schrieb einst Brecht.
Der Fahrer wechselt das Rad
Ich bin nicht gern, wo ich herkomme.
Ich bin nicht gern, wo ich hinfahre.
Warum sehe ich den Radwechsel mit Ungeduld?
Entschlusslosigkeit ist gesamtgesellschaftlich zu einer beobachtbaren Größe geworden, von der anscheinend immer mehr Menschen betroffen sind.
Historisch war das schon immer so, und manche Menschen hatten auch aufgrund ihrer sozialen Herkunft, ihres Geschlechts, ihres Bildungsstandes und ihrer persönlichen Situation kaum eine Möglichkeit bestimmte Entscheidungen zu treffen. Genetisch sind wir wohl noch immer auf das Freund – Feind- Muster programmiert. Was machen wir aber wenn wir aus 20 Käsesorten auswählen müssen?
Wenn wir uns für etwas entscheiden, entscheiden wir uns immer auch gegen etwas. Entscheidung bedeutet daher immer auch Verlust.
Kann es sein, dass wir den Verlust so sehr fürchten, dass wir falsche oder keine Entscheidungen treffen?
Setzen wir uns auch dadurch unter Druck, dass wir uns immer möglichst viele Türen offen halten wollen und auf wenig, möglicherweise auf Nichts verzichten wollen?
Spielt Verlustangst oder das nicht loslassen können eine Rolle, wenn wir an Entscheidungen festhalten, die im Grunde Fehlentscheidungen sind?
Der Fahrer wechselt das Rad
Ich bin nicht gern, wo ich herkomme.
Ich bin nicht gern, wo ich hinfahre.
Warum sehe ich den Radwechsel mit Ungeduld?
Entschlusslosigkeit ist gesamtgesellschaftlich zu einer beobachtbaren Größe geworden, von der anscheinend immer mehr Menschen betroffen sind.
Historisch war das schon immer so, und manche Menschen hatten auch aufgrund ihrer sozialen Herkunft, ihres Geschlechts, ihres Bildungsstandes und ihrer persönlichen Situation kaum eine Möglichkeit bestimmte Entscheidungen zu treffen. Genetisch sind wir wohl noch immer auf das Freund – Feind- Muster programmiert. Was machen wir aber wenn wir aus 20 Käsesorten auswählen müssen?
Wenn wir uns für etwas entscheiden, entscheiden wir uns immer auch gegen etwas. Entscheidung bedeutet daher immer auch Verlust.
Kann es sein, dass wir den Verlust so sehr fürchten, dass wir falsche oder keine Entscheidungen treffen?
Setzen wir uns auch dadurch unter Druck, dass wir uns immer möglichst viele Türen offen halten wollen und auf wenig, möglicherweise auf Nichts verzichten wollen?
Spielt Verlustangst oder das nicht loslassen können eine Rolle, wenn wir an Entscheidungen festhalten, die im Grunde Fehlentscheidungen sind?

Ich glaube, dass gerade in diesem oder ähnlichen Fällen Reizüberflutung, "zu viel des Guten", eine Rolle spielt. Gerade heutzutage haben wir in vielen Gebieten so viele Möglichkeiten, aus denen wir wählen können, dass unser Hirn das Für und Wider möglicherweise gar nicht mehr verarbeiten kann und wir wie gelähmt vor der Situation (oder der Käsetheke) stehen. 
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