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    Wie geht diese neue Geschichte weiter?

    Liebe Forums-Mitglieder,

    ich beginne hier einmal eine neue Geschichte, zu der ich nur den Anfang, also die Idee, erzähle.

    Jeder, dem zu dieser Geschichte eine Fortsetzung einfällt, ist eingeladen, sie weiter zu schreiben. Jede Inspiration ist ausdrücklich erlaubt. Ausdrücklich unerwünscht sind Wertungen in irgendeiner Form, da sie der Kreativität jedes Einzelnen schaden würden.

    Und: Es gibt kein "Richtig" oder "Falsch". Lasst Euren Gedanken freien Lauf! Alles hier darf sein.

    In diesem Sinne viel Freude beim Schreiben und Lesen!

    Und nun der Anfang:

    ************************************************** *****

    Es war einmal ein Mann. Er war, äußerlich gesehen, ein ganz normaler Mann. Da war nichts Auffälliges, was ihn von anderen irgendwie auffällig unterschied. Aber auf seine Weise war es eben doch ein besonderer Mann. Denn er war fest davon überzeugt, dass es auf der ganzen Welt keine Liebe gibt. Und jeder, der ihm etwas Anderes vermitteln wollte, erklärte er ganz genau, warum er nicht an Liebe glaube. Er ging sogar dazu über, dies aus freien Stücken den Menschen zu erzählen, dass es keine Liebe gibt und auch nicht geben kann.

    ...

    #2
    Aber auf Sex legte er allergrößten Wert. Das war seine Hauptbeschäftigung. Jeder Frau, die ihm etwas anderes erzählen wollte, erklärte er mit mehr oder weniger Geduld, dass Liebe nicht möglich sei.
    Auch wenn ihm jemand das beweisen wollte, ließ er sich gar nicht darauf ein, denn er wusste es ja besser.
    Zufrieden war er nur dann, wenn er mal wieder von jemand bodenlos ausgenutzt worden war. Freundschaften und normale Bekanntschaften kannte er nicht.
    Das war ihm auch zu anstrengend, denn da hätte er ja außer Sex noch mehr einbringen müssen. Das wollte er nicht und bestand auch darauf, dass er es nicht könne.

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      #3

      Vielleicht hat er auch die Erfahrung gemacht, das Freundschaften im Verhältnis zum Aufwand sehr viele Schwierigkeiten verursachen können? Immerhin wurde sein kindliches Vertrauen in die Güte der Menschen soweit missbraucht, dass er gar im Gefängnis dafür gelandet ist. Im Laufe seines Lebens sind ihm zudem immer wieder, selbst verheiratete Frauen begegnet, die nicht nur die gute Freundin sein wollten und ihn geradezu ins Bett gezerrt haben. Von alleine hätte er nie im Leben eine Frau belästigt, dazu war er viel zu schüchtern und wollte niemals eine Ablehnung seiner Gefühle erleben. Da er selbst so sehr unter der Angst vor Ablehnung litt, brachte er es aber auch nicht über das Herz, selbst eine Ablehnung auszusprechen und tat irgendwie so lange wie möglich alles, um diesen Frauen das Gefühl zu geben, es wäre alles gut. Er hat während dessen immer versucht tiefe Gefühle aufzubauen, aber es funkte einfach nicht richtig.
      Ganz selten hat er sich wirklich verliebt. Meistens verfiel er den optisch ähnlichen Typen von Frauen, die aber ausnahmslos nichts mit seiner Sensibilität und seinem tiefen Wunsch nach Nähe und Geborgenheit, natürlich inklusive befriedigendem Sex zu dem er wodurch auch immer dressiert worden war, anzufangen wussten. Er hatte sich wohl auf dieses schmerzhafte Spiel, ihr Herz doch nie zu bekommen manipuliert und konnte einfach nicht mehr anders. ....

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        #4
        Deadline

        Er stand vor der Grenze zu Spanien, weder Hass noch Mitleid erfasste ihn, und er spürte nur eine innere Wut auf die ganze Welt ohne Liebe! Er wollte etwas aus seinem, Leben machen, doch alles war sinnlos. Er kam ans Zoll, viel hatte er ja nicht als Vagabund dabei, nur seinen Personalausweis
        und einige Utensilien welche man täglich braucht, eines seiner Lieblingsstücke war die Metalltasse.
        Geld? Eine Enttäuschung entlädt sich, er wusste er machte sich zu viele Gedanken, doch es ging ihm nur um das nackte Überleben. Er hatte zu viel Rücksicht genommen, weil er nicht mal einer Fliege etwas zuleide tun konnte, doch das war er, ein verkrachter Lebenskünstler mit den üblichen Problemen, arbeitslos, im Gefängnis gewesen, so war er wie ein Vagabund unterwegs und stand vor der Grenze zu Spanien, das wievielte Kind er hatte, wusste er nicht. Doch er wollte nur weg, Verantwortung war ihm ein Fremdwort. Die kommende Nacht würde er wieder unter einer Brücke schlafen.“ Der Einsam, wie's den dahergelaufenen Ungut nennen, lässt doch einen Heustadel nach dem andern in Feuer aufgehen“ Der neue Bürgermeister müsste das unzüchtige Zusammenleben verbieten, Hergelaufenen eine Bleibe geben, Verlotterte über die Gemeindegrenze weisen lassen und der wiederkehrenden frecher werdenden Notwendigkeit einmal wieder Zucht und Ordnung beibringen,nicht wahr? Und auch die Unterstände, wo die leidigen Perfektionisten all weil noch finden, die müssten ihnen abgeriegelt werden.“ So redete man in seinem Dorf. Er war nun in die Nähe seines Dorfes gekommen.

        „Einsam“ nennen sie den Lumpenpack? Zuhause wartete seine Familie, der Bürgermeister war heran gestampft und hatte ein Glas Wein hinuntergestürzt.
        „Wem ist aufzuhelfen?“ fragte er durch den Trunk wieder gelabt.“Dem Einsam!“ „Wem?“ rief er scharf. Seine Frau meinte:“Ja,Ja,Ja!“ und da lachte
        sie, wir haben doch tatsächlich das Grab seiner Mutter gefunden und aus der Inschrift gehe hervor, dass er der Müllerin ihr Gut erbt!“ „Der ihr......Gut erbt“
        Wiederholte er „ja, wieso denn?“ „Ja weil sie doch seine leibliche Großmutter ist!“ sie nickte freudestrahlend. So bemerkte sie nicht welche unheimliche Veränderung in ihm vorging. Er war während ihrer Erklärung langsam nach rückwärts getreten und sein Gesicht war dabei aschgrau geworden. Die Kinnlade war ihm heruntergefallen, und die Augen schienen aus ihren Höhlen treten zu wollen, als würge ihn eine unsichtbare Faust.“Regt dich unser Fund auf?“ fragte seine Tochter „Freust du dich denn nicht auch? Ein armer Mensch findet wieder Weg und Boden. Ein gejagter kann heimgehen, Papa!“Sie nahm mit wachsenden Entsetzen wahr, wie seine Augen sich mit unverhüllten Hass auf sie hefteten. Er schob sich nun auf sie zu. Sein Arm wies starr auf seine Frau.“Hilfeeee! Hilf mir“ schrillte sie, Gundula hatte sich bereits neben sie geschoben, jetzt ging ihr Bruder dem Unheimlichen entgegen. Der Arzt war mitten unter diesen Menschen, hatte alles mitbekommen. „Sie sind krank! Ich weiß nicht woran sie leiden....“Der angesprochene blieb stehen und stierte plötzlich ins Leere.
        Sie waren aus der Gemeinde, in einen Raum getreten, um unter vier Augen zu sprechen. „Was in aller Welt ist denn bloß? Was soll man von dir denken? Ich hätte ja wissen können, dass man keine Freuden teilen kann mit dir. Was aber entsetzt dich so, wenn der Einsam endlich weiß wohin?“
        Der Einsam aber starb bei der Jagd auf den Bären, eine Kugel hatte ihn getroffen.
        Der Pfarrer starrte ihn an und es ward ein unbeschreiblicher Blick, „Er ist tot“
        sagte mit zitternder Stimme der alte Pfarrer.“Der Herr gebe ihm die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm!“
        Dann bekam der Bürgermeister einen Herzinfarkt und ehe sich's die Umstehenden versahen, stürzte er wie ein gefällter Baum zu Boden.So war ihm seine eigene Bosheit zum Verhängnis geworden, der Einsam nannte man jetzt „Den Bären“ , eine Kugel hatte ihn getroffen. JA, ein echtes Daheim haben-das wünschen wir uns doch alle!!

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          #5
          Zum guten Schluss...

          Ihr lieben Forumteilnehmer,

          herzlichen Dank für Eure Lesebeiträge zu dieser Geschichte und Euren ungewöhnlichen Beiträgen.

          Schade nur, dass das Ende dann doch so schnell und abrupt kam.

          Es gibt diese Geschichte auch im Original erzählt:

          Der Buchtitel heißt: "Vollendung in Liebe" und ist von dem Südamerikaner Don Miguel Ruiz erzählt.

          In dieser Geschichte trifft der Mann zum Beispiel auf eine Frau, die genau das gleiche wie er glaubt: Dass es eben keine Liebe gibt.
          Doch was sie dann erleben, widerspricht ihrer eigenen These.
          Wundervoll erzählt - und sehr bereichernd.

          Liebe Grüße

          Wolfgang

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            #6
            Dieses Buch von ihm kenne ich nicht, aber die 4 Versprechen habe ich gelesen und leider klappt es halt nicht immer so einfach ....

            Vier Versprechen, die dem Menschen helfen, den Traum der Hölle in einen Traum des Himmels auf Erden zu verwandeln.
            Die vier Versprechen sind:
            1. Wählen Sie Ihre Worte mit Bedacht und seien Sie untadelig mit ihrem Wort. (Seien Sie wahrhaftig mit ihren Worten)
            2. Nehmen Sie die Dinge nicht persönlich. (Nehmen Sie nichts persönlich)
            3. Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse. (Machen Sie keine Annahmen)
            4. Tun Sie immer Ihr Bestmögliches.

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              #7
              Ganz schön hohe Ideale!

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                #8
                Zitat von NLP-Schnecke Beitrag anzeigen
                Ganz schön hohe Ideale!
                aber um das zu erreichen haben wir ein leben lang zeit.

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                  #9
                  ...ab und zu bissle hölle auf erden ist doch ganz spannend!

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                    #10
                    gegrillter Frosch?

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                      #11
                      tja Schneggele, bei den aktuellen temperaturen kannste das laut sagen! *schwitzhächel*

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                        #12
                        Wie wärs mit nem Eiskaffee?

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                          #13
                          schon etwas älter - die Hölle im Mixer?

                          YouTube - frosch in mixer

                          sorry

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                            #14
                            büddesehr NLP-Schnecke
                            [IMG]http://img801.*************/img801/3883/eiscafe.jpg[/IMG]
                            @ Mysty, den haste auch schon gebracht, lass dir was neues einfallen

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                              #15
                              Danke Kermit, aber wie geht diese Geschichte jetzt weiter?

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