um sich Mut zu beweisen.

                      Wer Rundum gehemmt ist wie ich es jahrzäntelang war, der kann diese permanenten Ängste nur durchhalten wenn der bei besonders belastenden Momente Menthal gegenan steuert. Das ist kein Verarbeiten sondern Verdrängen.

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                        #26
                        okay, auch wenn das ein "uralt" thread ist...

                        angst hat man in der regel vor dem was man nicht versteht...
                        wenn ich von einem ding, einer sache nur einen teil "sehe" dann erahne ich lediglich, dass da noch mehr ist aber v.a. verstehe ich, dass ich nicht alles verstehe.
                        also müsste ich ergründen, was da alles noch ist. welche möglichen weiteren "wahrheiten" und "realitäten" sind da noch im zusammenhang mit was-auch-immer.
                        und am ende (s. auch the work) lerne ich dann wohl, dass jedes ding, jede sache "gute" und "schlechte" dinge in sich birgt. jedes resultat aus etwas ebenso.

                        die kunst am optimismus ist es den fokus auf diese "guten" dinge in einer sache zu lenken und die andern weitesgehend zu "ignorieren".

                        und glaubt mir: alles hat etwas gutes. alles.
                        es ist nur manchmal schwierig das gute an einer sache zu finden.

                        aber ihr kennt das sicher alle... jahre später sagt sich manch einer "eigentlich ist es ganz gut gewesen ist das und das damals passiert, weil...."
                        und meist hat das mit der eigenen entwicklung zu tun.

                        wir lernen aus erfahrungen.
                        und aus "schlechten" erfahrungen mehr.
                        also sind die wiederum gut

                        es ist immer eine frage der sichtweise.
                        wieviel alternative sichtweisen bringe ich auf?
                        von wievielen verschiedenen seiten kann ich etwas betrachten?
                        je mehr, desto höher die chancen, dass ich was positives dabei finde.

                        was erlaubt uns mehr verschiedene sichtweisen?
                        je weniger wir an festgezimmerten wertvorstellungen und erwartungen hängen.

                        und damit sind auch gleich viele ängste weg.

                        wünscht euch ein angstfreies leben mit möglichst vielen sichtweisen!
                        keraldar

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