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Denken ist die Antwort auf Fragen...

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    Denken ist die Antwort auf Fragen...

    Hallo
    jemand hat mal gesagt (vielleicht war es Anthony Robbins) :

    "Denken ist die Antwort auf Fragen, die wir uns bewußt oder unbewußt stellen."
    Wie denkt Ihr darüber?

    #2
    Fragen... mein Lieblingsthema

    Anthony Robbins hat auch gesagt, die Qualität deines Lebens wird durch die Qualität der Fragen bestimmt, die du stellst.

    Deswegen möchte ich eine Frage zu deiner hinzufügen:

    Was sind gute Fragen, die man sich selbst stellen sollte?

    Viele Grüße,
    Ralf

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      #3
      Hm, ein weites Feld, dieses Thema. Man grübelt, grübelt, ... und irgendwann gibt es eigentlich nur ein paar wirkliche Fragen, die relevant sind.
      Wer bin ich und welche Dinge machen mich wirklich glücklich?
      Was kann ich ändern, damit ich zufrieden bin?
      Tja, und dann können eigentlich nur noch Antworten folgen, wie am Fließband, oder?! Viele Dinge kommen dann von alleine und noch mehr Fragen erübrigen sich dann von alleine.
      Okay, klingt jetzt so ein bisschen wie ein spinnriger Gedankenblitz, ist wahrscheinlich auch einer!!!
      Ich grüße euch.

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        #4
        Die richtigen Fragen...

        Also mir sind die Fragen noch zu allgemein. Ich würde gerne die Fragen auf heute beziehen: habe ich heute die Natur um mich rum wahrgenommen (die Forsythien blühen schon!!), was habe ich heute mit den Menschen, die ich kenne, erlebt? Was habe ich genießen können? (z.B. jetzt gerade eine Tasse schönen Früchtetee). Habe ich das gemacht, was ich tun wollte? Welche Ziele konnte ich verwirklichen? Was habe ich heute gelernt?
        Aber jetzt bremse ich mich.
        liebe Grüße
        Ulla

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          #5
          Folgende Fragen helfen mir dabei, bei allem, was ich tue, so wach wie möglich zu sein und mit meiner Aufmerksamkeit immer wieder in den gegenwärtigen Augenblick zurückzukehren:

          • Lebe ich?
            Fühle ich mich wirklich lebendig?
          • Bin ich wach?
            Bin ich aufmerksam?
            Bin ich konzentriert?
          • Wo bin ich?
            Bin ich dort, wo ich sein will?
            Bin ich hier?
            Wo bin ich mit meinen Gedanken?
            Im Jetzt?
          • Was tue ich?
          • Was fühle ich?
          • Was geht in mir vor?
          • Woran denke ich?
          • Was stelle ich mir vor?
          • Was geschieht um mich herum?
          • Was sehe ich?
            Was höre ich?
            Was rieche ich?
            Was schmecke ich?
            Was spüre ich?
          • Mit welchen Menschen bin ich zusammen?
            Was ist daran schön? Was gut?
            Was kann ich daran lieben?
          • Was macht diesen Augenblick so wertvoll?
          • Was denke ich darüber?
            Was weiß ich darüber? Stimmt das?
            Wie kann ich mehr erfahren?
            Was bedeutet es? Wo steckt der Witz?
            Wie lautet die Botschaft?
            Was kann ich daraus lernen?
            Bringt es mich weiter?
          • Welche Fragen wirft es auf?
            Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Wozu? Warum?
            Warum nicht?
          • Was sagt meine innere Stimme?
            Habe ich verstanden?
          • Was sage ich darüber?
            Sollte ich mir das notieren?
          • Habe ich schon danke gesagt?
            Wofür kann ich dankbar sein?
            Wem kann ich dankbar sein?
          • Wie fühle ich mich jetzt?
            Bin ich glücklich? Ja?!
          siehe auch www.leben-lernen-lieben.de - Lebensfragen
          Liebe Grüße,
          Jürgen

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            #6
            Zitat von Richard Beitrag anzeigen
            "Denken ist die Antwort auf Fragen, die wir uns bewußt oder unbewußt stellen."
            Wie denkt Ihr darüber?
            Au weja, da wird´s philosophisch:
            Klar ist das Denken die Antwort auf Fragen. Doch sind nicht auch die Fragen die Antwort auf das Denken, bzw. das Resultat des Denkens?
            Ist es nicht eher ein Kreislauf in dem Fragen und Denken einander bedingen, was letztendlich auf die Frage oder den Gedanken hinausläuft, was eher war, die Henne oder das Ei.

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              #7
              Zitat von Richard Beitrag anzeigen
              "Denken ist die Antwort auf Fragen, die wir uns bewußt oder unbewußt stellen."
              Wie denkt Ihr darüber?
              Ich glaube, milasi hat Recht. Man kann das auch umkehren: "Fragen sind die Antwort auf das Denken".
              Denken ist ja etwas ziemlich Einsames und es besteht immer die Gefahr, auf ein Abstellgleis zu geraten.
              Fragen hingegen bringt uns in Kontakt mit anderen Menschen und hilft uns, die Realität nicht aus den Augen zu verlieren.

              Serafin

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                #8
                Mag sein Daß ich denke aufgrund meiner bewußten oder unbewußten Fragen oder meine Fragen aufgrund meines denkens entsteht. Ich glaube allerdings daß für viele Antworten das denken gar nicht dienen kann. Ein stilles beobachten ohne denken, reicht da oft aus...

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                  #9
                  Fragen sind noch mehr...

                  Fragen haben übrigens noch eine andere höchstinteressante Eigenschaft.

                  Sie steuern unseren Fokus.

                  Und ich persönlich glaube ja fest daran, dass wir das im Leben bekommen, worauf wir am meisten konzentrieren und worauf wir dauerhaft unseren Fokus lenken.

                  Wenn man sich dieser Denkweise anschließt und wenn Fragen unseren Fokus lenken, dann können Fragen eine ziemliche Wirkung in unserem Leben haben.

                  Oder?

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                    #10
                    Es kommt wohl auf die Fragen an!?
                    Ich hab gelernt, dass mich "Warum" Fragen nicht weiterbringen.
                    Ansonsten bin ich schon der Meinung, dass Fragen, Hinterfragen, hinter dir Dinge schauen, mich weiterbringen.

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                      #11
                      Zitat von ralf.senftleben Beitrag anzeigen
                      Und ich persönlich glaube ja fest daran, dass wir das im Leben bekommen, worauf wir am meisten konzentrieren und worauf wir dauerhaft unseren Fokus lenken.
                      Ja, das glaube ich auch.

                      Nur Frage ich mich ob es wirklich die Fragen sind, die den größten Einfluss haben auf das , was wir im Leben bekommen.
                      Die Frage ist wohl der Anfang, der mich auf etwas hinweist, oder verweist - lenkt. Nur, ist nicht das , was ich aus der Frage mache im Grunde das entscheidende, was mich zu dem was ich am Ende bekomme werde bringt ?
                      Aus der Frage kann beispielsweise eine Antwort folgen aus der ein festes Ziel wird. Oder einfach nur ein Wunsch.
                      Die Frage ist sehr wichtig, der Anfang. Doch ist nicht der Wunsch oder das Ziel, die eigentlich treibende Kraft ?

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                        #12
                        Zitat von toussaint Beitrag anzeigen
                        Nur Frage ich mich ob es wirklich die Fragen sind, die den größten Einfluss haben auf das , was wir im Leben bekommen.
                        Das hängt vielleicht davon ab, wie intensiv du fragst Wie gesagt, Fragen lenken unseren Fokus und je öfter ich die Fragen stelle, die meinen Fokus auf das lenken, was ich gerne haben möchte, desto eher werde ich das bekommen was ich will. Das ist zumindest meine Idee. Und meine Erfahrung.

                        Die Geschichte mit den Zielen, die du ansprichst, steht für mich damit nicht im Widerspruch. Ziele sind für mich auch nur eine Antwort auf eine Frage und zwar: Was will ich erreichen? und Bin ich bereit, den Preis für mein Ziel zu bezahlen?

                        Und was unsere treibende Kraft angeht, das ist wieder eine ganz andere Ebene für mich. Hier habe ich auch zwei schöne Fragen: Warum will ich, was ich will? Warum tue ich, was ich tue?

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                          #13
                          Zitat von ralf.senftleben Beitrag anzeigen
                          Warum will ich, was ich will? Warum tue ich, was ich tue?
                          Hallo,
                          die letzten beiden Fragen beschäftigen mich sehr, nachdem ich schon seit längerer Zeit sehr zielorientiert lebe. Sind das die Fragen, warum man seine Ziele von seinen Grundwerten (bzw. von seinem Glauben) abhängig machen soll? Die Ziele müssen zu den Grundwerten des Menschen gehören (bzw. passen)?
                          schönen Tag noch
                          Lebenslust

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                            #14
                            Grundwerte... auch ein schönes Thema mit schönen Fragen:
                            • Was ist mir wirklich wichtig?
                            • Was die Dinge, bei denen ich von mir erwarte, dass sie mir wichtig sein sollten, obwohl sie es nicht sind? (Lippenbekenntnisse, wo meine Worte und Taten auseinanderdriften)
                            • Wofür bin ich bereit aufzustehen und zu kämpfen?
                            • Was würde ich schmerzlich vermissen, wenn ich es nicht mehr hätte?
                            Und ja, für mich sollten meine Ziele immer meine wirklichen Werte wiederspiegeln, sonst wird es auf dem Weg zu den Zielen kniffelig (Ambivalenzen, Selbstsabotage usw.)

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                              #15
                              Fragen und ihre Wirkung

                              Bei Kleinkindern ist der Denkvorgang des Fragestellens noch sehr lebendig – es ist ein Entwicklungsabschnitt:

                              Wer, wo, was, wie, wann, warum?

                              Mit Fragen lösen wir innere Suchprozesse in unserem Gehirn aus und aktivieren das Unbewusste.

                              Und mit der Qualität unserer Fragen

                              -steuern wir die Ergebnisse
                              -aktivieren wir unsere Gehirnaktivitäten
                              -verlängern wir innere Suchprozesse
                              -erreichen wir schnelles Ändern der Gefühle
                              -schnelles Ändern des Blickwinkels

                              Fragen lenken unsere Gedanken in eine bestimmte Richtung und haben entscheidenden Einfluß auf unsere Gefühle und Verhalten.

                              Viele versäumen es, bewusst ihre Fragen zu kontrollieren, die sie sich gewohnheitsmäßig stellen. Deshalb sind manche Menschen dauernd in der Sackgasse; sie befassen sich nur mit dem Problem, und warum sie davon betroffen sind. Sie bohren immer tiefer im gleichen Brunnen.

                              Oft sind unsere Ressourcen lediglich durch die Fragen, die wir uns stellen, begrenzt. Problemorientierte Fragen führen ins Problem – entwicklungsorientierte Fragen zu Lösungen.

                              und die WARUM-Frage: Tja was für Gefühle habt Ihr, wenn Euch ein Erwachsener dieser Frage zwei, dreimal stellt....ruck zuck sind wir in einer Verteidigungs- und Rechtfertigungshaltung.
                              Besser als "Warum" wäre...ja was wohl? Welche Vorschläge kennt ihr?

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